[Politik und Gesellschaft] Schweiz: Zuwanderung wird neu geregelt

In der Schweiz wurde am heutigen Sonntag eine Volksabstimmung, eingebracht durch die national-konservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), knapp mit 50,3 Prozent entsprochen. Bei der Abstimmung ging es um eine Änderung der Zuwanderungsregeln. Die Bürger stimmten damit gegen eine zunehmende Einwanderung. In Zukunft soll diese wieder über Kontingente gesteuert werden. Die Regierung muss binnen drei Jahren die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und über die Personenfreizügigkeit neu verhandeln. Das Ergebnis des Referendums hat aber auch Folgen für ganz Europa. Die Abschottung verletzt Verträge zwischen den Ländern. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso stellt sogar den privilegierten Zugang der Schweiz zum EU-Binnenmarkt in Frage.

Quelle:
 
Vielleicht erläuterst du das genauer, warum wir in Deutschland Leute aufnehmen, bezahlen und durchfüttern sollen die nur aus wirtschaftlichen Gründen hier her kommen?
Glaubst du dafür haben sich deine Vorfahren den Arsch aufgerissen und sich in diversen Kriegen abschlachten lassen? Dass man ein Land dann so zugrunde richtet?
Natürlich muss man solch einer Einwanderung einen Riegel vorschieben, da es ansonsten schnell eskaliert.

Da hat mein UrUrOppa gegen Napoleon gekämpft und meine Nachbarn heißen Nowak,Kowalski,Lewandowski und Król.

Da ist doch irgend etwas schief gelaufen. :rolleyes:
 
Da hat mein UrUrOppa gegen Napoleon gekämpft und meine Nachbarn heißen Nowak,Kowalski,Lewandowski und Król.

Da ist doch irgend etwas schief gelaufen. :rolleyes:

Du vergisst die Karpatendeutschen, die Wolgadeutschen, die Baltendeutschen, die Donauschwaben, die Sudetendeutschen, die Russlanddeutschen etc. Nach WK2 strömten 10 Millionen von denen in die BRD. Die Deutschen hatten sich nomadisierend über ganz Europa verteilt gehabt.
 
Da hat mein UrUrOppa gegen Napoleon gekämpft und meine Nachbarn heißen Nowak,Kowalski,Lewandowski und Król.

Da ist doch irgend etwas schief gelaufen. :rolleyes:

Schon klar das meine Aussage zu weit gefasst war.
Aber auch deine Nachbarn wie auch immer sie heißen, wohnen vielleicht schon lange hier, vielleicht auch seit Generationen.
Und es ging mir, ich wiederhole mich, darum, dass es legitim ist wenn ein Staat aussortiert wen er zuwandern lässt, und Ausländern ohne deutschen Pass die noch nicht lange hier sind vielleicht nicht so viel zahlt wie Menschen die schon lange hier wohnen.
 
Und es ging mir, ich wiederhole mich, darum, dass es legitim ist wenn ein Staat aussortiert wen er zuwandern lässt...

Bis hierher - okay, ja. Machen einige Staaten. Sie unterschreiben dann auch keine PFZ-bedingenden Verträge.

...und Ausländern ohne deutschen Pass die noch nicht lange hier sind vielleicht nicht so viel zahlt wie Menschen die schon lange hier wohnen.

Und was ist deine Begründung für diesen Teil? Das habe ich immer noch nicht verstanden. Willst du das ethnische Deutschtum mehr fördern? Wieso sollten wir die "Einheimischen" bevorzugen? Was wäre der logische, demokratische Grund dafür?
 
Aber auch deine Nachbarn wie auch immer sie heißen, wohnen vielleicht schon lange hier, vielleicht auch seit Generationen.
Und es ging mir, ich wiederhole mich, darum, dass es legitim ist wenn ein Staat aussortiert wen er zuwandern lässt, und Ausländern ohne deutschen Pass die noch nicht lange hier sind vielleicht nicht so viel zahlt wie Menschen die schon lange hier wohnen.

Das ist Unsinn, weil ein großer Teil der Deutschen keine Reichsdeutschen, sondern sogenannte Volksdeutsche waren. Die und deren Vorfahren haben überall in Europa Steuern bezahlt, nur nicht in Deutschland.
 
Und es ging mir, ich wiederhole mich, darum, dass es legitim ist wenn ein Staat aussortiert wen er zuwandern lässt, und Ausländern ohne deutschen Pass die noch nicht lange hier sind vielleicht nicht so viel zahlt wie Menschen die schon lange hier wohnen.

Ok, das ist natürlich ein legitimes Anliegen. Lieber Sozialhilfe/H4 in der 4. Generation als Leistungen für neue Einwohner als evtl. Investition. :rolleyes:
 
Prekariatslogik halt.

Die Industrie hingegen weiß genau, was sie der Zuwanderung verdankt.

Schon drollig, dass Wirtschaftsbosse objektiv die fortschrittlichen Kräfte sind, während das Lumpenproletariat sich auf die Seite der Reaktion schlägt.

Ganz anders, als im Lehrbuch.
 
Vllt. liegt ja das Problem eher wo anders.:unknown:
infografik-reichtum-5upz4c.jpg
 
Schöne Momentaufnahme.

Jetzt wäre es noch für unsere Blut- und Bodenanhänger interessant, wie sich das in den letzten tausend Jahren verändert hat. :D
 
Und was ist deine Begründung für diesen Teil? Das habe ich immer noch nicht verstanden. Willst du das ethnische Deutschtum mehr fördern?

?
häh?
es geht nicht um ethnischen Deutschtum, sondern was ein Mensch und dessen Vorfahren für einen Staat gezahlt und gemacht haben.
dabei ist es mir völlig egal welcher "Rasse" diese Mensch angehört oder woher er mal kam.

Ok, das ist natürlich ein legitimes Anliegen. Lieber Sozialhilfe/H4 in der 4. Generation als Leistungen für neue Einwohner als evtl. Investition. :rolleyes:

nein, das habe ich auch so nicht gesagt.
Natürlich muss man Arbeitskräfte die man braucht und nicht im Land bekommt von außerhalb zuwandern lassen.
Ich meinte nur, ein Staat darf für mich völlig legitim entscheiden, dass er keine Leute reinlässt die hier nur unserem Sozialsystem auf der Tasche liegen werden.
In anderen Ländern wie z.B. Australien wird das doch noch viel genauer gesehen.

Aber um endlich mal wieder die Kurve zu kriegen.

Wenn die Schweiz einfach nur die Zuwanderer besser aussortieren wollte, oder es konkrete Probleme mit gewissen Zuwanderern geben würde und man die nicht mehr reinlassen würde, dann wäre das für mich nachvollziehbar.
Aber einfach pauschal zu sagen wir lassen nur noch XXXX Menschen rein, das kann nur deren Wirtschaft schaden.
Ist mir ja prinzipiell egal, denn die Schweiz spielt ja keine große Rolle in der Weltwirtschaft.

Daher, 10 Seiten sind einfach schon zu viel für das Thema. So wichtig ist es einfach nicht.
 
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:D
Achso ja. Also nehmen wir an, deine Vorfahren waren allesamt deutsche Sozialhilfeempfänger und haben nichts für den Staat beigetragen - verdienst du dann mehr oder weniger als ein Ausländer? Muss man Ahnennachweise vorlegen, um rauszufinden, ob deine Vorfahren was geleistet haben? Oder nimmt man das pauschal an, weil bei dir im Ausweis "deutsch" steht?
 
omg, auch du raffst es nicht.
Darum geht es auch nicht.
Man kann sich doch aber gegen eine Zuwanderung von Menschen verwehren die nur hier Geld abzapfen wollen/werden, oder?
 

Zuwanderung eindämmen ist was anderes, als ethnische Unterschiede bei H4-Verteilung. Wie ich bereits sagte - das machen einige Staaten. Aber kein Staat würde solche Maßnahmen durchziehen, wie du sie vorschlägst und Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis zu Bürgern zweiter Klasse erklären.
 
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elgitarre schrieb:
es geht nicht um ethnischen Deutschtum, sondern was ein Mensch und dessen Vorfahren für einen Staat gezahlt und gemacht haben.

Wie willst Du das denn festellen, wer dazu gehört? Und wie willst Du feststellen, daß jemand nur wegen der Schnorrerei herkommt?
 
Indem z.B. die ganzen Gewerbeanmeldungen einfach mal überprüft werden, ob das Gewerbe dann auch wirklich existiert. Ist in Berlin-Neukölln sehr ulkig. Zweistellige Gewerbe in einer Straße und keine davon existiert. Aber es gibt ja bisher auch leider keine Kontrollen diesbezüglich. Dafür haben die "Gewerbetreibenden" Anspruch auf Kindesunterhalt, selbst wenn die Gören noch in der Heimat sind.
 
es geht nicht um ethnischen Deutschtum, sondern was ein Mensch und dessen Vorfahren für einen Staat gezahlt und gemacht haben.

Und wenn Mama mit einem Italiener fremdgegangen ist und es bei einem Seitensprung passierte?

Wenn Du vollanspruchsberechtigt werden willst, lass am besten gleich mal einen Vaterschaftstest machen.

Noch besser Du lässt Dein Erbgut sequenzieren. Könnte ja sein, da steckt viel mehr von einem Polen als von einem Deutschen drin, oder die Analyse fördert andere Überraschungen zutage. Das sollten wir besser ausschließen.
 
Das ist die Logik der Vertragsverhältnisse mit der Schweiz und das ist auch gut so.

Die Schweiz weiß, was sie unterschrieben hat. Wenn sie die Gestaltung internationaler Abkommen Volksabstimmungen überläßt muß sie eben die Folgen tragen.

Nachtrag:
Es ist doch eigentlich ganz einfach. Da die Schweiz keine souveräne Regierung besitzt werden zuküftige internationale Verträge in der Schweiz dem Volk zur Abstimmung vorgelegt, bevor sie in Kraft treten.
 
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