Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

Regierungen und Bevölkerungen durch AfD und andere Nazis überfordert?

Was für Bomben haben wir denn hier bei uns?

9 seit 1980. München und Köln war der Verfassungsschutz und ist lange her. Vielleicht Ansbach, der IS will es wenigstens gewesen sein. Den Anschlag hatte ich bereits schon wieder vergessen.

Ich laufe nicht durch die Stadt und überlege, ob jemand vielleicht muslimischen Glaubens ist. Und ich denke im Bus nicht darüber nach, wer eine Bombe unter dem Pulli haben könnte.

Keine Ahnung warum jemand Angst vor dem Islam haben sollte.
 
Es ist nur seltsam, was als Terror wahrgenommen wird. Fährt einer mit einem Auto 3 Menschen um, dann ist das ein Terror.
Wird eine riesen Hochzeitsgesellschaft von einer Drohne zerbombt, dann ist das keiner..
Da fällt mir auf Anhieb Sir Peter Ustinov ein - "...der Terrorismus ist ein Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen."
 
Re: Regierungen und Bevölkerungen durch AfD und andere Nazis überfordert?



Du probierst etwas Irrationales rational zu erklären, ist in etwa so wie wenn Du eine Person mit Flugangst mit Statistik beruhigen willst.
 
Ich muß gar nichts erklären. Derjenige mit Flugangst hat ein Problem, nicht die Flugzeuge.
 
Du hast es nicht behauptet, was ich wiederum nicht behauptet habe. ;)

Ich meine, ich probiere es nicht, weil ich es nicht muß. Die Ängstlichen müßten (sich) erklären, warum sie Angst haben. Dabei könnte für sie selbst erstaunliches bei herauskommen.
Ich hatte weiter oben auf " Wer ist das Volk? Cottbus in Aufruhr" verlinkt. Da redete ein Mann davon, daß man Angst haben müsse durch die Stadt zu gehen. Später kam dann raus, er hätte eigentlich keinen Kontakt zu Ausländern. Noch später schien durch, daß seine Angst etwas damit zu tun hatte, daß es mit dem Braunkohleabbau zu Ende geht und damit mit der Stadt und der Region.
Sicher wird man Gründe für Ängste finden können. Aber die müssen nicht andere aufdecken und erklären. Vor allem aber sind sie keine Entschuldigung dafür, daß andere zu Sündenböcke für eigene Probleme gemacht werden.
Besagter Mann beklagt keine Überfremdung, die es tatsächlich gibt, sondern er hat Angst, daß wenn durch erhöhte Arbeitslosigkeit die Leute aus der Stadt wegziehen, daß dann Fremde kommen könnten, um die Lücken zu schließen.

Ok. Mit dem letzten Satz habe ich gerade für einen Einzelfall einen Erklärungsversuch abgegeben. :)
 
Angst vor Terror ist gemacht.
Sei es durch die Gespräche, wahlweise Panikmache in der Familie, dem sozialen Umfeld oder Hypersensibilität beim Nachrichten gucken/lesen.
Letzteres natürlich auch bei der Wahl der sachlichen oder reißerischen Medien.
(Ich kenne jemanden, der konnte die Berichte zu 9/11 nicht gucken. Weil da Tiere -die Suchhunde- ums Leben kamen. Ansonsten ist derjenigen Terror egal...)

Flugangst ist da. Einfach so. Mal bis zur Pupertät, meist erst nach der Pupertät.
Oft hängt sie mit der Akrophobie, der Höhenangst, zusammen.
 
Macht Angst jetzt blöd oder lässt es einen nach außen nur blöd wirken?
Es wirkt nicht nur so.
Es gibt Leute die ihre Kinder lieber auf Windpockenparties schicken als sie impfen zu lassen, aus Angst vor all dem radioaktiven Abfall in den Impfseren.
Weil mal ein "Forscher" behauptete die Masernimpfung würde Autismus auslösen hat die daraus resultierende Angst dafür gesorgt, dass wir heute wieder Infektionszahlen haben die aller Beschreibung spotten.

Und dann haben wir jene, die skandierend durchs Dorf ziehen und erklären der feige Flüchtling solle endlich wieder nach Hause ins Kriegsgebiet und dort für die Freiheit kämpfen, jedoch abends vor lauter Angst nicht mehr ins Stadtzentrum gehen weil sie dort einen Schwarzen gesehen hatten und sich nun bedroht fühlen....
 
Lächerlich wie hier einige User immer versuchen zu relativieren und alles als 'gefühlte Angst' hinzustellen.



'' Dabei ist der Handlungsdruck groß: Im vergangenen Jahr wurden deutlich mehr Deutsche Opfer eines Tötungsdelikts durch Asylzuwanderer als umgekehrt. Laut Bundeskriminalamt (BKA) fielen 2017 im Bereich Mord und Totschlag (inklusive Tötung auf Verlangen) „112 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war. 13 Opfer wurden dabei getötet.“ Die übrigen Taten waren versuchte Tötungen.

Umgekehrt wurden demnach 38 Zuwanderer „Opfer von Taten, an denen mindestens ein Deutscher beteiligt war. Kein Opfer wurde getötet.“ Das schreibt das BKA in seinem „Lagebild im Kontext der Zuwanderung“. Mit der Kategorie „Zuwanderer“ erfasst das BKA jene Untergruppe der hier lebenden Ausländer, die in den vergangenen Jahren über das Asylsystem zugewandert sind'

Das Verhältnis Deutsche : Zugewanderte sollte man bei dieser Betrachtung zusätzlich berücksichtigen!
 
Dabei geht es ja nicht um Täter, sondern um Tatverdächtige.
Man könnte also daraus schließen, daß man als Zugewanderter einem deutlich erhöhten Risiko unterliegt, bei einem Tötungsdelikt als Tatverdächtiger bei Ermittlungen berücksichtigt zu werden.

Stichwort Racial Profiling
 
Ja eben, genau deshalb kamen auch die "1054 Strafanzeigen, dabei 454 Fälle von Sexualdelikten, darunter auch mindestens drei Anzeigen wegen Vergewaltigung" (Wikipedia) an Silvester 15/16 (Kölner Dom/Hauptbahnhof) zustande.

Stichwort Racial Profiling

Übrigens kannst du dieses Argument auf beide Seiten anwenden, denn zu den deutschen Tatverdächtigen zählen auch Personen mit Migrationshintergrund + deutschem Pass.
 
Zuletzt bearbeitet:
Durch das Racial Profiling sind da viele erst gar nicht bis zur Domplatte gekommen.
Wie funktioniert das eigentlich rechtsstaatlich mit verdachtsunabhängigen Platzverweisen? Die Polizei ist ja kein Türsteher im öffentliche Raum.
"Du kommst hier nicht rein!"

Es gab 46 Anklagen und 36 Verurteilungen.
 
Ich würde das Gegenteil vermuten. Wie kommst Du darauf?
 
Profiling versagt: Anzahl der Straftaten.
Rechtsstaat versagt: 36 Verurteilungen bei 1054 Strafanzeigen.

Aber ich wollte hier nicht die Diskussion Richtung Silvester lenken, schau dir doch besser nochmal den Link oben an und mache dir Gedanken darüber, ob deine 'gefühlte Angst' Relativierungen nicht Fehl am Platz sind. :)
 
Es macht ja kaum einen Rechtsstaat aus,wenn versucht würde, möglichst aus jeder Anzeige eine Verurteilung anzustreben. Der Rechtsstaat wägt ab und folgt nicht dem Ruf der Straße.

Zu dem Link habe ich mich ja bereits geäußert. Es geht da um Verdächtigungen, nicht um festgestellte Schuld.

Und gefühlte Angst. Wie hängt die davon ab, ob die Deliktzahlen um 1-2 % steigen oder sinken?

Hast Du Angst auf die Straße zu gehen?
 
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