Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden

Die Nato und Europa ist sowieso am zusammenbrechen. Außer den Amerikanern und Großbritannien kann doch keiner was von den Lappen in der Nato.
Eine Eurasien-Allianz ist eine echte Alternative zu Nato und würde meiner Meinung nach auch das Problem im Mittleren Osten lösen.

Die Amerikaner und ihr ständiges wechseln von Freunden und Feinden, bringt auch alles nur durcheinander.
 
@cold
und wo sollen die Amis dann ihre Atomwaffen in Reichweite der bösen Russen stationieren?

Ja, das war der Grund warum die Türkei (seinerzeit noch als säkularer Staat) in die Nato aufgenommen wurde, aber mittlerweile gibts ja genug Alternativen, das Baltikum, Rumänien, die Ukraine (bis vor Kurzem noch mit einer Option auf auf einen Flottenstützpunkt auf einer gewissen Halbinsel im schwarzen Meer :) )

--- [2016-08-31 20:33 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---



Die zweite Konsequenz wäre eine Allianz mit Russland, China und Iran. Dann hätte die Nato wieder ein Problem mehr.

Inwiefern?
 


Die NATO ist stabil, auch Trump wird letztlich nichts daran ändern. Was die EU betrifft- ob die zusammenbricht, ist nicht unwahrscheinlich, wenigstens teilweise. Ich glaube aber wirklich nicht, dass die Türkei beim schiitischen Mullahstaat Iran oder den islamophoben Chinesen eine politische oder gar gesellschaftliche Heimat finden wird.
 
Der Zweck heiligt die Mittel. Die Amerikaner paktieren sogar mit Kommunisten und Djihadisten. Warum nicht?
 
Okay, wenn du PKK und YPG zu Kommunisten rechnest- ich habe keine Ahnung von deren theoretischem bzw. ideologischen Unterbau. Für mich sind die letzten Kommunisten in Cuba (nicht etwa in Nordkorea oder Belarus).

Wird denn der autonome Kurdenstaat im Irak kommunistisch regiert? Hab das noch nie gehört.
 


Die PKK wurde am 27. November 1978 gegründet und Öcalan zum Vorsitzenden gewählt. Mitglieder des Zentralkomitees wurden Şahin Dönmez und Cemil Bayık. Ziel war die kommunistische Revolution und die Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates.
 
Joa, das gab es so einige die eine kommunistische Revolution wollten, aber weiter als bis zum vermeindlichen Sozialismus hat es bislang noch Niemand geschafft, nichtmal die ehemalige UdSSR.
Ich wage es auch zu bezweifeln das irgentein Kurde den Kommunismus ernsthaft als Ziel betrachtet, einen eigenen unabhängigen Staat...sicher, aber Kommunismus?! eher nicht...
 
Rom wurde auch nicht an einem Tag aufgebaut. Kommunismus ist ihr Endgame-Ziel. Erst wollen sie ein großes Gebiet kontrollieren.
Sie machen ja keinen Hehl daraus und drücken offen ihre Sympathien für Öcalan aus.

Solltest dich mal über seine Ansichten informieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und sollten sie ihr "Endgame Ziel" erreichen würde ich sofort die kurdische Staatsbürgerschafft beantragen...was den Religiösen ihr Paradies ist den Atheisten ihr Kommunismus...das wird aber nicht passieren...es scheitert einfach an den individuellen Interessen der Menschen.
Aber Back to Topic...welche Ziele die Kurden in Syrien auch immer haben mögen, es gibt der Türkei kein Recht auf eine Invasion in einen anderen Staat. (genausowenig wie den anderen ausländischen Kriegsparteien die nicht um Hilfe gebeten wurden)
 
Es geht ja hier gerade darum, dass die Amerikaner mit Leuten paktieren, die sie eigentlich ablehnen. Normalerweise macht es für sie keinen Unterschied, ob jemand Kommunist oder Sozialist ist.
Man beobachte zum Beispiel den Wahlkampf um Bernie Sanders, wo er ja als Sozialdemokrat schon als Sozialist dargestellt wird.

Deswegen stimmt schon mein Einwand vorhin. Wenn die Amerikaner sich mit Al Nusra und YPG verbünden können, warum sollte die Türkei keine Einigung mit Schiiten erlangen können?

Es sind doch im Endeffekt alle Heuchler.
 
Weil die Amis in Syrien genauso wenig was zu suchen haben wie die Türkei?
 


Du musst das einfach so betrachten. Da unten denkt jeder an die eigene Interessen.
Den Kurden sind die Türken scheiß egal. Den Türken sind die Kurden scheiß egal.
Assad sind die Rebellen und die Kurden scheiß egal.
Den Amerikanern ist alles scheiß egal, hauptsache die Pipelines sind gesichert.

Warum zum Teufel sollten sich die Türken darum scheren, was die Kurden wollen?
Die Türken wollen kein Kurdistan an der Grenze und den Kurden ist das auch egal.

Die ziehen einfach ihr Ding durch. Sie müssen es auch.
Jeder muss an ihr eigenes Wohl denken. Man muss sich entscheiden.

Es ist ein verdammter Dschungel da unten. Der stärkste überlebt.
 
Und damit hast Du die Situation in der gesamten Region perfekt beschrieben.
 
Rom wurde auch nicht an einem Tag aufgebaut. Kommunismus ist ihr Endgame-Ziel. Erst wollen sie ein großes Gebiet kontrollieren.
Sie machen ja keinen Hehl daraus und drücken offen ihre Sympathien für Öcalan aus.

Solltest dich mal über seine Ansichten informieren.

Ihre (die der PYD) Ideologie entspricht dem Demokratischen Konföderalismus und damit der PKK-Linie

Dieses System (das des demokratischen Konföderalismus) soll eine demokratisch-ökologische Zivilgesellschaft im Nahen Osten schaffen, die keine Staatsgründung zum Ziel haben soll, sondern die Abschaffung des Staates und aller Hierarchien. Angestrebt wird dabei nicht eine kurdische Eigenstaatlichkeit und auch keine Konföderation von Teilstaaten, sondern der Aufbau einer Selbstverwaltung durch kommunale Basisorganisierung und ohne die bestehenden Staatsgrenzen anzutasten

Alle Quellen Wiki
 
Ist wurscht. Es ging um die moralische Flexibilität. Dafür brauch man kein Wiki. Weiß man eigentlich auch so.
 
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