Ich hab da wieder mal was mitgebracht. Wir sind neulich über einen Zeitungsartikel gestoßen in dem es um die 2016er Ausgabe des Gault & Millau ging und dort wurden auch um einige Retaurants rund um meine Heimatstadt erwähnt und da haben wir uns zu dritt auf den Weg gemacht und uns ein 5-Gang-Menü gegönnt.
Zu Beginn gab es einen Gruß aus der Küche. Dabei handelt es sich um ein Gänseleberpralinè mit Rettich und einer fruchtigen Zutat, deren Name mir entfallen ist.
Der erste Gang bestand aus Wachtel, mit Gänsleleber, Wachtelei, würzigen Apfelstücken und das schwarze Zeug hatte die Konsistenz von luftigem Brot, schmeckte aber nach eher süß, wie Kuchen.
Anschließend gab es eine Zitronengras-Kürbissamtsuppe & Jakobsmuschel. Die Muschel wurde auf einem Tomaten-Chutney serviert und am Tisch wurde dies mit der Kürbissuppe übergossen. Am Rand befindet sich etwas Kernöl-Staub.
Der Zwischengang bestand aus einem Heilbutt im Kartoffelmantel auf einem Zusammenspiel aus Bete und Passionsfrucht und Meerluft.
Die Hauptrolle spielt ein Rehrücken mit Tannenhonig & Kartoffelknusper mit Kräuterseitlingen, Dreierlei vom Rotkohl und Würzbirne.
Vor der Nachspeise noch eine kleine Einstimmung aus der Küche. Diese bestand aus einem Allerlei der Quitte (Quittengelee, Quitteneis etc), Joghurt und das baiserartige rechts hatte die Optik von Styropor und ist im Mund förmlich geschmolzen.
Als Abschluss des köstlichen Menüs gab es feines von der Pflaume mit Gianduja-Fondant, Kondensmilch-Eis, Zimt und Krokant.
Das war wirklich ein tolles Menü, auch wenn die Leberbestandteile beim Gruß aus der Küche und beim ersten Gang jetzt nicht so mein Fall waren, aber von Gang zu Gang wurde es immer besser und vermutlich werden wir zum Saisonwechsel nochmal dort vorstellig.