Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden

Die Amerikaner haben ein Militärbudget von 80 Milliarden oder so jährlich für das Ausland. Hier im Thread wird technischer Vorteil gnadenlos überschätzt. Im Irak kam man als Verlierer raus und in Afghanistan auch. Im Endeffekt hat man nämlich nichts erreicht und das obwohl du das beste Militär hast. Egal wie entwickelt dein Militär ist, trotzdem muss man in den Häuserkampf rein und dann wirds böse.

Nicht nur die Technik, auch die zahlenmäßige Überlegenheit ist von essentieller Bedeutung. Die Deutschen könnten die neueste Tech haben, aber gegen einen Gegner, der veraltete Panzer effektiv einsetzt und in Überzahl ist, gewinnt dann trotzdem. Der überrollt einfach alles.
 

Und wenn das vor der "Haustür der Türkei" passiert, erklär mir mal, als stärkster militärischer Nato Partner, warum die das nicht (allein) geschissen kriegen?
 


Man kann nicht einfach Alleingänge machen. Die Amerikaner wollen was, die Russen wollen was und viele andere Parteien auch. Man muss das auch kommunizieren und absprechen.
 
Und wie hoch ist deren Militäreinsatz? Ich hab mal von 250.000 Soldaten gelesen die sie zu Verfügung haben. (Hier?)

Und wie groß ist der IS, ein Bruchteil davon?

Man wartet doch ab was mit den Kurden passiert, bis man eingreift? - Nicht?
Den Rest können ja die "Bundespartner" übernehmen von fern fern West und Ost die nur "3x" so viel mobilisieren müssen damit es Wirkung hat.
 
3 Jahre lang hat die Türkei sich nicht an Daesh an der Südgrenze gestört.

Wenn es nicht alleine die Kurden der Grund für den Einmarsch sind, dann will man sich möglicherweise die Option zu einer Kooperation it Assad und den Russen schaffen.
 
Jeder der beteiligten Parteien versucht sich durch militärische Operationen in eine optimale Verhandlungsposition zu bringen, wenn der IS besiegt ist und Syrien aufgeteilt wird.
 
Zusammengefasst...die Syrer sind auf jeden Fall am Arsch, vor den ganzen Rettern wird sie niemand retten können.
 
Das kommt auf die Erfolge der FSA an. Die Türkei hat mit dem IS jahrelang aufs falsche Pferd gesetzt, der war den Kurdenmilizen mit ihrer US-Unterstützung nicht gewachsen. Ein Kurdenstaat oder ein Gebiet mit weitgehender kurdischer Autonomie östlich des Euphrat an der türkischen Südgrenze wird sich kaum noch verhindern lassen. Die Kurden sind schließlich auch Syrer.
 



:T

1. Mission -> Jerablus erobern
2. Mission -> Grenze vom Daesh befreien

Zwei Ziele schon erreicht. Die sämtliche Grenze vom Daesh befreit und das innerhalb einer Woche, wofür andere 5 Jahre brauchen.
 
@Harley Quinn:
Schön, dass sie vor ihrer eigenen Haustür kehren - jetzt wo der IS an allen Ecken verliert und von allen seiten zerbombt wurde, kann man ja mal anfangen auch irgendwas zu tun :T
 
Außerdem, wozu brauch die Türkei eine hoch moderne Armee? Die Staaten die an der Türkei grenzen sind Syrien, Irak, Iran, Griechenland, Armenien und so weiter.
Griechenland ist Natomitglied und der Rest hat bestimmt keine moderne Armee geschweige denn von der Ausbildung noch von der Anzahl vergleichbar.

Die Türkei plant ja nicht die Amerikaner oder so anzugreifen. Völlig ausreichend. :T

Sicher? Immerhin rücken die Gülen nicht raus, wenn das mal für Sultan Erdogan kein Kriegsgrund ist

Das eigene Militär hat Bomben aufs Regierungsgebäude geworden. Wach mal auf.
Und Polen hat 1939 das deutsche Reich überfallen.

Die sind meines Wissens z.B. noch mit dem G3 ausgerüstet, damit hat schon mein Vater während seiner Dienstzeit geübt.
Schlechtes Beispiel.
Während sich Waffen mit 5,56mm Nato in Kriegen mit wenig Sichtweite durchaus bewährten, sieht das in der Wüste völlig anders aus.
Aus diesem Grund haben zB die USA ihre M14-Bestände reaktiviert.

Das G3 mit seinem 7,62 Nato-Kaliber ist in der Wüste eine äußerst brauchbare Waffe, selbst die AK47 dürfte da wesentlich geeigneter sein als "moderne" 5,56mm Waffen.
Überhaupt hat sich auf diesem Gebiet wenig getan, selbst die Repetiergewehre G98/K98 aus der Kaiserzeit wären heute noch - mit einem brauchbaren Zielfernrohr ausgestattet - äußerst gefährliche Waffen.

Völlig anders sieht es bei Panzer und Panzerabwehr aus.
Wenn die türkischen Panzer keine Reaktivpanzerung haben oder ihre Gegner an dafür entwickelte Raketen mit Mehrfahr-Hohlladung gekommen sind, könnte das eine böse Überraschung werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Möglicherweise ist der IS ja auch nur nicht blöd und schaut zu wie die Türkei und die YPG sich gegenseitig bekämpfen um dann wieder anzugreifen wenn beide geschwächt sind. Oder aber der IS hat nen Deal mit der Türkei. Oder aber die Türkei ist dem westlichen Bündniss oder dem russischen Bündniss tatsächlich überlegen und bringt Frieden in die Region...(könnt ihr mal bitte aufhören zu lachen...)
Aber...was wird dann aus Syrien?
 
Sicher? Immerhin rücken die Gülen nicht raus, wenn das mal für Sultan Erdogan kein Kriegsgrund ist

Ist denke ich mal nicht ernst gemeint, deswegen antworte ich darauf nicht. Erst heute gab es zwischen Obama und Erdogan ein treffen in China.



Obama verspricht Erdogan Hilfe bei Aufklärung des Putschversuchs



Und Polen hat 1939 das deutsche Reich überfallen.

Ernsthaft jetzt? Nazivergleiche? :rolleyes:

Völlig anders sieht es bei Panzer und Panzerabwehr aus.
Wenn die türkischen Panzer keine Reaktivpanzerung haben oder ihre Gegner an dafür entwickelte Raketen mit Mehrfahr-Hohlladung gekommen sind, könnte das eine böse Überraschung werden

Die Sabra Panzer die eingesetzt werden haben Reaktivpanzerung
 
Zuletzt bearbeitet:
Es weißt darauf hin, daß die so weit weg vom Geschehen sind, daß die Panzerung letztendlich keine Rolle spielt.
 


Die Panzer sind an der Front gemeinsam mit den syrischen Truppen. Mit passiver Unterstützung ist gemeint, dass die Türkei lediglich 20-40 Panzer schickt und keine eigenen Truppen.
 
Ach, die Türken haben 500.000 Tausend Soldaten, aber die ganze Operation besteht für die nur darin, ein paar alte Museumspanzer an die Syrer auszuleihen?
 
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