Terror - wie sollte man reagieren?

Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Wenn jemand bewaffnet in eine Schule rennt ist der Angegriffene idR nicht bewaffnet. Bei Soldaten is das was anderes. Wenn er jetzt in ne Menge von Zivilisten gefahren wäre - okay. "vor jeder Gefahr, jedem Risiko ängstlich zurückschreckend" ist halt einfach für mich nicht der Fall wenn er sich eben jenem Risiko aussetzt.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

@War-10-ck: Die Soldaten patrouillieren ungeschützt, nichtsahnend an einer Straße. Wenn es nicht feige, also gemein und hinterhältig, ist mit einer Maschine die mindestens ne Tonne wiegt in die Gruppe zu fahren, was ist dann feige? Das war doch kein Duell mit gleichen Waffen.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Hinterhältig ist für mich nicht feige, eher taktisch klug. Sieht man das ganze neutral ohne sich auf eine der Seiten zu stellen wärs doch doof die Soldaten offen anzugreifen. Da nutzt halt jeder seinen Vorteil. Macht das französische Millitär ja auch nicht anders.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Komplett irrelevante Diskussion. Wen interessiert, ob die Tat in die Definition einer 'feigen Handlung' fällt oder nicht??
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe



Hast oben die Definition aus dem Duden von mir gelesen? Ich sehe das sehr neutral ändert aber nichts daran dass der Täter feige ist bzw. die Aktion als solches feige war. Du brauchst überhaupt nicht mit dem Militär anfangen Unrecht und Unrecht ergibt nicht Recht.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Relevanter als "oh gott schon wieder, mimimimi, wie schlimm, meine gedanken sind bei..."
Lass mal jeden darüber diskutieren was er für interessant hält, musst dich ja nicht beteiligen.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Hinterhältig ist für mich nicht feige, eher taktisch klug. Sieht man das ganze neutral ohne sich auf eine der Seiten zu stellen wärs doch doof die Soldaten offen anzugreifen. Da nutzt halt jeder seinen Vorteil. Macht das französische Millitär ja auch nicht anders.

Man muss einfach Respekt vor den Leuten haben, die in Kriegszeiten solch wirklich gut überlegte Angriffe machen.

Man sollte ihm einen Orden verleihen. :T
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Sehe ich genau so. Auch wenn sich z.B. jemand aus Angst vor dem Leben umbringt, dann gehört dazu eine gehörige Portion Mut. Das muß man sich erst einmal trauen. Wie kann einer so etwas als feige bezeichnen? :rolleyes:

Komische Auslegung.
Ich denke Verzweiflung und Auswegslosigkeit ist da eher der Motivator.
Auch im vorliegenden Fall gibt es deutlich mehr Motivationsgründe als Mut.
Man kann auch aus dem Affekt handeln, aus extremer Wut handeln, uvm.
Alles sicher eher nicht mutig.

Passiert das eigentlich hier öfter, dass man sich mehr mit Wortklaubereien als mit dem Thema selbst beschäftigt?

Wer der Meinung ist, solche Terrorangriffe sind berechtigt und unterstützt sowas, kann das doch ganz offen sagen.
Ich bin nicht dieser Meinung.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Ich reiche mal die Ironie-Tags nach, die der KaPiTN vergessen hat. Da hast du:

[irony] [/irony]
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Falls er das ironisch gemeint hat müsste er das doch auch selbst sagen? Ich bezweifle, dass seine Antwort auf Warlocks Beitrag da jetzt Ironie war, oder?
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Naja, wir kennen uns zum Teil hier untereinander. Also ja, des Kapitäns Aussage war Ironie genau wie meine.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Das Fragenspiel bitte ich zu unterlassen, dankeschön.

Dennoch kommt man nicht umhin, sich bezüglich der Aussagen mancher hier deutlich zu wundern.
Kindergarten-Nerds am PC, die sich johlend ihr Schenkelchen klopfen, oder wie?

Da interessieren die Folgen solcher Attentäter schon gar nicht mehr.
Ich finde solche Geisteshaltungen einfach nur perfide.

Nach der Meinung mancher wäre es demnach wohl auch in Ordnung, wenn man auf ein paar normale Poilzisten mit dem Auto draufhält, schließlich sind die i.d.R. ebenfalls bewaffnet. Echt gaga. :m


Übrigen sind alleine in Frankreich in den letzten drei Jahren weit über 200 Menschen bei islamistischen Anschlägen ums Leben gekommen. Von den Verletzten und deren psychischen Folgen ganz zu schweigen.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Ich finde solche Geisteshaltungen einfach nur perfide.
Perfide ist, "Geisteshaltungen" zu unterstellen, nur weil jemand Formulierungen hinterfragt.

In dem Fall ist es sogar recht einfach, weil selektiv. Bei "Anschlägen" von Soldaten werden "Menschen verletzt" bei Anschlägen auf Soldaten ist es plötzlich feige und/oder hinterhältig.

Schenkelklopfend ab ... :rolleyes:
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Ob feige oder nicht ist doch gar nicht die Frage. Die Frage ist, sind denn die attackierten Soldaten wirklich die Verantwortlichen die man treffen sollte?

Muss Gewalt überhaupt mit Gewalt beantwortet werden, ohne Rücksicht darauf ob Unschuldige sterben oder verletzt werden?
Muss man die eine Gewalt gut heißen weil die andere Partei ja auch Gewalt ausübte? Muss man diesen Vergleich überhaupt aufbringen?
Ich finde nein.
Ist das echt die "Geisteshaltung" die hier einige vertreten? Denn leider liest sich das so. Warum sollte man sonst irgendwelche Vergleiche ziehen? Warum kommt bei so einem Thema überhaupt die Geschichte mit Mut/feige auf?

Soldaten kämpfen irgendwo auf der Welt gegen wen auch immer. Das rechtfertigt es dann also alle Soldaten irgendwo anders zu attackieren? Aha.

Im Zweifelsfall habe ich das übrigens alles einfach auch ironisch gemeint.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Ich glaube du überschätzt die Diskussion. Jemand hat einen Begriff in den Raum geworfen und andere haben widersprochen, jetzt geht es darum bei einer an sich irrelevanten Kleinigkeit Recht zu behalten. Ich denke nicht, dass die von die angesprochen Gedanken hinterstecken.
 
Völlig richtig BurnerR.

Deshalb habe ich die irrelevante Diskussion mal ins P+G verschoben.

Hier dürft Ihr jede Aussage bis aufs µ aufteilen.

Gruß
Baer
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Bei "Anschlägen" von Soldaten werden "Menschen verletzt" bei Anschlägen auf Soldaten ist es plötzlich feige und/oder hinterhältig.


Da darfst du dir gerne auf deine kümmerlichen Schenklechen klopfen. :m

Du implizierst mit der bescheuerten Aussage, dass es völlig okay ist, wenn man Soldaten angreift.
Zum Glück haben solche Leute wie du in der realen Welt dann doch nichts zu entscheiden.
 
Re: Auto fährt bei Paris in Soldatengruppe

Du implizierst mit der bescheuerten Aussage, dass es völlig okay ist, wenn man Soldaten angreift.

Implizierung, hihi, genau davon schrieb ich oben, lern Lesen und vor allem Verstehen.
"Feige" impliziert etwas, was da nicht hingehört. Dabei ist vollkommen uninteressant, was meine persönliche Meinung zu dem feigen oder mutigen Anschlag bzw. zum Sachverhalt ist. Genauso ist vollkommen uninteressant, ob der Anschlag feige ist oder mutig oder sonstwas.
DAS ist das Problem, jetzt verstanden?

Wenn Du mir oder anderen hier im Thread irgendwas andichten willst, was Du zwischen den Zeilen zu finden glaubst, warum fängst Du nicht beim perfiden Original an? Die unsägliche Andersbewertung von Anschlägen je nach Zielgruppe bzw. Angreifer?
 
Was für eine dämliche Diskussion.

Nachtrag:

Feige ist halt immer nur der Gegner, man selber handelt "taktisch Klug".

Wäre es ehrenhafter gewesen sich auf die Straße zu stellen und die Soldaten frontal anzugreifen?
Aus der Sicht einiger hier bestimmt, aber es wäre auch sau dämlich.

Nach der Sicht ist es allerdings auch feige bei Nacht mit einem taktischen Einheit auf fremden Boden einen unbewaffneten Mann vor seiner eigenen Familie zu erschießen.
warte, waren Amis, da kann es ja nicht feige sein....

Jemanden mit einem Scharfschützengewehr über die Distanz von 2km zu erschießen ...

Den Römern auf dem Marsch durch den Teutoburger Wald aufzulauern.



Das der Typ ein verblendeter irrer Terrorist ist, ist klar.
Das Mittel der Wahl kann man aber wirklich nicht als feige beschreiben.

"wenn man einem Gegner gegenüber steht der einem in Feuerkraft deutlich überlegen ist, ist der Hinterhalt das Mittel der Wahl"
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Mittel der Wahl kann man aber wirklich nicht als feige beschreiben.

Doch, kann man.
Feige hat nämlich nicht nur die gegenteilige Bedeutung zu mutig.
Wenn man von einem feigen Mord spricht, dann nicht weil der Mörder ängstlich war, sondern wegen der Heimtücke, der Bösartigkeit und Hinterhältigkeit.

Völkerrechtlich gilt z.B. als heimtückisch, sich nicht als Gegner zu erkennen zu geben, also vorzutäuschen ein Zivilist oder Nichtkombattant zu sein, eine Kriegslist anzuwenden dagegen wiederum nicht.
 
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