Auf die Frage nach dem warum habe ich förmlich gewartet!
Die Frage "wozu braucht man was", Antwort: des geht keinen was an!
Wer legt fest, wer wann was braucht?
Wenn wir damit anfangen, diese Frage kann man sozusagen auf das ganze Leben anwenden. Wozu muss jemand in die Karibik in Urlaub fliegen? (CO2 Ausstoss) Wozu braucht jemand ein Auto mit mehr als 50 PS? (CO2 Ausstoss) Wozu braucht man überhaupt ein Auto? Fahr doch ÖV. Warum isst man Fleisch? Warum trinkt man Alkohol? Warum sammelt man Kunst, warum überhaupt sammeln? Warum braucht einer mit 70 noch ein künstliches Hüftgelenk? Die Liste könnte endlos fortgesetzt werden.
Immer wenn die Wozu/Warum Frage gestellt wird, dann muss man aufpassen, denn bestimmt wird wieder ein Stück Freiheit genommen. Und wozu? Für das grössere Ganze, das Allgemeinwohl wird dann in den Vordergrund gerückt, oder die öffentliche Sicherheit. All die undefinierten Kampfbegriffe, mit denen man je nach Gusto alles erschlagen kann.
Der individualismus bleibt völlig auf der Strecke.
Wenn ich mir anschaue was nur allein in den letzten 10 Jahren reguliert und verboten wurde, dann könnt ich brechen.
Und was hats gebracht? Leben wir jetzt wirklich in einer besseren Welt, nur weil in der Kneipe nicht mehr geraucht werden darf, weil jeder sein Haus gedämmt hat und weil jetzt alle den Ölbrenner wechseln müssen? Leben wir alle sicherer, weil Schrotflinten mit Unterhebelmechanismus verboten werden sind? (Pumpgun) Soweit ich weiss sind halbautomatische Schrotflinten immer noch erlaubt? Bitte korrigiert mich.
Und warum ist saufen eigentlich erlaubt, kiffen, koksen aber nicht?
Meine Meinung ist, solange ich mich im Rahmen der Gesetze bewege geht es keinen was an was ich mache. PUNKT.
Und mein Recht auf Leben und Unversehrtheit ist ein Grundrecht das ich auch verteidigen darf, mit allen Mitteln wenn nötig.
Und noch was anderes, ich weiss ja nicht wer die Videos zu Paris gesehen hat, aber hat sich schon mal einer gefragt, warum die beiden Attentäter da in aller Seelenruhe über die Strasse marschieren konnten? Klar, weil sie keine Angst haben mussten, nachdem die Polizisten erledigt waren bestand keinerlei Gefahr mehr aus irgendeiner Richtung beschossen zu werden.
Wo war da der Staat? Wo hat er sein Gewaltmonopol ausgeübt? Später, als dann alle tot waren, da hat der Staat es dann geschafft mit 88.000 Polizisten, 3 lausigen Terroristen Herr zu werden. Das ist so traurig.
Statt das ganze mit dem Handy zu filmen hätte man auch mal zurück schiessen können, aber wer nix hat hält den Kopf in der Deckung und ist das Opfer.
Appropos Opfer, noch ein Beispiel. Kobane, ISIS jetzt rausgeflogen, hätten die Leute dort gleich Waffen gehabt, dann wären diese verschwurbelten Kaftan Träger gar nicht in die Stadt gekommen. 2000km weiter in der Ukraine knallt auch heftig. Wieso sollte das immer an uns vorbeigehen? Sind wir hier solo viel besser/aufgeklärter als der Rest der Welt?
Ich hab da so meine Zweifel.
Nur weil sich der Normalo nur noch auf den Staat verlässt, heisst das nicht, dass alle so blauäugig sind. Für meine Sicherheit sorge ich selbst.
Es muss ja nicht gleich der IS vor der Tür stehen, aber wo ist der Staat, wenn nachts eingebrochen wird? Vielleicht ist er in 10 Minuten da. Aber in den 10 Minuten muss ich selbst schauen wie ich klarkomme. Ich hab keinen Bock Opfer zu sein, darum bin ich Sportschütze.
Letzten Endes gefährdet weder der Sportschütze, noch der Jäger seine Mitmenschen.
Meine Mitmenschen werden ausschliesslich durch Leute gefährdet, die sicher im Leben keine WBK erhalten würden, geschweige denn die Waffe legal im Waffenladen erworben haben.
Und selbstverständlich gehört der verantwortungsvolle Umgang mit der Waffe dazu. Meinen Autoschlüssel und meine Geldbörse lass ich auch nicht einfach rumliegen.
Abschlissend, ich brauch das alles und noch viel mehr, denn ich habe Spass daran.
