US-Präsidentschaftswahlen 2016

Hast Du irgendwelche Infos darüber, daß in de Vergangenheit eine First Lady eine "top security clearance" hatte?

Von der Frau ist hier auch gar nicht die Rede. Selbst wenn eine First Lady Informationen mitbekommen sollte, kann sie damit i.d.R. nichts anfangen.

Der Unterschied zu einem Konzern sollte aber auch so offensichtlich sein.
 
Weil sie nicht in der (freien) Wirtschaft tätig ist.

Das die Anfrage nur für die Kinder gestellt wurde, erklärt sich wie ich gerade las, daß die Frau auch ohne Wahl, praktisch per Heirat ein offizielles Amt inne hat. Sie ist die offizielle Gastgeberin im WH, hat eigenes Budget und einen Beraterstab und den Einfluß wie ein Kabinettsmitglied. Seltsam genug.


Das gilt für die Kinder nicht. Sie sind Wirtschaftsvertreter und Lobbyisten , die "zufällig" mit dem Präsidenten verwandt sind.
 
Weil die Frau nicht in der Wirtschaft tätig ist kann sie mit geheimen Informationen nichts anfangen?!
Aber für alle anderen Verwandten gilt das nicht weil sie einen Job haben?
 
Es geht nicht um den Verwandtschaftsgrad. Es geht um den Interessenkonflikt zwischen dem Amtsträger Trump und dem Geschäftsmann Trump.
 
Diesen Interessenkonflikt sehe ich schon, allerdings sehe ich den überall in der Politik...auch hier in Deutschland, da muss man nur schauen wer nach einer politischen Karriere ganz fix in die Wirtschaft gewechselt ist.
Es liegt mir fern D.Trump zu verteidigen, ich kenne ihn nicht und meine Kristallkugel ist mir neulich runtergefallen, was mich allerdings stört sind diese Vorverurteilungen.
Bei Obama war es vor seiner ersten Amtszeit übrigens genau entgegengesetzt, der wurde hier in Berlin schon gefeiert bevor er überhaupt gewählt wurde, wenn ich mich recht erinnere gabs in der "Bravo" sogar einen Starschnitt von ihm...nur wirklich gekannt hat man ihn auch nicht.
 
@Cold:
Naja man hat mit ihm sogar noch was cooleres gemacht:
Man hat einem Massenmörder den Friedensnobelpreis gegeben -
Damit hat man nicht nur den Preis entwertet, man hat ihm symbolisiert das man sein hinterfotziges Morden im Heilandskostüm sogar noch feiert. :T
 
Ja eben, aber wie kam es dazu.
Die eigentlichen Vorraussetzungen waren doch die Selben, es sind bzw waren Beide unbekannt, tatsächlich hatten Obama und Trump sogar eine Gemeinsamkeit...beide haben Wahlkampf mit dem Thema "Change" gemacht.
Der grösste Unterschied ist doch eigentlich die Berichterstattung in den Medien, grade hier in Deutschland.
 
@Cold:
Hillary ist Demokratin - Republikaner werden hier in Europa generell als Kriegs wahnsinnige Waffenfanatiker gehandelt.
Der europäische Mainstream hat noch nicht so ganz mitbekommen was für ein hinterfotziger Widerling Obama ist - schließlich ist er charmant und kann ein Buch richtig rum halten (Bush).
Obama war schwarz und hat seine Kampagne auf Change und Hope gesetzt - nicht auf "Ausländer und Frauen sind doof m'kay"
Obamas scheiße stinkt hinter verschlossenen Türen und ist schwerer zu erklären - "grab 'em by the pussy" ist ein einfacheres Feindbild.
 
Es schon ein Unterschied, ob jemand als Amtsträger für das Töten durch die Soldaten seines Landes verantwortlich ist oder ob jemand schon vorher ein Faschist ist.
 
Oh wow ja meckern wir darüber wie korrupt es ist, dass da ein ehemaliger Präsident Kriege angefangen hat um sich zu bereichern ist vollkommen okay.

Obama hat ja nur Henker und Richter gespielt, siehe offizielle Version wie Bin Laden gestorben ist.
 
Drohnen sind keine Soldaten

Bomben und Kugel auch nicht. Die agieren ja nicht selbständig sondern werden von Menschen gelenkt

Oh wow ja meckern wir darüber wie korrupt es ist, dass da ein ehemaliger Präsident Kriege angefangen hat um sich zu bereichern ist vollkommen okay.

Obama hat ja nur Henker und Richter gespielt, siehe offizielle Version wie Bin Laden gestorben ist.

Das mit Rumpsfeld (mehr noch als Bush) ist überhaupt nicht ok.

Aber man kann ja nicht das, was wir von hier aus für Verfehlungen der USA und seiner Präsidenten halten, für Trump auslegen, ohne sicher zu sein, daß er anders handeln würde. Und zwar besser. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es schon ein Unterschied, ob jemand als Amtsträger für das Töten durch die Soldaten seines Landes verantwortlich ist oder ob jemand schon vorher ein Faschist ist.

Okay, vlt bin ich ja zu blöd um diesen Gedankengang zu folgen, aber wo liegt für einen Getöteten oder seinen Angehörigen jetzt der Vorteil das der für die Tötung Verantwortliche zumindest kein Faschist war/ist?
 
Nirgendwo. Aber diese Frage nach dem Vor-/Nachtteil für einen Toten ergibt ja auch keinen Sinn.

Jemand, der durch einen Soldaten, der von Adolf Hitler in den Krieg geschickt wurde, getötet wurde, ist genauso tot, wie jemand, der durch einen Soldaten, der von Gerhard Schröder in den Krieg geschickt wurde, getötet wurde. Halt nur länger.

Dies sagt ja auch nicht über eine Relation Hitler/Schröder aus.
 
Aber man kann ja nicht das, was wir von hier aus für Verfehlungen der USA und seiner Präsidenten halten, für Trump auslegen, ohne sicher zu sein, daß er anders handeln würde. Und zwar besser. ;)

verfehlungen? aber das ist doch gerade der way of life und ein integraler teil des systems.. trump einen interessenskonflikt vorzuwerfen ist so als würde man ihm vorwerfen, er hätte die wahl gewonnen, ohne die mehrheit der stimmen zu bekommen ;).. er spielt innerhalb der regeln des systems, so wie jeder einzelne vor ihm auch, aber er hat es nicht erschaffen (das ist auch der kleine unterschied z.b. zur deutschen berufspolitik)..

in einem politischen system, in dem es nur um personen statt um themen geht, wird ohne ausnahme immer gekungelt, beschissen und ausgenutzt was das gesetz hergibt (und oft darüberhinaus).. niemand erwartet von trump ernsthaft moral und anstand, das hat er ja auch schon oft genug zur schau gestellt - man erwartet stattdessen, dass seine persönlichen vorteile, die er daraus ziehen wird, weniger verheerende folgen für das land haben werden als bei hillary & co., also per definition das kleinere übel (korruption und kungelei tatsächlich bekämpfen wollten die wähler ja selbst nicht, aus welchem grund auch immer).. auch ich habe keine glaskugel, aber die chance ist zumindest da und nicht von der hand zu weisen, was ja auch letztlich für die wahl entscheidend war..

wie gesagt, bei trump steht in aussicht, dass er seinen firmen ggf. ein paar aufträge zuschachert und den ramsch seiner frau verhökert - bei hillary wären es stattdessen waffendeals, bilderberger-meetings (*aluhut*) und die verwüstung ganzer länder als gegenleistung für ein paar "spenden" und "honorare".. mir persönlich scheint letzteres wesentlich unberechenbarer für die globale politik als der interessenskonflikt von trump.. man muss sich einfach nur darüber klar werden, womit trump sein vermögen gemacht hat und womit die clintons..
 
.. man muss sich einfach nur darüber klar werden, womit trump sein vermögen gemacht hat und womit die clintons..

Was soll das aussagen?

Hillary kommt aus der sogenannten Mittelschicht und Bill hat eine Jugend in Armut mit saufendem Stiefvater hinter sich.
Trump dagegen ist mit goldenem Löffel großgezogen worden und war ein Millionenerbe.

Wieso spricht das jetzt gegen die Clintons und für Trump?
 
eben! wie konnten die clintons mit so einem background $100 mio. vermögen anhäufen? der präsident bekommt soweit ich weiß $400k oder so pro jahr, das sind läppische 3.2 mio für die 8 jahre amtszeit von bill, von denen er den großteil für zigarren und nutten praktikantinnen verfressen hat.. wo kommt wohl der rest her? und meinst du nicht, die quellen dieses vermögens könnten einen klitzekleinen interessenskonflikt verursachen? dagegen ist trums geld "nur" das resultat von immobilienzockerei mit papas kohle..
 
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