Demokratie - Nur ein Konzept?

In Nordkorea und Saudiarabien auch nicht.

Das ist schlichtweg falsch. Nordkorea dürfte Momentan der Staat sein, mit der höchst möglichen Rate an Terrorismus. Dort ist Terrorismus die einzige Art, mit der sich die Regierung am leben zu halten versucht. Darum wird dort jeder und alles Terrorisiert und zwar direkt von der Regierung inkl. Dingen wie Sippenhaft und onzentrati Dazu kommt das Nordkorea, im Verhältnis zur Bevölkerung, die größte Armee der Welt und befindet sich offiziell im Krieg mit Südkorea.

In Saudi-Arabien haben wir ähnliche Strukturen, die sich vor allem darauf spezialisiert haben Frauen zu diskriminieren, aber da die Scharia als Gesetz dort fest verankert ist, leiden alle darunter. Demonstrationen werden gewalttätig niedergeschlagen und sind verboten, genauso wie Parteien und jede Art von Opposition. Überraschenderweise sind auch Gewerkschaften und Streiks verboten, das ist wichtig wenn man die Arbeiter ausbeuten möchte, die den Protz bauen sollen. Religions- und Meinungsfreiheit sind natürlich auch nix existent. Die Regierung hat gar kein Interesse daran, mit den Bürgern friedlich um zu gehen. Man kann nicht jeden mit Gewalt verängstigen, jedwede Opposition verbieten und unterdrücken und dann behaupten es herrsche Frieden im Land. Saudi-Arabien hat einfach nur das Glück, dass es die Welt mit seinem Reichtum blenden und teile der Bevölkerung damit kaufen kann. Ansonsten trennt es nicht viel von Nordkorea.

Der Ostblock lebte nach dem 2. Weltkrieg ebenso friedlich, ohne Demokratie.

Hier gilt mehr oder weniger das selbe wie für Nordkorea & Saudi-Arabien. Wo war denn der Ostblock friedlich? Arbeitslager, Willkür und Geheimpolizei sind doch die besten Zeichen einer Terrorregierung. Der Ostblock basierte darauf, andere Nationen zu unterdrücken. In welcher Welt nennt man so etwas Frieden?
 
Nordkorea dürfte Momentan der Staat sein, mit der höchst möglichen Rate an Terrorismus. Dort ist Terrorismus die einzige Art, mit der sich die Regierung am leben zu halten versucht.

Es gibt außer Terrorismus noch viele andere schlimme und schlimmere Dinge. Und es nützt wirklich nichts, wenn Du alles, was Dir nicht gefällt, Terrorismus nennst.

Die RAF ist damit auf den Bauch gefallen als sie den Spieß umdrehte und vom "Staatsterrorismus" sprach. Die ganze Protestbewegung ist damit auf den Bauch gefallen, weil das Wort "Terrorismus" am Ende gar nichts mehr bedeutet hat.

Dialog in der Wohnküche: "Könnte ihre nicht mal das Fenster schließen?" Antwort: "Mach kein Terror."
 
wozu hat putin wohl das system der stalinistischen gulags übernommen und sogar noch ausgebaut.
Nachwievor nutzt er sie in bester stalinistischer Tradition und verbannt Dissidenten in die Arbeitslager.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #44

Hattest du deine tägliche Portion sinnfreien und grundlosen Putinhass, die nichts mit dem Thema zu tun hat? Gut. Dann troll dich wieder.
Man könnte meinen, Putin hätte eine Verwandte von dir vergewaltigt.
 
Wir gleiten jetzt nicht auch noch hier ins Persönliche ab. Ich will nicht noch mehr Auszeit verteilen müssen.
 
Es ist völlig Irrelevant wie man die Gewalt nennt, der Grund ist dergleiche. Terroristen nutzen Gewalt, um ihren Willen durchzusetzen, der Staat nutzt Gewalt um seinen Willen durchzusetzen. Es ist ein und die selbe Gewalt die aufgebracht wird, der Unterschied liegt in den Möglichkeiten. Das ist der Grund, aus dem Terroristen zu Regierungen werden können.

Eine Regierung hat als Antwort auf Terrorismus, oder der Vorstufe, dem Ungehorsam, nur Gewalt als Antwort. Wenn du dein Parkticket nicht bezahlen kannst, wirst du erst unter wirtschaftlichen Druck gesetzt und wann das nicht reicht kommt die Polizei und wenn du nicht freiwillig mitkommst, wirst du gegangen. Der Grund aus dem die Regierung dich witschaftlich unterdruck setzen kann, ist, dass sie weiß, dass sie eine Polizei hat, die dich zwingen kann. Wenn du keinen Bock mehr auf die Regierung hast und es keinen Weg gibt sie zu ändern, wirst du in der Regel Waffen brauchen. Wenn dir die Wege nicht passen, die Regierung zu ändern, wirst du Waffen brauchen.

Das ist der Grund aus dem Diktaturen langfristig oft Probleme bekommen, es bildet sich eine große, oder mehrere kleine Gruppen, die Dinge gern ändern würden, es aber nicht können. So entstehen auf Dauer Terrorismus und/oder Bürgerkriege. Die friedliche Antwort darauf ist Demokratie. Jeder bekommt die Möglichkeit groben, oder detaillierten Einfluss auf die Regierung zu nehmen. Die gewalttätige Antwort darauf ist mehr Gewalt, Nordkorea hat das auf die Spitze getrieben.
 
@TheHSA

Es wundert mich nicht, dass Du auch unter Aufbringung aller interlektuellen Kapazitäten nicht in der Lage bist zwischen dem Bezug zu den anderen posts zu erkennen.
Deine Lust Art und Weise andere Poster zu beurteilen oder zu verurteilen ist wirklich ein Angang.
Deine Tonalität passt perfekt zum Blockwart.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #48

Mal abgesehen von deinem grausigen Deutsch: der Post vorhin entbehrt jeglichem Kontext. Selbst wenn wir das Thema von Putin und Gulags diskutieren würden - was an sich okay wäre - gehört es kein bisschen hier rein. Null. Und wer mMn den Thread mit seinen zusammenhangslosen Einwürfen vermüllt, die er nicht einmal begründet, verdient keine andere Tonalität.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #50

Selbst bezogen auf deinen Post ergibt es keinen Sinn. Und selbst wenn man versucht einen herzustellen - das ist die Aufgabe des jeweiligen Posters.
Mich kotzen in den Raum geworfene Behauptungen an, die mit keiner Silbe begründet werden und einfach als (kontextfreie) Scheintatsache in den Raum geworfen werden. zB die Behauptung Putin führe die stalinistischen Gulags fort (da ich hasennase aus anderen Themen kenne, kenne ich seine Russophobie - die äußert er wohl wo immer er kann).
 
Solang er sich an die Regeln hält ist das nicht dein Problem. Wenn er die Regel bricht ist es auch nicht dein Problem, sondern das der Mods, an die du dich wenden kannst.

Für mich ist das damit beendet.
 
In welcher Welt nennt man so etwas Frieden?

Du möchtest Friede nicht als das Gegenteil von sich im Kriegszustand mit einem anderen Land definieren? Dann hast Du z.B.immer noch den Krieg gegen die Armut oder den krieg auf der Straße. Was für einen Frieden bietet die Demokratie einem Schwarzen in sagen wir Ost-LA? Oder den Iren im Nordirland, den Basken oder den Israelis?
 
Es ist völlig Irrelevant wie man die Gewalt nennt, der Grund ist dergleiche. Terroristen nutzen Gewalt, um ihren Willen durchzusetzen, der Staat nutzt Gewalt um seinen Willen durchzusetzen. Es ist ein und die selbe Gewalt die aufgebracht wird, der Unterschied liegt in den Möglichkeiten. Das ist der Grund, aus dem Terroristen zu Regierungen werden können.

Der Grund ist folgender: Jede Bande ist ein kleiner Staat, und jeder Staat ist ein große Bande.

Aber es gibt Unterschiede. Nicht jede Bande schafft es, sich zum Staat zu mausern. Um dies zu können, muss sie lernen, die Existenz ihrer Mitglieder zu sichern. Nur mit Gewalt funktioniert das nicht. Deshalb muss jede Revolution ihre Väter fressen.


Das ist der Grund aus dem Diktaturen langfristig oft Probleme bekommen, es bildet sich eine große, oder mehrere kleine Gruppen, die Dinge gern ändern würden, es aber nicht können. So entstehen auf Dauer Terrorismus und/oder Bürgerkriege. Die friedliche Antwort darauf ist Demokratie. Jeder bekommt die Möglichkeit groben, oder detaillierten Einfluss auf die Regierung zu nehmen. Die gewalttätige Antwort darauf ist mehr Gewalt, Nordkorea hat das auf die Spitze getrieben.

Du hast wohl vergessen, dass die Armeen der halben Welt schwere Kampfeinsätze leisten mussten, um in Deutschland den Natiionalsozialismus abzuschaffen und die Demokratie einzuführen.
 
Und was hat Dich zu dieser Meinung gebracht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab Soziologie studiert, Bücher gelesen und mit der Realität kombiniert.
Wen es interessiert, sozusagen als Einstieg, würde ich die Artikelserie von Wolfgang J. Koschnik empfehlen, die auf Telepolis veröffentlicht wurde.
Sind bisher insgesamt ca. 200 Seiten DINA4, die aber locker reichen sollten, demokratische Bürger zu desillusionieren, bzw. das Theater, das Schauspiel, die Darstellung oder eben die Simulation der Demokratie zu erkennen.
 
Es gibt in unserer Gesellschaft einige selbsternannte Revoluzzer, welche die ohne Zweifel vorhandenen Defizite als Argumente verwenden, unser Land ideologisch als zentralafrikanische Republik zu bezeichnen.

Auf Telepolis kann so ziiemlich jeder Dummkopf ungeprüft seine Weisheiten vermarkten. Nicht umsonst ist der Laden eine beliebte Anlaufstelle für die 911-Wahrheitssekte, die den sogenannten "Inside-Job" schon längst bewiesen zu haben glaubt.

Heise und Kopp sind Geschwister im Geiste. :T

Wobei man hier den beliebten Spruch aber auch mal anwenden kann: "Es ist ja nicht Alles schlecht bei Heise und Kopp." :p

Aber ohne Diskurs ist das eben zu dünn.

Hab Soziologie studiert,

Das hättest Du besser nicht geschrieben. Solche respektheischenden Formulierungen bewirken das Gegenteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da möchte man doch einfach einmal Felsen und Simpliziss in einen Sack stopfen und drauf hauen. Der ein postet einen Link und der andere hat nichts besseres zu tun als Quellenkritik zu betreiben.
Worst Case haben beide, als auch Felsen, das verlinkte Dokument gar nicht gelesen.

Rechne man mal alle gütigen Wählerstimmen der Wähler , die ihre Wahl getroffen haben, weil sie entweder nicht die CDU oder nicht die SPD in der Regierung haben wollten. Das Ergebnis kennen wir nicht, aber es heißt "der Wähler" habe diese Regierung gewollt. Ich bezweifle, daß der Anteil an Wählern, die mit Wunsch einer großen Koalition gewählt haben, die 5% Hürde nicht reißen würde, vorausgesetzt, daß es solche Menschen überhaupt gibt.

Die 2. große Koalition innerhalb kürzester Zeit halte ich für ein großes Legitimationsproblem.
Bekannterweise gibt es in vielen Demokratien, so auch in den USA und Deutschland , nicht nur eine Mehrheit, die man für gestalterische Politik haben muß. Wenn aber eine Regierung sowohl in Bundestag als auch in Bundesrat die absolute Mehrheit hat, und dennoch keine Reformen zu Stande bringt, welche soll es dann können.

Reformwillen gehört auch immer scheinbar nur zur Opposition. Merkel hatte ja auch welchen zu Anfang, aber als sie den Einfluß auf die Mehrheitsverhältnisse hatte galt es nur noch die Macht zu sichern.

Einfluß per Kreuz halte ich für eine gute Idee, aber mehr für eine Symbolische Angelegenheit.

Man kann sich aber ja auch aktiv engagieren, heißtes dann immer.

Selbst wenn es zur Gründung einer Partei reicht, was haben denn die Grünen parlamentarisch erreicht, also daß sie es vorgeschlagen haben und es wurde umgesetzt?
 
In Deutschland gibt keine Demokratie, nur eine Demokratiesimulation.

Und was hat Dich zu dieser Meinung gebracht?

Hab Soziologie studiert, Bücher gelesen und mit der Realität kombiniert.
Wen es interessiert, sozusagen als Einstieg, würde ich die Artikelserie von Wolfgang J. Koschnik empfehlen, die auf Telepolis veröffentlicht wurde.
Sind bisher insgesamt ca. 200 Seiten DINA4, die aber locker reichen sollten, demokratische Bürger zu desillusionieren, bzw. das Theater, das Schauspiel, die Darstellung oder eben die Simulation der Demokratie zu erkennen.

Das hättest Du besser nicht geschrieben. Solche respektheischenden Formulierungen bewirken das Gegenteil.

Simpliziss, das ist sinnlose und zweckfreie persönliche Anpisserei.
 
KaPiTN schrieb:
Worst Case haben beide, als auch Felsen, das verlinkte Dokument gar nicht gelesen.

Warum sollte ich hinter jedem hingeworfenen Knochen herlaufen wenn ich weiß, aus welcher Schlachterei er stammt? :p

Im Übrigen ist das "Appeal to Authority" nach dem Motto "Ich weiß es besser, weil ich das studiert habe" in einem Forum sicher nicht nur kontraproduktiv sondern zeigt auch erhebliche Faulheit.

Solche User sind zu faul, eigene Argumente vorzutragen und wedeln stattdessen mit fremden Autoritäten.

...was haben denn die Grünen parlamentarisch erreicht,....

Sie haben bei anderen Parteien erreicht, sich für dieses Thema zu interessieren, weil dahinter Wählerpotential erkannt wurde.

Zurück auf den Teppich.

Diskussionsbeiträge, in denen erwartet wird, daß man Bücher lesen soll um sich zu beteiligen sind als Argument völlig wertlos. Dasselbe gilt für Links ohne Inhaltsangabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben