Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen? - mit Bewertung!

@m4yos: Hab ich mir wegen Arnie und deiner Empfehlung hier auch mal angeschaut.
Für mich ein stinklangweiliger Streifen, der ein Thema behandelt, dass es lediglich so in die Länge gezogen noch nicht gab, aber als solches in vielen Zombiestreifen als auch in Walking Dead behandelt wurde. Da reicht es dann auch aus imho.

2/10
 


Die Komödie erzählt die Geschichte eines palästinensischen Fischers in Gaza, der komplett pleite ist und wegen seiner Schulden ins Gefängnis soll.

Ein paar Tage vor der Inhaftierung fischt er ein Schwein aus dem Meer, das in Gaza als unreines Tier gilt und ihm ziemliche Probleme, bis hin zur ungewollten Mitgliedschaft in einer Terrorzelle, einbringt. Zuerst versucht er es noch los zu werden, bis er merkt, dass er damit viel Geld verdienen könnte um seine Schulden zu begleichen.

Der Film wirft ein kritisches Auge auf das ärmliche Leben in einem besetzten Land, den israelisch-palästinensischen Konflikt, religiöse Überzeugungen und Doppelmoral, ist dabei aber so komisch, dass ich Tränen gelacht habe.

Wer Filme wie , oder im entferntesten vielleicht auch gut fand, dem könnte der Film gefallen.

8/10
 
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(3/10)

Wer auf verwackelte Kamerafahrten, depressive Stille und sehr abstrakte Bilder steht könnte sich den Streifen ansehen. Man versteht zwar was hinter der Idee stecken mag - umgesetzt ist sie (für mich) alles andere als gut. Zu langwierig, zu lustlos und irgendwie alles zu passiv. Seltsam.
 
Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2014)

Basierend auf dem gleichnamigen Jugendbuch geht es um das Mädchen Hazel, die an Schilddrüsenkrebs leidet und wegen den Folgen dauerhaft mit einer Sauerstoffflasche zusätzlich beatmet werden muss - dieser Umstand lässt sie am normalen gesellschaftlichen Leben eher weniger teilhaben, bis sie Gus kennenlernt. Dieser litt ebenfalls an Krebs und hat dadurch ein Bein verloren, welches jedoch von einer Prothese ersetzt wurde.

Das klingt wahrscheinlich recht unspektakulär, aber tatsächlich ist es ein sehr herzlicher Film (ohne zu kitschig oder schnulzig zu werden!) mit weniger Drama, als man zunächst vermuten könnte. Definitiv geeignet für einen trauten Abend mit einer Dame, vorausgesetzt, diese mag gefühlsstarke Liebesgeschichten. Das Schauspiel ist durchweg gut und wenn man das Buch nicht kennt, überrascht einen der zweite Teil des Films auch ein wenig. Natürlich wurde auch hier das Rad nicht neu erfunden, daher keine höhere Punktzahl.

7/10
 
ok, das laß ich so stehen. Mir fehlen da auch ein bißchen Vergleiche, war jetzt einer der wenigen Zombiestreifen, die ich geguckt hab. Von Walking Dead hab ich zwei Anfangsfolgen der ersten Staffel geguckt, thats it. Brad Pitt's 'World War Z' war mein letzter. Vielleicht nächstes mal wieder ;)
 
The Salton Sea - Die Zeit der Rache (2002)

Einst war Danny Parker (Val Kilmer) ein aufstrebender Jazzmusiker und mit einer wunderschönen Frau verheiratet, jetzt ist er tief in den Drogensumpf gesunken - einer von vielen Speed-Freaks, die den Boden der Stadt der Engel besetzen und nicht selten mit ihrem Blut verkleistern. Doch Danny hat noch ein paar Geheimnisse in petto: Erstens arbeitet er als Informant für die Cops, zweitens strebt er ausgeklügelte Rache für sein persönliches Unglück an und drittens ist er frisch verliebt.

"Der ist nur dicht, der tut keinem was".
Klasse Film, Kilmer in Höchstform. Er überzeugt mit einer authentischen Leistung, für mich ein durchweg atmosphärisch inszenierter Streifen der es nicht verdient hat übersehen zu werden.Auch Kameraführung und Soundtrack sind super.
Schon komisch das manche Filme im Kino nicht so laufen (oder erst gar nicht) obwohl sie doch prima sind.
Lohnt auf jeden Fall zu schauen. 7 volle Punkte dafür.

 
Zuletzt bearbeitet:
@delle:
Jep Salton See ist einer der besten Drug Movies über Speed, um einiges besser als Spun obwohl der auch ganz unterhaltsam ist...
Gebe Salton See sogar eine 8...
 
Fand Salton See damals auch ganz gut, ist aber schon so lange her, dass ich mich kaum erinnern kann.
Aber immerhin wusste ich noch, worum es geht und dass Kilmer mitspielt, das heißt dann ja, dass er sich einigermaßen eingebrannt hat.
Es gibt unzählige Filme, die ich die letzten Jahre gesehen habe, wo ich gar nichts mehr weiß.
 
Mad Max: Fury Road (2015)

Max Rockatansky, besser bekannt als Mad Max (Tom Hardy) ist nach den Ereignissen aus Mad Max III – Jenseits der Donnerkuppel auf der Flucht. Gemeinsam mit einer Gruppe Überlebender donnert er in einem zum Panzer umgebauten Sattelschlepper durch die Wüste, der von Imperator Furiosa (Charlize Theron) gefahren wird. Sie werden verfolgt von degenerierten Gesetzlosen in schwer bewaffneten Wüsten-Autos. Ein erbitterter Krieg auf der Straße entbrennt.

Mit an Bord ist eine Gruppe von Frauen, die sich “The Five Wifes” nennt. In der Postapokalyptischen Welt von Mad Max werden schöne Frauen wie wertvolle Güter behandelt. Besonders attraktive Exemplare werden in einem Käfig gehalten und sind für die Straßenbanditen ebenso wertvoll, wie Benzin.

Ich hab mir den Streifen gestern ohne Erwartungen (ich hatte ihn nichtmal auf der Agenda) im Kino angeschaut und muss sagen, dass ich lange nicht mehr so unterhalten wurde. Die ganze Stimmung passt einfach, die Charaktere - vorallem Furiosa (Charlize Theron), die in meinen Augen die eigentliche Hauptrolle spielt - glänzt in ihrer Rolle. Mad Max, gespielt von Tom Hardy, geht aber auch völlig in seiner Rolle auf.

Sehr gefallen haben mir die nur spärlich eingesetzten Computeranimationen - gerade die Explosionen der Autos waren "echt" (hab ich vorher in einem Making-Of gesehen).

Nur zu empfehlen: 9/10 Sterne!

 
The Mule

In (Drogen-bezogenen) Fachkreisen bezeichnet man als einen Mule – einen Lastesel – einen Dienstleister der besonderen Art: Dieser Lastesel hat sich dem Transport Wirklichkeits-entfernender Schmuggelware verschrieben, indem er Drogenpäckchen in seinem Körper versteckt – entweder durch anale oder orale Zuführung, in der Hoffnung, dass die Ware den Transport unversehrt übersteht. So weit die Theorie: Die ganzen unliebsamen Seiten der praktischen Umsetzung bekommt der Loser Ray Jenkins (Angus Sampson) am – wie wohl – eigenen Leibe zu spüren.

Überredet, von Thailand nach Australien als Drogenkurier zu agieren, erweckt der Debütant beim Wiedereintritt auf heimischen Boden den Verdacht bei den kontrollierenden Zollbeamten. Ray wird festgehalten und den Behörden überführt. Diese sind darauf erpicht, den nötigen Beweis auf dem silbernen Tablett bzw. in der porzellanen Schüssel serviert zu bekommen. Es entspannt sich ein Psychokrieg zwischen Ray und dem Polizisten Croft (Hugo Weaving), der nicht nur auf den Magen schlägt, da Croft ein wahrer “pain in the ass” ist. Denn wie sagt der Arzt: Zwischen dreimal am Tag und alle drei Tage ist normal. Aber eine Woche einhalten?

6,5/10

Hätte man meiner Meinung nach mehr daraus machen können. Für den einen oder anderen mag die eine oder andere Szene auch etwas grenzwertig sein. Z. B. die in der er die gerade ausgeschiedenen Päckchen sofort wieder schluckt...
 


Holy Fuck, was ein glorreicher beschissener Film. Vokuhilas. Schnauzer. Nonchalanter Sexismus. Beschissene Schauspieler. Unnötige, grauenhafte Sexszenen. Soundtrack aus einem Casio-Keyboard. Plot?

10/10
 
Mad Max: Fury Road
Ich kann mich Hank nur anschließen. Großartiger Spaß, toll erzählt und relativ wenig cgi, da viel wirklich gebaut wurde (Weta Workshop war beteiligt).
9/10
 
Ein Herz aus Stahl (Fury)

2/10 weil man sich bei bekannten Gesichtern und guten Schauspielern nicht ganz verlassen vorkommt.

Eine etwas 200 Mann starke SS Kampftruppe läßt sich von einem nicht fahrbereiten Sherman Panzer fast gänzlich zusammen schießen? geschenkt.

Aber als launiger "Fünf Freunde sollt ihr sein" Film, funktioniert er nicht und soll er wohl auch nicht sein.
Ein "Anti"- Kriegs Film ist es auch nicht. Kein Film, der die Verrohung zeigt, auch nicht, das man trotz Schrecken Mensch bleiben könnte.

Der Film ist einfach gar nichts. Doch
überflüssisg
 
@KaPiTN:
Hm.
Ich hab ihn auch gesehen, vor gar nicht all zu langer Zeit.
Und fand ihn nicht so schlecht.
Aber, ich muss gestehen, ich kann mich kaum an ihn erinnern, obwohl es noch nicht lange her ist. In so fern, gut kann er dann wirklich nicht gewesen sein und dein Wort im Spoiler wird es getroffen haben.
Nicht ganz, wenn man nichts erwartet und Zeit tot schlagen will, wie es wohl bei mir damals war, dann ärgert man sich auch nicht.
 


2 Punkte bedeuten ja nicht, daß ich hier wie Rumpelstilzchen qualme vor Wut.
Aber für reine Unterhaltung nimmt er sich zu ernst.
 
MAD MAX-Fury Road

HAmmer :T Von Anfang bis Ende ein geiler wilder Ritt ...pures Adrenalin ...ein echter MAD MAX ;)

Nur die Lautstärke im Kino war abartig :eek: 9/10


Tom Hardy ist ein guter Mad Max,aber ich denke das Mel Gibson das auch noch locker geschafft hätte :)
 
Mortdecai - Der Teilzeitgauner

Handlung von Mortdecai
Charlie Mortdecai (Johnny Depp) ist ein versnobter Kunsthändler und degenerierter Aristokrat, der seine Ware mitunter selbst stiehlt. Seine Moral ist niedrig, aber seine Standards sind hoch. Dieses Mal hat er es auf ein Gemälde abgesehen, das den Code für ein Bankschließfach enthalten soll. Darin befindet sich angeblich gestohlenes Nazi-Gold.

Doch um zu dem Bild zu gelangen, müssen Mortdecai und sein Gehilfe Jock (Paul Bettany) zunächst eine abenteuerliche Reise um die Welt antreten. Verfolgt von seiner Frau, Inspector Martland (Ewan McGregor), wütenden Russen und internationalen Terroristen, kann sich Mortdecai nur auf sein gutes Aussehen, seinen Charme, seine Kontakte zur Unterwelt und Oberschicht sowie Jocks Muskeln verlassen.

Fand ich vollkommen in Ordnung, war wieder ne Rolle für Deep wie auf den Leib geschneidert. Den arroganten, versnobten und tollpatschigen Kunsthändler hat er meiner Meinung nach super rübergebracht. Für sollche Rollen ist Deep einfach prädesteniert.
Der gesamte Humor im Film hat mir auf einer Art recht gut gefallen, typisch britisch eben, alleine die Brechreiz-Szenen der Mortdecais sind schon ein Hinkucker wert gewesen, prima gespielt auch von Gwyneth Paltrow.
Nicht schlecht gewesen, anschauen lohnt sich definitiv. :)

Von mir 6,5 Points dafür.
 
Zu viele. Viel Schrott dabei. Aber heute hatte ich mal Glück. Hab mir The Drop ausgeliehen. Der Letzte Film mit James Gandolfini (R.I.P.). Ausserdem mit Tom Hardy - da denkt man ja automatsich, bei dem Cast kann man nicht viel falsch machen. Und so wars auch - der Film war ein astreiner Thriller mit sehr guten Charakteren und Dialogen. Und einer sehr minimalistischen aber durchaus brutalen Bildsprache. Schöner Gangsterfilm, und als ich am Ende gesehen habe, dass das Drehbuch von Dennis Lehane stammt, war alles klar. Seine Bücher und die Verfilmungen sind immer richtig gut. So auch The Drop. 10/10

und Dom Hemmingway hab ich noch gesehen. Jude Law in Höchstform. 9/10
 
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