[Politik und Gesellschaft] US-Besuch der Kanzlerin

Die NSA-Affäre wird bei ihrem Besuch in Washington wohl eher eine Nebenrolle spielen. Bei ihrem Kurzbesuch wollen Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama vor allem über die Ukraine-Krise und das Freihandelsabkommen sprechen . Grünen-Chefin Simone Peter kritisiert die Bundeskanzlerin scharf. Sie wirft ihr Feigheit vor den USA vor. "Wir sind den Amerikanern in dieser Frage nichts schuldig", so Peter. Außerdem soll sie in Bezug auf das Handelsabkommen den Amerikaner klar machen, dass wir in Europa keine Gentechnik oder hormonbehandeltes Fleisch auf den Märkten haben wollen.

Quelle:
 
Melde dich einfach, wenn du wieder vom Exkurs zurück bist.

Musst doch nicht auf mich warten.

Und sonst? Geht es besser? Nicht mehr "bis zum Anschlag damit beschäftigt, mich über einen Staat aufzuregen, der einen Sträfling grausamst zu Tode foltert."?
 

Nur hat Frankreich keine Folterlager wie Guantanamo.


Frankreich hat auch kein 9/11 gehabt.

Als es sowas noch hatte, ansatzweise und viel kleiner, im Algerienkrieg, haben die französischen Truppen es auf die alte Tour gemacht, mit Fingernägelrausreißen und Ähnlichem.

Das ist doch gar kein User.

Das ist en Virus.

So sammelt man Danksagungen und wird Volkstribun. Aber nur im Forum.
 

9/11 ist 13 Jahre her. Guantanamo gibt es immer noch. Und es gab nicht einen Fortschritt dank Guantanamo. Es ist ca so sinnfrei wie PRISM.
 

9/11 ist 13 Jahre her. Guantanamo gibt es immer noch. Und es gab nicht einen Fortschritt dank Guantanamo. Es ist ca so sinnfrei wie PRISM.

Das wissen die USA doch auch. Das Problem ist nur, die Gefangenen wieder loszuwerden. Schickt man sie in ihre Herkunftsländer zurück, geht es ihnen dreckig. Die USA wollen sie nicht haben. Europäische Verbündete, darunter die BRD, bekamen auch schon Häftlinge angeboten und haben dankend abgelehnt.

Guantanamo ist teuer, schlecht fürs Image und obendrei ineffizient. Dort hocken eh keine interessanten Figuren.

Solche Figuren, bei denen was rauszuholen war, wurden nämlich den Saudis oder den Ägyptern zum Ausquetschen überstellt. Dort hält man sich nicht mit solchen Spielchen wie Waterboarding auf.

Ersatzweise wurden sie auch in polnischen oder tschechischen Stützpunkten verarztet, wo amerikanisches Recht nicht gilt, und von Personal, das an keine Genfer Konventionen gebunden war. Typisch asymetrische Kriegsführung.
 

Guantanamo ist teuer, schlecht fürs Image und obendrei ineffizient.
Gefoltert wird dort trotzdem. Und ist das nicht widerlich? Ich mein, verstehst du garnicht, woher die Kritik an US-amerikanischer Politik herkommt?
 


Gefoltert wird dort trotzdem.

Jetzt? Immer noch? Hast Du Beweise?

Ich würde eher denken, die verbliebenen Gefangenen leben dort angenehmer als viele Strafgefangene in regulären US-Gefängnissen.

Kritik an der amerikanischen Politik? Selbstverständlich immer. Wie an der Lieferung von Chemikalien und Maschinen zur Giftgasherstellung nach Syrien durch die BRD. Kritik ist immer nötig.

Aber dieser Fanatismus, die USA als Reich des Bösen hinzustellen, wie Dein Freund Hasennase es mit Russland tut, das ist gefährlicher Blödsinn.
 


Ich würde eher denken, die verbliebenen Gefangenen leben dort angenehmer als viele Strafgefangene in regulären US-Gefängnissen.
Dazu kann man nur den Kopf schütteln, bitte schreib ein paar Mails dass Du irgendwen in die Luft sprengen willst und sammel Erfahrung aus erster Hand dann wirst Du nicht mehr solchen Schwachsinn niederschreiben.


Die USA werden nicht als Reich des Bösen hingestellt, sondern die Regierung der USA. Außerdem sieht man die USA nicht generell als schlecht an aber Moralapostel spielen, selber nebenbei die Menschenrechtserklärung zerrissen auf dem Klo liegen haben. Einsatz von Waffen die als inhuman gelten und und und die Liste ist lang und es wird immer dafür gesorgt Sie länger zu machen.
 
Dazu kann man nur den Kopf schütteln, bitte schreib ein paar Mails dass Du irgendwen in die Luft sprengen willst und sammel Erfahrung aus erster Hand dann wirst Du nicht mehr solchen Schwachsinn niederschreiben.

Lass Dich in den USA zweimal beim Dealen erwischen, dafür ist Knast sicher. Lande in einem Knast, der von den ganz harten Jungs unter den Straftätern kontrolliert wird. Beobachte, was die mit Dir machen. Dann berichte.
 
Das wissen die USA doch auch. Das Problem ist nur, die Gefangenen wieder loszuwerden. Schickt man sie in ihre Herkunftsländer zurück, geht es ihnen dreckig.
Das ist bestimmt der Grund für die USA, die Sorge um das wohl der Entlassenen... :D:p:D:p:D

Was würde denn praktisch jeder Mensch machen wenn er >10 Jahre lang vom "Hüter des Weltfriedens" ohne Prozess festgehalten und gefoltert wird und dann in seine Heimat zurückkehrt?

Der eine Teil würde sich an die Medien wenden und jedes Detail über dieses Lager veröffentlichen, der andere Teil würde seinen gesamten Hass in entsprechende Projekte stecken und die Terrorgruppen würden aktiv wie noch nie...
Wer in Guantanamo einsaß und vorher kein Terrorist war, ist es nachher ganz sicher.

Edit: Und den Unterschied zwischen der Kritik an einem Land/Volk und einer Regierung hast du - wie Endstille schon richtig schrieb - immer noch nicht begriffen.
Ich habe nichtmal die Vermutung dass eine Mehrheit der Bevölkerung der USA solche Aktionen gutheißt.
Es beschuldigt auch niemand Israel oder die dortige Bevölkerung (außer ein paar hasserfüllte Irre, die auch nicht besser sind), trotzdem wird das heute noch mit Antisemitismus gleichgesetzt wenn man eine Regierung kritisiert die sich benimmt wie die europäischen Regierungen des 19. Jahrhunderts in ihren Kolonien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es beschuldigt auch niemand Israel oder die dortige Bevölkerung (außer ein paar hasserfüllte Irre, die auch nicht besser sind)

Als wer?

trotzdem wird das heute noch mit Antisemitismus gleichgesetzt wenn man eine Regierung kritisiert die sich benimmt wie die europäischen Regierungen des 19. Jahrhunderts in ihren Kolonien.

Das ist üble Hetzpropaganda, die man in der Tendenz durchaus als antisemitisch bezeichnen kann.

Vielleicht weiß Du es nicht besser, dann informiere Dich über die Kongogräuel:

Kongogräuel

Unter der Bezeichnung Kongogräuel wurde die systematische Ausplünderung des Kongo-Freistaats etwa zwischen 1888 und 1908 bekannt, als Konzessionsgesellschaften, vor allem die Société générale de Belgique, die Kautschukgewinnung mittels Sklaverei und Zwangsarbeit betrieben. Dabei kam es massenhaft zu Geiselnahmen, Tötungen, Verstümmelungen und Vergewaltigungen. Es wird geschätzt, dass zehn Millionen Kongolesen den Tod fanden, etwa die Hälfte der damaligen Bevölkerung


oder über den Genocid der deutschen Kolonialtruppen an den Herero

Als Aufstand der Herero und Nama bezeichnet man den Kolonialkrieg zwischen den deutschen Truppen und den Völkern der Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika (dem heutigen Namibia) während der Jahre 1904 bis 1908, der nach der Niederschlagung des eigentlichen Aufstandes in einen Völkermord durch die deutsche Kolonialmacht mündete.

 


Ist Dir eigentlich klar dass Du jederzeit in Guantanamo landen könntest ohne etwas getan zu haben? Unschuldig. Merkst Du dass Du Äpfel mit Birnen vergleichst? Im Knast der USA sitzen viele Gangmember, diese halten sich dann für gewöhnlich auch bei Ihrer Gang auf. Es ist ein Unterschied ob Häftlinge scheiße bauen, oder man wochenlang ohne Schlaf auskommen muss, gefoltert wird und dies professionell. Der Knastalltag der amerikanischen Häftlinge ist kein Zuckerschlecken, aber Guantanamo ist es nicht und da kommt es auch nicht ran, warum gibt es wohl solches Verhalten nicht von Häftlingen in Guantanamo...
 

Vergiss nicht - nicht nur unschuldig, sondern auch noch ohne Aussicht auf einen Prozess oder die Möglichkeit rauszukommen.
 


Ist Dir eigentlich klar dass Du jederzeit in Guantanamo landen könntest ohne etwas getan zu haben?

Das ist mir keineswegs klar, weil Guantanamo geräumt und nicht gefüllt werden soll. Die Insassen sind Altlasten .

Im Knast der USA sitzen viele Gangmember, diese halten sich dann für gewöhnlich auch bei Ihrer Gang auf.

Es entstehen dieselben Strukturen wie draußen, nur hochkonzentriert. Das bedeutet, dass Insassen, die keiner Gang angehören, absolutes Freiwild sind. Ich möchte lieber in einer Einzelzelle in Guantanamo sitzen als Freiwild in einer Sammelzelle sein.

Es ist ein Unterschied ob Häftlinge scheiße bauen

"Scheiße bauen"? Wenn Du das Vergewaltigen, Quälen, Erniedrigen so nennen willst, meinetwegen.

oder man wochenlang ohne Schlaf auskommen muss, gefoltert wird und dies professionell.

Diese Phase ist vorbei

Der Knastalltag der amerikanischen Häftlinge ist kein Zuckerschlecken, aber Guantanamo ist es nicht und da kommt es auch nicht ran, warum gibt es wohl solches Verhalten nicht von Häftlingen in Guantanamo...

Welches Verhalten? Meinst Du den Hungerstreik? Den sahen wir auch bei der RAF. Er ist typisch für politische Gefangene. Sie haben gegenüber gewöhnlichen Häftligen den Riesenvorteil, eine geschlossene, solidarische Gruppe zu sein und sogar als Kollektiv handeln zu können.
 
Ob Nero uns auch als Herdentiere bezeichnen würde, wenn wir seiner Meinung währen?
Also da ich mit fast allen meiner kollektiven Konsensgruppe hier, schon Meinungsverschiedenheiten in anderen Threads hatte...kann ich wohl Empirisch belegt, behaupten, dass der Konsens hier ein zwar erfreulicher, aber dennoch ein Zufall ist.
 
Für mich stellt sich die Frage:
Was würde Nero tun, wenn es in irgendeinem Thema eine Mehrheit für seine Meinung gäbe?
In die Realität flüchten?
 

Die Insassen bleiben durch ein Formular welches sie gezwungen werden zu unterschreiben selbst nach Entlassung ihr leben lang schuldig; sie haben keinen Anspruch auf Entschädigungszahlung wenn sie beweisen könnten nichts mit Terroristen/Terrorismus zu tun zu haben.
 

Wenn sie denn überhaupt rauskommen. Denn die traurige Tatsache ist - und der Grund, wieso es dieses Lager noch gibt - dass, durch solch eine Behandlung durch einen Staat Nichtterroristen zu Terroristen werden. Viele schwören Rache. Und was will man mit ihnen dann machen? Steckt man sie in den heimischen Knast, sind sie eine potenzielle Gefahr im Inland; schickt man sie zurück, riskiert man, dass sie sich terroristischen/extremistischen Gruppen ihrer Heimatländer anschließen.
 
Zurück
Oben