Was ist gute/schlechte Erziehung?

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Wie gesagt, schreibt doch mal dabei, ob ihr schon Kinder habt...

Ansonsten Stempel ich euch teilweise nämlich als verträumte Idealisten ab... :p:D
 
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  • #84
Heute auf dem Nachhauseweg, eine etwas korpulentere Chantal-Mutter gesehen, die mit ihrer riesen Pranke der Tochter eine gelangt hat, weil die wohl zu laut war oder so. Dabei hat sie selbst total laut die Kinder angeschrien.

:buh: :dozey:
 


Darf ich raten: "Chantal, du Hurrenkind . . . . . ":rolleyes:

Und Chantal wird in 5 Jahren, wenn sie selbst Mutter ist, darüber reflektieren, ob ihr denn nun Gewalt geschadet hat . . . .
 
Wenn man nur über Dinge diskutieren dürfte von denen man direkt betroffen ist könnte man das Forum zu machen. Hier jetzt jedem die Kompetenz schlecht zu reden der keine eigenen Kinder hat find ich nicht richtig.
 


Die Kompetenz ist nicht schlecht, sie ist einfach nicht vorhanden.

Ich würde auch nicht mit meinen Eltern über "Killerspiele" diskutieren. Ihre Meinung dazu stammt nur aus den Medien.
 
Na ganz abwegig ist die Meinung ja sicher nicht... aber wenn ich das bei jeder Diskussion machen würde. :unknown: Da würde hier keiner mehr über den Irak, die Ukraine, Snowdens Situation oder sowas in der Richtung reden.
 
Was bewertest du:

- Ob du es als gut oder schlecht empfunden hast
- das Resultat das dabei herausgekommen ist

Das Resultat.
Da ich ja zu einem großen Teil, das Resultat der Erziehung meiner Eltern bin.
Somit könnte ich Sagen, was meine Eltern besser hätten machen können.
Gleichwohl kann ich sagen, was meine Eltern gut gemacht haben.

So kann ich z.B. Sagen:
Ich hatte als Kind zu viel Taschengeld, bzw. Kann ich immer noch nicht richtig mit Geld umgehen und es mir einteilen. Das ist nicht so gut gewesen (auch wenn es als Kind sehr angenehm war)
Ich kann aber auch sagen, dass meine Eltern sich sehr gut abgesprochen haben, was Verbote und Erlaubnisse anging, so das die Eltern gegeneinander ausspielen nicht ging. (war als Kind unangenehm, hatte aber eine Konsequenz in der Erziehung die ich im Nachhinein Positiv sehe)
Hatte ich mal Streit mit einem Elternteil, konnte ich mit dem anderen darüber reden, so das ich nie eine Front gegen mich hatte (bewundernswert ist,dass sie sich dabei trotzdem nicht widersprochen haben.) Das ist z.B. etwas, das sie gut gemacht haben.
Genauso kann ich sagen, dass mein Vater trotz ziemlich Langer Arbeitstage, sich ruhe und Zeit genommen hat mir bei den Hausaufgaben zu helfen, auch wenn es ihn oft Nerven kostete. (Das ist Positiv).

Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Aus dieser Warte, maße ich mir also sehr wohl an, die Erziehung meiner Eltern zu bewerten.


Wie man nun aus Elternsicht, tatsächlich mit einem Kind umgeht, da gebe ich recht, da fehlt mir die Erfahrung.
Ich kann nur Sagen, was ich versuchen werde so zu machen wie meine Eltern es gemacht haben
und
Was ich versuchen werde anders zu machen.
 
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  • #91
Wir als Menschen können uns in andere hineinversetzen. Gibt es leid in anderen Ländern, weiß man zwar nicht, wie schrecklich der Horror ist, aber man weiß, dass es schrecklich sein muss und kann mitfühlen.

Erstens wurden wir alle mal erzogen oder werden es noch immer. (Man lernt ja nie aus) Deswegen kann man schon mitreden und auch fühlen, was für Probleme Eltern haben, auch wenn man selbst keine Kids hat
 
Das hat nichts mit Kompetenz absprechen zu tun!
Sondern damit, dass man erst mal EIGENE Kinder haben sollte, bevor man von Dingen redet, mit denen man bisher noch keine Erfahrung hatte...

Und Geschwister sind auch was anderes wie ein eigenes Kind...

Aber macht ihr mal später ruhig so, wie ihr es für richtig haltet. Niemand lässt sich gern bei der Erziehung seiner Kinder reinreden...

Was mir allerdings gerade noch einfällt: Ist schon mal jemandem aufgefallen, dass oftmals diejenigen Kinder, von denen ein Elternteil Erzieher ist, meistens mehr "Probleme" machen als andere Kinder?


So, und jetzt hol ich mir Popcorn und schau mir das hier nur noch an... :D
 


Nun ja, es würde Sinn machen, wenn mein Vater auch mal den Kontroller in die Hand nimmt und sich Beiträge aus der Games-Medien-Welt dazu ansehen würde . . . . ;)

Wenn du für deine Geschwister verantwortlich warst, sie also miterzogen hast, dann ist es was anderes, als nur ein Beobachter zu sein.
 
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  • #94
Einige schreiben ja, dass man erstmal selbst Kinder haben muss, bevor man mitreden darf. Aber niemand wird als perfekte Eltern geboren.

Ziemlich verantwortungslos oder, wenn man Kinder kriegt und noch gar nicht weiß, wie man damit umgehen soll?

Ist es akzeptabel Kinder bei Learning by Doing zu erziehen? :p
 


Ich habe die Kritik als eine Kritik an der "Planung der Erziehung" verstanden.
Dass das nicht geht, merkt man wirklich erst, wenn man Kinder hat.
 
Da zum Glück jedes Kind seine eigene Persönlichkeit hat, wirst du wohl kein Patentrezept finden und eh individuell auf das Kind eingehen müssen! Das dabei auch mal Fehler passieren, ist eigentlich normal... Man muss halt daraus lernen...
 
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  • #98


Nein, gibt es nicht, deswegen finde ich die Diskussion darüber, dass man erst Erfahrung haben muss, bei diesem Thema für falsch.

Letztendlich haben alle ihre Kinder ohne Erfahrung gekriegt. Deswegen sollte man den Thread auch eher als Austausch sehen, wo man voneinander lernt und nicht gegeneinander arbeitet
 

Ich glaube es geht eher darum, dass sich die Eltern hier im Thread darüber lustig machen, welche Erziehungskonzepte der nicht Eltern umsetzbar sind und welche romantisiert, weltfremd und alltagsuntauglichkeit sind.

Und das kann ich durch aus verstehen.
 
Aber gerade die Personen müssen doch Empathie besitzen und wissen, wie es war, als sie davon nichts wussten. Ja aber sich über Leute lustig machen, bringt das Thema nicht voran. Ich wüsste nicht wie.
 
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