[Sonstiges] Tödlicher Unfall im Holiday Park in Haßloch

spinningbarrels.png Ein elfjähriges Mädchen ist am Freitag im Holiday Park, einem Freizeitpark im rheinland-pfälzischen Haßloch, ums Leben gekommen. Das Kind fuhr auf einem sogenannten Breakdance-Karussell, "Spinning Barrels" genannt (drehende Fässer). Aus bislang unbekannten Gründen fiel sie auf die Plattform und wurde mitgeschliffen.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Wie ein Polizeisprecher erklärte, gehe man derzeit von einem tragischen Unfall aus. Der genaue Hergang muss jedoch noch ermittelt werden.

Das Fahrgeschäft bleibt vorerst gesperrt, der Park ist allerdings weiterhin geöffnet.


Quelle:

Bild: Screenshot, holidaypark.de
 


Mit Freisprüchen endete am Donnerstag das Berufungsverfahren vor dem Frankenthaler Landgericht, bei dem sich zwei Mitarbeiter des Haßlocher Holiday Parks dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung stellen mussten.
Am 15. August 2014 war ein elfjähriges Mädchen auf dem Fahrgeschäft „Spinning Barrels“ tödlich verunglückt. Die Hauptschuld sah der Vorsitzende Richter Uwe Gau beim Bediener, der im Juni 2016 rechtskräftig verurteilt wurde. Angeklagt waren dessen Vorgesetzte, ein Steward (31) und ein Operations Manager (42). Sie waren bereits in erster Instanz vor dem Amtsgericht Neustadt freigesprochen worden....
 
Nach den Freisprüchen im Berufungsprozess um den Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park im pfälzischen Haßloch legt die Staatsanwaltschaft Frankenthal vorsorglich Revision ein. Das sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber am Freitag auf Anfrage. Sobald dann die schriftliche Urteilsbegründung vorliege, werde man die Erfolgsaussichten der Maßnahme prüfen.

 
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