[Politik und Gesellschaft] Facebook-Party kostet 21-Jährigen knapp 10.000 Euro

[table="width: 100%"]
[tr]
[td]Vor ungefähr einem Jahr wollte eine junge Frau aus Magdeburg über Facebook ihre Freunde zu ihrer Geburtstagsfeier einladen, machte diese Veranstaltung aber versehentlich öffentlich, wodurch die Einladung an 47.000 Nutzer ging. Nachdem bereits einige Tausend zugesagt hatten, wurde die Veranstaltung jedoch seitens der Behörden verboten, da man Krawalle befürchtete.

Das Verbot hielt jedoch etwa 500 Personen nicht davon ab, zum Ort der Veranstaltung zu gehen. 800 Polizeibeamte wurden eingesetzt, um mögliche Randale zu verhindern, was jedoch nur bedingt gelang: Es kam zu Auseinandersetzungen, bei denen unter anderem ein Polizist leicht verletzt wurde. Die Kosten, die der Einsatz auslöste, betrugen insgesamt etwa 200.000 Euro.

Einem 21-jährigen Magdeburger, der aktiv über das Internet zu einem Treffen am Hauptbahnhof aufgerufen haben soll, wurden nun 9.565 Euro in Rechnung gestellt. Dem Aufruf des Mannes sollen 160 Personen gefolgt sein, 57 Polizeibeamte waren vor Ort. Der Mann verweigerte jedoch die Zahlung.

Die junge Magedburgerin muss unterdessen nicht für die Kosten des Einsatzes aufkommen, da sie die Einladung schnell zurückzog und demnach nicht für die daraus resultierenden Konsequenzen verantwortlich gemacht werden kann.
[/td]
[td]

Bild: , SimonQ錫濛譙,
[/td]
[/tr]
[/table]


Quelle:
 
Wie kann so ein Einsatz bitte 200.000 Euro kosten?!
Sind die da mit Panzer angerollt?

Die Frage stelle ich mir auch. Insbesondere weil sich da niemand zum Prügeln verabredet hat.
Ich vermute mal, dass selbst beim Oktoberfest verhältnismäßig weniger Polizeikräfte im Einsatz waren.
 
250€/Polizist klingt für mich nach dem Gehalt für ~3 Stunden inklusive aller Abgaben plus Materialaufwand (Benzin für die Autos, Schadensersatz, ...). Ist für mich eine plausible Rechnung.
 
wenn du mit 3 stunden überhaupt hinkommst.
wer weiß wo se die 800 polizisten hergeholt haben.
 
Die leidigen Fratzenbuch-Partys. Auch die versehentlichen. War der berühmteste Partyaufruf nicht der von dieser Tessa?:D
 
OK, dass "nur" 500 Leute kamen konnte die Polizei im Vorfeld nicht wissen, aber vorab schonmal mit 800 Mann anrücken halte ich dann doch für reichlich übertrieben.
 
Na und wie geht die Story jetzt weiter?
Ich find ja für Dummheit gehört man bestraft. Und der Trottel ist ja wohl ganz eindeutig selbst schuld, wenn er lauter Leute zu sowas aufruft. Dürfte doch bekannt sein, dass man in Deutschland nicht einfach solche großen Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen abhalten darf.

Und wenn nicht tritt eben Satz 2 in Kraft.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #18
Er war ja nicht der "Veranstalter", sondern er hat die Situation, dass die Einladung kruzfristig öffentlich zugänglich war, ausgenutzt und zu einem Treffen am Hauptbahnhof aufgerufen. Er weigert sich nun, den Betrag zu bezahlen, also kann er nur den Rechtsweg bestreiten. Ob das Erfolg hat, wird sich zeigen.
 
Achso. Dass die Fälle direkt in Verbindung stehen ist mir aus der News nicht klargeworden. Allerdings kann ich auch aus dem verlinkten Originalartikel grad nicht wirklich rauslesen, worin die Verbindung genau besteht :unknown:
 
250€/Polizist klingt für mich nach dem Gehalt für ~3 Stunden inklusive aller Abgaben plus Materialaufwand (Benzin für die Autos, Schadensersatz, ...). Ist für mich eine plausible Rechnung.

Einem 21-jährigen Magdeburger, der aktiv über das Internet zu einem Treffen am Hauptbahnhof aufgerufen haben soll, wurden nun 9.565 Euro in Rechnung gestellt. Dem Aufruf des Mannes sollen 160 Personen gefolgt sein, 57 Polizeibeamte waren vor Ort. Der Mann verweigerte jedoch die Zahlung.

9.565 € / 57 Polizisten = 167,81 € / Polizist ist doch günstig.

Ist ne beschissene Situation für die Bullerei.

Kommen Sie heißt es: total unnötige Kosten... Mücke -> Elefant... nix besseres zu tun usw.

Kommen Sie nicht heißt es: War doch klar dass das passiert... hätte man doch kommen sehen müssen... sollen halt mal auf FB kucken... dann wissen die was in der Welt passiert...

Egal was sie tun ist also falsch.

167 Menschen auf einem Bahnhof? ist doch normal oder? In größeren Städten sinds zu jeder Zeit > 1000.

Allerdings gehören diese nicht zusammen.

167 Jugendliche aus einer Gruppe => Schwarmdummheit.

War Imho gerechtfertigt.

Die Leute müssen halt mal lernen, das Handlung auch Konsequenzen hat.
 
Zurück
Oben