PrivatDEMail: "Configuration Problem"?!

Aber warum sollte man eine geschäftliche Mailadresse bei einem "Offshore" kostenlosen, nichtspeichernden und hin und wieder ausfallenden Mailanbieter einrichten? Da geschäftlich fällt die mögliche Anonymität sowieso weg und Free-Anbieter sowieso, die ja eigentlich alle Traffic- oder Speicherbegrenzungen haben.
Aus dem gleichen Grund, aus dem es auch immer wieder kommerzielle Anbieter gibt, die GMX / GoogleMail / T-Online etc als Geschäftsadresse verwenden. Wobei ich bei PrivatDEMail davon ausgehe, dass die Emails nicht gescannt, analysiert, mit meinem Google Profil und meinen Surfgewohnheiten abgeglichen werden und mir anschließend darauf passende Werbung präsentiert wird. - Im Gegensatz zu den vorher genannten Anbietern. Zugegeben ich würde auch keine geschäftliche Email über so eine Adresse laufen lassen, aber es gibt schlicht Leute, die das tun.
Außerdem stehen zumindest an einem gewissen Punkt auch Endverbraucher vor geschäftlicher Kommunikation. Etwa wenn Max Müller sich eine Homepage erstellen lassen möchte oder wenn Petra Meier bei Amazon Artikel kauft oder oder oder oder oder.. Von Endverbrauchern kannst du wohl kaum erwarten, dass sie ein Unternehmen gründen, nur um ihre Privatkäufe darüber abzuwickeln. ;)

Privatdemail nutze ich eigentlich nur für "Vertrauliches" und fast immer PGP verschlüsselt.
Wenn du die Emails verschlüsselst, kannst du sie auch gleich über GMX versenden. Dass du an eine Person B Emails schickst, sieht das NSA bei PrivateDEMail und bei GMX gleichermaßen und wenn der Inhalt verschlüsselt ist (und das NSA die Crypto nicht brechen kann, wovon ich momentan noch ausgehe), dann ist das bei PrivateDEMail genauso wie bei GMX. ;)

Ich hoffe übrigens, dass du mit Cloud deine selbst eingerichtete Cloud meinst, die du auch selbstständig verschlüsselst. Denn wenn Mailinhalte in Google Drive speicherst, kannst du auch gleich GoogleMail (unverschlüsselt) nutzen. ;)
 
Nein, mit GMX etc. werden noch immer IP Adressen übertragen. Bei Privatdemail nicht. Wenn der Dienst etwas weniger Ausfälle hätte, wäre ich sofort dabei dort meine Hautmailadresse einzurichten. Da man für Sachen wie Paypal, Ebay... aber eine Mailadresse braucht, die auch zu 100% funktioniert komme ich um GMX nicht drumrum. Die Anbieter kennen sowieso meine echte Identität und mit Werbung habe ich dank Adblock keine Probleme. Leider ist es bei den großen Firmen irgendwie nicht möglich, verschlüsselt kommunizieren zu können. Funktionieren würde es auf jedenfall, jeder Schwarzmarkt um Deepweb macht es vor...

Nein, ich nutze momentan Ubuntu One und probiere nebenbei noch Box. Selbstverständlich sind alle Inhalte verschlüsselt und Google Dienste nutze ich nicht mal auf meinem Android Handy :D
 
Wenn du über VPN surfst, können die Dienste loggen, wie sie wollen und die IP vom VPN mitschicken. ;)
Das wäre die eine Sache, die andere Sache ist die, dass dein Gesprächspartner wohl durchaus deine IP sehen können darf, oder? Schließlich sollte der ohnehin deine Identität einwandsfrei prüfen können.

Dass du eine Email senden wirst, sieht letztlich das NSA, wenn die Überwachung denn wirklich soweit ist, wie angepriesen, ohnehin spätestens dann, wenn du entsprechende Seiten deines Mailproviders aufrufst. Bzw. eine entsprechende Verbindung aufbaust. Verschlüsseln kannst du auch über die "normalen" Dienste. Es wird ja schließlich kein eigenständiges Email(versand)protokoll bei verschlüsselten Emails verwendet, sondern lediglich die Email mit einem verschlüsselten Text übertragen.



Gegen wen willst du dich denn eigentlich abschirmen?
Gegen das NSA im Speziellen, gegen deinen Emailprovider, gegen Dritte, gegen alle?
 
Surfe im normalen Betrieb aber nicht mit VPN.
Vielleicht eventuell mal bei Grauzonenaktivitäten :D

Der Gesprächspartner darf meine IP natürlich sehen, aber wer weiß, wer sich die Mail aller ansieht...
Die SSL Übertragung zum Mailserver sollte man natürlich verwenden, aber solange die Mails danach unverschlüsselt gespeichert oder weiterübertragen werden ist es onehin sinnlos.

Ich schirme mich grundsätzlich gegen so vieles wie möglich ab. Es zeigt sich ja immer öfter, das Macht gerne missbraucht wird und Daten dann unerlaubterweise weitergegeben und ausgewertet werden. Solange ich auch nur etwas kontrollieren kann, wer wie viele Daten von mir sammeln kann, mache ich das auch. Datensparsamkeit ist ja bei der heutigen Jugend ein Fremdwort geworden. Früher hätte ich beim Einkauf beim Bäcker auch nicht meinen Perso einscannen lassen.
 
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