KaPiTN
Boomer ♪♪♫♪♫♫♪
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ab, was eine kurdische Nachrichtenagentur geschrieben hat.
Telepolis ist halt 'ne extrem windige Quelle.
In der Türkei haben Nationalisten mehrere Gebäude der kurdischen Partei HDP angegriffen. Der Journalist Denis Yücel twitterte eine Mitteilung der Partei, in der es heißt, das Hauptgebäude in Ankara werde attackiert.
Einen gewaltsamen Zwischenfall gab es in der Nacht zu Montag bereits in Istanbul, als rund 150 Anhänger der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP das Redaktionshaus der bedeutendsten seriösen türkischen Zeitung Hürriyet im Stadtteil Bagcilar mit Steinen bewarfen und zu stürmen versuchten.[...]Erdogan hatte der Zeitung und ihrem Eigentümer Dogan-Holding mehrfach Konsequenzen wegen ihrer kritischen Berichterstattung angedroht.
Die Angreifer warfen mit Steinen, stürmten das Erdgeschoss und riefen „Allahu Akbar“, „Recep Tayyip Erdogan“ sowie Slogans gegen den Eigentümer des Medienhauses, Aydin Dogan. [...] Deren Anführer war Abdurrahman Boynukalin, früherer Chef des AKP-Jugendverbandes und jetzt Parlamentsabgeordneter. In einer Rede nach der Attacke erklärte er, dass in der Türkei nach der Wahl kein Platz mehr für die Dogan-Mediengruppe sein werde.
Wie zur Bestätigung der Sözcü-Bedenken führten Polizei und Steuerfahndung am selben Tag eine der größten Razzien gegen ein türkisches Medienhaus durch, die es je gab, und beschlagnahmten in rund zwei Dutzend Firmen der Koza-Ipek-Holding in Ankara Akten und Computer. Koza Ipek gehören wichtige Oppositionsmedien wie die Fernsehkanäle Bugün TV und Kanaltürk, die Tageszeitungen Bugün und Millet. Der Durchsuchungsbeschluss berief sich auf vorgebliche finanzielle Manipulationen und die Unterstützung der „Fethullah Gülen Terrororganisation“ (FETO) durch die Konzernführung und ihre Medien. FETO ist ein Konstrukt, das Erdogan erfand, nachdem er sich mit seinem früheren Bundesgenossen, dem in den USA lebenden Islamprediger Fethullah Gülen, Ende 2013 überworfen hatte. Bislang konnte der Bewegung aber kein einziger Terroranschlag nachgewiesen werden.
Mit Hunderten von Beleidigungsklagen überzieht er kritische Journalisten. Dutzende Journalisten müssen sich vor Gerichten verantworten, prominente Journalisten wie Hidayet Karaca, der Chefredakteur des Gülen-nahen Fernsehsenders Samanyolu, sitzen ohne Anklage seit Monaten im Gefängnis.Vor anderthalb Wochen wurden in der südostanatolischen Kurdenmetropole Diyarbakir die beiden britischen Journalisten Jake Hanrahan und Philip Pendlebury sowie ihr irakischer Übersetzer Mohammed Rasul festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Reportern des US-Fernsehkanals Vice News Terrorpropaganda vor, und zwar sowohl für den IS wie deren Todfeind, die Kurdenguerilla PKK, weshalb Amnesty International die Vorwürfe „unbegründet, unerhört und bizarr“ nannte. [...] Am Sonnabend nahm die Polizei die niederländische Journalistin Frederike Geerdink in der südostanatolischen PKK-Hochburg Yüksekova fest, wo sie über eine Friedensinitiative hatte berichten wollen. Es war bereits Geerdinks zweite Festnahme in diesem Jahr. Die engagierte Reporterin ist auf kurdische Themen spezialisiert.