Spieleverfilmungen

Der erste "Silent Hill" Film wird von vielen Seiten als bislang beste Game-Verfilmung angesehen. Gut ist der Film meiner Meinung nach trotzdem nicht, aber halbwegs brauchbar auf jeden Fall. Zumindest hat man den Eindruck, dass Regisseur Christophe Gans die Vorlage sehr gut kannte und sich auch Mühe gab, ihr gerecht zu werden...

Naja... Halbwegs...

Aber an das Spiel selber kam der Film absolut nicht ran...

Und das ist über sieben Jahre her... Danach kam - trotz deutlich besseren Möglichkeiten (Technik etc.) - nur noch Kernschrott... Leider!
 
So ist das nunmal:

Bei Spieleverfilmungen haben wir momentan nur die Wahl zwischen grottig ("Super Mario Bros.", "Tekken", "Street Fighter: The Legend of Chun-Li", "Double Dragon", "Mortal Kombat 2", "BloodRayne"...) und halbwegs bis gerade so erträglich ("Silent Hill", "Prince of Persia", "Hitman", "Mortal Kombat", "Tomb Raider"...).

Sehen wir das Positive: bei so einer niedrigen Messlatte sind wir einerseits nicht groß überrascht, wenn kommende Verfilmungen enttäuschen und andererseits umso begeisterter, wenn in Zukunft irgendwann DOCH MAL eine großartige Filmumsetzung eines Games ins Kino kommen sollte ;) .
 
Ein WoW-Film.. kann ja nur schlimm werden. xD

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht viel von solchen Verfilmungen halte. Warum haben hier schon manche beschrieben. Die Meisten waren (für mich) eine derbe Enttäuschung.
 
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  • #27
Schade eigentlich, es gibt ja einige Spiele die könnte man doch 1 zu 1 als Drehbuch nutzen, denke da z.B. an eine Monkey Island, Zak oder Maniac Mansion Verfilmung.
 
Ein WoW-Film.. kann ja nur schlimm werden. xD
Ich hab WoW nie gespielt (und werde es auch nie), aber die Welt von Warcraft bietet ja eigentlich mehr als genug Material, um daraus einen ordentlichen Fantasyfilm machen zu können. Fraglich natürlich, ob man das auch schafft...


1 zu 1? Verfolgt man dann den Protagonisten für mehrere Stunden, wie er durch die Gegend läuft, Dinge einsammelt, kombiniert, Rätsel löst und Konversationen führt?
 
Wenn das WoW Teil so wird, wie die Cinematics - und das kann Blizzard wirklich, egal ob WoW, Diablo III, D2 etc.pp. - wird es zumindest von der technischen Umsetzung und der Atmo genial. Ob man das auf 90 Min ausweiten kann - fraglich :p

Gerade die Diablo 3 Sequenzen sind doch schon sehr geil gemacht...

Ansonsten - ach 'ne. Ich brauch's eigentlich nicht, auch wenn einige Spiele durchaus das Potential dazu hätten. Wäre dann mal Film zum Spiel und nicht andersrum ;)
 
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  • #30


So meinte ich das nicht, ich schrieb ja extra 1 zu 1 als Drehbuch und nicht, 1 zu 1 verfilmen. ;)
Die Story und Scherze lassen sich doch auch so verfilmen ohne das es haargenau wie im Spiel abläuft.
 
1 zu 1? Verfolgt man dann den Protagonisten für mehrere Stunden, wie er durch die Gegend läuft, Dinge einsammelt, kombiniert, Rätsel löst und Konversationen führt?

Das ist vielleicht ein Grundproblem: Videospiele sind im Vergleich zu anderen Medien sehr handlungsarm.

Was ist den mit den Tomb Raider Filmen? Waren die auch so schlecht? Damals hat man von diesen Filmen vergleichsweise viel gehört.
 
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  • #32
Ich fand die Tomb Raider Filme gar nicht so schlecht.
Habs aber schon lange nicht mehr gesehen, kann mich gar nicht mehr an die Handlung erinnern.
 

Und genau das ist das Problem. Die Umsetzung.
Es gibt so viele wirklich wunderschöne Spiele, welche man mit Filmen sehr wahrscheinlich schreddern würde. Je nachdem welchen Regiseur man da hin stellt.

Ich habe WoW lange gespielt. Es ist schon fast "zu Viel" was man machen könnte.
Solang sie nicht diesen Chinascheiß mit den Pandaren nehmen. (Nix gegen China... aber ich finde Pandaria persönlich.. naja.. deshalb hab ich aufgehört...)
 
Ich fand die Tomb Raider Filme gar nicht so schlecht.
Signed! Vergessenswert... aber unterhaltsam (ich kann in meinem Gedächtnis auch nicht beide Teile auseinander halten, sondern erinnere mich immer an gemischte Versatzstücke aus beiden Filmen). Und Angelina Jolie hatte zu der Zeit (im Gegensatz zu jetzt) nicht nur eine gesund aussehende Menge an Körperfett, sondern sah (dank wohlproportionierter Verteilung desselben) auch so aus, wie man sich Lara Croft real vorstellte :) .


Worauf ich mich aber wirklich freue ist, dass ein neuer Film raus kommt.
Diese "News" sind von 2011! Aus dem neuen "Mortal Kombat" Film ist nichts geworden - stattdessen ist aus dem Konzept die "Mortal Kombat: Legacy" Web-Serie entstanden:


Staffel 1 ist schon komplett... Staffel 2 ist angekündigt:


... unter anderem mit Mark Dacascos als Kung Lao :T !
 
Komisch, dass hier Resident Evil noch nicht erwähnt wurde.
Den ersten Teil fand ich ganz passabel, den zweiten schon etwas zu trashig, aber gerade der dritte Teil der Reihe sticht imho hervor.
Der Rest ist nur noch Franchise-Auslutscherei.
 
Sry, falsche News verlinkt, finde die Richtige auch grade nicht. Aber aufgrund des Erfolges von Legacy soll doch noch ein kompletter Kinofilm gedreht werden.

Das aus dem ersten Versuch nichts geworden ist weiß ich, da der Kurzfilm keine Investoren angefixed hatte. Obowhl ich das auch spannend gefunden hätte, also der Versuch MK mit "realen" Mitteln zu erklären und nicht mit den Verschiedenen Parallelwelten.

Auf Season 2 freu ich mich aber auch schon.

Edit: Okay, es ist nur Wikipedia, aber selbst da wird MK 2013 aufegeführt
 
Ich fand den ersten Teil jetzt nicht so sehr berauschend, der zweite war hingegen schon richtig gut. Aber mit Teil 3 und aufwärts wären die Resident Evil Streifen ziemlicher harter Müll.
 
Ich finde man muss nicht aus jedem guten Videospiel gleich einen Film machen. Metal Gear Solid z.B. kann als Film kaum besser als die Spiele werden.
 
Mein persönlicher Favorit der schlechtesten Spielverfilmung: Autobahnraser. Wobei man sagen muss, dass das Spiel natürlich auch richtig grottig ist.
Einigermaßen positiv hervorheben kann ich eigentlich nur Hitman.

Natürlich sind die meisten Spielverfilmungen Murks, einfach weil man den Namen/die Marke fürs Marketing nutzen kann und will und weil der Spielinhalt den Handlungsspielraum/die Freiheiten des Regisseurs/des Drehbuchautors des Films einschränkt. Trotzdem hätten einige Filme deutlich mehr Potential gehabt, allerdings übernimmt Mastermind Uwe Boll den Großteil der Verfilmungen und was dabei herauskommt, das bekommen wir immer wieder aufs Neue zu sehen. Müll! Und das trotz teilweise Superstars der Schauspielbranche.


Aber vielleicht gibt es ein Grundproblem. Haben wir vielleicht einfach zu hohe Erwartungen an aktuelle Filme?

Reichen uns evtl. nicht mehr Trailer, die die 3 interesanten/lustigen Szenen des Films bereits im Vorfeld zeigen und es ansonsten nichts Großartiges mehr gibt?
Sind wir der zahlreichen Special-Effects und Animationen langsam überdrüssig?
Müssen wir jeden Film in 3D haben und setzen dafür die Messlatte für den Inhalt und die schauspielerische Leistung sowie die Atmosphäre tiefer?


Letztlich geht es einfach um kurzweiliges Entertainment und Merchandise! Der Film und dessen Qualität treten dabei in den Hintergrund.

In den letzten 10 Jahren haben es gerade einmal die folgenden 13 Filme in die IMDb Top 100 Filme geschafft und das trotz enormer Budgets, Werbe- und PR-Aktionen, 3D und Special Effects. Die meisten Top-Filme sind immernoch die, die eine ansprechende Atmosphäre sowie tiefgründige Geschichte bieten. Wie sonst können sich sonst richtig alte Filme in den Top 10 halten?

Und hier sind die besten 13 Filme der letzten 10 Jahre (Warum Avatar fehlt weiß ich nicht, sonst wären es 14.)

  • The Dark Knight
  • Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
  • Inception
  • Departed - Unter Feinden
  • Django Unchained
  • The Dark Knight Rises
  • Ziemlich beste Freunde
  • WALL·E - Der letzte räumt die Erde auf
  • Toy Story 3
  • Das Leben der Anderen
  • Prestige - Die Meister der Magie
  • Vergiss mein nicht
  • Oldboy
 
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