Wie lange bleibt so ein Notebook "aktuell"?

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Hallo Boardgemeinde,

im Laufe der Jahre bin ich schleichend zu einem reinrassigen, bequemen "Nutzer-/Consumertypus" geworden, was Computer anbetrifft. Damit meine ich, dass das tiefergehende Interesse an Hardware, Software, Programmierung und hinter die Kulissen Schauen sukzessiv geschwunden ist, während es sich zu einem durchschnittlichen Konsumentenverhalten gewaldelt hat. War mir früher wichtig, möglichst viel selbst konfigurieren zu können, den Überblick und die volle Kontrolle zu haben und möglichst viel zu customizen, lege ich heute Wert darauf, dass es einfach schnell ist und funktioniert. Wahrscheinlich geht es aber vielen so - man wurde ja auch zweifellos in diese gewissermaßen entmündigende Richtung erzogen. Wer nicht irgedwann mal auf ein freies OS umgestiegen ist, wurde zumindest so ab der Jahrtausendwende sukzessiv Opfer dieser Microsoft- und Apple-Bonbonpädagogik.

Nun, es ist, wie es ist. Und während ich mir früher eher eine schwarze Kiste ohne viel optischen Anspruch, dafür aber viel Leistung gekauft hätte (klassisches Business Notebook), geht es heute eher in die Richtung Haptik, Optik, Komfort, Schmeichelei.

Also habe ich mir im Jahr 2013 ein Dell Notebook gekauft, mit dem ich absolut zufrieden bin. Ich liebe das Teil. Es ist haptisch und optisch ein Traum (komplett Alu), hat viel Power, Schnickschnack, es verwöhnt mich. Die Spezifikationen habe ich als Grafik angehangen. Anfang 2015 habe ich mir aus unwichtigen Gründen ein zweites Notebook von HP gekauft. Dieses ist noch einmal leistungsstärker, eigentlich ein richtiges Arbeitstier, allerdings würde man das momentan wohl eher nur bei Spielen merken. Obwohl das Notebook auch nochmal etwas teurer war, mag ich den Dell lieber.

Ich habe mich heute gefragt, wie lange das Teil noch gut nutzbar sein wird. Irgendwie bin ich vor einiger Zeit ausgestiegen, wie das mit den "Alterungsalgorithmen" bei Computern ist. Nach ner Zeit ist es ja irgendwie so, dass alles lahm wird, Software nicht mehr gescheit läuft usw. Kann hier jemand etwa prognostizieren, wann das bei dem Dell soweit sein wird? Ende 2013 habe ich ihn ja gekauft. Wird er noch bis 2018 gut nutzbar sein? Oder ist das eher nicht zu erwarten?

PS: Sorry für WoT. Es ist eine simple Frage, die man theoretisch mit einem Einzeiler stellen und auch beantworten kann. Aber ich dachte mir, dass dem NGB in diesen etwas lauen Zeiten ein wenig Input, und wenn's metamäßig ist, zumindest nicht schadet :)

dell.jpg
 
Upgrade es auf Win 10 und du wirst noch viele Jahre daran Spaß haben, wenn dir nicht die dedizierte Grafikeinheit abschmiert. Ein Notebook damit zu kaufen, obwohl man nicht drauf angewiesen ist, ist ein Fehler - eine dedizierte Grafikeinheit ist immer gut für den ein oder anderen Fehler. Windows 10 ist eh das letzte OS (Stand jetzt) und wird von da nur weiterentwickelt. Vom technischen her reicht das noch Jahrelang.

bb,
 
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  • #3
Bedeutet das im Klartext, eine Onboard Grafikeinheit mit mieser Leistung zu haben ist auf lange Sicht vorteilhafter, als wenn ein guter Grafikchip verbaut ist? Auf Win10 ist es geupdatet. Habe erstmal diese ganzen Spionagedinger entfernen lassen.
 
Laptops altern gewöhnlich verhältnismäßig schnell. Zum einen liegt das daran, dass die Hardware selten wirklich gut ausgetauscht werden kann, zum anderen daran dass sie durch die kleinere Bauform sowieso schon ein schlechteres Preis/Leistungs-Verhältnis aufweist, als "normale" Desktophardware. Hinzu kommt noch, dass durch die kompaktere Bauweise und dadurch resultierende schlechtere Belüftung die Hardware allgemein eine geringere Lebensdauer hat, als die normaler Desktophardware.

Unabhängig von der Lebenszeit der Hardware ist es schwer zu beurteilen, wie lange du sie noch verwenden können wirst. Das hängt besonders damit zusammen, was du damit machen möchtest. Klassische Büroanwendungen und Youtube, dafür wird es noch einige Jahre ausreichen. Bei der Anwendungsentwicklung denke ich, dass sich, je nach Gebiet, die Hardwareanforderungen kaum großartig ändern werden, zumindest nicht so, dass du aktuelle Hardware damit überfordern kannst. Im Gamingbereich wird wohl vor nächstem Jahr nichts spannendes laufen, zumindest was 4K betrifft. Die Titan X, das heute als absolutes Monster gilt, reicht für vernünftiges 4K Gaming alleine nicht aus und bei der Verwendung von 2 GPUs geht dir etwa 10% Leistung aus der Gesamtmenge verloren. Da wird es mindestens bis zum nächsten Jahr dauern, bis passende Hardware heraus kommt und bis sie bezahlbar wird und auf Laptop-Niveau geschrumpft wird, dauert es erst recht noch eine ganze Weile.

Alles, soweit ich informiert bin. Die Hardwaregurus hier können dir sicher mehr erzählen.
 
Bedeutet das im Klartext, eine Onboard Grafikeinheit mit mieser Leistung zu haben ist auf lange Sicht vorteilhafter, als wenn ein guter Grafikchip verbaut ist?

Kann durchaus sein.

Ich hab einen 5 Jahre alten Desktoprechner (Dell T5500 Workstation mit x5650-Hexacore-CPU). Dann hab ich vor kurzem ein Notebook mit i7 (4712 MQ) gekauft. Der Desktoprechner ist noch um einiges (doppelt?) so schnell, wie ich beim Compilieren merken durfte. Hingegen ist im Desktoprechner eine Quadro FX 3800 verbaut. Die wird nur noch über die Legacy-Treiber von Nvidia unterstützt. Und als ich dann mal einfach so aus Spaß ausprobieren wollte, bekam ich glatt die Fehlermeldung, dass meine Grafikkarte kein OpenGL 4.1 unterstützt.

Jetzt benutzt man ein Notebook im allgemeinen eher nicht zum Spielen. Die 750 wird auch noch vom aktuellen Nvidia-Treiber untersützt.

Potentielle Probleme in der Zukunft:
  • Die Grafikkarte kommt irgendwann in den Legacy-Zweig der Nvidia-Treiber und erhält damit keine neuen Features mehr (OpenGL / Vulcan, DirectX). Wenn dann irgendwelche Programme, die du unbedingt nutzen willst (Photoshop?, Sonstiges Adobe-Geraffel) diese Features voraussetzen, wird's problematisch.
  • Wieder der Legacy-Zweig der Treiber. Wenn Win10 irgendwann mal wieder eine neue Schnittstellen-Generation ( ) für Grafikkarten einführt und Nvidia die Legacy-Treiber nicht mehr umstellt, dann wirst du die Grafikkarte gar nicht mehr verwenden können.

Abgesehen von Photoshop und Spielen seh ich aber eigentlich keine größeren Probleme in den nächsten 5 Jahren für die Kiste. Word und Excel sollten auch noch in 10 Jahren auf dem Ding laufen.

Und falls Microsoft in Zukunft zuviel ändert und die Hersteller keine kompatiblen Treiber mehr liefern, gibt's immer noch Linux.
 
Kommt halt stark drauf an was du damit machst. Also mein Laptop hab ich imho 2006 oder 2007 gekauft. Ich hab immer noch Photoshop drauf laufen, mache ab und an kleinere Sachen in 3DsMax, Webseiten und halt normal Surfen (Dualboot mit Linux). Läuft immer noch alles einigermaßen. Zwar nicht wie mein Desktop (Quadcore mit 16GB Ram) aber imho noch ganz gut zu gebrauchen.

PS: Das Notebook war damals schon kein Highend-Teil. Dualcore und 4GB ram.
 
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  • #7
Kommt halt stark drauf an was du damit machst. Also mein Laptop hab ich imho 2006 oder 2007 gekauft. Ich hab immer noch Photoshop drauf laufen, mache ab und an kleinere Sachen in 3DsMax, Webseiten und halt normal Surfen (Dualboot mit Linux). Läuft immer noch alles einigermaßen. Zwar nicht wie mein Desktop (Quadcore mit 16GB Ram) aber imho noch ganz gut zu gebrauchen.

9 Jahre, das ist schon eine lange Zeit. Das würde ja eigentlich bedeuten, dass die Nutzungsdauer von Computern jedes Jahr eklatant(!) länger wird. Was konnte man 1997 noch mit einem Computer von 1994 anfangen? Da lief evtl. nichtmal Windows 95 drauf, dank mangelndem Arbeitsspeicher. Von Win 98 ein Jahr später ganz zu schweigen. Wenn ich mir mal die Systemanforderungen von Win10 ansehe: Rein nach den Daten auf dem Papier müsste das OS selbst auf meinem damaligen 2,4 GHz P4 mit 2 GB Ram von 2001 laufen wie eine 1. Nach 14 Jahren! Wir schließen jetzt einmal die Augen und stellen uns Windows XP auf einem 386er IBM oder einem Amiga 500 vor.

Was ich aber nicht so verstehe, ist, wieso Photoshop auf meinem hier bald nicht mehr laufen soll (siehe musv).
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war nur ein Worst-Case-Szenario, falls die Grafikkarte irgendwann mal so alt ist, dass Nvidia keine Treiber mehr für die Karte herausgibt.
 
9 Jahre, das ist schon eine lange Zeit. Das würde ja eigentlich bedeuten, dass die Nutzungsdauer von Computern jedes Jahr eklatant(!) länger wird
Dem ist Imho auch so. Bestes Beispiel -> Fotografie. Die heutigen Bilder der DSLRs haben schon so eine große Auflösung das da nach Oben bald nichts mehr erhöht werden muss. Sprich mit 12 bis 16GB RAM wird man die nächsten 20 Jahre auskommen wenn nicht das OS an irgend einer Stelle sinnlos aufgebläht wird. Die Leute werden wohl nie Fotos auf A1 vergrößern, darum bräuchte man ja auch nie Auflösungen von 15x15k Pixel. Darum reich mit mein jetziger Rechner für Fotobearbeitung wohl ne ziemlich lange Zeit.

Im Prinzip sehe ich da gerade bei PS keine großen Probleme. Wie gesagt, normale DSLR-Bilder kann ich selbst mit meiner alten Möhre noch problemlos bearbeiten.

@musv
Ich hab in meinen Arbeitsrechnern eigentlich immer nur normale onBoard Grafik. Unterstützt PS denn spezielle Grafikkarten? Da wird ja nix großartig gerendert. Oder war das nicht auf PS bezogen?
 
Photoshop kann einige Funktionen auf die Grafikkarte auslagern, notwendig ist das aber nicht, afaik können auch alle Sachen von der CPU gemacht werden.

Sehe das eigentlich ähnlich. Ich hab beinah täglich mein 2008er MacBookPro in Benutzung. Von Office-Sachen, Mail, Surfen und ein paar Filmchen ansehen über gelegentliche Programmiersachen und Matlab-Anwendungen bis hin zu Casual Spielchen (was man auf einem Laptop eben so spielt). Das Alter merkt man eigentlich nur bei wirklich rechenintensiven Sachen (z.B. Kompilieren oder komplizierte Algorithmen und natürlich bei modernen Spielen), der Rest läuft dank SSD un 8GB RAM flink wie eh und je.
Hab an der Arbeit ein Notebook mit Haswell i7 Prozessor, das verhält dank viel stärkerem Prozessor und fehlender SSD genau komplementär dazu :D
 
Bedeutet das im Klartext, eine Onboard Grafikeinheit mit mieser Leistung zu haben ist auf lange Sicht vorteilhafter, als wenn ein guter Grafikchip verbaut ist?
Kann ich so nur unterschreiben, da ich exakt diese Beobachtung gemacht habe. Was ziemlich gerne abraucht, sind die dedizierten Grafikkarten in günstigeren Notebooks mangels Kühlung (extremes Verhältnis zwischen warm und kalt -> Chip dehnt sich stark aus und zieht sich stark wieder zusammen -> Lötstellen brechen). Aber auch die besseren Business-Notebooks sind von dem Fehler (auch wenn es dort meist deutlich länger dauert und nur durch eine lange Benutzung selbiger Geräte auffällt - jedes billige Notebook wäre vorher meist schon 2x Müll), genauso wie es auch mal Serien geben kann, wo der Grafikkartenhersteller ausgeliefert hat.

Insgesamt laufen integrierte GPUs meist stromsparender, kühler und fallen imho deutlich weniger aus. Zudem ist die Leistung der integrierten GPUs heutzutage bei weitem nicht mehr so mies, wie es früher der Fall war.

Das würde ja eigentlich bedeuten, dass die Nutzungsdauer von Computern jedes Jahr eklatant(!) länger wird.
Dem ist so. Alle Komponenten entwickeln sich zwar weiterhin weiter, allerdings bei weitem nicht mehr so stark, wie es früher der Fall war. In den 90er-Jahren wurde jährlich die Taktfrequenz des Prozessors verdoppelt, also eine "Leistungssteigerung" von >100%, ähnlich auch beim RAM. Heutzutage wird zwar immer noch aufgebohrt wo es geht, aber die Verbesserungen bewegen sich wohl eher im Bereich von geschätzten 5%-20%. Die letzte wirklich bahnbrechende Verbesserung in den letzten Jahren ist die SSD.

Zudem, wie godlike schon sagt, wir sind gerade an einem Punkt angekommen, wo ein Gerät i. d. R. "gut genug" für alle möglichen Aufgaben ist - von Gaming und Spezialanwendungen mal abgesehen. Der Trend geht zu 16GB RAM aber prinzipiell reichen zum Surfen und normalen Arbeiten immer noch locker 2-4GB. Genauso wird man dafür in absehbarer Zeit vermutlich keinen Vierkerner brauchen.


Solange ein Notebook nur zum Surfen und Arbeiten benutzt wird, kann man es eigentlich wirklich lange benutzen. Selbst relativ alten Geräten verhilft man mit einer SSD noch einmal zu neuen Höhenflügen. Ich selbst habe hier immer noch ein Thinkpad T42 von 2005 in Benutzung (Pentium M 1,8Ghz, 1GB RAM). Prinzipiell würde mir das persönlich immer noch reichen für 98% von dem was ich tue. Allerdings kam ich vor ein paar Jahren günstig an ein anderes Gerät, so dass es nur noch das Zweitnotebook ist. Wie es unter Windows laufen würde, kann ich allerdings nicht sagen.
 
Öhm, du betrachtest das ziemlich einseitig und eindimensional.

Früher hat man nämlich quasi nichts außer der Leistung gesteigert, heute hingegen arbeitet man mehr an der Effizienz, Leistungsteigerungen im Desktopsegment sind eher vollkommene Nebensache, ich meine wozu auch?!

Wenn du auf biegen und brechen mehr Leistung wolltest wie das früher war, dann kauf dir ein alte Serverboard mit Serverprozessor, die sind zwar laut wie ein startendes Flugzeug aber haben deine ~100% mehr Leistung. Da kümmert man sich halt kaum um die Lautstärke sondern mehr auf Leistung pro HE. Der Fokus ist halt ein anderer.

Solange sich Deppen Atom Notebooks kaufen wird das immer "schlimmer" werden.
 
Klar, heutzutage werden andere Punkte verbessert und das ist auch gut so, da z. B. die Akkulaufzeiten bei Notebooks dadurch immer größer werden. Über die reine Benutzbarkeit eines Notebooks sagt das aber nichts aus. Ein älteres Notebook zieht zwar möglicherweise (je nach Gerät) etwas mehr Strom, solange man aber nur betrachtet, ob man damit in fünf Jahren immer noch problemlos arbeiten kann, spielt es erstmal keine Rolle ob das Ding nun 10 Watt oder 30 Watt zieht.

Wenn du auf biegen und brechen mehr Leistung wolltest wie das früher war, dann kauf dir ein alte Serverboard mit Serverprozessor, die sind zwar laut wie ein startendes Flugzeug aber haben deine ~100% mehr Leistung.
Meinst Du nicht auch, dass das nicht etwas abwegig ist? Vor allem da ich eigentlich nur vom allgemeinen Trend bei normalen Desktop-/Notebook-Komponenten sprach? :)
 
Nicht ganz, heute kann man einfach nicht mehr genau so weiter machen, denn zu dieser Zeit sind auch die Lüfter immer größer geworden.

=> Die würden zwangsläufig irgendwann den ATX Rahmen sprengen.

...oder eben unerträglich laut werden...

Also selbst wenn man diesen ganzen "Green IT Kram" als Modeerscheinung abtun würde wären die Grenzen für diese Art von Wachstum fast erreicht.
Läuft halt alles unweigerlich darauf hinaus das viele Probleme dazu neigen Exponentiell zu wachsen.
 
Mein Acer Aspire 8930g is nun schon 6 Jahre alt.
Hat einen Intel Q9000 (Quadcore 2Ghz) Die Grafikeinheit ist auf einer separaten gesteckten Platine. Diese Grafik-Karte (GForce 9700M) ist heute noch als Ersatzteil zu bekommen.
Gekauft mit 4GB-RAM und einer 500GB-HDD.

Habe jetzt 6GB drin (8 ist aus unerfindlichen Gründen nicht möglich).
Da es Platz hat für 2 je 2.5" HDDs habe ich die 500GB später rausgenommen und eine 128GB-SSD und eine 1TB HDD nachgerüstet. (Vom drücken auf den Einschaltknopf bis zum kompletten hochfahren von Win7 vergehen gerade mal 30Sekunden)
Habe bis jetzt noch nicht das Bedürfnis verspürt, dass ich ein neues schnelleres brauche.
Mindestens weitere 4 Jahre kann ich das locker noch nutzen. Sollte es nicht vorher die Grätsche machen.
 
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  • #16
@thom: Was ich mich aber halt frage... Ich habe mir 2014 als Ersatzgerät, falls mal alle Stricke reißen, gekauft. Soll ich dir was sagen? Das Teil ist absoluter Hardware-Schrott, wenn du mich fragst, denn es ist, ohne im geringsten zu übertreiben, zu absolut überhaupt nichts zu gebrauchen. Ich habe Windows 7 aufgespielt und das Teil ist wirklich nicht einmal zum normalen Surfen im Internet geeignet. Alles ist so unglaublich langsam, es erinnert an alte Zeiten mit einem mit Spy-, Adware und virenverseuchten WinXp, das fünf Jahre vor sich hindümpeln gelassen wurde. Würde das nicht folgerichtig bedeuten, dass die hier verbauten Komponenten noch unter dem Qualitätsniveau eines >10 Jahre alten Mittelklassegeräts sind?

Was SSD betrifft: Die Technologie konnte mich wirklich begeistern. Als ich den Dell bestellt habe, stand das optional zur Auswahl und ich hab sie nur dazugenommen, weil mir ein Freund dazu geraten hatte. Ein quasi aus dem Nichts startendes System möchte ich nie wieder missen!

@Cybercat: 30 Sekunden zum Hochfahren mit SSD kommt mir aber schon etwas lang vor.
 
Weil die A6 auf dem Takt dem Verbrauch und Leistungsniveau der angepsrochenen Atom Scheisse entsprechen.

Das ist keine Performance Hardware, das fängt frühestens bei A10 an.

Was erwartest du bei einem Consumer Notebook das Neu weniger als 300€ kostet?
 
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  • #18
Sorry, ich versteh kaum was von dem, was du mir erzählst. Aber von einem Notebook für 300€ hätte ich ehrlichgesagt schon erwartet, dass es für Firefox ausreicht, wenigstens. Hinterher ist mal halt immer schlauer.
 
Hat ja nur einen SATA-II Bus und diverses Zeug sowie ein 1GB-Ram-Disk-Image wird auch noch geladen. Der Bios-Post ist ja auch schon mit einbezogen.
Hatte mal testweise Win8.1 drauf, brauchte 22sec. Nackte Installation mit Grafik-Treiber.
 
Bei Laptops kann man ein grobes Sterbedatum festlegen wenn man Länge der Garantie mit dem Grafikkartentyp zusammenzählt, ein wenig den Namen des Herstellers einfließen lässt und dann durch Pi dividiert. Das macht bei einem "Gamernotebook" mit einem Jahr Garantie eine geschätzte Lebensdauer von 2 Jahren und einem Monat. Da Dell aber relativ fähige Designer und Ingenieure hat schätze ich dass das Notebook locker 3 Jahren durchhalten wird ehe es wegen Ausfall der Grafikkarte auf den Schrott wandert.

Aktuell ist es aber schon jetzt nicht mehr. Kastrierter i7 Prozessor, nur 300 mBit WLAN, unverhältnismäßig kleiner Akku. Vorteile sehe ich beim Speicherausbau auf bis zu 16GB und dem Full-HD Display. Warum man in einem Notebook eine CPU verbaut die mit aller Gewalt und Inkaufnahme massiver Leistungseinbußen auf 15 Watt geprügelt wurde mit einer GPU paart die bei Solitäre schon 30 Watt frisst werde ich nie verstehen.
 
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