Was uns die Grünen alles verbieten wollen

Nahrung für Arme oder Armenier oderÄhnliches anpflanzen können.

??? Der Unterschied ist dir aber hoffentlich klar - oder? :m

Es werden immer die Stellen "frei bleiben", die die Nahrungsmittelindustrie für erforderlich hält, ihren Murks zusammenzubasteln - das wird der Markt vorgeben...und nicht etwa der Bedarf "einzelner" ;(

:cool: Cee ya, CCS
 
Ich gehe mal subjektiv auf den Startpost ein!

• Nachts angeln (stört die Ruhe der Fische)
• Paintball (Jagd-Spiel mit Farbgeschossen aus Druckluftwaffen)
• Limonaden-Verkauf in Schulen
• Schnell fahren auf Autobahnen (Tempolimit von 130 km/h)
• Nachtflüge (22 bis 6 Uhr)
• Heizpilze
• Alkohol im öffentlichen Nahverkehr
• Alkoholwerbung
• Wildtiere im Zirkus (z.B. Löwen)
• Ponyreiten auf Jahrmärkten
• Werbung für Autos mit viel Verbrauch und hohem CO2-Ausstoß (über 210 Gramm pro Kilometer)
• Weichmacher in Sexspielzeug
• Licht-Smog (zu viel künstliches Licht störe Tag-Nacht-Rhythmus bei Tier & Mensch)
• Zigarettenautomaten
• Zu viel Fleisch (nur einmal pro Woche)


Viele Aspekte sind einfach nur humbuch, eine sind aber wirklich wichtig. Das grüne befürworte ich natürlich.
• Zu schnell fahren.
Wichtig, denn sehr viele Unfälle passieren nur durch ein erhöhtes Tempolimit. Zudem sind es umweltfreundlicher und in den meisten EU Ländern gibt es ein Tempolimit, teils von 100kmh

• Wildtiere und Ponys
Für mich Tierquälerei, ein Tier sollte nicht als Belustigung für den Menschen dienen.

• Fleisch
Fleisch ist kein Grundnahrungsmittel, durch einen exessiven Fleischkonsum hungern die armen Länder deutlich mehr. Um 1kg Fleisch herzustellen, benötigt man 7kg Getreide!
 
@CSS

Man muss das vielleicht nochmal erklären: Aus allem, was man essen kann - Weizen, Gerste, Mais, Reis, Kartoffeln -, kann man auch Sprit machen. Die Menschen machten es schon immer.

Aber früher nur soviel Sprit, wie man sich hinter die Binde kippen kann. Heute kippen die Menschen den Sprit auch in den Tank. Der besitzt ein ganz anderes Fassungsvermögen als der Magen. 20 Liter Sprit am Tag sind für ein Auto Naschwerk. 20 Liter Sprit am Tag reichen vermutlich für eine tödliche Alkoholvergiftung bei mehreren Personen.

Im Unterschied zu früher ist der Bedarf an Sprit rein technisch betrachtet also heute tendenziell grenzenlos. Die Eigentümer von Anbauflächen können wählen, ob sie für den Magen oder für den Tank produzieren. Dabei orientieren sich sich selbstverständliche am Marktpreisen und Gewinnerwartungen.

Die Markpreise hängen auch von politischen Entscheidungen am. Sprit kann man je nach Herkunft aus Rohöl oder Reis verschieden besteuern. Grüne, umweltbewusste Regierungen, die vor allem CO2-Eimssion reduzieren wollen, setzen natürlich auf "erneuerbare Energieen". Sprit aus Reis wird geringer besteuert als Sprit aus Rohöl, um den Marktpreis für das Produkt zu senken und die Nachfrage zu steigern.

Der Effekt ist, dass die Lebensmittelpreise von den Spritpreisen abhängen. Als eine der Ursachen für weltweit gestiegene Lebensmittelpreise derzeit wird die Konkurrenz zwischen Lebensmittelproduktion und Bio-Sprit-Erzeugung genannt.

Wie er das moralisch bewerten will, soll jeder selbst entscheiden. Mir geht es nur darum, mit der Lüge aufzuräumen, durch Fleischverzicht hülfen wir den Armen. Wenn pflanzliche Ernährung weniger Anbaufläche als der Fleischverzehr verlangt, dann senken Vegetarier den Spritpreis. Schön für die Autofahrer, aber nicht für die Armen.
 
Gentechnik: Darmbakterien produzieren Diesel

Washington - Gentechnisch veränderte Darmbakterien können Dieselkraftstoff herstellen. Dies haben britische Forscher in Laborversuchen gezeigt. Das Besondere an dem Verfahren ist, dass der Kraftstoff der Bakterien mit herkömmlichen fossilen Kraftstoffen chemisch identisch ist. Er könnte somit direkt eingesetzt werden, ohne dass zum Beispiel Automotoren angepasst werden müssten, schreiben die Forscher in den "Proceedings of the National Akademy of Sciences". Allerdings befinde sich das Verfahren noch in einem frühen Stadium der Entwicklung.

Grundstoff für die Dieselherstellung sind freie Fettsäuren. Escherichia-coli-Bakterien können sie zu Kohlenwasserstoffen verarbeiten, aus denen Diesel-Kraftstoff besteht. Damit sie das machen, müssen die Bakterien zuvor allerdings gentechnisch verändert werden. Die Forscher um Thomas Howard von der University of Exeter schleusten dazu Gene verschiedener Bakterien in das Erbgut der Darmbakterien ein.

Die Forscher kultivierten die Bakterien zunächst in einem Medium, das eine Mischung von Fettsäuren enthielt. Daraufhin produzierten die Bakterien verschiedene Alkane und Alkene, die chemisch mit denen in herkömmlichem Diesel-Kraftstoff identisch waren. Später veränderten sie auch gentechnisch den Stoffwechsel der Bakterien so, dass diese ihre eigenen Fettsäuren wunschgemäß umwandelten.

Kommerzieller Biokraftstoff

Viele der bisher verfügbaren Biokraftstoffe müssen nach ihrer Herstellung veredelt werden. Oft sind sie für den Einsatz in gängigen Motoren nicht geeignet oder können nur als Beimischungen zu fossilen Kraftstoffen eingesetzt werden.

"Es war von Anfang an unser Ziel, einen kommerziellen Biokraftstoff zu produzieren, der ohne eine Anpassung der Fahrzeuge angewendet werden kann", erläutert Studienleiter John Love von der Universität Exeter. "Konventionellen Diesel in kommerziellen Mengen durch einen Kohlenstoff-neutralen Biokraftstoff zu ersetzen, wäre ein gewaltiger Schritt in Richtung unseres Ziels, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren.

Der globale Energiebedarf steigt und einen Kraftstoff zu haben, der unabhängig vom Ölpreis-Schwankungen und von politischer Instabilität ist, stellt eine zunehmend attraktive Aussicht dar."

Quelle:



Ein sehr interessanter Artikel, so können die Ölriesen in Zukunft nicht mehr von knappheit sprechen :D
 
Ein sehr interessanter Artikel, so können die Ölriesen in Zukunft nicht mehr von knappheit sprechen :D
Das ist doch mal ein Trost.

Wenigstens die Motoren müssen nicht verhungern.

Was wünschen sich Menschen künftig, die nichts zu beißen haben? "Oh Gott, wenn ich doch ein Lastwagen wäre!"

Noch 'ne Idee: Erntedankfest wir künftig an der Zapfsäule gefeiert.

Manchmal wünscht man sich die alten Zeiten zurück, als das "täglich Brot" eine Gabe Gottes und der Missbrauch von Lebensmitteln eine Sünde war. Überflüssige oder verdorbene mussten verfüttert werden an die Tiere. Wichtig war, dass eines von Gottes Geschöpfen davon satt wurde.

Heute ist alles nur noch Biomasse. Am Ende auch der Mensch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch mal ein Trost.

Wenigstens die Motoren müssen nicht verhungern.

Was wünschen sich Menschen künftig, die nichts zu beißen haben? "Oh Gott, wenn ich doch ein Lastwagen wäre!"

Noch 'ne Idee: Erntedankfest wir künftig an der Zapfsäule gefeiert.

Manchmal wünscht man sich die alten Zeiten zurück, als das "täglich Brot" eine Gabe Gottes und der Missbrauch von Lebensmitteln eine Sünde war. Überflüssige oder verdorbene mussten verfüttert werden an die Tiere. Wichtig war, dass eines von Gottes Geschöpfen davon satt wurde.

Heute ist alles nur noch Biomasse. Am Ende auch der Mensch?

Ich verstehe dein Problem nicht? Wo gerade liegt es?
Wenn so etwas klappen würde, und nicht von der Ölindustrie unterjocht würde, wäre das ein großer Fortschritt für die Demokratie. Was können denn wir einzelnen dafür, dass die Weltweite nachfrage an fossilen Brennstoffen steigt?
Lieber so, als wenn man zum heißen im Winter aussschließlich Holz nimmt, da kein Brennstoff mehr da ist.

Schau dir mal an, was allein die Supermärke täglich weg werfen. Da kommen einem die Tränen, und ganz besonders bei korrupten Konzernen wie Mc Doof oder Börger König ..KFC
 
Ich verstehe dein Problem nicht?

Nicht unmittelbar mein Problem, aber das Problem der Menschen, die vom Existenzminimum leben. Wenn die Nahrungsmittelpreise steigen, hungern sie. Und die Preise steigen mit der zusätzlichen Nachfrage von Herstellern, die Getreide nicht zu Mehl, sondern zu Diesel verarbeiten.

Dem Preisanstieg entgegenwirken könnte eine Vergrößerung der Anbauflächen. Das wiederum würde bedeuten, dass auch noch aus dem letzten Restchen Regenwald eine Plantage wird.

Schenkt man den Mahnungen der Öko-Pessimisten Glauben, so ist in diesem Fall mit äußerst harschen Reaktionen der Natur zu rechnen. Möglich, dass sie dann nicht mehr ausreichend Spielraum besitzt, um die Eingriffe der Menschen ins entstandene System zu kompensieren. Möglich, dass dann ein neues System entsteht, welches Menschen und höheren Wirbeltieren allgemein keine auskömmlichen Lebensbedingungen mehr bietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Duch den Strassenverkehr kommen viel mehr Menschen ums Leben als durch Atomkraftwerke.
Das zeigt, dass wir die Probleme nicht mal ansatzweise beherrschen.

Solange das so ist, sehe ich noch sehr viel Spielraum für staatliche Reglementierungen aller Art:
  • Verbot leistungsstarker Modelle
  • viel höhere Steuern auf Kraftstoffe
  • Steuerberechnung nach Verschmutzungsgrad
  • Führerscheinsperrung auf Lebenszeit nach Drogenfahrten (Alkohol ist auch eine Droge)
  • strengere Begutachtungsrichtlinien für die MPU
  • Nachschulungsanordnungen schon bei Ordnungswidrigkeiten
  • generelles Tempolimit 110 km/h oder weniger, in Ortschaften 30 km/h
 

Respekt du würdest nicht nur die deutsche Automobilindustrie mit einem Streich zerstören, sondern auch alle Wähler davon abbringen dich bzw. deine Partei zu wählen, ausgeschlossen sind nur die gleichen ideologische Verblendeten ...
 
Lass mich raten, du wohnst in einer Hauptstadt und kannst überhaupt nicht nachvollziehen dass nicht jeder mit den Öffentlichen fährt.

Dass es Orte gibt wo 2x täglich ein Bus durchkommt hältst du sicher für Propaganda der Konservativen, stimmts?
 

Sach mal du glaubst das wirklich was die Regierung erzählt ? Wer braucht denn bitte schon Autos ?Heute hat doch jede Almhütte Ubahn, ICE und S-Bahn Anschluss zugleich, also lass dich nicht von dieser falschen demagogischen Propaganda hinters Licht führen
 
Dass es Orte gibt wo 2x täglich ein Bus durchkommt hältst du sicher für Propaganda der Konservativen, stimmts?
Auf dem Land sind Autos ja nicht das Problem. Mangels Bevölkerungsdichte hält sich die Autodichte in erträglichen Grenzen. In der Großstadt sieht das ganz anders aus. Ich wohne in einem Mietshaus mit 24 Parteien. Kannst Dir vorstellen, wie man da um jeden Parkplatz kämpft, dabei hält die Straßenbahn praktisch vor der Haustür. Zugeparkt ist immer alles, und das kostet immer Geld, kostenlosen öffentlichen Parkraum gibt es in diesem Stadteil überhaupt nicht mehr. Dafür ebbt in machen Straßen der Verkehr gerade mal zwischen 2:00 und 4:00 Uhr morgens merkbar ab. Wer dort wohnt, bräuchte schalldichte Fenster, Gebäude aus Massivbeton und Klimaanlage, hat aber in der Regel nichts davon. Und das wird sich auch nicht ändern, Plane, die Innenstädte für den Individualverkehr zu sperren, gab es mal vor langer Zeit, sie sind längst begraben worden mangels Realisierbarkeit.

@Liederlich:
Respekt du würdest nicht nur die deutsche Automobilindustrie mit einem Streich zerstören, sondern auch alle Wähler davon abbringen dich bzw. deine Partei zu wählen, ausgeschlossen sind nur die gleichen ideologische Verblendeten ...
Damit hast Du verdammt Recht, und das heißt im Umkehrschluss: Die Grünen sind der organisierte Selbstbetrug. Was im Interesse ihrer angeblichen Ziele nötig wäre, können sie nicht fordern, weil sie damit den letzten Wähler verprellen würden. Echte Einschränkungen nimmt keiner hin, dafür fehlt der Leidensdruck. Und dann kommen als Beruhigungspille solche Scherzchen wie dieser alberne Veggie Day.

Wie hat man sich den denn in der Praxis vorzustellen? Der in der Kantine mit Spinat abgespeiste Angestelle macht abends auf der Heimfahrt einen Zwischenstop beim Hähnchenbrater und kauft sich einen halben Vogel. Und dann gibt es ja noch den Kühlschrank.
 
Zuletzt bearbeitet:
In den Städten sehe ich das genau wie du.

Aber Liederlich fordert:
  • Verbot leistungsstarker Modelle
  • viel höhere Steuern auf Kraftstoffe
  • Steuerberechnung nach Verschmutzungsgrad
  • generelles Tempolimit 110 km/h oder weniger, in Ortschaften 30 km/h

Und das ist nunmal ein Schlag in die Fresse für jeden, der nicht in der Großstadt wohnt, denn selbst in Städten mit 10K-20K Einwohnern ist der Öffentliche Nahverkehr oft völlig uninteressant
 
Also so manche Dinge sind vom Grundgedanken her in meinen Augen nicht so verkehrt. Aber ich befürchte wenn die neuROTHiker wieder am Werk sind, wird jede Verordnung oder jedes Gesetz mit einer "Realbelastung" von 25€ pro Kopf und Monat umgesetzt werden...

Das ist absoluter Verbal-Durchfall und in meinen Augen Populismus um Wählerstimmen, Stammtisch-Hocker und "Jawohl-Sager" zu fangen. Vollkommen hirnrissig und an der Realität vorbei :

Schnäppchen-Verbot / Sonntagsfahrverbot / Billigflugverbot / Computerspielverbot / Rauchverbot / Heizpilzverbot / Verbot von verkaufsoffenen Sonntagen / Grillverbot in Parks und auf Grünflächen / Verbot von Handynutzung in Kulturveranstaltungen / Alkoholverbot im öffentlichen Personennahverkehr / Verbot von Süßigkeitenwerbung im Umfeld von Kinderfernsehprogrammen / Fleischverbot an einem Wochentag in Schulen und Kitas / Verbot von Flatrate-Partys / Rauchverbot im Biergarten / Rauchverbot am Steuer / Verbot von Tieren in Zirkussen / Verbot von Weichmachern in Sexspielzeug / Verbot von Lichtverschmutzung („Lichtsmog“) / Verbot von Stammzellenforschung / Verbot von getrenntgeschlechtlichen Toiletten / Verbot von Ponyreiten auf öffentlichen Veranstaltungen / Motorrollerverbot

Diese Ideen bedürfen noch einer sehr intensiven Überarbeitung, könnten aber potenzial haben und sind nicht unbedingt komplett daneben:

- Glühbirnenverbot ( Ergänzung: Energienutzung ineffizient, Glühlampen wandeln viel zuviel Energie in Wärme anstatt in Licht um, Verbot erscheint sinnvoll, unabhängig von der Tatsache, dass andere Leuchtquellen giftige Stoffe enthalten... )
- Plastiktütenverbot ( Ergänzung: Dann dürfen die Knackis demnächst auch mal mit der Nähmaschine arbeiten und nicht ständig Tüten kleben, vielleicht erkennen sie dann ganz neue Talente an sich :D Mit dem Öl kann man sinnvolleres machen und außerdem könnte man Stoff wesentlich einfacher recyclen! )
- Nachtflugverbot ( Ergänzung: Nachtflüge nur noch für Einsätze, die Leib und Leben schützen sollen! Lärm = Stress = macht krank )
- Verbot der Standby-Funktion bei Elektrogeräten ( Ergänzung: Kleinvieh macht auch Mist, Verkauf von Neugeräten einschränken! )
- Solarienverbot für Jugendliche ( Ergänzung: Initiative zum Schutz und Erhalt von Erbmaterial des frischen Gen-Pools :D. Ich meine, Hallo? Wer mag Brathähnchenstyle, oder 25 Jährige die wie 55 jährige verbrauchte Elefanten Stricher aussehen? Wenn sich sowas fortpflanzt, kommen die Kinder wie Hunde auf die Welt, die erst noch in ihre Haut wachsen müssen :p. )
- Verbot von Alkoholwerbung ( Ergänzung: Drogen braucht man nicht bewerben )
- Verbot von Alkoholwerbung an Karneval ( Ergänzung: Drogen braucht man nicht bewerben )
- Werbeverbot für Fahrzeuge mit hohem Benzinverbrauch und großem Schadstoffausstoß ( Ergänzung: Werbeverbot )
- Verbot von nicht-energieeffizienten Kühlschränken ( Ergänzung: Für die Zukunft ein Verkauf von Neugeräten die eine EINHEITLICHE und nicht umgängliche Norm entsprechen )

Trotzdem würde ich DIESE Partei NIEMALS wählen, denn die Geschichte hat uns gezeigt, dass sie hin und wieder zwar gut gemeinte Ideen einbringt, aber bei der Umsetzung immer und immer wieder blamabel ins Fettnäpfchen tritt. Man zieht den Leuten die Kohle aus der Tasche, drückt irgendwelche halbherzigen Verordnungen durch, die von irgendwelchen unkundigen Menschen erdacht wurden ( meistens völlig an der Realität vorbei ) und feiert dann die Umgehung der Regeln von Industrie und Handel als Teilerfolg... Man muss zwar immer einen Kompromiss finden, aber die Grünen sind in meinen Augen so nützlich wie der grüne Punkt... Verbrennt man den Kack, kann man noch nicht mal Vogelhäuschen daraus machen, weil die Viecher von den giftigen Nebenprodukten alle verrecken
:D.
 
Als ich das letztemal "grün" gewählt habe is Joschka ganze 5 Minuten nach bekanntgabe der Ergebnisse auf die Bühne gekrochen und hat erzählt das er sich aus der Politik zurück zieht, seit dem kann mich der Sauhaufen mal kreuzweise.....

Btw: ich war 18,jung,dumm und Naiv, man vergebe mir diese Wahl:D
 
Und das ist nunmal ein Schlag in die Fresse für jeden, der nicht in der Großstadt wohnt, denn selbst in Städten mit 10K-20K Einwohnern ist der Öffentliche Nahverkehr oft völlig uninteressant

Es ist halt so, dass sich die Diskussion schnell versachlicht, wenn man ins Detail geht.

Es gibt Leute, denen man einen Gefallen täte, wenn man ihnen das Auto wegnehmen würde. Ein Bekannter von mir, 66, Rentner, alleinlebend, mitten in der Stadt, 1,75 Meter groß, wiegt zwei Zentner. Wenn er ins Kaufhaus oder zum Conrad will, nimmt er das Auto. Am Ziel kurvt er dann länger durchs Parkhaus, als der Fußweg gedauert hätte. Bei mir. Bei ihm nicht mehr. Weil er nie läuft, kommt er nach 100 Metern aus der Puste und wird immer fetter.

Aber für die meisten Menschen ist das Auto ein unmittelbar nicht ersetzberes Funktionselement im System geworden. Das war nicht immer so. Früher haben in ländlichen Gegenden Werkbusse die Arbeitskräfte eingesammelt und zur Fabrik gebacht. Bei einem dominanten Arbeitsgeber in der Region hat das auch ganz gut funktioniert. Solche Arbeitgeber besitzen aber heute Seltenheitswert. Und die Leute wollen nicht nur arbeiten, sondern auch einkaufen, und spätestens dafür brauchen sie in ländlichen Regionen dann den PKW, vom Konsum des Unterhaltungsangebotes mal ganz abgesehen.

Der Alltag, das Leben ist ein System geworden, das als technologische Voraussetzung den Individualverkehr hat. Wenn man das Auto einfach wegstreicht, ist das System kaputt. Für ein Leben ohne Indiviualverkehr bräuchte man ein anderes System. Und zu einer Änderung des Systems sind die Menschen nur unter großem, langdauerndem Leidensdruck bereit. Sie tun es nur, wenn ihnen nichts anderes übrig bleibt. Das ist durchaus vernünftig. Keiner ist Hellseher, und ob das neue System besser funktionieren wird als das alte oder schlechter, weiß genau vorher niemand.
 
In den Städten sehe ich das genau wie du.

Aber Liederlich fordert:
  • Verbot leistungsstarker Modelle
  • viel höhere Steuern auf Kraftstoffe
  • Steuerberechnung nach Verschmutzungsgrad
  • generelles Tempolimit 110 km/h oder weniger, in Ortschaften 30 km/h

Und das ist nunmal ein Schlag in die Fresse für jeden, der nicht in der Großstadt wohnt, denn selbst in Städten mit 10K-20K Einwohnern ist der Öffentliche Nahverkehr oft völlig uninteressant

Respektive für jeden der das Auto auch beruflich braucht. Selbst für so simple Sachen wie meine tägliche Postrunde bräuchte man bei 30km/h Geschleiche viel länger und das bezahlt wer? Natürlich niemand.

PS: Und ich kann keine 30kg Pakete mitm Bus durch die Stadt karren.
 


Ich glaub von den 30km/h würde man zumindest in der Innenstadt nicht viel merken, weil sowieso jegliche Ampel einen effizientes vorankommen unterbindet.
 
Na zumindest bei uns ist das nicht (mehr) so schlimm. Da sind sie tatsächlich auf den Trichter gekommen, dass Kreisverkehre meist doch besser sind als Ampeln.
 
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