[Politik und Gesellschaft] USA gestehen Bespitzelung

Der NSA Skandal geht in die nächste Runde.
US - Regierungsvertreter haben nun berichtet, dass Angela Merkel bis vor kurzem von der NSA bespitzelt wurde. Obama wurde erst vor wenigen Wochen darüber Informiert. Ein Statement dazu hat er bis dato noch nicht abgegeben.
Die Abhöraktion sei nach einer von der Regierung in Washington im Sommer in Auftrag gegebenen internen Untersuchung eingestellt worden, hieß es in dem WSJ-Bericht.

Die Opposition aus Grünen, Linken und nun auch der SPD wollen einen Untersuchungsausschuss anberaumen, welcher die NSA Affäre weiter aufklären soll.

Viele deutsche Politiker sind empört und zweifeln das Vertrauensverhältnis zu den USA an. So linke Politikerin Katja Kipping : "Was wir jetzt Tag für Tag erfahren, stellt die Substanz der europäisch-amerikanischen Beziehungen infrage."

Bei den Amerkanern sind die Reaktionen gemischt. So bezeichnete US-Botschafter John Kornblum das Vorgehen des US-Geheimdienstes NSA in der ARD-Sendung "Günther Jauch" als "Rechtsbruch" und "Dummheit ersten Grades".
Wiederum der ehemalige US-Botschafter in Berlin rufe Europa dazu auf, "keine Dinge zu tun, die nicht in unserem jeweiligen Interesse sind".


Quelle:

 
Natürlich ist die NSA keine Garantie, dass es kein zweites 9/11 gibt. Terroristen sind auch nicht dämlich und halten sich auf dem laufenden. Wenn die das Internet nutzen, dann entweder mit HÖCHSTER Vorsicht, oder eben gar nicht. Wenn man einigermaßene Sicherheit möchte, müsste man JEDEN auf Schritt und Tritt überwachen, und zwar 24/7. Selbst dann gibt es vollständige Sicherheit, denn irgendjemand wird es schon umgehen, wenn auch 'nur' aus Protest. Mal ganz abgesehen davon wäre die Freiheit dann so dermaßen eingeschränkt, dass der Nutzen der Sicherheit in keinem Verhältnis steht. Da sind wir mit der NSA auf dem besten Weg dahin.
Dementsprechend ist das ganze totaler Quatsch. Ein Kompromiss aus Sicherheit und Freiheit macht Sinn, den hat die NSA aber schon weit überschritten. Wir können uns schlicht und einfach nicht vor allen Gefahren schützen, das ist unmöglich! Potenzielle Gefahrenquellen reichen von betrunkenen Autofahrern über unheilbare Krankheiten bis hin zu Naturkatastrophen. Das alles müssen wir als Kollateralschaden akzeptieren, was wir in allen Fällen außer NSA auch tun. Oder ist schon mal einer auf die Idee gekommen in einen Bunker zu ziehen, damit er bei einem Sturm wie es ihn letztens in DE mit einigen toten gab nicht getötet werden kann? Wohl eher weniger.
Ob 9/11 vermeidbar gewesen wäre lässt sich wohl nicht beantworten. Aber es hätte auf jeden Fall mehr getan werden können, ganz ohne Totalüberwachung. Es gab schließlich offensichtliche Hinweise, und diese wurden schlicht und einfach ignoriert. Dementsprechend sollte man dort ansetzen. Wenn bei meinem Auto der Tank leer ist wechsel ich doch auch nicht die Zündkerzen damit es wieder fährt...
 
Es geht doch hier nicht um Terrorismus...
Totale Überwachung, Propaganda, Internetzensur, strengste Waffengesetze,... - wie vieler Zaunpfähle bedarf es denn noch?
 
Es gibt da im wunderbaren Film die wunderbare " " Rede die Jahrzehntelang als Verschwörungstheorie verrufen war und sich jetzt doch als Wahr herrausgestellt hat, politische ideologien sind irrelevant, es geht nur noch darum Geld zu verdienen, das halten die Chinesen und Russen genau so wie die Amerikaner.:unknown:
 
Natürlich hat Terrorismus was damit zutun, bzw generell Straftaten/Sicherheit. Damit wird die ganze Geschichte doch gerechtfertigt. Und zwar recht erfolgreich, denn der Großteil findet die Überwachung unter diesen Umständen in Ordnung. Und genau das ist die Wurzel des Übels. Der Staat weiß, dass Überwachung akzeptiert wird wenn man den Leuten von bösen Terroristen oder in anderer Form gefährlichen kriminellen erzählt.
Ein Staat hat grundsätzlich Interesse daran, seine Bürger zu überwachen und zu kontrollieren. Daher hat unser Staat auch mit den Amis zusammengearbeitet. Die USA sind eben noch mal zwei Stufen weiter hochgestiegen und überwachen den Rest der Welt auch noch, inklusive Politiker. Da fühlen sich jetzt natürlich einige auf den Schlips getreten. So wie man die Politiker kennt handeln die jetzt aus, dass Politiker von der Überwachung ausgeschlossen werden und schon ist alles wieder gut.
Politiker können schließlich keine Terroristen sein, niemals. Die koksen ja auch nicht während der Arbeit ;)
Aber der normale Bürger ist natürlich ein potenzieller krimineller :m
 
USA verweigern offenbar Anti-Spionage-Abkommen mit Deutschland

Die USA verweigern Deutschland laut einem Bericht der New York Times den Abschluss eines Anti-Spionage-Abkommens. Dies habe die US-Sicherheitsberaterin Susan Rice bei Gesprächen in Berlin deutlich gemacht, berichtete das Blatt am Montag unter Berufung auf einen deutschen Regierungsbeamten.
Tja, sind nun Angie und die USA keine Freunde mehr, weil sie sich weigern die "Freunde" nicht mehr auszuspionieren?
Bin schon gepannt, welche schweren diplomatischen Geschütze die neue Bundesregierung auffahren will, denn "Spionieren unter Freunden, geht ja nun gar nicht".
 
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Welche Geschütze sollen das wohl sein?

Ich vermute mal das Merkel heute Abend ihre Freundin Shavan anruft und die ihr gegenüber sagt "Obama ist ja doof".

Und weil sie wissen, dass Obama mithört kichern die beiden dann wie irre.


Ersthaft, was soll passieren?

Unsere Politiker verteidigen unsere Rechte nichtmal im eigenen Land, was soll dann erst bei den Amis passieren?
 
Irrtum. Damals wurd die Rasterfahnung eingeführt. Von der RAF wusste man, dass die Mieter konspirativer Wohnungen a) sich nicht polizeilich anmeldeten und b) ihre Stromrechnung nicht per Dauerauftrag, sondern per Barüberweisung bezahlten.

(...)

Du übersiehst einen entscheidenen Punkt:


Warum Geheimdienste nur immer wieder Terroristen unterstützen?

Kann man sich bei der NSU auch fragen, die Waffen der NSU hat auch ein V-Mann des Verfassungsschutzes besorgt, der Verfassungsschutz wollte dem NSU-Trio auch Ausweispapiere zukommen lassen.

NATO uund CIA Terror:


Fazit:
Ohne Geheimdienste kein Terror.

Daher ist Terror als Begründung der Überwachung einfach nur eine lächerliche vorgeschobene Behauptung.

Tja, das sowieso. Politik ist eben ein schmutziges Geschäft. Schade nur, dass wir hier keinen Snowden haben. Würde mich ja mal interessieren, welchen Dreck unsere Regierung so am Stecken hat.

Die NSA wird schon wissen welches Regierungsmitglied Dreck am Stecken hat, also mehr oder weniger freiwillig Marionette und Diener der USA oder Abgang.
 
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Fazit:
Ohne Geheimdienste kein Terror.

Daher ist Terror als Begründung der Überwachung einfach nur eine lächerliche vorgeschobene Behauptung.

Der SZ-Artikel ist blanker Murks. Der Schreiber hat keine Ahnung. Besser in diesem Fall Wikipedia:

Die Bewegung 2. Juni war eine in den 1970er Jahren in Berlin aktive terroristische Vereinigung. Der Name erinnerte an den Todestag von Benno Ohnesorg, der am 2. Juni 1967 vom Polizisten Karl-Heinz Kurras auf einer Demonstration in Berlin erschossen wurde.

Unter dem Eindruck des Todes von Georg von Rauch, der am 4. Dezember 1971 beim Versuch seiner Festnahme in einem Schusswechsel ums Leben kam, fanden zum Jahreswechsel 1971/72 in Berlin Treffen verschiedener linksmilitanter Gruppen statt. Sie diskutierten ihren Zusammenschluss und riefen im Januar 1972 die „Bewegung 2. Juni“ ins Leben. Am 2. Juni 1980 erklärte ein Teil der Bewegung 2. Juni ihre Selbstauflösung und schloss sich der RAF an. Andere Mitglieder dementierten die Auflösung und bekundeten, in kleineren Zellen weiterzuarbeiten.

Die RAF war keine Gründung vom Berliner Verfassungsschutz. Die Gründung einer solchen Gruppe lag nach dem Tod von Benno Ohnesorg und Georg von Rauch vielmehr in der Luft. Viele Genossen haben sich damals mit ähnlichen Ideen getragen, viele auch, die sich heute nicht mehr daran erinnern wollen.

Wenn der Verfassungsschutz logistische Hilfestellung leistete, wurde sie natürlich angenommen, weil es bequem war. Aber darauf angewiesen war man nicht. Die Bewegung 2. Juni hat keine Hilfe von Verfassungsschutz bekammen und trotzdem Waffen gehabt. Es gab damals gute Kontakte nach Nahost.

Die RAF dominierte dann alles, weil sie Andreas Bader hatte, ein irrer Draufgängertyp, der die akademisch gebildeten Genossinnen und Genossen mitzog. Neubauer war es jedenfalls nicht.
 
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