Der Inhalt
Der Roman Malevil oder Die Bombe ist gefallen ist der Bericht des Landwirtes und Pferdehändlers Emmanuel Comte über den Tag X, den er mit einigen seiner Jugendfreunde im Weinkeller seiner kleinen Burg Malevil überlebt hat – und die schwere Zeit danach. Der Ich-Erzähler setzt bei seiner Erzählung aber nicht mit der näheren Vorgeschichte des Dritten Weltkrieges ein, sondern schildert auf den ersten 100 Seiten seine Jugend und seinen Werdegang bis zu dem Zeitpunkt, da er die Burg, welche schon immer Treffpunkt für ihn und seine Freunde gewesen ist, erwerben und renovieren kann. Obwohl die Wälder um Malevil weitgehend verbrannt sind und die nächsten Ortschaften völlig zerstört scheinen, hat die Gruppe Glück im Unglück, denn sie entkommt nicht nur dem Hitzetod, sondern befindet sich auch in einer Region die von einer Lithium-Bombe getroffen worden ist, so dass der Fallout keine Gefahr für darstellt. Diese erwächst ihnen eher in den anderen Überlebenden, die sich des Eigentums bemächtigen wollen, über das die neuen Herren von Malevil in Form der Burg und ihres Viehs noch verfügen und das sie in urkommunistischer Manier neben Frauen auf der Burg gemeinsam teilen: Zum Beispiel in dem dem falschen Priester Fulbert, der sich des Nachbarortes La Roque bemächtigt hat und der nun trickreich versucht, auch Malevil unter seine Knute zu bringen – und der sich auch umherziehender Banden von Plünderern bedient, um an sein Ziel zu gelangen.