Wenn sich kein Ethanol bilden würde hätte ich ziemlich verkackt...
Was du meinst ist Methanol

und das bildet sich auch aber nur äusserst gering.
Ein Richtwert für Gesundheitliche Beinträchtigung beim Menschen liegt bei 4g, bei Obstbränden sind die Grenzwerte (aus dem Kopf raus) bei 300mg/l.
Daher müsstest du über 13 Liter Schnaps trinken um dich damit zu vergiften.
Methanol ist in der Vergangenheit hauptsächlich dann negativ aufgefallen, wenn Spirituosen damit gepanscht wurden, dass heißt wenn reines Methanol zum Strecken des Alkohols beigemischt wurde.
Siehe z.B. hier:
Hier mal einen Auszug:
Der Gesetzgeber hat wegen der Toxizität des Methanols EU-weit rohstoffabhängige Grenzwerte festgelegt. Für Brand aus Williams-Christ-Birnen ist beispielsweise der bei Früchten höchste Methanolgehalt von 1.350 g/hl reiner Alkohol (r. A.), entsprechend 1,7 % vol Methanol bezogen auf r. A. zulässig. Für Wodka dagegen beträgt der Methanolhöchstgehalt rohstoffbedingt lediglich 10 g/hl r. A., entsprechend 0,01 % vol Methanol, bezogen auf r. A. Im Vergleich hierzu enthielten die verfälschten tschechischen Spirituosen Methanolgehalte von bis zu 20 % vol.
Das heißt das bei Williamsbirne sogar 5,4g Methanol auf einen Liter 40%igen Schnaps zulässig sind.
Die "gefährlichen" Grenzwerte erreichst du ohne nachträgliches Beimischen von reinem Methanol nicht, daher ist das Thema beim selber kelltern oder brennen kein großes Thema.
Btw. hab ich vor dem Abziehen von der Hefe 1,5 Liter Wein abgebrannt, nun hab ich 0,3Liter 38%igen Honigschnaps daheim
Qualitativ sehr hochwertig, er "brennt" nicht nach sondern ist sehr mild. Allerdings nicht besonders Geschmacksintensiv.
Muss ihn nach dem Brennen vllt. noch etwas lagern, vielleicht wird es dann besser.