Aber man kann ja nicht das, was wir von hier aus für Verfehlungen der USA und seiner Präsidenten halten, für Trump auslegen, ohne sicher zu sein, daß er anders handeln würde. Und zwar besser.
verfehlungen? aber das ist doch gerade der way of life und ein integraler teil des systems.. trump einen interessenskonflikt vorzuwerfen ist so als würde man ihm vorwerfen, er hätte die wahl gewonnen, ohne die mehrheit der stimmen zu bekommen

.. er spielt innerhalb der regeln des systems, so wie jeder einzelne vor ihm auch, aber er hat es nicht erschaffen (das ist auch der kleine unterschied z.b. zur deutschen berufspolitik)..
in einem politischen system, in dem es nur um personen statt um themen geht, wird ohne ausnahme
immer gekungelt, beschissen und ausgenutzt was das gesetz hergibt (und oft darüberhinaus).. niemand erwartet von trump ernsthaft moral und anstand, das hat er ja auch schon oft genug zur schau gestellt - man erwartet stattdessen, dass seine persönlichen vorteile, die er daraus ziehen wird, weniger verheerende folgen für das land haben werden als bei hillary & co., also per definition das kleinere übel (korruption und kungelei tatsächlich bekämpfen wollten die wähler ja selbst nicht, aus welchem grund auch immer).. auch ich habe keine glaskugel, aber die chance ist zumindest da und nicht von der hand zu weisen, was ja auch letztlich für die wahl entscheidend war..
wie gesagt, bei trump steht in aussicht, dass er seinen firmen ggf. ein paar aufträge zuschachert und den ramsch seiner frau verhökert - bei hillary wären es stattdessen waffendeals, bilderberger-meetings (*aluhut*) und die verwüstung ganzer länder als gegenleistung für ein paar "spenden" und "honorare".. mir persönlich scheint letzteres wesentlich unberechenbarer für die globale politik als der interessenskonflikt von trump.. man muss sich einfach nur darüber klar werden, womit trump sein vermögen gemacht hat und womit die clintons..