Lampedusa - was tun?

Das ist Bullshit Nero!

Wo nimmst du dir denn immer bitteschön die ganzen Behauptungen her? Oder ist das einfach nur deine Meinung?
Die Menscheit wird nicht wegen Kondomen, Abtreibung und wasweißichalles aussterben.
Es gibt noch Kriege die zum Aussterben führen können, die jedoch zur Zeit auch nur aus Europa verbannt wurden und woanders (sprich dem Nahen Osten) exportiert wurden, aber auch das kann sich rasend schnell ändern.
Wenn man bedenkt dass der Euro (und so ziemlich jede westliche Währung) so instabil ist wie ein Kartenhaus, sieht es echt schwarz aus.
Die Menschen die außerhalb von Europa leben, denken dass Europa reich wäre - aber dem ist nicht so.
 
Dem ist nicht so? Wie definierst Du denn bitte Reichtum?
 
Es ist unmöglich alle Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika in Europa aufzunehmen, um das zu begreifen muss man sich einfach nur die aktuellen Bevölkerungszahlen ansehen...Afrika derzeit ca 1.1Mrd, Europa derzeit ca 740Mio.
So zynisch wie es auch klingen mag, die hiesigen "Gutmenschen" die fordern jeden Flüchtling der es unter Lebensgefahr bis nach Europa geschafft hat aufzunehmen spielen den Schleusern direkt in die Hände, kurzfristig kann es nur eine Lösung geben...jeden dieser Flüchtlinge direkt zurück schicken, es muss einfach klar sein das es sich nicht lohnt für eine Emigration nach Europa sein Leben zu riskieren.
 
Was sagt denn die Einwohnerzahl über die Flüchtlingszahlen aus? Deine kurzfristige Lösung berücksichtigt keine juristischen oder praktischen Überlegungen, nicht wahr?
 
es muss einfach klar sein das es sich nicht lohnt für eine Emigration nach Europa sein Leben zu riskieren.
TJa, wenn die Alternative in der 'Heimat' der sichere Tod ist (und ich sehe da ganz ehrlich keinen Unterschied zwischen "Tod durch Krieg" und "Tod durch Verhungern"), dann lohnt sich das in jedem Fall. Diese pseudo-polemische Bezeichnung "Wirtschaftsflüchtling" ist total daneben :m
 
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  • #66
Herrscht in Somalia und Eritrea Hungersnot? Verhungern dort Menschen?

Wo in Afrika herrscht derzeit Hungersnot, und sind es Menschen aus den Hungergebieten, die sich die teuren Schlepper leisten können? So eine Überfahrt ist nicht billig, nicht mal für uns.

Kann man von Jemand, der über tausend Euro oder mehr verfügt, wirklich sagen, er sei akut vom Verhungern bedroht?

Wenn Du Fakten und Zahlen hast, dann nenne sie bitte.
 
Es ist erfahrungsgemäß völlig sinnlos, dir "Fakten und Zahlen" zu nennen. Bitte setze mich doch einfach auf deine "Ignore"-Liste.
 
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  • #68
Das sind doch Ausflüchte.

Post einfach die Links zu Deinen Quellen.

Eine Menge Flüchtlingen kommen auch direkt aus Tunesien, es sind Tunesier. Und in Tunesien herrscht meines Wissens keine Hungernot. Deshalb meine Zweifel.

Und es ist auch nicht so, dass die Menschen, die es nicht auf die Boote schaffen, weil sie zum Beispiel nicht genug Geld haben, dann verhungern.

PS: Außerdem machen die Bootsflüchtlinge keinen unterernährten Eindruck. Sie sind in körperlich guter Verfassung.

Afrikanische Hungerflüchtlinge, die es in die Versorgungslager karitativer Organisationen schaffen, sehen bei der Ankunft ganz anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn diese afrikanischen Flüchtlinge es überhaupt in Versorgungslager schaffen, denn Frontex macht diesbezüglich keine Späße und lässt auch mal öfters Boote Nussschalen auf offener See versenken.
Jetzt müsste man natürlich differenzieren, welche Ursachen hat(te) dieser Flüchtlingsstrom und was können die großen Herrscher Europas dagegen machen.
..
Sieht wohl so aus, als ob es keine so großen Alternativen gibt als die Nigga Afrikaner wieder zurückzuschicken.

Oder irre ich mich da?
 
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  • #70
Auch in der allerdünnsten und immer wieder aufgewärmten Gedankensuppe sollten als Einlage ein paar Fakten schwimmen:


ROM afp | Dutzende der Flüchtlinge, die sich auf dem Anfang Oktober vor Lampedusa mit hunderten Menschen an Bord gekenterten Boot befanden, sind zuvor in Libyen gefoltert und vergewaltigt worden. 130 Flüchtlinge aus Eritrea seien in der libyschen Wüste festgehalten worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Staatsanwalt sprach von einem „Konzentrationslager“. Einer der mutmaßlichen Schlepper und Vergewaltiger aus Somalia wurde diese Woche festgenommen.

Die 130 Flüchtlinge seien in der Oasenstadt Sabha im Südwesten Libyens festgehalten worden, teilte die Polizei weiter mit. An den Vergewaltigungen und Folterungen, die erst gegen die Zahlung von bis zu 3.500 Dollar (2.600 Euro) für die Freilassung und die anschließende Überfahrt aufgehört hätten, seien Somalier, Libyer und Sudanesen beteiligt gewesen. Staatsanwalt Maurizio Scalia sagte: „Alle Frauen in diesem Lager wurden von Somaliern und Libyern vergewaltigt. Es war wie in einem Konzentrationslager.“

Ein 17-jähriges Mädchen berichtete in der Zeitung La Repubblica von den fürchterlichen Zuständen in dem Lager. „Sie zwangen uns, dabei zuzusehen, wie unsere Männer mit unterschiedlichen Methoden gefoltert wurden – mit Stöcken oder Elektroschocks an den Füßen“. Frauen, die das Lösegeld nicht hätten zahlen können, seien vergewaltigt worden.

Im Zusammenhang mit dieser Flüchtlingstragödie wurde diese Woche auf der Insel Lampedusa ein mutmaßlicher Schlepper festgenommen. Die Polizei habe den 34-jährigen Somalier festgenommen, weil er im Verdacht stehe, einer der Organisatoren der Überfahrt gewesen zu sein, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag.


Die Geschichte von den grausamen Europäern und den von ihnen misshandelten oder im Stich gelassenen Afrikanern ist heute eine üble Schnulze, und die Fluchtgründe vieler Afrikaner, die nach Europa wollen, sind ein innerafrikanisches politisches Problem.

Der Feind vieler Afrikaner ist nicht der Hunger, sondern der andere Afrikaner, ob er nun schon als Bande die Regierungsgewalt erobert hat oder ob die Banden noch als Freelancer auf eigene Rechnung und in Konkurrenz zum Staat arbeiten.
 
Die Geschichte von den grausamen Europäern und den von ihnen misshandelten oder im Stich gelassenen Afrikanern ist heute eine üble Schnulze, und die Fluchtgründe vieler Afrikaner, die nach Europa wollen, sind ein innerafrikanisches politisches Problem.

Es hat ja niemand behauptet, die Flüchtlinge würden vor den Europäern nah Europa fliehen. Kling schon nicht so besonders schlau.
 
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  • #72
Schlau oder dumm, es ist so, dass die Afrikanern vor Afrikanern fliehen.

Und wenn alle kämen, die kommen wollen, hätten sie nichts davon, sondern kämen vom Regen in die Traufe, denn erstens kämen ihre derzeitigen Peiniger in Afrika mit, wie man an dem auf Lampedusa verhafteten Typen sieht, und zweitens bringen dort aufgewachsene Menschen die Verhältnisse mit, von denen sie sich nicht emanzipiert haben.

Mit Stämmen, die bei Bedarf zu Banden mutieren, wird das nichts. Man braucht Nationen und Revolutionen. Und das können nur die Afrikaner selbst machen, nicht wir.
 
Die Stammesstrukturen haben die Europäer nicht gesehen oder wollten es nicht sehen.

Es war dumm von den Europäern, die Grenzen auf dem Reißbrett zu ziehen, ohne sich an den Bewohner zu orientieren.
Oder besonders schlau, wenn sie darauf spekuliert haben sollten, daß so der Kontinent instabil genug bleiben würde, um weiter Einfluß nehmen zu können.

Die heutigen Europäer sind da viel besser, sie wollen nur Frieden und Rohstoffe zu fairen Preisen. Waffen liefern sie nur, damit der Neger sich nicht an billigen chinesischen Kopien verletzt.
 
Die Europäer (und besonders auch die Deutschen) sollten endlich mal ehrlich zu sich selbst sein und sich eingestehen, dass wir so reich sind, dass wir problemlos alle Flüchtlinge aufnehmen und versorgen könnten. Klar, etwas Umverteilung würde sicher dazugehören, abr die ist eh schon lange fällig.
Bekämen z.B. die Topmanager der deutschen Bank nur die Hälfte ihres Jahresgehalts (aktuell rund ) könnte man von dem gesparten Geld schon mal rund 500 Flüchtlingen pro Monat 500 € zahlen.

Diese reichlich absurde Beispielrechnung zeigt ja schon, dass wir mehr als genug Geld haben, um alle Flüchtlinge zu versorgen.
 
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  • #75
Es war dumm von den Europäern, die Grenzen auf dem Reißbrett zu ziehen, ohne sich an den Bewohner zu orientieren.

Noch viel dümmer war es von den Afrikanern gewesen, die große Staatsgebilde, die es dort auch gegeben haben soll, zu zerschlagen, und einen Flickenteppich verfeindeter Stämme zu hinterlassen, welcher es den Imperialisten nicht mal erlaubt hätte, Nationen zu backen, selbst wenn sie den Willen dazu gehabt hätten, was natürlich nicht der Fall gewesen ist.

Das ganze Elend wird schnell klar, wenn man sich vor Augen führt, dass in den afrikanischen Ländern die Spreche der früheren Kolonialherren die Staatsprache ist, weil es eine über ein Stammesgebiet hinaus verbreitete gemeinsame afrikanische Sprache nicht gab. Das ist ungefähr so, wie wenn man hier Byerisch und Frisisch sprechen würde und die Eingeborenen, um sich national verständlich zu machen, Latein verwenden müssten.
 
Das ganze Elend wird schnell klar, wenn man sich vor Augen führt, dass in den afrikanischen Ländern die Spreche der früheren Kolonialherren die Staatsprache ist, weil es eine über ein Stammesgebiet hinaus verbreitete gemeinsame afrikanische Sprache nicht gab.

Ich sage ja, Reißbrett. Man hat die Stämme nicht beachtet. Daß führt halt zu Problemen. Das ist ja kein afrikanisches Problem. Wir brauchen ja nur über unsere eigene Westgrenze zu schauen. Die Belgier tun sich ja auch mit ihrem Mehrvölkerstaat schwer. Ironischerweise sind sie selber ehemalige afrikanische Kolonialmacht.
 
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  • #77
Man hat die Stämme nicht beachtet.

Oh doch. Die Europäer waren nicht dämlich. Er war sehr wichtig für sie, zu wissen, wer sich mit wem besonders schlecht vertrug, mögen taten die Stämme einander eh nicht.

Zum Beispiel mochten die Küstenstämme die Urwaldstämme nicht. Deshalb waren die Küstenstämme hervorragende Sklavenjäger. Fast alles, was die Weißen an Schwarzen aus Afrika abschleppt haben, wurde von Schwarzen gefangen. Die moderne Tropenmedizin hatte man damals noch nicht, die Bleichgesichter gingen im Normalfall ein wie die Primeln, wenn sie sich ins Gebüsch verirrten. Buschneger einkassieren war ein Job für Schwarze.

Hätten die Schwarzen ein bisschen zusammengehalten, hätten die Weißen keine Chance gehabt.

Und gäbe es in Afrika ein Länder wie China oder Vietnam, würden sie uns heute wirtschaftlich das Fürchten lehren.

Vietnam war französische, japanische und wieder französische Kolonie gewesen. Aber es blieb immer Vietnam, eine Nation mit gemeinsamer Sprache, Sitten etc. Die Vietnamesen haben zusammengehalten, und der Zusammenhalt hat die Eindringlinge scheitern lassen.

In Afrika gab es keinen Zusammenhalt außer dem Stammeszusammenhalt.
 
Buschneger :D
Jetzt wird's aber lächerlich Nero.
Woher nimmst du dir bitteschön die ganzen Behauptungen?
 
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  • #79
Wir brauchen ja nur über unsere eigene Westgrenze zu schauen. Die Belgier tun sich ja auch mit ihrem Mehrvölkerstaat schwer. Ironischerweise sind sie selber ehemalige afrikanische Kolonialmacht.

Belgien hatte keine Kolonialgebiete, der Kongo war Privateigentum des belgischen Königs. Belgien ist sowieso ein Versehen der Weltgeschichte. Shit happens.

Aber Stammesprobleme hatten wir genug, die Deutschen waren ja selber eins.

Nation = Einheit von Volk, Territorium und Staat. Das hat gepasst auf England und Frankreich, auf Deutschland aber, es enstand ja viel später, überhaupt nicht.

Es gab nämlich außer den Reichsdeutschen die Wolgadeutschen, die Karpatendeutschen, die Baltendeutschen, die Sudetendeutschen etc. Also keine Einheit von Territorium und Staat. Das hatte Instabilität, Expansionsgelüsten, Annexionen (Sudetenland) , Grenzsteitigkeiten etc. geführt.

Richtig rund ging es auf dem Balkan, zuletzt im Jugoslawienkrieg, und zuerst 1914.
 
Oh doch. Die Europäer waren nicht dämlich. Er war sehr wichtig für sie, zu wissen, wer sich mit wem besonders schlecht vertrug, mögen taten die Stämme einander eh nicht.

Ich hatte ja heute auch schon weiter oben die Möglichkeit in Betracht gezogen, daß der Unfrieden von den Europäern zu ihrem Kalkül bei der Grenzziehung gehört haben könnte, aber die teilweise mit dem Lineal gezogenen Grenzverläufe lassen Proporz als Motiv eher wahrscheinlich erscheinen.

Belgien hatte keine Kolonialgebiete, der Kongo war Privateigentum des belgischen Königs.

Doch. War der Kongo zuerst Privatkolonie, so war er für den wesentlich größeren Zeitraum Kolonie des Staates Belgien
 
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