I'm late to the party, aber ich hab' jetzt mal die zweite Staffel von The Expanse geschafft. Geiler Scheiß, besser als die erste Staffel und das obwohl ich normalerweise den World-Building Aspekt bei Serien immer am liebsten mag. Die zweite Staffel knüpft wunderbar an die Problematiken der ersten an und erweitert die Konflikte auf das Universum. Hätte mir etwas mehr von den Beltern gewünscht, aber das kommt ja wahrscheinlich in der dritten Staffel zum Tragen.
Preacher hab' ich auch die zweite Staffel durch, ist gut aber nicht herausragend. Nette Popcorn Unterhaltung mit schönem schwarzem Humor.
Bei Wayward Pines mochte ich die erste Staffel ziemlich dolle. Sehr gutes Pacing, gute Darsteller. Bei der zweiten Staffel habe ich die ersten beiden Folgen geschaut und werde wohl jetzt aufhören. Muss nicht noch mal die gleiche Geschichte wie in der ersten Staffel sehen, lediglich variiert durch andere Darsteller und noch mehr Totalitarismus. Hat in dem Sinne ein bisschen die gleiche Problematik wie die zweite Staffel von Stranger Things, nämlich, dass durch die Auflösung des Mysteriums die Spannung flöten geht. Man weiß, wer die Strippen zieht und worin die Bedrohung besteht. Jetzt stolpern halt ein paar andere Charaktere durch eine Ungewissheit, die für den Zuschauer bereits aufgelöst ist. Da muss das Drehbuch mit anderen Überraschungen auftrumpfen und das sehe ich hier eher weniger. Bzw. habe ich nach den ersten beiden Folgen bereits eine ziemlich konkrete Vorstellung wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird (schrittweise Akzeptanz der neuen Gegebenheiten der frischen Charaktere, mehr Diktatur, Nahrungsversorgungsprobleme, Kampf gegen Abbies/Rebellen yadayadayada). Correct me if I'm wrong and it's worth it.