Die Energiewende - Traum oder Trauma?

Im Gegenteil. Boesmann begreift mich nur zu gut.

Ein User erzählt was von einem Sonnenkraftwerk, weiß aber auch nichts Genaues:

Die Anlage steht in etwas südlicheren Gefilden mit ausreichend Sonnenstunden um 24 Stunden am Stück Strom produzieren zu können.

Aber Boesmann weiß mehr:

Die Technik dazu kommt übrigens aus Deutschland, eine solche Anlage steht z.B. auch in Jülich:

Deutsche Technik!

Dabei ist die Technologie, auf PV zu verzichen und gebündelte Sonnenstrahlung als Heizquelle zu nehmen, uralt, solche Anlagen stehen schon lange in den USA. Man kennt auch die Nachteile, die Spiegel werden matt, der Flächenverbrauch ist enorm. Das Desertec-Konsortium wollte solche Anlagen in der Wüste installieren.

In Jülich handelt es sich um eine reine Forschungsanlage, man will eben rauskriegen, wie es mit der Nachführung der Spiegel klappt, welche Flüssigkeit sich wegen hoher spezifischer Wärmekapazität sich besser eignet, etc. Man will eine bereits existierende Technologie weiterentwickeln.

Aber für Boesmann steht fest, und er hält es für erwähnenswert, wie wenn es beim Umweltschutz nicht wirklich egal wäre, woher was kommt, wenn es gut ist:

Deutsche Technik!


Was aber mit Sicherheit nicht in diesen Thread gehört, ist Deine jämmerliche Polit-Abhandlung.

Na dann bringt doch mal endlich was, was Deiner Ansicht nach reingehört!!!

Meinetwegen noch man Deine Sonnenzelle auf der Garage.
 
BTW: "Deutsche Technik" im Sinne von "Arbeitsplätze durch regenerative Energien".

Welche deutsche Firma hat denn dieses ominöse Kraftwerk gebaut, von dem keiner weiß, wo es eigentlich steht?

Kamen die amerikanischen Kraftwerke in der Wüste aus Deutschland?

Und glaubst Du im Ernst, wenn diese Technologie sich etablierte, hätten deutsche Firmen darauf das Monopol?

Das ist doch wirklich zum lachen.


wenn man in der wüste wohnt, ist natürlich einiges anders. tun wir aber nicht :D

Ja eben. Das kommt noch erschwerend hinzu.:T
 
nein, das ist ein ausschlußkriterium. schon vergessen? :D

&: kleine gedankenstütze: island
 
Zuletzt bearbeitet:
nein, das ist ein ausschlußkriterium. schon vergessen? :D

Du denkst an die Umwelt, aber Boesmann denkt an den Export: "Arbeitsplätze durch regenerative Energien".

Also wir fabrizieren diese Kraftwerke, und dann pflastern wir mit denen alle Wüsten und werden dafür fürstlich bezahlt.

Mit diesem vielen Gld können wir uns dann auch in jeder Privatwohnung eine Klimaanlage leisten und die Fehltage wegen Erkältung, welche die vermutliche Hauptfolge der Kühlaggregate sein wird. Und das Auto in der Garage und überhaupt alles, was zu unserem Lebensstil dazugehört.
 
Welche deutsche Firma hat denn dieses ominöse Kraftwerk gebaut, von dem keiner weiß, wo es eigentlich steht?
Nun, das kommt darauf an, welches der ominösen KWs der TE meinte:
z.B. wurde von Novatec Solar gebaut,
von Solar Millenium, an beiden sind auch weitere deutsche Firmen und Forschungseinrichtungen beteiligt.

Es ist nicht schwierig, noch viel mehr Beispiele zu finden. Man muss natuerlich erstmal suchen :rolleyes:
 
du hast einen hang zur phantasterei, nero, aber es ist so schön zu lesen :T
ich bin auch immer noch davon überzeugt, daß du die atomkraftritter nur karikiierst mit deinen bizarren auftritten.
 
@infofilter: Nero argumentiert mal für und mal gegen Atomkraft/Solar/..., je nachdem, was die Diskussion seiner Meinung nach am meisten aufhält.
 
Welche deutsche Firma hat denn dieses ominöse Kraftwerk gebaut, von dem keiner weiß, wo es eigentlich steht?

Kamen die amerikanischen Kraftwerke in der Wüste aus Deutschland?

Und glaubst Du im Ernst, wenn diese Technologie sich etablierte, hätten deutsche Firmen darauf das Monopol?

Das ist doch wirklich zum lachen.




Ja eben. Das kommt noch erschwerend hinzu.:T

Hab es gefunden.

Habe mich aber mit der Art des speicherns der Wärme vertan. Es ist ein Salzspeicher mit über 28.000 Tonnen flüssigem Salz.
Steht die Anlage längere Zeit still und das Salz wird zu kalt (unter 240Grad) wird es fest und der Speicher ist "im Arsch"
 
Danke für den Link.

Sehr interessant.

Ungefähr 6 Quadratkilometer liefern den Strombedarf einer Stadt von 23.000 Einwohnern. Das ist die Planung. Das Kraftwerk verbraucht pro Jahr 3 Millionen Kubikmater Erdgas und soviel Kühlwasser wie eine Stadt mit 20.000 Einwohnern Wasser.

Es wundert mich nicht, dass der deutsche Hersteller, die Firma Solar Millennium aus Erlangen, inzwischen Konkurs anmelden musste.

Interessant ist auch das Foto. Der Anblick, wie dieser monströse Schuppen die schöne Landschaft verschandelt, könnte sogar aus mir einen militanten Umweltschützer machen.

Wenn das die grüne Zukunft ist, sehe ich rabenschwarz.
 
Nero schrieb:
Wenn das die grüne Zukunft ist, sehe ich rabenschwarz.
Nö, das ist keine grüne Zukunft, da Grüne nach deiner Aussage Technologiefeinde und auch noch was mit den Nazis haben. Insofern ist es unmöglich, dass damit die Grünen auch nur irgendetwas zu tun haben.
 
Nö, das ist keine grüne Zukunft, da Grüne nach deiner Aussage Technologiefeinde und auch noch was mit den Nazis haben. Insofern ist es unmöglich, dass damit die Grünen auch nur irgendetwas zu tun haben.

Die Ideologie der Nazis stand in der Tradition von jugendbewegter Großstadtfeindschaft und Agrarromantik (Ein Buchtitel), die Praxis natürlich nicht. Das ist ja das Ekelhafte an dieser Blut&Schollenmystik, an diesem Gewäsch von Nährstand, gesundem Bauerntum usw., dass die Propagandisten keine Freaks gewesen sind, welche in die Landkommune flüchten und der Zivilisation Ade sagen, sondern dass das ausgebuffte Technokraten waren. Das Naturgedudel vertrug sich in der Praxis bestens damit, die Rüstungsproduktion hochzutreiben und solche Sachen wie den Volkswagen zu planen. Desertec zum Beispiel könnte ein Projekt nationalsozialistischer Großraumpolitik gewesen sein, welche das benachbarte Ausland in Wirtschaftsräume mit bestimmten Funktionen einteilte.

Aber die ideologische Auseinandersetzung ist in diesem Fall ein Scheingefecht.

Du leierst es an, weil das in Rede stehende Kraftwerk wieder einmal beweist, mit welchen astronomischen Umweltkosten der Ersatz von Atomernergie durch regenerative Energien verbunden ist, weil die genaue Betrachtung der Pläne eine atemberaubende Doppelzüngigkeit offenbart.

Bei Stuttgarter Bahnhofsprojekt haben dessen Gegner, zu denen ich auch gehörte, sich nicht endblödet, dagegen geltend zu machen, dass mit den oberirdischen Bahntrassen der Lebensraum für irgendwelche Tiere und Pflanzen verschwände, die es heiß und trocken mögen, eben wie auf dem Schotter zwischen den Gleisen.

Und genau diese gefühlsduseligen Schwätzer wollen an anderer Stelle nur zu gern Landschaft vernichten, indem sie Windmühlenspargel züchten und die Fläche mit Solarzellen versiegeln.
 
@Nero
Was soll das drum herum Gerede? Wie wäre es, wenn du auf die von dir selbst zitierten Aussagen eingehst?

Und genau diese gefühlsduseligen Schwätzer wollen an anderer Stelle nur zu gern Landschaft vernichten, indem sie Windmühlenspargel züchten und die Fläche mit Solarzellen versiegeln.
Kann nicht sein, da Grüne Technologiefeinde sind und sie nie und nimmer Windmühlen oder gar Solarzellen befürworten würden! Wie kannst du nur deine eigene Aussage so kontakarieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
mit welchen astronomischen Umweltkosten der Ersatz von Atomernergie durch regenerative Energien verbunden ist
Das stimmt natürlich. Vor allem die Spätfolgen für die Umwelt, geradezu unabwägbar.
Da ist so ein freundliches KKW natürlich das Optimum.
Ich finde es ist schon ein grosser Zufall, dass ich dieses Ergebnis einer geistigen Diarrhoe gerade in dem Moment lese, als im Radio über erneuten Wasseraustritt in Fukushima berichtet wurde.
 
... einer geistigen Diarrhoe...

Oho, verliert da jemand die Contenance und die Manieren?

Ich verstehe das als Ausdruck von einem Verdrängungsprozess. Hinsichtlich der tatsächlichen Zahl an Menschenopfern ist Fuhushima bislang eine Bagatelle.

Wenn Du richtige Opferzahlen sehen willst, musst Du Dir bislang immer noch Deine eigene Branche anschauen, die Chemieindustrie. Zum Beispiel Bophal 1984:

Schätzungen der Opferzahlen reichen von 3.800 bis 25.000 Toten durch direkten Kontakt mit der Gaswolke sowie bis zu 500.000 Verletzten, die mitunter bis heute unter den Folgen des Unfalls leiden.[1][2] Die zum Teil großen Abweichungen der Schätzungen erklären sich vor allem aus der ungenauen Kenntnis über die Zahl der Einwohner des betroffenen Elendsviertels in dieser Zeit. Es lebten damals etwa 100.000 Menschen in einem Radius von einem Kilometer rund um die Pestizidfabrik. Die indischen Behörden hatten die Ansiedlung rund um die bestehende Fabrik zunächst geduldet, später sogar mit der Übertragung des Landes an die Bewohner legalisiert. Tausende erblindeten, Unzählige erlitten Hirnschäden, Lähmungen, Lungenödeme, Herz-, Magen-, Nieren-, Leberleiden und Unfruchtbarkeit. Später kamen Fehlbildungen an Neugeborenen und Wachstumsstörungen bei heranwachsenden Kindern hinzu.


Der Unterschied: Es waren damals arme Inder. Noch heute verschwindet Giftmüll aus den Industrieländern und taucht in Afrika wieder auf.

Ich habe mal einen Dokumentarfilm über die Sperrzone um Tschernobyl gesehen, er lief auf arte und später auch auf 3sat: Ein einzigartiges Naturreservat. Tiere und Pflanzen, die als ausgestorben galten, fanden sich dort plötzlich wieder und gedeihen prächtig. Einfach deshalb, weil die Strahlung sie vor Menschen schützte.

Das ist die Dialektik der Ökologie.
 
Oho, verliert da jemand die Contenance und die Manieren?
Nicht wirklich, einfach nur Meinung zur Qualität Deiner Beiträge.

Opferzahlen bla blub
Ich arbeite in der Pharma, nicht in der Chemiebranche. Wenn nötig erläutere ich Dir den Unterschied gern.

Hinsichtlich der tatsächlichen Zahl an Menschenopfern ist Fuhushima bislang eine Bagatelle.
Und täglich werden hunderte Menschen von sich bewegenden Windkraftanlage-Rotoren erschlagen.
Gerne würd ich Dir nen leckeren Thunfisch, geangelt vor Japans Küste zum Lunch servieren. Ob Du den GAU in Fukushima dann immer noch als Bagatelle bezeichnen würdest?

Und ja, Tschernobyl ist momentan noch so etwas wie ein Reservat. Die Doku machte aber keinerlei Aussage zur genetischen Gesundheit der Tiere dort, sondern ausschliesslich zur Populationstärke.

Noch heute verschwindet Giftmüll aus den Industrieländern und taucht in Afrika wieder auf.
Was zur Hölle hat Giftmüll aus den Industrieländern der in Afrika auftaucht mit der Energiewende zu tun? Wieder einfach nur Trolling in Reinstform.

Ich werd es nun den anderen gleichtun und diesen Post als letzte Troll-Fütterung in diesem Thread ansehen.
 
Ich arbeite in der Pharma, nicht in der Chemiebranche. Wenn nötig erläutere ich Dir den Unterschied gern.

Für den Laien sind das doch alles Giftmischer.

Gerne würd ich Dir nen leckeren Thunfisch, geangelt vor Japans Küste zum Lunch servieren.

Gerne. Jeden Tag kann ich mir den bei heutigen Preisen eh nicht leisten, so wenig wie einheimische Pilzgerichte nach Tschernobyl.

Oder was hältst Du davon: Wir schicken diesen Thunfisch nach Eritrea. Dort wird die Lebensrwartung steigen. Dort herrscht Hunger, und sowas Teures und Proteinhaltiges wie diesen Thunfisch kriegen die nie.

Und ja, Tschernobyl ist momentan noch so etwas wie ein Reservat. Die Doku machte aber keinerlei Aussage zur genetischen Gesundheit der Tiere dort, sondern ausschliesslich zur Populationstärke.

Das musste ja kommen, die genetische Gesundheit, die Erbschäden. Mach Dir mal keine Sorgen: Die Natur bügelt sowas ganz automatisch aus. Wenn das Kätzchen mit nur drei statt mit vier Beinen geboren wird, geht es nämlich ein, und die Rasse ist wieder rein.

Ich werd es nun den anderen gleichtun und diesen Post als letzte Troll-Fütterung in diesem Thread ansehen.

Das ist aber hässlich, mich zum Sündenbock für eigene Einfallslosigkeit zu machen.

Setze mich doch einfach auf "Ignore".

Machst Du aber nicht, weil in diesem Thread dann gar nichts mehr kommt.

ICH werde Euch jetzt allein lassen und Eure lebhafte, spannende Debatte nicht weiterhin mit meinen Einwürfen stören. Ich lese in diesem Thread nur noch mit und amüsiere mich im Stillen.
 
Es gab doch so ein riesiges Europa-Nordafrika Projekt Namens Desertec. Was ist damit geworden?

Das sollte ja eine Menge Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen.
 
Zurück
Oben