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Vor allem geht das Cliché eher in Richtung "Souls Games sind bockschwer" und in der Diskussion hier geht es um gutes Balancing, wofür es wenige Spiele gibt, die besser geeignet sind.
Ich bin gerade an Assassins Creed Origins dran. Ist wirklich angenehm und spielt sich nett runter. Ein Großteil der Kritik an den früheren Teilen ist angekommen. Die zwei Jahre Pause taten der ganzen Sache sehr gut. Auch die Sammelaufträge sind in Teilen entschärft worden und die Reduzierung der Geschichte außerhalb vom Animus gefällt mir sehr gut.
Dark Souls 3 hab ich mal angefangen. Hat mir auch Spaß gemacht, aber mich irgendwie trotzdem nicht gefesselt. Muss ich mal noch mal weiterspielen. Hab aber im Moment viel zu viel, was ich angefangen hab und zu Ende spielen muss.
Wer ein wenig auf die typische Lovecraft Lore steht, sollte mal ein Auge auf das PnC Adeventure The Last Door werfen, bestehend aus 2 Seasons mit je 4 Episoden.
Die Optik ist gute alte hardcore Retro Pixelgrafik, aus Zeiten von Monkey Island 1. Trotzdem wird eine echt gute, stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt, deren Jumpscares hier und da vielleicht etwas aufgesetzt wirken. Sprachausgabe gibt es keine.
Das Gameplay ist eher simple und fühlt sich meist wie eine Fetchquest an. Man erledigt eine Kleinigkeit nach der nächsten, um das nächste zu triggern. Vor allem in der ersten Season wird es dabei öfter auch mal recht absurd, was wie des Rätsels Lösung ist. Und auch nicht immer sinnig: Statt eine kleine Vogelfigur einfach aufzubrechen, muss sie in einem Rätsel benutzt werden, damit sich der Schnabel öffnet. Wobei nicht abzusehen ist, dass das überhaupt der Sinn und Zweck der Vorrichtung ist.
In der 2ten Season wird es ein Stück besser und hat auch einige interessante Puzzle-Ideen parat. (Stichwort Spiegelwelt.)
Das Spiel speichert von selbst, was insofern etwas nervig ist, da es zwei verschiedene Enden gibt, man aber keinen Checkpoint davor bekommt. Um das andere Ende selbst zu erspielen, müsste man also die ganze Episode nochmal von vorne spielen - und wer hat dazu schon Lust, noch dazu wo man einfach auf Youtube gehen kann?
Season 2 ist grundsätzlich kostenpflichtig, von Season 1 gibt es aber auch eine kostenlose Variante im Netz - so hatten sie ursprünglich mal angefangen. Die kostenpflichtige Variante soll zwar neue Inhalte bieten, ich konnte davon aber leider rein gar nichts entdecken. Es gibt zwar ein paar kleine Extras, die separat über das Hauptmenü angewählt und "gespielt" werden, die fallen aber extrem mager aus, und die eigentlichen Episoden sind das selbe. Von besserem Sound und Grafik konnte ich auch nichts merken. War für mich eine entäuschende Entdeckung, auch wenn die Entwickler das Geld durchaus verdient haben.
Wer sich nicht sicher ist, ob die Reihe was für ihn ist, kann auf jeden Fall demoartig die kostenlosen Episoden spielen.
Die Länge ist überschaubar. Die erste Season kann man in 3-4 Stunden durchhaben, die zweite ist etwas länger, mit 4-5 Stunden.
Das PnC Moebius: Empire Rising war mehr ein Spontankauf, und ich hab eigentlich erwartet, es zu bereuen, tatsächlich hatte ich aber überraschend viel Spaß damit. Wenn doch auch mehr auf eher ungewollter Ebene...
Aber erstmal zum Gameplay. Das ist im besten Fall durchschnittlich, wenn nicht schlechter. Größtenteils ist es sehr simple gehalten und beruht vor allem auf Dialogen. Leider auch wieder ein Spiel, das sehr stark gescirptet ist. Ständig will er ein Item nicht mitnehmen, da er es jetzt gerade nicht braucht. Und wenige Minuten später rennt man dann hin und her, weil man es jetzt nun eben doch braucht. Ähnlich können auch die Interaktionsmöglichkeiten mit Hotspots sich plötzlich verändern oder Items aus dem Nichts auftauchen.
Sie haben aber auch ein paar nette Ideen verbaut.
Der Hauptcharakter Malachi ist eine Art Dr. House verschnitt - Ein Arschlos, ständig auf Pillen, aber hochintelligent. So analysiert man immer wieder Gegenstände und vor allem Personen. Bei letzterem untersucht man verschiedene Merkmale und hat 3 Antwortmöglichkeiten, was das bedeuten könnte, wobei eine mehr eine Scherzantwort ist.
Das gibt es auch in größerem Stil, wo man das Leben einer Person mit dem verschiedenster historischer Figuren vergleichen muss, um so einzugrenzen, wem diese Person ähnelt. Das kann mitunter etwas anstrengend sein, ist aber ein interessanter Aspekt im Spiel.
Die selben Leute haben auch Cognition gemacht, und ich wurde oft daran erinnert. Das umständliche Inventar und der Menü Cursour sind genau das selbe. Und Malachis Fähgkeiten können mit denen von Erica verglichen werden.
Die eigentliche Geschichte ist doch eher ziemlich quatschig. Und auch die Charaktere, ihre Handlungen und diverse Inszenierungen wirkten auf mich unfreiwillig komisch - in der Hinsicht hatte es schon einen ganz eigenen Unterhaltungswert. Richtig lustig wurde es aber erst, als ich anfing die beiden Männer Malachi und David zu shippen. Das machte die hölzernen Interaktionen zwischen ihnen noch um einiges lustiger!
Tatsächlich spricht das Spiel selbst immer mal wieder Malachi x David an, ohne damit aber irgendwo hinzugehen. Es ist mehr eine nette Freundschaft, die sich langsam aufbaut.
Was ich schade finde, denn mal abgesehen von dem Spaß, den ich mit dem Gedankenspiel hatte, hätte man da durchaus was tiefgründiges machen können.
Sind ihre Gefühle füreinander echt oder nur Teil des Patterns? Sie könnten Selbstzweifel bezüglich ihrer Beziehung haben. Und pack ein wenig Drama rein, mit Malachis Problemen und seiner "nur einmal" Regel.
Aber gut, das hätte wohl zu weit geführt. Trotzdem waren sie es, die mich bei der Stange gehalten haben, und vielleicht zeigt sich darin das Mitwirken von Jane Jensen, die ja auch für Gray Matter verantwortlich ist, dessen Charaktere ich sehr liebe. (Wenn auch in deutlich ernsterer Weise. ^^)
Die Spiellänge ist recht durchschnittlich mit 9-10 Stunden.
Ich spiele gerade Final Fantasy III im SNES Emulator (Lakka auf dem Pi). Mal gucken wie lange ich durchhalte. Bei Retro habe ich meistens nicht so die Kondition.
Apropos Retro: Am WE habe ich ein paar Stunden in Psychonauts gesteckt. (Hab gerade die "Grundausbildung" durch und bin nun dem Gehirndieb auf der Spur). Mit 3D Jump n Runs bin ich nie übermäßig warm geworden, und so recht kann daran auch dieser Klassiker nichts ändern.
Die Steuerung ist ok, die Kamera meist auch, kann aber auch schnell mal semi toll sein.
Wenn das nicht gerade die Dinge fummelig macht, ist das Plattforming an sich recht simpel und überschaubar fordernd.
Die Bosse waren bis jetzt mehr chaotisch und nervig, vielleicht einen Tick unfair aus verschiedenen Gründen, und ich habe mich eher bei ihnen mit roher Gewalt durchgeboxt.
Was mich mit am meisten stört sind die Tonnen an Sammelobjekten, wie für diese Zeit üblich. Vor allem die Trugbilder, mit der die ganze Spielwelt inflationär zugepflastert ist, gehen mir mehr auf den Keks als den Sammeltrieb zu fördern. Nichts davon ist vor allem auch fordernd, das meiste nimmt man so im Vorbeigehen einfach mit! Und auf 100% zu gehen wäre nur reine Fleißarbeit.
Dementsprechend steigt man auch inflationär ständig eine Stufe auf.
Das nächste große Ärgerniss sind die Ingame Preise. Alles ist viel zu teuer im Vergleich dazu, was man in einem Level an Geld einsammelt. Ich will doch in einem Jump n Run nicht plötzlich anfangen zu grinden!
Die kleinen Items, die Gegner und Gegenstände droppen - Munition, Health und auch das Geld - müssen durch Berührung eingesammelt werden. An sich kein Problem, wenn die Dinger nicht umherhüpfen würden! So entfernen die sich auch gern von einem, hüpfen Abgründe runter oder umkreisen dich, wie um dich zu verhöhnen. Wenigstens gibt es da ein Item im Shop, dass die Blobs automatisch anzieht - das aber so was von absurd teuer ist! Just why?!
Bei der Welt kann ich sehen, wieviele Gedanken sich da gemacht wurden, und wieviel Liebe im Detail steckt. Es gibt auch zig individuelle Reaktionen auf Sachen, die du machen kannst, was mich ein wenig geflasht hat, als ich das bemerkt habe.
Dennoch gehen mir die Charaktere und ihre Geschichte etwas am Arsch vorbei, was ich eigentlich schade finde, aber irgendwie will es einfach nicht so recht klicken. Das ist alles nett, aber ich habe keine Lust, übermäßig mit ihnen zu reden. Wenn die in der Welt rumstehen, ist mein erster Impuls eher, dran vorbeizulaufen, und von jeder Cutscene, die mir aufgezwungen wird, bin ich eher ein wenig genervt und im Flow gestört.
Nein, besser wird’s mit mir und Psychonauts nicht.
Was stimmt denn mit denen und ihrem Geld nicht? Von Anfang an ist das Spiel darauf erpicht, dass du doch bitte unbedingt das teuerste Item im Shop kaufen musst (Den Spinnenweben-Sauger.)
Um überhaupt genug Geld zu bekommen, musst du erstmal die teure Wünschelrute kaufen, damit du besonders wertvolle Pfeilspitzen (= ihre Währung) finden kannst.
Nun hab ich erstmal einfach so das Spiel gespielt. Tatsächlich gab es in den letzten 2 Leveln auch ein wenig mehr Geld zu finden als zuvor. Aber direkt beim nächsten bekomme ich die Meldung, dass ich ohne das Spinnenwebending hier nicht weit kommen werde, das soll ich doch bitte jetzt ganz dringend kaufen gehen – und ich hab nicht mal die Hälfe (!) des dafür nötigen Geldes eingesammelt, und wollte das eigentlich endlich in den teuren Magnet stecken, dass ich den Loot automatisch einsammel.
Also erstmal den Level abgebrochen und mit Google herausgefunden, wie die Wünschelrute funktioniert. Dann habe ich bestimmt eine gute halbe Stunde damit verbracht, mit der Rute über die Oberwelt zu laufen, um das Geld aus dem Boden zu ziehen. Was eine sehr nervige, fummelige und arschlangweilige Fleißarbeit ist, die nur sinnfrei Spielzeit streckt. Nebenbei wird man auch noch von todbringenden Tieren angefallen. Nice.
Den Scheiß hab ich dann durchgezogen, bis ich mir Spinnenwebending und Magnet kaufen konnte, zusammen mit meinem zuvor Erspartem.
Jetzt gibt es aber quasi nichts nennenswertes mehr für mich zu kaufen. Alles Geld, was ich von hier an aus einsammel, kann mir fast schon herzlich egal sein. Das ist eher eine Endgame Situation, aber wir sind doch gerade mal Midgame!
. Man muss Skyrim besitzen um es auf Steam zu installieren. Ist ne komplette Overhaul Mod, die sich gar nicht wie ne Mod anfühlt.
Die deutschen Synchronsprecher sind super und die Welt erkunden macht sehr viel Spaß. Auch wirkt diese sehr lebendig.
Ich bin froh, dass aus Deutschland noch gute Spiele rauskommen.
Ich konnte Spec Ops: The Line nie durchspielen. Das Spiel soll vom Setting und Story mega schockieren, aber selbst jedes Call of Duty hat mir vom Gameplay her mehr Spaß gemacht.
Ich sollte das Spiel noch ne Chance geben. Es ist ja nur ~6 Stunden lang.
Wird leider nie kommen, weil der Entwickler kaum dran verdient hatte obwohl die Entwicklung scheinbar ziemlich stressig war.
Hab ich hier her, bzw aus den Kommis:
Zum Release hatte ich das Spiel durchgespielt und fands damals super wegen der Story und Inszenierung, beim letzten Mal in diesem Jahr musste ich mehrmals ansetzen und war dann immer total raus aus der Story.
Inszenierung und vor allem Gameplay sind einfach total altbacken, auch die Tasten für Aktionen so total anders gesetzt als in anderen Spielen.
1. Man kann nicht springen
2. Sprinten ist voll eklig, weil das die Bewegungsfreiheit total einschränkt
3. Irgendwas war da noch mit zweitem Feuermodus auf C oder E und Leertaste für Aktionen.
Bäh
Besonders ausgefuchst ist Seasons After Fall nicht. (man spielt 'n Fuchs - get it, get it? Brüller!) Es gibt keinerlei Kämpfe, keine Bosse und keine sonstige nennenswerte Herausforderung. Aber der Mix aus Puzzle und Platforming ist dennoch sehr spaßig.
Zudem sieht das Spiel wunderhübsch handgemacht aus und hat super viel Charme. Die Animationen vom Fuchs sind auch einfach zu niedlich! Wie er hopst, sich putzt, an der Kante hochzieht - awwwww! Ich habe das Spiel liebevoll "Ori für Arme" getauft.
Zum Ende hin gerät der Flow leider etwas ins Stocken. Neue Wege öffnen sich, aber ich fand es teils schwer an Hand des kurzen Bildausschnitts zu sehen, wo genau sich was verändert hat, wodurch ich das ganze Areal von neuem durchsuchen musste. Dabei kann es in einem Gebiet auch recht gleich aussehen, so dass die Orientierung etwas schwer fällt.
Ein anderes Mal hing ich fest, weil ich einen Ausgang übersehen hatte. Und an anderer Stelle war ich kurz davor ein Walkthrough zu befragen - die Steuerung ändert sich dort plötzlich; aus sinnfreien Gründen muss plötzlich zwingend der Analogstick verwendet werden, während sonst das D-Pad den gleichen Zweck erfüllt.
Falls mal ein Sprung daneben geht, kann das Hochklettern schnell nerven, vor allem, wenn man dafür öfter die Jahreszeiten wechseln muss.
Die einzige kleine Herausforderung ist, alle Blumenfelder zu finden und alle 4 Erinnerungsfragmente. Aber auch das ist nicht zu schwer, vor allem die Blumen sind schwer zu verfehlen, auch wenn sie manchmal etwas weiter rechts oder links liegen. Für die Erinnerungen muss man schon etwas besser aufpassen, aber am Ende auch keien große Sache. Die geben einem ein kleines Extra-Ende.
Wie es sich für ein gutes Spiel gehört, bekommt man den letzten Checkpoint so gesetzt, dass man noch alles verpasste einsammeln kann, selbst wenn man die Credits schon einmal gesehen hat.
Insgesamt war es ein schönes, entspanntes Spielerlebnis. Nicht so fordernd wie Ori, nicht so mitreißend wie GRIS, aber irgendwas nettes dazwischen. Ich habe ungefähr um 7 Stunden dafür gebraucht.
Ich habe letzte Woche nochmal Borderlands 2 gespielt, und meine Herren, ist das ein langweiliges Spiel. Hatte das damals bei erscheinen im Coop gespielt, und wohl deswegen in guter Erinnerung. Aber mit den richtigen Leuten kann ja sogar PONG sehr unterhaltsam sein...
Außer dem Waffensammeln bietet das Spiel dem Solo-Player eine gähnende Einöde als Spielwelt, ultra-repetitive Gegner encounters die sich allesamt gleich (langsam und ohne Dynamik) spielen, und einen Humor den ich selbst als gezwungen und mäßig lustig empfinde. Fühlt sich eher an wie die Cringy Allmachtsfantasien eines Teenagers, mit super Edgy Gewalt in den Zwischenszenen, die sich im Spiel so leider nicht wiederfindet. Das fehlen von guter, passender Musik lassen wir mal außen vor.
Und dann durfte ich lesen dass Borderlands 3 nichts neu macht, weil den Entwicklern nichts mehr einfällt, ähm, natürlich weil man der Marke treu bleiben will..
und zack, exklusiv zu EPIC, das macht es bestimmt besser... dazu noch Randy Pitchfork, der Brennende Mülleimer der Unterhaltungsindustrie als CEO... da kann ja nur ein Hit draus werden...