Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

Bist du das Krümelmonster? Dauernd Kuchen, Keckse Kekse...

ja dauernd Kuchen, weil du einfache Sachen nicht verstehst. So wie das mit den Unterkünften. Es gibt genug - eben nicht.

Unterkünfte gibt es auch genug - theoretisch. Man hätte sich nur rechtzeitig vorbereiten müssen. Aber wer behauptet dass eines der reichsten Länder der Welt, mit einer der leistungsstärksten Volkswirtschaften überhaupt, nicht in der Lage wäre eine - zugegeben - relativ große Zahl an Flüchtlingen über den Winter zu bringen, der hat sich von der Realität sehr weit entfernt.

von der Realität bin ich also sehr weit entfernt?

Das Geschäft mit der Wohnungsnot -- Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland steigt, freie Unterkünfte sind rar. Das ruft auch skrupellose Geschäftsleute auf den Plan: Mancher Vermieter versucht, mit horrenden Mieten Kapital aus der Notlage der Städte zu schlagen.


Überall fehlen Unterkünfte : So funktioniert die private Unterbringung von Flüchtlingen


Unterkünfte für Flüchtlinge: Alles besser als Zelte
 
Trotz aller Wohnungsnot: In Deutschland stehen mehr als 1,7 Millionen Wohnungen leer


Und das sind nur die Wohnungen. Dazu kommen leerstehende Gebäude aller Art, Schulen, Ämter/Behörden, Kasernen usw. usf.

Aber für die vielen Links bekommst du von mir einen Kecks Keks! :)

ja dauernd Kuchen, weil du einfache Sachen nicht verstehst. So wie das mit den Unterkünften. Es gibt genug - eben nicht.
Immer hin habe ich gelernt das man einen Kuchen mindestens an eine, höchstens aber an 16 Personen verteilen kann. Lol.
von der Realität bin ich also sehr weit entfernt?
Ja
 
Das Problem dabei ist ja, wie schon so oft erwähnt, die Verteilung der Asylbewerber, aber darauf achtet ja anscheinend nicht jeder.
 
Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Deutschland Wohnraum staatlich bewirtschaftet. Wo Wohnungen frei waren oder die Bewohner zuviel Wohnraum beanspruchten wurde requiriert. Anders wäre die Unterbringung der vielen Millionen Vertriebenen aus den Ostgebieten nicht möglich gewesen. Auch heute gibt es Familien, die über mehrere Wohnungen verfügen. Ich kenne Wohnungen, wo auf 80 qm vier Menschen wohnen und andere, wo einem einzigen über 200 qm zur Verfügung stehen. Also, selbst wenn es nicht gelingt, in den nächsten Wochen bis zum Winter ausreichend neuen Wohnraum zu schaffen, ließen sich so alle Flüchtlinge unterbringen. Geschäftemachern würde damit auch der Boden entzogen, ein wünschenswerter Nebeneffekt. Geschäftemacherei sollte nicht als Grund dafür herhalten, die Flüchtlinge nicht menschenwürdig unterzubringen.
 
Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Deutschland Wohnraum staatlich bewirtschaftet. Wo Wohnungen frei waren oder die Bewohner zuviel Wohnraum beanspruchten wurde requiriert.


Vorsicht.

Damals konnte man sagen, die Deutschen sollen die Suppe, die sie sich gemeinsam eingebrockt haben, auch gemeinsam auslöffeln. Sie waren Kriegsverlierer, also allesamt selber schuld am Elend.

Heute ist diese Argumentation nur über Hilfskonstruktionen möglich. Man müsste erklären, die BRD trage als Mitglied des imperialistischen Kartells Verantwortung für die aktuelle Entwicklung, und das ist dünnes Eis. Verantwortung natürlich nur anteilsmäßig, und wie groß wäre der der BRD?

Im Falle Afghanistans ist die Beweislage einigermaßen schlüssig, aber zu Syrien fiele mir wenig ein.
 
Im Falle Afghanistans ist die Beweislage einigermaßen schlüssig…
Auch nicht wirklich. Eine Rechtfertigung gibt es für die Afghanen, die mit den deutschen Truppen direkt zusammengearbeitet haben, z.b. Übersetzer, sonstige Bedienstete. Denn die und ihre Familien gelten im eigenen Land als Verräter und haben bei der Rückeroberung der Gebiete durch die Taliban eher geringe Überlebenschancen. Siehe dazu: .

Bei den Flüchtlingen aus Eritrea, von denen man momentan auch immer hört, weiß ich nicht so recht, was ich denken soll. Zumindest aus unseren Nachrichten ist Eritrea vollkommen verschwunden. Positiv klingen trotzdem nicht.
 

Sehr schlau das Aussetzen vom Mindestlohn zu fordern
bzw. es kommt auf den "Prüfstand"
damit bringt man die Arbeitssuchenden natürlich überhaupt nicht gegen die Asylbewerber auf, klasse CDU :T

„Bei Einstiegs- und Qualifizierungsmaßnahmen sollte deshalb der Mindestlohn nicht greifen“, sagte der CDU-Politiker.
Das macht für mich gerade aber auch keinen Sinn, soweit ich es gilt der Mindestlohn sowieso nicht bei einer Einstiegsqualifizierung.
Klasse auch
befristete Ausnahme vom gesetzlichen Mindestlohn erforderlich
Ja ne ist klar, dann wird schön gekündigt zum Ablauf der Ausnahme hin und der nächste wird eingestellt.
Ich kann verstehen dass man damit versucht Arbeitgeber einen Anreiz zu geben diesen Menschen die hierher kommen und schlecht Deutsch sprechen einen Job zu geben aber so heitzt man die Lage nur weiter auf.
 
Auch nicht wirklich.

Doch, doch.

Die Bundeswehr war an einem Krieg beteiligt, der keines seiner Ziele erreicht hat und am Ende eine schutzlose Bevölkerung hinterließ.

Der Afghanistan-Krieg war eine einziges Desaster, und Deutschland war von Anfang an dabei, wiewohl anfangs mit Hacke und Schaufel und erst später mit Schützenpanzern und der US-Luftwaffe***.

***Mir fiel der Name nicht ein, jetzt hab ich ihn wieder: Oberst Klein

Wen die Geschichte interessiert, der schaue hier:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Afghanistan-Krieg war eine einziges Desaster, und Deutschland war von Anfang an dabei, wiewohl anfangs mit Hacke und Schaufel und erst später mit Schützenpanzern und der US-Luftwaffe***.
Gutes Stichwort: Wenn du die Flüchtlinge nach Schuld verteilen willst, dann solltest du schon mal ein paar sehr große Schiffe über den Atlantik chartern
 
Doch, doch. Die Bundeswehr war an einem Krieg beteiligt, der keines seiner Ziele erreicht hat und am Ende eine schutzlose Bevölkerung hinterließ.

Der Afghanistan-Krieg war eine einziges Desaster, und Deutschland war von Anfang an dabei, wiewohl anfangs mit Hacke und Schaufel und erst später mit Schützenpanzern und der US-Luftwaffe***.
Da widersprech ich Dir ja gar nicht. Die Amis haben damals gebrüllt, und die ganze Nato stand bei Fuß, obwohl der Bündnisfall mehr als zweifelhaft war.

Zumindest haben die Deutschen in Afghanistan ein positiveres Bild hinterlassen als die Amis.
 
Heute ist diese Argumentation nur über Hilfskonstruktionen möglich.
Für die Begründung von Wohnraumbewirtschaftung kann auf sonst übliche "Konstruktionen" wie Gemeinwohl oder überragende Bedeutung für die Stabilität der demokratischen Grundordnung zurückgegriffen werden. Ich hatte das Nachkriegsbeispiel nur zur Verdeutlichung der logistischen Machbarkeit angeführt. Von so einer Maßnahme wäre nicht nur der von Deutschen genutzte Wohnraum betroffen, sondern Wohnraum in Deutschland.
 
Die Enteignung von Millionen unbescholtener Bürger trägt bestimmt zur "Stabilität der demokratischen Grundordnung" bei.
Wenn es dann keinen bundesweiten Aufstand gibt, weiß ich auch nicht was sich dieses Volk noch alles gefallen lässt.
 
Da widersprech ich Dir ja gar nicht. Die Amis haben damals gebrüllt, und die ganze Nato stand bei Fuß, obwohl der Bündnisfall mehr als zweifelhaft war.

Keiner hat mitgemacht, weil er gezwungen wurde, sondern jeder, weil er sich davon was versprochen hat. Alles war freiwillig. Und natürlich hatten speziell die Deutschen allen Graund, die Amerikaner nicht hängen zu lassen.

Wenn man weltweit operiert, aber keine geeigneten Flugzeuge hat, muss man sich gutstellen mit einem, der sie hat. Sonst sitzt man im Ernstfall on der Patsche.
 
Du, deine Beschreibung trifft auf jeden zu der in Deutschland ein Haus besitzt oder darin wohnt.
Zusätzlich triffst du genau die einflussreichsten Leute, oder glaubst du die Oberschicht wohnt in 50m²-Wohnungen?
 
Für die Begründung von Wohnraumbewirtschaftung kann auf sonst übliche "Konstruktionen" wie Gemeinwohl oder überragende Bedeutung für die Stabilität der demokratischen Grundordnung zurückgegriffen werden.

Das Recht auf Eigentum ist duchs GG geschützt, man braucht sehr schwerwiegende Gründe, um es auszuhebeln. Für Gesetzesänderungen braucht man Mehrheiten im Parlament. Das wäre für jede Partei glatter Selbstnord.
 
Es geht ja nicht um Enteignungen. Aber selbst wenn, wäre keine Gesetzesänderung sondern nur ein Gesetz zum Art.14(3)GG nötig. Entsprechender Druck durch die Flüchtlinge auf der Strasse würde das Gesetzgebungsverfahren schon beschleunigen. Sie haben nichts zu verlieren außer ihrem Leben, das Volk steht schlechter da.
 
@Nero:

Wie Hamburg und Berlin will auch Bremen künftig leerstehende Gewerbe-Immobilien notfalls gegen den Willen der Eigentümer als Flüchtlingsunterkünfte nutzen. An einem entsprechenden Gesetzesentwurf wird zur Zeit gearbeitet, bestätigte Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne). Zur Zeit sind viele Flüchtlinge in Bremen in Zelten untergebracht, auch einige Turnhallen sind umfunktioniert worden, weil es an Unterkünften fehlt.



Gruß
Baer
 
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