Gut, dass du kein Personaler bist, du würdest demjenigen dann sicher eine Absage erteilen
Kommt auf die Bereiche und das Anforderungsprofil an. Wird erwartet, dass die Mitarbeiter flexibel und in hohem Maß geduldig sind, dann wäre ein solcher Anruf ein eindrucksvoller Beweis, dass der Kandidat das Anforderungsprofil nicht erfüllt. Das habe ich in #2 bereits angedeutet.
In welchem antiquierten Unternehmen arbeitest du, dass Zusagen mit der Post und nicht per Mail oder Telefon verschickt werden? Erwartet ihr auch handschriftliche Bewerbungen?
Ich kenne sogar einige Unternehmen, die das noch bevorzugen.
Es geht mit, wie gesagt, nur darum, mich interessant zu machen.
Dazu hattest du im Rahmen des Bewerbungsschreibens und des Bewerbungsgesprächs bereits ausreichend Zeit und Platz. Wie gesagt können deine Bemühungen sogar das Gegenteil von dem bewirken, was du dir davon versprichst.
Auch würde ich eher versuchen, dem Vorgesetzten zu schreiben statt dem Personaler. Denn seien wir mal ehrlich: 1. Es war kein Personaler anwesend und 2. hat ein Personaler doch nicht mehr viel zu melden, nachdem die Einladung verschickt wurde.
Dann hast du eindeutig die Stellung und Aufgaben des Personalers missverstanden. Seien wir mal ehrlich, der Personaler entscheidet, ob du genommen wirst und nicht die Sympathie des potentiellen Vorgesetzten zu dir.
Das was du sagen möchtest, mag zwar ehrlich und aus tiefstem Herzen kommen und du magst damit wohl die emotionale Seite ansprechen, aber seien wir mal ehrlich: Du hast dich bei einem Wirtschaftsunternehmen beworben und nicht im Krämerladen von deinem Großvater. Das Unternehmen interessiert prinzipiell erst mal 0 wie sehr du dich für die Stelle interessierst, sondern ob du die Anforderungen erfüllen kannst und wirst.
ich wären angeblich gleich auf gewesen, sodass sie das Los haben entscheiden lassen (ich hoffe immer noch, dass die Personalerin einfach unerfahren war oder mir einfach den wahren Grund nicht nennen wollte. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie losen. Klingt sehr unprofessionell
Du kannst heute kaum noch erwarten, dass dir ein Unternehmen offen kommuniziert, warum es dich nicht angestellt hast. Dazu gibt es viel zu viele juristische Fallen, in die man treten kann und dann hat das Unternehmen im schlimmsten Fall einen unnötig teuren Rechtsstreit und einen ungewollten Mitarbeiter an der Backe. Daher ist es sicherer zu sagen, man habe mit dir noch einen ebenso guten Kandidaten gehabt und das Los habe entschieden.
Da stellte ich mir die Frage: Hätte ich mich da interessant machen können? Kurze Googlesuche und viele verschiedene Meinungen von selbsternannten Experten und Personalern. Es brachte mich also nicht weiter. Deswegen meine Frage hier im Forum.
Ja, hättest du machen können,
im Bewerbungsschreiben oder
im Bewerbungsgespräch. Auch das ist eine indirekte Anforderung, die dein Arbeitgeber an dich stellt. Zur
richtigen Zeit alles Nötige zu tun und nicht erst, wenn es zu spät ist.
Achso, für's nächste Bewerbungsschreiben: