Was soll/darf ein Messer kosten

devrim

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Ich drehe hier gerade am Rad. Ich habe kein Messer, mit dem ich mal eine Tomate sauber schneiden kann.
Entweder habe ich meine Messer bei Mutter stibizt oder es sind billig Teile aus dem Poco.

Das geht definitiv nicht mehr so weiter. So ein Messer hält ja auch ewig. Also irgendwelche Tipps?
 
Keramik-Messer. (Aber nicht aus dem Poco)
Schneidet ne Tomate in Scheiben die dünn wie Papier sind.
~35-50€

Aber nicht für Knochen und gefrorenes geeignet.
 
Für mein Kochmessers eines Solinger Herstellers habe ich 150,- DM bezahlt.

Google sagt, der derzeitige Preis liegt bei € 92,95

EDIT:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du mit Werbung auf den Messern klar kommst ... :D

Ansonsten: IKEA! Die 365+ Serie, Messertechnisch, ist nicht so schlecht und die sind preislich sehr erschwinglich. Oder die bisschen teurere Reihe von denen, die habe ich hier ... also zumindest zwei Stück, allerdings heißt die wohl mittlerweile nicht mehr Slitbar sondern anders und sieht auch anders (unhandlicher) aus :D

Kannst natürlich auch 1x einen Allrounder kaufen und damit alles machen, allerdings schneide ich Tomaten oder kleinere Sachen ungerne mit einem 20cm+ Kochmesser - handhabt aber jeder anders.

Ausgeben kannst du aber im Grunde bis Ende offen.

Lass die Finger von diesen Treuepunkten Teilen im Rewe, Kaufland etc. - das ist Ausschussware mit Pech und qualitativ nicht mit denen im "normalen" Handel vergleichbar.

Grundsätzlich sollte es halt gut in der Hand liegen, also vernünftig ausbalanciert sein, die günstigen schaffen das meist nicht und sind auch trotz Verzicht auf die Spülmaschine schnell stumpf. Nachschleifen musst du aber eh ab und an.

Anderswo wird häufiger in den "niedrigeren" Preisregionen folgendes Kochmesser empfohlen, allerdings kann ich da mangels Erfahrung nicht mehr zu sagen außer das die wohl alle ganz zufrieden sind.

lg,
 
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  • #5
Vielleicht sollte ich mir auch mal darüber klar werden, das es für jeden Zweck ein eigenes Messer gibt.
Ich werde mal jetzt 100€ in die Hand nehmen. Bringt ja alles nichts.

Was kostet denn das schärfen von einem Messer?
 
Wetzstahl ab 15,- €

Und wo wir dabei sind: Chemie ist auch nicht das beste für die Klinge. Also möglichst nicht antrocknen lassen und zügig mit der Hand reinigen. Keine Maschinenspülung.
 
Ich hab hier ein 13 Jahre altes Swisstool von Victorinox. Damit koche ich ständig und repariere mein Moped wenn ich grad nich koche :eek:
Alternativ Opinel. Trennt Atome, wenn man es etwas sorgsam behandelt.
Diese japanischen Messer mag ich auch sehr.
Keramik hab ich nur semischlechte Erfahrungen. Ein Messer, das man nicht schärfen kann ist irgendwie - ääh - kein Messer.
 
Keramikmesser sind modischer Schnickschnack, die sehen nach drei Wochen schäbig aus. Mit billigen japanischen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, die mit Plastikgriffen rosten praktisch alle, egal was draufsteht. kann ich empfehlen.
 
Ich hab ein Twin Pollux Santoku von Zwilling. Ist jetzt knapp ein Jahr alt und hat bisher keinerlei Anlass zum Klagen gegeben. Gabs/Gibts für um die 50€.
 
Das Victorinox Tomatenmesser ist ungelogen eins der besten Messer für sowas. Kostet kaum was, ist scharf wie Hölle und bleibt das auch. Sieht halt nicht so schön aus. Aber das Ding kann ich von vorne bis hinten empfehlen.
 
Ich kann dir die Messer von F. Dick aus der ans Herz legen – die sind super scharf und halten auch ne Weile die Schärfe.
Habe ein 1905er-Officemesser und das Kochmesser, benutze beide sehr gerne.

Das Kochmesser gibt's , was ein ziemliches Schnäppchen ist (normal 50€++). Wenn du nicht weißt, welches Messer du willst, kannst du damit kaum was falsch machen.

An längeren Messern habe ich noch ein , das mag ich aber nicht so, da das Schnittgut da ziemlich anklebt. Wenn ich mir noch mal ein Santoku kaufen würde, dann wohl eines mit Kullenschliff – zufälligerweise hat F. Dick eins davon im Angebot ;)

Auch die Herder Windmühlenmesser kann man nehmen, habe da selbst welche davon. Super dünn geschliffen, extremst scharf und die gleiten nur so durch das Schnittgut. Das Verlinkte in Kombination mit dem F.Dick-Kochmesser sollte so 90% aller Standard-Kochanforderungen abdecken.

Die von Fhynn erwähnten Messer von Gefro habe ich mir auch mal mitgenommen, die sind recht scharf aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die das auch lange bleiben. Sind nicht die beste Qualität, schneiden aber Paprika und Co. recht gut.

Schneidest du lieber mit langen oder mit kurzen Messern? Was erwartest du vom Messer? Soll es leicht sein, superscharf, robust?

Keramikmesser kann ich nicht empfehlen, die gehen beim Runterfallen kaputt, man kann sie nicht selbst schärfen und unter 100€ bekommt man da kaum was Gescheites.
 
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  • #12
Mal als Update.

Bestellt habe ich oben das Mydealz Angebot 2 Tomatenmesser und 2 Gemüsemesser und das FDick Messer mit dem Abo.
Sollte reichen.

Von einem Messer erwarte ich, das es scharf ist. Zu dem Gewicht kann ich nichts sagen. Was macht es denn für einen Unterschied?
Wird keine 2 Kilo wieder so ein Messer.
 
Gewicht ist auch so eine Ergonomie Sache. Es muss einfach bequem in der Hand liegen, da gehört neben dem Griff eben auch das Gewicht zu. Du kannst einfach kein 20cm Kochmesser in der Hand halten wenn es nur 50g wiegt (überspitzt!) - v.A. ist das Gewicht ja auch u.A. ein Qualitätsmerkmal.

Schleifen ist übrigens nicht ganz so einfach, je nach Messertyp verträgt es nicht jeden Schleifstahl/Wetzstab. Aber das steht idR eh dabei :D

Guck einfach das du die Sachen entsprechend pflegst. Keine Spülmaschine, sondern lieber eben mit dem nassen Schwammtuch abwischen. Vernünftig aufbewahren (Magnetleiste o.Ä.) und nicht zu den 100 anderen Teilen in die Schublade werfen.

lg,
 
Die Messer für 1 bis 2 Euro sollen jetzt ewig halten?
 
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  • #15
Halten tun sie auch 500 Jahre. Es ging um die Schärfe.
 
Mein Fehler. Habe ich den Opener nicht aufmerksam genug gelesen. Mutti und Poco geht definitiv nicht mehr.
 
Also meine Altern haben so ein IKEA-Messer, das verfluche ich regelmäßig wenn ich an Weihnachten bei denen mal koche. Das ist so dermaßen unbequem das einem nach dem Herstellen von Mirepoix oder normalen Juliennen schon die Hände weh tun. Außerdem, aber das haben sie in den Jahren evtl verbessert, ist der Fingerschutz ~ 1 mm Höher als die Klinge, sprich die Klinge kommt an der Hand nicht mal komplett aufs Schneidebrett was das ganze Messer Imho ad absurdum führt. Dann nehme ich lieber ein Steakmesser :cool:

Das mit dem Gewicht kann ich so auch bestätigen. Das Messer ist ja ein Werkzeug, du kannst mit einem Chefmesser das nur 155g wiegt einfach kein Huhn zerteilen oder einen Kürbis würfeln. Da gehst du kaputt dran.

Du hast jetzt ja zwar schon deine Messer (kein Plan wieso du die Oma-Messer gekauft hast, die kann man doch nur mit Puppenhänden oder zur Kinderarbeit benutzen :) aber ich würde sagen das man da schon etwas Geld ausgeben sollte. Ich mein jeder kauft sich irgendeinen PC-Kram für 300€ der in einem Jahr veraltet ist, wieso also an einem Messer sparen das du 30 oder 40 Jahre benutzen kannst/wirst? Mit dem Dick-Messer hast du auf jeden Fall schon mal einen guten Einstieg. Welches Messer ist das denn genau? Auf dem Bild sieht die Klinge ja eher schmal aus...

Wegen dem Schleifen. Ein normales Chefmesser kann man mit einem Wetzstahl gut scharf halten. Dazu einfach alle 6 Monate zum schleifen bringen. Kostet einen Fünfer und danach kannst du wieder Haare spalten ;)

Gruß godlike

edit: schönen Dank auch, hab mir das Dick-Messer mit dem Abo auch bestellt :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Gefro-Messer sind besser als ihr Ruf, auf jeden Fall guter (weicher) Stahl. Da gilt aber dann eher wegwerfen statt Nachschärfen, das ist glaube ich das größte Manko.

Das F.Dick-Messer ist das Kochmesser aus der 1905er-Serie mit 15cm-Klinge, Art.Nr. 81947152. . Die Klinge ist definitiv nicht zu schmal, da sind die Herder-Messer weitaus "flacher".

Zum Schärfen kann ich übrigens den empfehlen, das Teil funktioniert tatsächlich recht einfach. Aber erst mit den alten Messern üben ;)

Ich muss ca. alle 5-6 Monate nachschärfen und ansonsten ziehe ich mit einem günstigen Zwilling-Wetzstahl ab. Keramik-Wetzstähle sind übrigens nicht zu empfehlen, die tragen viiiiel zu viel Material ab und da macht man sich eher Wellen in die Schneide.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, 15 cm ist dann also eher ne kleine Variante. Zum Glück hab ich noch mein WMF-Chefmesser. Das hat Imho 25-30cm und ist halt auch für grobere Operationen gemacht.

Damit koche ich ständig und repariere mein Moped wenn ich grad nich koche
Hab mit meinem damals einen Bilderrahmen zugeschnitten weil ich kein Werkzeug hatte (und auch etwas angetrunken war :D). Hat alles gut überstanden und war danach sogar immer noch scharf :T
 
Ein Messer soll/darf die finanziellen Möglichkeiten seines Users nicht überschreiten.
Ich selber habe einige WMF Grand Gourmet/Chef's Edition im Einsatz, preisliche Mittelklasse aber ich denke man kann auch mit weniger glücklich sein.
Ein geeigneter Schärfer sollte vorhanden sein, ist das Messer Mulk muss man es halt häufiger schärfen.
Den CC 150 von Gräf kann ich empfehlen, kann auch japanische Messer.
Hierzu aber keine Erfahrung meinerseits da ich solche Messer nicht besitze.
 
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