Sympathische Zeitreisen-Romanze, die niemandem weh tut und bis zur Hälfte richtig gut ist. Sobald die romantischen Anteile zunehmen, wird es leider etwas schwächer aber ich hatte trotzdem viel Spaß mit dem Film.
Wohlgesonnene
8/10.
Polarisierungs-Alarm vorneweg. Ein metaphorisches Etwas, das mehr Fragen aufwirft als es beantwortet. Da muss man drauf stehen.
Lose basiert das ganze auf einer einfachen Detektiv-Geschichte (ein Mann versucht den Mord an einer Bekanntschaft aufzuklären) aber nichts ist wirklich einfach hier.
Mir hat's gefallen auch wenn ich's ehrlich gesagt nicht verstanden habe. Immer mal wieder werden Themen aufgegriffen bei denen man meint, man wüsste vlt. was gemeint ist (Konsumkritik, Oberflächlichkeit Hollywoods, die Frage nach Lebenszielen/entwürfen, Objektivierung von Frauen, Selbstreferenz/Bedeutungslosigkeit von Popkultur etc.) aber dann bleibt immer noch ein großer Haufen Wirrwarr übrig (Owl-Lady, Dog Killer, Homeless-King, Wassermord - WTF?) die ich nicht in den übergreifenden Kontext des Films einsortieren konnte (vlt. gibt's auch einfach keinen).
Hilfreich ist es sicherlich auch sich ein wenig in der Filmgeschichte auszukennen, weil der Film mit, nicht immer ganz subtilen, Referenzen gespickt ist.
Dementsprechend kann ich es wohl niemandem vorwerfen, wenn er diesen Film hassen würde, aber mich hat er irgendwie abgeholt. Leider ist er etwas zu lang geraten aber über weite Strecken hat er mich sehr gut unterhalten.
Er bekommt eine
8/10 aber ich behalte mir vor, die Wertung noch zu korrigieren, wenn sich die Eindrücke gesetzt haben und ich ihn nochmal geschaut habe.
