[Sonstiges] Tödlicher Unfall im Holiday Park in Haßloch

spinningbarrels.png Ein elfjähriges Mädchen ist am Freitag im Holiday Park, einem Freizeitpark im rheinland-pfälzischen Haßloch, ums Leben gekommen. Das Kind fuhr auf einem sogenannten Breakdance-Karussell, "Spinning Barrels" genannt (drehende Fässer). Aus bislang unbekannten Gründen fiel sie auf die Plattform und wurde mitgeschliffen.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Wie ein Polizeisprecher erklärte, gehe man derzeit von einem tragischen Unfall aus. Der genaue Hergang muss jedoch noch ermittelt werden.

Das Fahrgeschäft bleibt vorerst gesperrt, der Park ist allerdings weiterhin geöffnet.


Quelle:

Bild: Screenshot, holidaypark.de
 
Es ist klar das hier irgendwer Schuld haben muss denn mit einem einfachen Unfälle passieren... wird sich bei dem Tod eines Kindes nicht zufrieden gegeben werden. Wahrscheinlich kann man dass dem Personal auch irgendwie in die Schuhe schieben, zurecht da es dafür verantwortlich ist. Aber ich bezweifle dass dies realitätsnah sein wird, ich checke nicht alle Lampen noch das Profil der Reifen vor jeder Fahrt.

Der Vergleich mit dem Flugzeug hinkt, zumindest solange bis Piloten nicht nur einfach in einer Saison etwas geschult werden.
 
Die niedrige Unfallquote (so hab ich das verstanden, das dem so ist??) spricht ja eher dafür das der tyüische Ablauf an sich sicher ist, genau wie die Fahrgeräte.
Jetzt wird man wohl alles durchgehen. Was sagen die Zeugen was das Kind gemacht hat? Keine Auffällig. Hat der Mann vom Fahrgeschäft jeden einzelnen Punkt der Sicherheitsanweisungen beachtet? -> Der kennt das womöglich nicht (mehr) auswendig. Wenn er das nicht glaubhaft machen kann das er alle Vorschriften beachtet hat ist er dran.
So denk ich mir das.
 
Der Vergleich mit dem Flugzeug hinkt, zumindest solange bis Piloten nicht nur einfach in einer Saison etwas geschult werden.

Deswegen schrieb ich auch "ähnlich"...

Bei den allermeisten Fahrgeschäften dürfte es auch so sein, dass das Personal unterteilt ist in Helfer und (mindestens) eine Person, die verantwortlich ist.
Diese Person sollte im Allgemeinen das Fahrgeschäft in- und auswendig kennen und auch für die Funktionskontrolle aller Sicherheitsvorkehrungen
zuständig sein.
 
Es ist klar das hier irgendwer Schuld haben muss denn mit einem einfachen Unfälle passieren... wird sich bei dem Tod eines Kindes nicht zufrieden gegeben werden. Wahrscheinlich kann man dass dem Personal auch irgendwie in die Schuhe schieben, zurecht da es dafür verantwortlich ist. Aber ich bezweifle dass dies realitätsnah sein wird, ich checke nicht alle Lampen noch das Profil der Reifen vor jeder Fahrt.

Der Vergleich mit dem Flugzeug hinkt, zumindest solange bis Piloten nicht nur einfach in einer Saison etwas geschult werden.

bliblablubb
Du weißt doch gar nicht wie es abgelaufen ist.
Was nutzt eine Schulung wenn der Bediener des Fahrgeschäftes sich extremst dämlich anstellt?
Oder es gab ne schlechte Schulung.
Oder es war eine ganz blöde Verkettung von dummen Umständen.
Oder, oder.
Wollen wir hier jetzt wirklich jedes Szenario durchspielen?

Ich würde eher mit dem Knüppel auf die Leute schlagen die den einzigen Menschen der uns hätte infos liefern können durch ihre unsagbar dumme Art vergrault haben.
Aber das würde sicher nicht mit den Forenregeln konform gehen, daher lasse ich das lieber.
 
Wenn du noch ungefähr weißt, wann die Sendung ca. auf welchem Sender kam, könntest du dein Glück mit versuchen.

Sry, weiß nicht mehr wo das lief und habe im Netz auch nichts gefunden.

Da ich die Umstände nicht kenne, würde ich auch nicht spekulieren aber es ist nicht unmöglich ein Fahrgeschäft so zu sichern, dass sich keiner im Gefahrenbereich aufhalten kann wenn es im Betrieb ist.
Da ist die Geschäftsleitung verantwortlich.
 
@elgitarre:

Bitte halt mal den Ball flach. Du brauchst Dich nicht als Moralapostel aufspielen, es gibt genug Threads wo Du alles und jedem alles +1 vorwirfst. Die Person hätte anders handeln können, dann hätten gewisse User auch anders auf die Person reagiert. Im übrigen wenn das Szenario mit einer simplen Augenzeugen Aussage gelöst hätte werden können so hätte es auch keine Berichte von wegen selbst Schuld usw gegeben.
 
bliblablubb
Ich würde eher mit dem Knüppel auf die Leute schlagen die den einzigen Menschen der uns hätte infos liefern können durch ihre unsagbar dumme Art vergrault haben.
Aber das würde sicher nicht mit den Forenregeln konform gehen, daher lasse ich das lieber.

Also, so wie sich dieser User hier geäussert hat, braucht er sich nicht zu wundern, das Ihm keiner geglaubt hat.

Zum Thema:

Ich schreibe ja sehr selten, aber zumindenst in Sachen Sicherheitsschulung kann ich eventl. was beitragen. Denn, obwohl in bestimmten Bereichen Schulungen vorgeschrieben sind ( Z.b. wie bei mir in der Zerspanung) läuft es leider sehr oft darauf hinaus, das die Schulung nur schriftlich (Fragenkatalog (max 5 Kreuze) oder Arbeitsanweisungen) oder nur per "unterschreib mal hier" passiert. Das habe ich leider schon in vielen (zum Teil großen) Unternehmen erlebt. Aber, ich muss auch sagen, das es auch Unternehmen gibt, die da wirklich vorbildlich sind.

Wer weiß denn wirklich, wie es in diesem Park zugeht? Ich kann das hier vor meinem PC nicht beurteilen, also werden ich wohl oder übel die Ermittlungen abwerten müssen (wie Ihr auch).


P.s.: Da ich mich hier in diesem Thread das erste mal zu Wort melde, möchte ich an dieser Stelle allen Betroffenen und Hinterbliebenen mein herzlichstest Beileid bekunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu habe ich vor einigen Monaten einen Bericht im Fernsehen gesehen. Die Saisonarbeiter werden wenige Tage angelernt, machen eine kurze Prüfung und werden dort eingesetzt.

Nix mit wenigen Tagen. 15 minuten vielleicht. Wobei das eins der komplizierteren Fahrgeschäfte ist aber auch da gibts nicht viel mehr einweisung. Die gibts eigentlich nur bei den Achterbahnen oder anderem ähnlich kompliziertem.
 
Ich bin irritiert auf diese Fixierung auf Schuld. Noch mehr irritiert mich die Milchmädchen Einstellung zur Schuld.
Wenn das Gerät technisch in Ordnung war und dem Angestellten keine Schuld nachzuweisen ist, bedeutet das dann, daß das Mädchen selber Schuld war? realy?
 
Das ist ein allgemeines Problem des Systems: Es gibt einfach keine Unfälle mehr.

Passiert irgendwas, hat gefälligst jemand Schuld zu sein.
 
was aber nicht bedeutet, dass in vielen Fällen nicht auch trotzdem jemand Schuld hat...

reine Spekulation, da ich wie wir alle den Hergang nicht kennen:

wenn jemand ein Fahrgeschäft startet ohne sich vorher zu vergewissern ob sich Menschen im Gefahrenbereich aufhalten die da nicht hingehören, dann hat er auch Schuld.
 
Jaja, wenn alles so einfach wäre.


"Frankenthal/Haßloch - Nach dem tödlichen Unfall eines Mädchens im Holiday Park prüft die Staatsanwaltschaft, ob der unter Verdacht stehende Parkmitarbeiter unzureichend in seine Aufgaben eingewiesen wurde.

Zunächst wurde dem Mann, der an jenem Tag des schrecklichen Unglücks für die Sicherheitsaufsicht des Fahrgeschäfts zuständig war, vorgeworfen, die Sicherheitsanweisungen nicht vollständig beachtet zu haben (wir berichteten).

Nun prüft die Staatsanwaltschaft, ob der Mitarbeiter vielleicht gar nicht zureichend in seine Aufgaben eingewiesen worden war.

Falls dem so sei, müsse man „über die Verantwortlichkeit weiterer Personen reden“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber, am Dienstag.

Das elfjährige Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15. August von dem Karussell „Spinning Barrels“ (deutsch: drehende Fässer) mitgeschleift und dabei so schwer verletzt worden, dass es starb. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den für die Sicherheitsaufsicht des Fahrgeschäfts zuständigen Mann.

„Es gab eine Anweisung. Wäre die 1a abgearbeitet worden, wäre das Unglück nicht passiert“, sagte Ströber. Falls sich ergebe, dass der Mitarbeiter nicht richtig eingearbeitet worden sei, senke dies das Maß seiner Schuld. Der Mann hat noch Gelegenheit zur Stellungnahme."



Gruß
Baer
 
" Frankenthal/Haßloch. Die Untersuchungen zum Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park im pfälzischen Haßloch sind ausgedehnt worden. Inzwischen wird gegen zwei weitere Park-Mitarbeiter wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Das sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber, der Deutschen Presse-Agentur.

Das elfjährige Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15. August von dem Karussell "Spinning Barrels" (deutsch: drehende Fässer) mitgeschleift und tödlich verletzt worden. Bisher gab es nur einen Beschuldigten. Er war im Park für die Sicherheitsaufsicht des Fahrgeschäfts zuständig und soll die Anweisungen nicht vollständig beachtet haben.

Es gebe Hinweise, dass bei der Einweisung des Mannes nicht auf alle nötigen Punkte eingegangen worden sei, begründete Ströber die Ausweitung der Ermittlungen. Zur Funktion der beiden Mitarbeiter, die nun ebenfalls als Beschuldigte gelten, äußerte er sich nicht. Sie gehe aber etwas über die eines schlichten Bedieners hinaus."




Gruß
Baer
 
Wem wirklich was an Menschenleben liegt, der sollte diese "Justizarbeit" mal ernsthaft anzweifeln.:rolleyes:

Das hier dient doch höchstens noch der Befriedigung irgendeines Wahns in der Führungsetage der dortigen Polizei.
Vielleicht private Rache gegen den Parkbetreiber auf dem Rücken der Steuerzahler?
 
Fahrlässige Tötung ist ein Offizialdelikt, somit ist die Staatsanwaltschaft, nicht die Polizei, verpflichtet zu ermitteln.
 
Wem wirklich was an Menschenleben liegt, der sollte diese "Justizarbeit" mal ernsthaft anzweifeln.:rolleyes:

Das hier dient doch höchstens noch der Befriedigung irgendeines Wahns in der Führungsetage der dortigen Polizei.
Vielleicht private Rache gegen den Parkbetreiber auf dem Rücken der Steuerzahler?

:rolleyes:
ist klar.
Der Einfall, dass da jemand Mist gebaut hat kommt dir nicht.
 
Mal abgesehen von der fehlenden Startanweisung, was man ihm nachsehen könnte weil er nicht eingeschult worden ist: Die Fahrbereichszone nicht zu sichern, indem er eine Tür offen lässt, ist durchaus grob fahrlässig. Das die beiden Anderen angeklagt werden ist dann auch logisch. Die Einschulung muss komplett sein und die Einschulung muss auch geprüft werden von jemand dritten.
 
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