noch steht das gesetz ja nicht, also ist noch kein vertrag gebrochen

so wie ich das mitbekommen habe, hat die EU der schweiz bei den verhandlungen gesagt, dass man mit ~10.000 (ich meine es war 10.000, nagelt mich bitte nicht auf die zahl fest) einwanderer pro jahr rechnen müsse. aus den gedachten 10.000 wurden dann aber 80.000. wenn die EU also wollte das die schweiz ~10.000 einwander pro jahr aufnimmt, wo ist dann deren problem, wenn die schweiz jetzt versucht diese zahl gesetzlich zu erreichen.
es steht ja noch überhaupt nichts fest, aber wenn die schweiz, die zahl der einwanderer jetzt auf 20.000 pro jahr beschränken würde, was ja immerhin doppelt so viele sind, womit die EU gerechnet hat, dann dürfeten sie doch gar nicht meckern.
oder, was ich der EU auch zutraue (achtung, verschwörungstheorie

) sie wusste bereits vorher, dass weit mehr als 10.000 einwandern würden, aber haben haben es der schweiz bewusst verschiegen/falsche zahlen genannt, damit sie den vertrag unterschreiben.
die schweiz wäre natürlich viel besser beraten gewesen, wenn sie das auch mit den in vertrag aufgenommen hätten, dass halt auch wirklich nur so viele reindürfen, mit denen man auch gerechnet hat.
zumal es eh egal ist, ob sie jetzt durch die abstimmung den vertrag brechen, da ja wohl das recht der schweizer auf eine volksabstimmung höher wiegt, als irgendein vertrag.
Dass die Schweiz ein Handelspartner der EU ist, ist klar - aber die EU ist definitiv nicht fundamental abhängig von der Schweiz - weder, was den Strom, noch Importe oder sonst etwas angeht.
der strom der schweiz ist sicherlich egal, allerdings ihre stromleitungen nicht. dadurch wird nämlich ein großteil des stroms von frankreich an italien geleitet.