Coronavirus

Und stellt noch gleich 100 Intensivpflegekräfte ein, die ja alle Schlange stehen für einen Job ;)

In reichlich Kliniken, auch Vollversorgern, gibt es reichlich Intensivbetten, die aber aufgrund des Mangels an Personal zwar gezählt, aber nicht belegt werden können.
Alleine in 2021 haben tausende Pflegekräfte gekündigt und gut ein Drittel überlegt zu kündigen. Die sind fertig und am Limit.
 
Jo, laut baden-württembergischem Gesundheitsministerium zum Beispiel hat man in den ersten 3 Wellen bis zu 600 Patienten intensivmedizinisch versorgt und beatmet.
Momentan schätzt man, dass man gerade noch 350 Patienten beatmen könne.
Wie heißt es so schön:... durch Kündigungen, eine hohe Personalfluktuation und infolgedessen durch die Auflösung von Intensiv-Pflegeteams die Intensivkapazitäten nun an den Krankenhäusern der Maximalversorgung und in den Universitätskliniken deutlich niedriger ausfallen als zu Beginn der Pandemie
 
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Wenn ich mir die bayerische Ampel anschaue, dann Prost Mahlzeit! Rot, wenn gleichzeitig 600 Personen in Intensiv. Laut DIVI werden aktuell (Inzidenz von etwa 70) 160 mit Covid-19 intensiv betreut sowie 2.818 Patienten. Es gibt damit jedenfalls laut DIVI (...) noch 672 freie Betten. Ich habe leider keine Statistik auf die Schnelle mit der Krankenhausbelegung pro Bundesland gefunden, vielleicht schaue ich später nochmal. Für Deutschland kam mir das unter: Aus einem Zeitungsbericht weiß ich, dass gegen Ende April 2021 über 600 Patienten in Bayern wegen Covid-19 auf Intensiv waren. Heißt für mich (korrigiert mich, wenn ich was falsch sehe), dass nur im extremsten Notfall die Ampel auf rot springt.

Edith sagt: Sehe gerade, dass es genauer geht, was die Sache nicht besser macht. 160 Fälle, 82 invasiv beatmet, 672 (535 für Erwachsene) Intensivbetten frei, davon 295 (264 für Erwachsene) spezielle Covid-Betten. Yay!

Edith2 findet endlich ein paar mehr Statistiken: rot wäre es in Bayern laut Ampel gewesen April 2020, Ende November 2020 bis Anfang Februar 2021, Ende März bis Mitte April 2021. Wenn ich jetzt noch Statistiken für allgemeine Krankenhausbelegung (gelbe Farbe) finden würde, wäre das nice.
 
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Auch geimpfte können sich infizieren und unwissentlich das Virus verbreiten. Die Impfung schützt ja „nur“ vor einem schweren Verlauf.

Im Prinzip kann man jede Krankheit mehrmals bekommen.

Der Unterschied ist ob das Immunsystem der Krankheit nach einer Stunde oder drei Wochen den Gar ausmacht. Gerade ein gut trainiertes Immunsystem kann eine Krankheit so schnell bekämpfen daß man nichteinmal Symptome zeigt. So kommt dann noch obendrauf ob man keine Symptome oder lebenslang Long-Covid hat.

--- [2021-09-01 03:00 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Gefälschte Impfpässe kann man nicht nachweisen, da der Impfpass nicht Fälschungssicher ist. Er war ja auch nie dafür gedacht um sich quasi damit auszuweisen.
Aber ich sag mal so, solche Menschen schneiden sich, spätestens bei einer Infektion, ins eigene Fleisch.

Doch, man kann sie nachweisen.

Nicht fälschungssicher bedeutet ja nur daß es mit wenig Aufwand möglich ist sowas zu erstellen.

Trotzdem ist das nachweisbar mit mehr oder weniger Aufwand, vom falschen Papier und ungültigen Stempeln bis zur Rückverfolgung über die Krankenakten.

Im übrigen drohen bei Urkunden- und Gesundheitszeugnisfälschung sehr harte Strafen von fünf und einem Jahr Haft. Leider kommen Impfpaßfälscher hier oft viel zu zahm weg, bisher wurden fast nur Bewährungsstrafen und in zwei Fällen weniger als vier Jahre Soforthaft verhängt. Ein paar Approbationen wurden allerdings auch eingezogen und die härteren Fälle wegen Fälschung sind noch nicht rechtskräftig, die gehen natürlich erstmal durch alle Instanzen weil niemand gerne fünf Jahre sitzt.

Aber wehe Du lädst ein Lied aus dem Internet runter...

https://www.rechtsanwalt24.de/impfpass-faelschen-strafe/

--- [2021-09-01 03:22 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Gefälschte Impfpässe kann man nicht nachweisen, da der Impfpass nicht Fälschungssicher ist. Er war ja auch nie dafür gedacht um sich quasi damit auszuweisen.
Aber ich sag mal so, solche Menschen schneiden sich, spätestens bei einer Infektion, ins eigene Fleisch.

Doch, man kann sie nachweisen.

Nicht fälschungssicher bedeutet ja nur daß es mit wenig Aufwand möglich ist sowas zu erstellen.

Trotzdem ist das nachweisbar mit mehr oder weniger Aufwand, vom falschen Papier und ungültigen Stempeln bis zur Rückverfolgung über die Krankenakten.

Im übrigen drohen bei Urkunden- und Gesundheitszeugnisfälschung sehr harte Strafen von fünf und einem Jahr Haft. Leider kommen Impfpaßfälscher hier oft viel zu zahm weg, bisher wurden fast nur Bewährungsstrafen und in zwei Fällen weniger als vier Jahre Soforthaft verhängt. Ein paar Approbationen wurden allerdings auch eingezogen und die härteren Fälle wegen Fälschung sind noch nicht rechtskräftig, die gehen natürlich erstmal durch alle Instanzen weil niemand gerne fünf Jahre sitzt.

Aber wehe Du lädst ein Lied aus dem Internet runter...

https://www.rechtsanwalt24.de/impfpass-faelschen-strafe/
 
Gerade ein gut trainiertes Immunsystem kann eine Krankheit so schnell bekämpfen daß man nichteinmal Symptome zeigt.

Dazu muss dein Immunsystem aber erst mal die Krankheit gehabt haben. Ansonsten erkennt es den Virus nämlich nicht und du wirst unweigerlich Krank. Oder warum glaubst sind damals die südamerikanischen Uhreinwohner, als wir Europäer kamen, an einem heutzutage harmlosen Schnupfen gestorben.

Trotzdem ist das nachweisbar mit mehr oder weniger Aufwand, vom falschen Papier und ungültigen Stempeln bis zur Rückverfolgung über die Krankenakten.

Man fängt die Fälscher, weil diese die Pässe ja irgendwo z.B. auf Telegramm anbieten. Aber nicht die Nutzer und schon gar nicht im Alltag. Rückverfolgung der Krankenakte? Träum weiter. Bei ner Impfung im Impfzentrum, steht das bei keinem meinem behandelnden Ärzten in der Krankenakte.
Am Papier? Blanko Impfpässe kannst du sogar bei Amazon bestellen. Den Stempel kann man ganz leicht im Internet bestellen. Das einzige was schwieriger ist, ist der Aufkleber und die Unterschrift.
Mal davon abgesehen das mittlerweile eher dazu übergegangen wird, den digitalen Nachweis zu fälschen.
 
Oder warum glaubst sind damals die südamerikanischen Uhreinwohner, als wir Europäer kamen, an einem heutzutage harmlosen Schnupfen gestorben.

Äh wat? die hatten das volle Programm inclusive Pocken ^^
Schnupfen? das kannten die auch, soweit hinterm Mond wars dann doch nicht :D
 
@Dr. Lauch:

Nein, kannten sie nicht.

Als die Europäer 1492 nach Amerika kamen, lebten dort vermutlich rund 50 Millionen Indigene. Um das Jahr 1650 hatten eingeschleppte Krankheiten die meisten von ihnen dahingerafft. Nur noch rund 8 Millionen Ureinwohner waren damals übrig. Und auch heute noch gilt, dass „ein einfacher Schnupfen sie in zwei, drei Tagen töten kann“,

Quelle:
 
Das glaubt kein Mensch. Stellen die jetzt so hin damit wir Europäer nicht als die Ultraseuchenvögel dastehen.
Willst du jetzt allen Ernstes behaupten die waren immer alle kerngesund bis die Spanier kamen?
Oder kannten die nur Prellungen? :D Das Käseblatt ist ne bessere Apotheken-Rundschau.

Ich hab gestern zufällig die Doku: Native America auf Arte geschaut.
Da gehen die bestimmt ne halbe Stunde intensiv darauf ein. Klar wurden unzählige Krankheiten eingeschleppt aber hauptsächlich starben die an Pocken.
Kein Wort von Schnupfen. Echt geile Doku, schau die mal an ^^
 
@Dr. Lauch: Aufgrund der langen Trennung der Evolutionsstränge zwischen alter und neuer Welt sind auch die Rhino- und sonstigen Coronaviren-Stämme der alten Welt derart verschieden zu denen der neuen Welt gewesen, dass eine Grundimmunität kaum aufgebaut werden konnte. Klar sind die auch an Pocken (Variola major/Orthopoxvirus variolae) verstorben (die in der neuen Welt gar nicht bekannt waren), aber eben auch an anderen Krankheiten. "Schnupfen" ist ja nur ein Symptom einer Erkrankung, meist mit Rhinoviren.

Und warum sind die meisten an Pocken verstorben? Unter Anderem weil mit Pocken verseuchte Geschenke bewusst an die Eingeborenen verteilt wurden. Die Sterblickeitsrate der Europäer an Pocken war übrigens auch nicht gerade gering (je nach Stamm bis 90%).
 
@thom53281:

In unserem Klinikum gibt es 20 Intensivbetten. Derzeit sind alle belegt. Jedoch ist nur einer davon ein Corona Patient. Wenn jetzt also ein weiterer Intensivpatient hinzu kommen würde, müsste er sowieso in ein anderes Klinikum verlegt werden. :unknown:
Ja, das mag in manchen Kliniken schon jetzt so sein. Dennoch ist das nächste Krankenhaus vermutlich nicht ewig weit weg. Um das geht es mir ja. Was passiert, wenn nun in einem Landkreis, und womöglich in den umliegenden auch, alle Intensivbetten voll sind? Für einen akuten Notfall könnte es womöglich dann zu spät sein, wenn man den z. B. notoperieren muss.
 
Berichten der Norärzt*innen zufolge wird dann kreisförmig immer weiter nach außen bei allen Kliniken nachgefragt.

Manchmal wird ein Patient von einer Intensivstation mit Intensivtransport oder Helikopter verlegt, damit das eine Bett für einen akuten Notfall frei ist.
Je nach Spezialisierung der Klinik. Auch Vollversorger kommen da an ihre Grenzen.
Bei Herzinfarkten passiert es, dass der Patient noch im RTW stundenlang vor der Klinik norärztlich versorgt wird, weil drinnen noch rumtelefoniert wird.


Das bekannte Video von Rettungssanitäter Nils (Ihr seid doch Spinner) war übrigens so ein Intensiv-Veerlegungstransport.
 
@Dr. Lauch:

"Ich habe eine Doku geguckt und weiß es besser als ihr."

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Nur weil etwas in einer Dokumentation nicht erwähnt wird, heißt das nicht, dass es nicht stattgefunden hat.
 
Irgenwie habe ich das Gefühl dass bald wieder alles zu wenn wenn die Zahlen so weiter steigen.
 
Kommt drauf an ... Der Markus hat uns für Bayern schließlich versprochen, dass es definitiv keinen Lockdown mehr geben wird ... zumindest mal nicht für die 3/2G-Fraktion. :coffee:
 
So wie die Zahlen durch die Decke gehen. Und jetzt macht Samstag eine Disco wieder auf.
 
Der Luschen-Laschet will auch nie wieder mehr zumachen.
In einigen Kreisen ist die Inzidenz der Kinder und Jugendlichen bei 700 bis 1000.
Und die NRW-Ministerin will, dass nur noch offiziell positiv getestete Kinder in Quarantäne kommen. Keine direkten Kontakte, keine Sitznachbarn, nix.
 
Wenn die Inzident bei den 15- bis 34-Jährigen 115 pro lag, während bei der Gesamtbevölkerung bei 66; und wenn die Inzidenzen bei den Ü60 nicht höher als 17 ist, dann läßt das doch vermuten, daß die Ungeimpften die Zahlentreiber sind.
 
Daher die 3. Impfung.

Saß gestern lange beim Arzt und ständig kamen Leute oder riefen an, die den Booster haben wollten, es da aber noch gar keine Zulassung für gibt.

Wo sind die Maßnahmen an Schulen denn strenger als in NRW?

In BW wurde z.B. die Absonderungspflicht von engen Kontaktpersonen durch die Verpflichtung zu einer täglichen Testung abgelöst.
 
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