Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?



Ich frage ja, gerade weil ich den Artikel gelesen habe.
Seine Familie hat 1979 Deutschland als sicher empfunden. Dies hat sich vor "einiger Zeit" geändert.

Also besteht kein Grund für Dich, da einen Zusammenhang mit Flüchtlingen zu erfinden.

Muslimischer Antisemitismus ist und war eine ernstzunehmende Sache, die nicht plötzlich durch die Flüchtlinge importiert wurde.

Hier ein Artikel von vor 10 Jahren.



Einfach einen kommentarlos einen Link in den Thread zu posten, ist schon unschön. Wenn er aber dann aber gar nicht zum Thema paßt, sondern nur etwas suggerieren soll, dann wird es richtig finster. (vgl. AfD/Facebook)
 
Wenn man schon vor zehn Jahren festgestellt hat, „dass muslimische Schüler überdurchschnittlich stark zu antisemitischen Vorurteilen tendieren‟, wird sich das durch die Zuwanderung einer weiteren Millionen Muslime nicht reduziert, sondern forciert haben. Alles andere wäre tendenziöses Wunschdenken.

Und laß bitte die beleidigenden Anspielungen auf die AfD, bloß weil dir keine plausiblen Argumente mehr einfallen. Sonst trifft dich die Höchststrafe, die einem User von einem anderen in einem Forum widerfahren kann.
 
Moslems sind Antisemitisch?
Nein, doch... oh...



Wer hätte ahnen können das Moslems aus dem Nah-Ost ein Problem mit Juden haben....

Hat sich der Zentralrat eigentlich schon empört?
 


Argumente gegen was? Eine Explizite Aussage kam ja von Dir noch nicht.

Bei der Denkweise (diesmal exklusiv Deine ;) ) muß ja dann der Antisemitismus in Syrien rückläufig sein.:rolleyes:
 
Hat sich der Zentralrat eigentlich schon empört?

Der Zentralrat hat, wie es seine Aufgabe ist, seine "Besorgnis" ausgedrückt.
Was insofern interessant ist, dass sich in der Gruppe der "besorgten Bürger" auch welche jüdischen Glaubens befinden, nicht nur deutsche Rechtsextreme.
 
Wäre jetzt schon ganz stark überraschend, wenn mit der Einwanderung von etlichen Arabern der Antisemitismus nicht signifikant ansteigen würde.

Ich wüsste nicht, dass Syrer da eine positive Ausnahme darstellen. Im Gegenteil, Israel hält ja seit Jahrzehnten die Golanhöhen besetzt, von daher haben sie ja auch einen recht konkreten Anlass, der zum allgemeinen antisemitismus / antizionismus (läuft in dem Kontext ja imHo meist auf das selbe hinaus) noch dazu kommt.
 
Deutschland ist ein Land der Besorgten:
- die Flüchtlinge sind besorgt, dass ihre Heime brennen
- die Rechtsextremen bis zur bürgerlichen Mitte sind wegen Überfremdung besorgt
- die Linken sind über die Maßnahmen zur Grenzsicherung besorgt
- die Juden sind besorgt, gelyncht zu werden

Eine grassierende Besorgnis, ein führungsloses Land, was in Teilzeit aus Paris mitregiert wird.

Nicht besorgt sind Siemens, VW, Thyssen, Bayer usw, weil die zum Regieren keine Regierung brauchen.
 
Wäre jetzt schon ganz stark überraschend, wenn mit der Einwanderung von etlichen Arabern der Antisemitismus nicht signifikant ansteigen würde.

Das ist eine Frage der Erwartungshaltung. Wen das nicht überrascht, der hält vielleicht Muslime alle für antisemitisch und antiisraelisch gleichbedeutend mit antijüdisch. Es wird auch nicht beachtet, wo junge Muslime aufgewachsen sind, in einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft oder am Rande einer Westeuropäischen Gesellschaft.
Genausowenig wird der nicht muslimische Antisemitismus berücksichtigt.

Ich halte es gewagt da aus dem Bauch heraus zu entscheiden, ob der Anteil Antisemiten unter Flüchtlingen >= dem unter anderen muslimischen Migranten oder anderen Bewohnern ist.

Nicht alle Muslime sind antisemitisch, also ist
Muslim==Antisemit => mehr Muslime==mehr Antisemiten
schon ziemlich doof simpel. (EDIT, damit es alle verstehen: ) und falsch
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte es gewagt da aus dem Bauch heraus zu entscheiden, ob der Anteil Antisemiten unter Flüchtlingen >= dem unter anderen muslimischen Migranten oder anderen Bewohnern ist.
Das behauptet auch niemand.

hält vielleicht Muslime alle
Nein, das folgt daraus nicht. Das weißt du selber, deswegen schreibst du auch 'vielleicht' um zu diffamieren aber behaupten zu können 'hab ich ja auch nicht gesagt'.

Es wird auch nicht beachtet, wo junge Muslime aufgewachsen sind, in einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft oder am Rande einer Westeuropäischen Gesellschaft.
Leite eine relevante Aussage daraus ab, sonst spielt das keine Rolle.


Ich wiederhole das Argument gerne:
Syrer sind im Schnitt deutlich eher antisemitisch als Deutsche. Deswegen ist ein Anstieg von Antisemitismus zu erwarten, wenn viele Syrer einwandern.
 
Das schreibe ich nicht, um zu diffamieren, sondern um nicht auch etwas grundsätzlich zu behaupten.

Das ist dämlich das eigentliche Problem: Das von Dir gefettete ist nämlich gar kein kein Argument, sondern lediglich eine unbelegte Behauptung.
 
Mathe für Anfänger.

Wenn von den Moslems die herkommen prozentual weniger Antisemiten sind, als prozentual vorher in Deutschland waren, geht der prozentuale Anteil runter.
Trotzdem steigt die Zahl im Totalen.

Wenn von den Moslems die herkommen prozentual mehr Antisemiten sind, als prozentual vorher in Deutschland waren, steigt der prozentuale Anteil.
Zusätzlich steigt die Zahl im Totalen.


Alles im allen haben wir also mehr Antisemiten als vorher.
Da arabische Moslems je bekannt dafür sind die friedliebendsten Menschen auf der Welt zu sein, ist das natürlich ein großer Gewinn für die Sicherheit der deutschen Juden.
 

Stringenz und Logik deiner Argumentation befinden sich in freiem Fall.
Sie ist auf einem Niveau angekommen, wo es besser wäre, Kinderlieder zu singen.
(Vielleicht findest du ja heraus, was ich damit meine.)
 
ist nämlich gar kein kein Argument,
Eben doch, es ist per Definition ein Argument.

Prämisse: Syrer sind im Schnitt deutlich eher antisemitisch als Deutsche.
Konklusion: Es ist ein Anstieg von Antisemitismus zu erwarten, wenn viele Syrer einwandern.

Die Begründung = impliziten Prämissen zum mathematischen Hintergrund haben hier jetzt einige schon dargelegt. Wird dir aber sowieso geläufig sein.
DIe Prämisse scheinst du nicht abzulehnen. Du willst doch nicht ernsthaft sagen, du versteht Seedys Ausführunge in #4895 nicht?
Vielleicht ist es an der Zeit, von deiner Position abzurücken.
 
Eben doch, es ist per Definition ein Argument.

Meinetwegen. Dann hast Du also eine unbegründete Annahme, womit Deine Konklusion rein hypothetisch ist.
Es wäre also besser das Argument mit einem Konditionalsatz unter Verwendung des Konjunktivs zu verwenden.
Dann wäre logisch gegen das Argument nichts einzuwenden, ohne daß es bedeuten würde, daß es durch Flüchtlinge aus Syrien zu einem Anstieg von Antisemitismus in Deutschland gekommen wäre.
 
Alles Unfug. Die Juden haben festgestellt, dass Antisemitismus durch Araber und andere Muslime zugenommen hat.
Sie haben es in ihrem Lebensalltag empirisch festgestellt. Das ist ein hinreichendes Argument.
 
Zurück
Oben