Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

klar geht das. Und klar kann man sich für 4,50€ am Tag sowohl mit Nahrung als auch mit Trinken versorgen.
Aber sicherlich nicht so locker wie du es darstellst.
Und das Rauchen und Saufen Argument ist halt auch immer das selbe.
 
Ihr habt beide Recht!
keinbenutzername hat Recht, weil das Futter-Budget mit das erste ist, was man aufzehren muss, oder wo man dran gehen muss, wenn irgendwas zu ersetzen ist.

GrayFox hat absolut Recht, dass, man, wenn man vernünftig selbst kocht, mehr als die Hälfte, wenn nicht sogar mehr an Budget sparen kann und eventuell sogar die doppelte Menge zubereiten kann.

Das löst aber leider nicht das Problem : So viel Monat, so wenig Geld.
 
Wasser kommt aus der Leitung.

Wollte damit eigentlich nur sagen, dass nun wirklich niemand mit Hartz IV hungern oder Müll essen muss.
Einige besorgte Bürger meinen ja, dass ihnen mehr zustünde und das stattdessen nun Flüchtende bekommen.

@Hezu: Warum sollte ich, ich beziehe schließlich kein Hartz IV :--D
 
Ihr redet aber drüber, nur heißt dieser Thread "Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?" und nicht H4-irgendwas...
 
Und was interessiert es die Flüchtlinge, wenn deutsche Studenten den Unterschied zwischen Wareneinsatz und Verkaufspreis nicht kennen?
 
Sorry für die Einmischung.
Gut, sind es halt sogar etwas weniger als 6,-€ pro Kopf und pro Tag.
Ist mir aber relativ hupe, weil das gar nicht der springende Punkt ist. Der springende Punkt ist nämlich der Umstand, dass die tatsächlichen Sozialschmarotzer, die uns vielleicht überfordern können, mehr als das Dreifache verlangen und bekommen.
Die Flüchtlinge sind gar nicht das große Problem.

4.50EUR am Tag reichen ja wohl locker für einen Tag essen. Vielleicht weniger Tawak und Bier kaufen :^)
... und Folgende...
:m
Siehe oben....
 
So...Hezu hats ja schon versucht, aber ich sage es jetzt auch nochmal deutlich:
Hartz4 ist nicht Thema dieses Threads.

Macht dafür nen eigenen Thread auf, oder lasst es bleiben, aber hier in diesem Thread gehts mit diesem Thema bitte nicht mehr weiter.
 
Um zum Thema zurück zu kommen möchte ich mal wieder ein paar Zahlen in den Raum werfen.

Zum einen haben die rot-grün-versifften Gutmenschen der Deutschen Bank heute bekannt gegeben, dass sie in den nächsten Jahren ein erhöhtes Wirtschaftswachstum durch die aufgenommenen Flüchtlinge erwarten. Zwar entfalle ein Teil davon auf die staatlichen Ausgaben, deutlich mehr zum Wachstum dürften aber die in Zusammenhang mit der Migration stehenden Investitionen durch die Wirtschaft beitragen.

Die Flüchtlingskrise bedroht das deutsche Wirtschaftswachstum? Ganz im Gegenteil, heißt es aus der Deutschen Bank: Der Konzern erwartet wegen der vielen Migranten neue Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich.

Zwar geht die Bank in ihrer Prognose von einer zunächst nicht einfachen Integration der Ankommenden in den deutschen Arbeitsmarkt aus, betont aber dass Deutschland langfristig von den Flüchtlingen profitieren wird, wenn die nötigen staatlichen Investitionen vorgenommen werden.

Auch langfristig zahle sich Zuwanderung aus, denn mit ihr könne der Rückgang der Arbeitskräfte durch den demografischen Wandel abgefedert werden, fügte Schneider hinzu - denn Zuwanderer seien im Schnitt halb so alt wie Deutsche. (...)Die Integration der Neuankömmlinge in den deutschen Arbeitsmarkt komme nicht von heute auf morgen. Zudem müsse in den kommenden Jahren massiv in Deutschkurse und andere Qualifizierungsmaßnahmen investiert werden


Damit deckt sich die Einschätzung der deutsche Bank ziemlich genau mit den von mir hier schon öfters skizzierten ökonomischen Folgen und Wirkungen der Flüchtlingspolitik - fairerweise sei gesagt, dass es sich natürlich nur um eine Prognose handelt, und man mit einer solchen prinzipiell immer vorsichtig umgehen sollte.



Zum andern sei auf den des BAMF zur Flüchtlingskrise hingewiesen.

Zunächst hat es laut diesem Bericht im gesamten Jahr 2015 bis jetzt 331.226 Erstanträge auf Asyl in Deutschland gegeben, von denen knapp 40 % abgelehnt wurde. Das macht dann "Netto" etwas weniger als 200.000 Menschen die längerfristig bleiben werden, selbst wenn man von nochmal so vielen noch unregistrierten Flüchtlingen ausgeht kommt man bei weitem nicht auf die Anfang/Mitte des Jahres prognostizierten 800.000 bis über eine Millionen Flüchtlinge - auch da scheine ich mit meiner vor geraumer Zeit hier geteilten Prognose richtig zu liegen.

Eine weitere interessante Entwicklung die dem aktuellen Bericht zu entnehmen ist: Im Oktober 2015 sind mehr als 70 % der Flüchtlinge aus den Ländern Syrien, Irak und Afgahnistan gekommen. Damit kommt jetzt der weit überwiegende Teil der Flüchtlinge aus Ländern, die nicht im Verdacht stehen "Wirtschaftsflüchtlinge" zu produzieren, der Anteil der Flüchtlinge aus den Balkanstaaten ist merklich zurückgegangen - ob das am Wintereinbruch, der "Aufklärungsoffensive" der Bundesregierung oder den erschwerten Bedingungen der Durchreise durch die anderen EU-Staaten liegt sei mal dahingestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie will man den festellen woher die kommen, wenn man nicht kontrolliert?

von den 60% der abgelehnten bleibt einfach ca 90% hier. somit sind deine Zahlen wertlos.
 
Jetzt sogar schon 94%... von was?

Edit: Nur mal zur Nachfrage: Falls du dich auf die Angaben von Seon beziehst: Er spricht von 60%, von denen der Antrag angenommen wurde, nicht abgelehnt. Wo kommen jetzt deine 60% her?
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt sogar schon 94%... von was?

Ist doch egal.

Genaue Zahlen kann man eh nur in einem Polizeistaat mit Meldepflichten, hohen Strafen für Verletzung derselben und vielen, vielen Razzien wissen. So ein Polizeistaat wie die alte DDR ist die BRD glücklicherweise nicht.

Politisch motivierte Schätzungen sind die Datenbasis.
 
Wozu gibst du dir die Mühe da noch nach einer Quelle zu fragen? Es ist doch relativ offensichtlich wie das hier läuft: Die einen lesen Studien, Berichte und Stellungnahmen, werten diese aus und bringen sie in die Diskussion ein, die andern werfen mit frei erfundenen Zahlen und Behauptungen um sich, die meistens gar keine Grundlage haben, und wenn doch dann stellt sich bei näherer Betrachtung oft heraus dass der Rezipient seine eigenen Quellen nicht verstanden hat.
 
@Seonendseounli:
Und wieder unterschlägst du den Umstand, dass die Anzahl der Asylanträge nicht ansatzweise mit der tatsächlichen Anzahl der Flüchtlinge übereinstimmt.
Es sind nämlich bis einschließlich September bereits .

Dazu kommen die geschätzten 290.000 Flüchtlinge - die Zahlen kommen ebenfalls vom BAMF - die noch gar nicht registriert sind.
Und wir haben noch die Monate Oktober, November und Dezember, die in deiner Statistik noch gar nicht erfasst sind.

Und davon ausgehend, dass eben die meisten der abgelehnten Asylbewerber das Land trotzdem nicht verlassen, ist deine prognostizierte Zahl von 400.000 im Lande verbleibender Flüchtlinge völlig an den Haaren herbei gezogen.

Ich habe dich schonmal der manipulativen Zahlenverdreherei bezichtigt und du hast es erneut eindrucksvoll bestätigt.
 
Ich habe dich schonmal der manipulativen Zahlenverdreherei bezichtigt und du hast es erneut eindrucksvoll bestätigt.

Große Worte für einen kleinen Geist ;)

Selbst die FAZ schreibt zu den Zahlen des EASY-Systems:
auch wenn manche Flüchtlinge möglicherweise doppelt gezählt worden seien oder Deutschland schon wieder verlassen hätten.


Die noch nicht registrierten Flüchtlinge habe ich außerdem in meiner Prognose berücksichtigt. Insofern sehe ich nicht wo ich hier groß daneben liege.
 
Zwar geht die Bank in ihrer Prognose von einer zunächst nicht einfachen Integration der Ankommenden in den deutschen Arbeitsmarkt aus, betont aber dass Deutschland langfristig von den Flüchtlingen profitieren wird, wenn die nötigen staatlichen Investitionen vorgenommen werden.
Bezeichnend ist allerdings, dass man hier wieder mal nach dem Staat ruft.
Unsere Wirtschaftskonzerne sollten sich endlich mal wieder ihrer sozialen Verantwortung bewusst werden, die sie gegenüber "dem Staat" haben - und eben nicht nur gegenüber ihren Aktionären.
Es ist nicht immer nur der Staat für Investitionen in Bildung und Ausbildung zuständig, sondern insbesondere die Unternehmen, die anschließend von gut (aus)gebildeten (potentiellen) Mitarbeitern profitieren.

Und wieder unterschlägst du den Umstand, dass die Anzahl der Asylanträge nicht ansatzweise mit der tatsächlichen Anzahl der Flüchtlinge übereinstimmt.
Es sind nämlich bis einschließlich September bereits .
Das mag sein. Die 60% von evillive stimmen allerdings auch nicht. Im Jahr 2014 wurden 202834 Asylanträge gestellt (BAMF und statista.com) und 41044 abgelehnt. Das sind bei mir rund 20% und nicht 60. Und von diesen 20% sind bis Februar 2015 noch rund 60% in Deutschland geblieben.
Das wiederum ist aber auch gar nicht weiter schlimm, denn schließlich sieht unser Rechtssystem, dem sich die Flüchtlinge ja gefälligst anzupassen haben ;), auch Widerspruchsverfahren gegen einen Ablehnungsbescheid vor. (Unter anderem deshalb dürfte es sich in 2014 auch nur um 173072 Erstanträge gehandelt haben, während 29762 Folgeanträge gestellt wurden.)
 
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