Sportschützen Thread

Verschärfung von Waffengesetzen machen mir mehr Sorgen, als das Wissen das Jeder bei liberalen Gesetzen eine Waffe mit sich tragen könnte. Ich finde den Gedanke extrem stressig, wenn ich mir vorstelle an einem Ort zu sein, an welchem jmd. rumballert ohne selbst zurückschiessen zu können und nur zu warten bis die Behörde aktiv werden kann. Diese staatlich diktierte Wehrlosigkeit und Impotenz ist viel beängstigender. Wie man sieht, können auch mit Waffengesetzen, Menschen die gezielt mit Waffen töten wollen, dies auch tun.
 
Bei einem Schnellkochtopf mit Nägeln kannst Du Dich auch mit einer Waffe nicht verteidigen. Mit kann aber Unglück passieren, wenn Du damit rumläufst.
 
Mal angenommen es finden sich genug Dumme und es werden tatsächlich halbautomatische Feuerwaffen für Sportschützen verboten. Wie würde sowas ablaufen, bzw. in wie weit ist sowas rechtlich geregelt? Muss ich meine Waffen, die ich momentan besitze abgeben und bleib auf den Kosten sitzen? Müsste der Staat mir den Wert der Waffen + Munition, oder was auch immer er mir nehmen will ersetzen?
 
Steht eigentlich in jeder Quelle:

"Bestimmte halbautomatische Waffen" Keine Ahnung was damit gemeint sein soll. Wahrscheinlich läufts auf AR15 und co raus. Wie gesagt würde mich interessieren was die Besitzer eben dieser Waffen im Fall der Fälle zu erwarten hätten.
 
würde denken die werden aufgefordert die Waffen abzugeben.
Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht.
Man will also alle die sich brav Waffen kaufen und registrieren beschränken?
Damit erreicht man doch gar nichts.
Typischer EU Aktionismus wieder.
Verkauft sicher aber auch sicher echt gut bei den Bürgern die nach "Verschärfung des Waffenrechts" aufgehört haben nachzudenken und Mangels Wissens das ganze eh nicht beurteilen können.


4. Halbautomatische Schusswaffen, die vollautomatischen Waffen ähnlich sehen, werden verboten. Selbst wenn diese Waffen endgültig unbrauchbar gemacht wurden, bleiben diese verboten.

Warum? Warum will man nur alle Halbautomaten verbieten die Vollautomaten ähnlich sehen und nicht z.B. auch Einzellader die Vollautomaten ähnlich sehen?
Und warum überhaupt, was will man um Himmels Willen damit erreichen?
 
Muss ich meine Waffen, die ich momentan besitze abgeben und bleib auf den Kosten sitzen?

Aus dem Bauch heraus würde ich ja sagen. Als sich die Rechtslage bei Balisongs geändert hat, hat man ja auch die Arschkarte gezogen. Auch wenn man Filipino Martial Arts ausübt.
 
Ich kenn mich mit Bogen nicht aus, was ist der böse Teil? Abgesehen dass das Teil beängstigend aussieht...

Hier mal ein kleines Weihnachtsupdate, nur um zu zeigen, dass es auch noch Gegenden gibt, wo die Leute (noch) nicht hysterisch sind.

image.jpeg
 
Ich nehme an das sind alles Softairs? Zumindest in DE gibts sowas für Sportschützen nicht.
 
Ich kenn mich mit Bogen nicht aus, was ist der böse Teil? Abgesehen dass das Teil beängstigend aussieht...

Das ganze Teil ist im Grunde genommen "böse", da man damit locker durch ein Schwein schießen kann. Das mit "Mordgerät" war aber nur eine Anspielung da viele der Meinung sind, dass Sportschützen potentielle Amokläufer sind.
 
@mathmos, ist ein sehr schönes Teil, sicher nicht ganz günstig. Ich dachte der Mittelteil hätte irgendwie besondere Merkmale. Insgesamt ein sehr schöner, aber sicher auch Konzentration fordernder Sport, aber in der Ausführung deutlich günstiger :)
@war-10-ck, ich weiss, in D machen sie einen riesen Stress wegen allem. Allein die Lampe ...böööööse, geht gar nicht. Und erst die zusammengeklemmten 30er Magazine, o.m.g.... Aber damit geh ich ganz normal auf den CH Stand oder zum dynamischen schiessen. Und die Lampe ist für die Low Light Trainings.
Das 30er Magazin für die SIG 226 ist allerdings reine Show weil es dauernd Störungen verursacht.

Ich nehme immer gerne meine Besucher aus D mit auf den Stand,(geht hier nämlich problemlos) damit sie mal sehen, wie das ganze funktioniert.
Zum einen gibts dann immer einen aha Effekt, weil die Leute Waffen nur negativ aus den Medien kennen und dann immer überrascht sind, dass es eigentlich doch ganz anders ist, wie immer geschrieben und gezeigt wird und zum anderen fördert man auch das allgemeine Verständnis zum Thema.
Und man kann zeigen, dass ganz normale Menschen nicht automatisch gefährlicher werden, weil sie Waffen besitzen, so wie das immer gerne dargestellt wird.
Die Sicherheitsvorschriften und auch der Transport und die Aufbewahrung werden übrigens sehr restriktiv gehandhabt. Allerdings nicht hysterisch wie in D.
Lustig finde ich immer, dass alle ausprobieren wollen, auch die, die der Sache eher skeptisch gegenüberstehen.
 
@mathmos, ist ein sehr schönes Teil, sicher nicht ganz günstig.

Geht eigentlich. Die Wurfarme sind derzeit noch geliehen und kosten mich pro Halbjahr 40 Euro. 2016 werde ich es dann auch mal angehen auf mein gewünschtes maximales Zuggewicht zu gehen. Dann kosten mich eigene Wurfarme ca. 150 Euro, da ich das ganze nur als Hobby ohne Turniere betreibe. Das Mittelteil hat mich, da der Händler einige Mieten verrechnet auch nur 120 Euro gekostet (bei dem Mittelteil das mir wirklich absolut gefallen hätte wären ca. 750 Euro fällig gewesen. Plus Import aus Japan). Das Visier war mit ca. 190 Euro dann doch etwas teurer, sollte aber mit guter Pflege 10 Jahr oder mehr halten. Für die Stabilisatoren zahle ich im Halbjahr noch einmal 30 Euro. Wobei ich mich im neuen Jahr auch mal bei den anderen Schützen umsehen werde um mir ein eigenes System zu kaufen. Da sind dann vermutlich noch mal 200 Euro fällig. Da das ganze ist dann aus Karbon und oder Alu und sollte auch recht langlebig sein. Alles in allem sind die Anschaffungskosten teilweise unschön (vor allem wenn man auch noch Turniere mitmacht), dafür sind die laufenden Kosten dann relativ harmlos. Ich kenne zwei Leute die mit Pistolen, Revolvern oder Gewehre schießen. Die zahlen unterm Strich auch einiges pro Jahr für die Munition. Meine, also die Pfeile, kann ich zu 100 Prozent wieder verwenden. Bisher habe ich noch keinen kaputt gemacht (was andere Bogenschützen scheinbar wundert).

Ich dachte der Mittelteil hätte irgendwie besondere Merkmale.

Hat es ja auch. Das Leihmittelteil ist quasi nur lackiert. Da ich nicht der erste Ausleiher war, sieht es dementsprechend aus. Mein Mittelteil ist eloxiert. Und das in einer Farbe die ich mag. Beim neuen Mittelteil ist dann auch der um Längen besser. Die Griffschale ist auch für meine Klodeckel Hände besser geeignet. Und weniger Vibrationen beim Schießen sollte ich auch haben. Letzteres kann ich aber derzeit noch nicht testen, da die Schießhalle erst wieder am 11.01.16 offen hat.
 
da ich mich da nie informiert habe überraschen mich die Anschaffungskosten doch ein wenig. Allerdings ist es ja in jeder Sportart so, dass ein gescheites Sportgerät auch seinen Preis hat.
Was die Vergleichbarkeit mit Kugelwaffen angeht hast Du völlig recht, die Munition kostet einiges übers Jahr, auch wenn man einiges beim Mengenrabatt rausholen kann. Das Problem ist halt die Magazinkapazität, je mehr reingeht, desto schneller ist es raus. :D
Repetieren sind da einiges günstiger zu schiessen.
Aber mal ne andere Frage, ich lese, dass man die einzelnen Teile mieten kann, rechnet sich das eigentlich für den Vermieter, oder wird das über den Verein angeboten?
 
@taurus2222:

Bei uns im Verein läuft es im Grunde genommen wie folgt. Ein Anfänger schießt die erste Zeit erst einmal mit unseren Vereinsbögen. Die sind technisch in Ordnung aber mehr auch nicht. Wenn also mal was kaputt gehen sollte, wird er nicht geteert und gefedert.

Wenn es dann sicher ist, dass der Schütze wirklich Interesse hat weiterzumachen, dann empfehlen wir, dass er sich einen Bogen leiht. Das hat vor allem zwei Gründe. Zum einen schießt man dann immer mit dem gleichen Material (bei den Vereinsbögen ist halt "wer zuerst kommt malt zuerst" angesagt und jeder Bogen verhält sich anders). Der zweite, meiner Meinung nach wichtigere Grund ist das Zuggewicht. Von diesem ist abhängig wie weit man schießen kann. Sinnvoll ist es hier, wenn man es langsam steigert damit die Muskeln eine Chance haben sich anzupassen und um Verletzungen zu vermeiden. Hat man nun einen Bogen für 6 Monate ausgeliehen kann man bei Bedarf in diesem Zeitraum die vorhandenen Wurfarme kostenlos gegen andere mit einem höheren Zuggewicht tauschen.

Ich denke schon, dass sich das ganze auch für den Händler lohnt. Die Leihbögen bestehen in der Regel auch nicht aus wirklich hochwertigem Material (aber immer noch besser als unserer Vereinsbögen). Das von mir geliehene Mittelteil wird ursprünglich um die 200 Euro gekostet haben und ich bin da definitiv nicht der erste Ausleiher gewesen. Ist ja nicht so, dass ein Bogen nach dem ersten Verleihen kaputt ist. Wenn man sich nun Zeit lässt bis zum eigenen Bogen, kommen schon ein paar Mieten zusammen. Bei Perfect Archery werden bei einem Kauf von Mittelteil und Wurfarme auch einige Mieten angerechnet. Somit kauft man dann eben sein eigenes Material auch dort. Viele Schützen wollen auch an Turnieren teilnehmen und kaufen dann eben ein höherpreisiges Mittelteil und entsprechende Wurfarme und müssen dann halt auch noch etwas zahlen.
 
Letztes Wochenende war mal wieder Tunierwochenende. Sogar das Fernsehen war vor Ort. Wenn es interessiert, kann sich den Bericht unter ansehen.
 
Moin,
Es gibt auch recht arrogante Schützenvereine welche durch ihre dumme Art neueinsteiger verprellen.
Ich bin aufgrund der Tatsache eh nicht im Verein schießen zu dürfen ( geht ohne Sachkunde hier nicht, und ohne Praxis ist die Sachkunde nicht zu schaffen) ein absoluter befürworter für ein generelles Verbot von Schusswaffen in Privat und Vereinsbesitz.
Es ist eh leichter an eine Illegale Schusswaffe ( ist sogar billiger) zu kommen wie über irgendein Verein.
 
Zurück
Oben