[Praktikum] Telefoninterview - Lücke im Lebenslauf erklären

Ich muss dabei an Tinder denken - was ein 'Freund' manchmal benutzt.

Da kriege ich manchmal Dating Vorschläge von so 30+ Frauen
Freund = BurnerR confirmed :p

Würde das auch nicht in den Lebenslauf tun. Erwähnen musst du das natürlich, wenn einer fragt.

Handel im Rahmen des rechtlich möglichen, wie jeder weise Mensch und erst recht die Unternehmen.
Amen.
 
Das ist natürlich sehr ärgerlich, aber lass dich da nicht entmutigen.
Mach nicht den Fehler und werde jetzt verbittert deswegen. Du wirst sicher für die nächsten Jahre, bis du dich halbwegs bewiesen hast, mit Vorurteilen kämpfen müssen aber irgendwann ist das auch vorbei.

Im Endeffekt kannst du vielleicht sogar einfach irgendwann sagen, dass du länger studiert hast oder Studiengänge gewechselt hast. Solltest dir halt nicht Berufe aussuchen wo dein Knastaufenthalt eine Rolle spielt.
 
Ich will noch nachtragen:

1. Würde ich mich von google nicht so leicht abspeisen lassen. Es geht um deine karriere. frag-einen-anwalt.de oder direkt zum anwalt und mal kurz beraten lassen. Nicht schluss machen bis du 100% sicher bist das es nicht geht.. oder eben dann mit anwalt google anschreiben.

2. Aus reiner taktischer sicht stellt sich ja die frage, ob ein potenzieller AG eher den Bewerber googlet (und dann BeSure verwirft) oder eher eine Einstellung vermeidet wenn BeSure das mit dem Knast erwähnt.
Ich denke da rein aus taktischer Sicht: Nicht erwähnen und damit leben, dass einige AGs ihn googlen.
 
Man kann auch kostenlose Beratung von Arbeitsamt & Co. in Anspruch nehmen. Vielleicht kann man ja auch einfach die JVA fragen oder einen Wiedereingliederungshelfer oder was es da gibt… würde dafür kein Geld zum Fenster rauswerfen.
 
Was ich mit meinen Posts meine ist mehr so aus der echten Arbeitswelt und nicht aus: Träum Dir was ;)

Mal angenommen, BeSure unterschlägt beim Gespräch, bzw.Interview die Geschichte. Oder lügt sogar.
Verkauft sich ansonsten ziemlich gut, bekommt extrem gutes Feedback und den Satz: wir sehen sehr gute Chancen für Sie, Herr BeSure.

Also Firma freut sich, unser Kumpel, der uns mittlerweile ans Herz gewachsen ist, freut sich wie Bolle und macht sich Hoffnungen.
Dann wird von der entsprechenden Behörde das beantragte Führungszeugnis an den potenziellen AG geschickt und:
Also Herr BeSure, das hatten Sie aber nicht erwähnt. Unter diesen Voraussetzungen haben Sie sicher Verständnis, dass wir Abstand nehmen.

Ich fände es viel wichtiger, *wie* er die Geschichte formuliert.
Ich bin als junger Mann computertechnisch über die Stränge geschlagen.

Die Idee Eingliederungshelfer zu kontaktieren oder Bewährungshelfer/JVA/sonstige Institutionen, halte ich für einen guten Anfang.
Wir empfehlen auch, dass Telefoninterviews geübt werden. Also das Verhalten bei unangenehmen, schwierigen Fragen.
Das kann man auch mit zuverlässigen Mitstudierenden trainieren.
 
Ich will einfach zu einem Arbeitgeber der akzeptiert dass ich in Haft war, es bereue und mich auf dem guten Pfad befinde. Aber die geben mir nie wirklich eine Chance denen das zu erklären.

Ich les hier mal so still mit aber muß mich mal kurz was loswerden.
Ich finde, das was du hier so schreibst und wie du dich hier gibst definitiv einen AG verdient hätten der es mit dir probiert und den wirst du auch finden.
Allerdings sind Menschen kacke und das sind sie schon lange. Schubladendenken ist halt leicht und ich denke jeder von uns würde bei einem Kandidaten ins Grübeln kommen, selbst wenn er perfekt für die Stelle wäre, der einen Knastaufenthalt hinter sich hat.
Das Entscheidende ist wie man damit umgeht und das bewertet, zum Beispiel nachfragen ob die Tat Bezug zum Tätigkeitsbereich hat usw.

Lies mal von Fallada "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst". Das Ding ist 80 Jahre alt und trotzdem aktuell.

so long
 
mehr so aus der echten Arbeitswelt
Wie gesagt, konkretisiere das doch mal und schreib mal explizit hin, was du weißt, anstatt einen anekdotischen Beitrag zu verfassen.
Wie viele / Welche AG verlangen ein Führungszeugnis?
Ich kenne das nur so, dass man wenn dann mit Unterschrift erlauben muss, dass der AG es kriegt bzw. man beantragt es und lässt es einfach direkt an den AG schicken. Das passt aber irgendwie nicht zu deiner Geschichte, denn wenn der AG ein Führungszeugnis verlangt fragen sie ja BeSure erstmal danach, das taucht ja nicht aus dem Nichts auf.
Und inwiefern / wann ist das ein Kündigungsgrund?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Arbeitsverhältnis kommt dann ganz einfach vorbehaltlich des sauberen Führungszeugnis zu stande.
Stellt sich das dann als nicht sauber raus ist der Vertrag nichtig.
Ob und welche Arbeitgeber ein Führungszeugnis verlangen weiß ich nicht. Im öffentlichen Dienst ist das aber z.B. gang und gebe
 
Aus eigener Erfahrung kann ich übrigens sagen, dass man als Selbstständiger ("Freelancer") meistens kein Führungszeugnis braucht, außer man bewirbt sich als Handwerker bei einer großen Firma.
 
Also ich musste bei 4 von 6 Arbeitgebern ein Führungszeugnis abgeben .... Und wenn ich oben lese das ehr sich in der IT / Consulting bewirbt wundert mich das nicht.... (Ist ja auch mein Fachgebiet). Wer zum Teil auf Alles digitale im Unernehmen zugriff hat - oder jedenfalls auf strategische Punkte - sollte vertrauenswürdig sein - da möchte sich die Firma absichern.
 
Wie gesagt, konkretisiere das doch mal und schreib mal explizit hin, was du weißt, anstatt einen anekdotischen Beitrag zu verfassen.
Wie viele / Welche AG verlangen ein Führungszeugnis?

Und inwiefern / wann ist das ein Kündigungsgrund?

Das war von mir in keinster Weise ein anekdotischer Beitrag.

Nahezu alle Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes und angeglichene Institutionen verlangen polizeiliche Führungszeugnisse.
Manche (wie bei mir damals) sogar zusätzlich noch Flensburger Auszüge. Egal, ob ein Funk- oder Firmenwagen gefahren wird.
Banken, Sparkassen, etc werden ein Führungszeugnis fordern.
Vielleicht nicht unbedingt für ein befristetes Praktikum, aber wenn man dann später fest anfangen soll, dann bestimmt.

Von Kündigungsgrund habe ich nichts geschrieben, nur vom Abstandnehmen einer Einstellung, bzw. Vergabe eines Praktikumsplatzes.

Alleine wegen seiner fast herzerwärmenden Art hoffe ich, wie andere wahrscheinlich auch, dass BeSure eine gute Stelle bekommt,
oder dass ihm ein Arbeitgeber die Chance gibt, sich zu beweisen. Und dass er nicht den Mut verliert :)
 
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  • #34
Leute vielen Dank für eure Hilfe :)

Wollte euch noch mitteilen, dass ich am Freitag auch ein Telefoninterview hatte (echt krass wie viele Firmen heutzutage erst ein Telefoninterview wollen) und das lieft durchweg positiv. Mir wurde sogar sofort zugesagt am Telefon, da ein Vorstellungsgespräch nicht von Nöten sei und der Weg sowieso etwas zu weit ist.

Bezüglich der 2-Jahres-Lücke: Beim Gespräch wurde ich dazu aufgefordert wieder über meinen Lebenslauf zu berichten und habe dann an der Stelle der 2 Jahres-Lücke gesagt, dass ich da private Probleme hatte und deswegen erst 2 Jahre später mit der aktuellen Hochschule begonnen habe.
Und das Seltsame war, dass meine Gesprächspartner gar nicht mehr auf die 2 Jahre eingegangen sind oder sich dafür interessiert haben.

Nun ja, ich weiss nicht ob das jetzt schlimm ist wenn ich das hier erwähne in welcher Firma ich jetzt ein Praktikum habe. Aber ich lass es lieber, wenn's jemand unbedingt wissen will kann er gerne eine PN schreiben.
 
Na, das ist ja mal ein netter Anfang.
Geschwindelt hast Du ja nicht und wenn Du Dich da beweisen kannst und die Dich während des Praktikums schätzen lernen..wer weiß ;)
 
Mal eine Frage, steht auf einem Führungszeugnis eigentlich nur etwas zu der Tat oder auch etwas darüber wie weit diese zurückliegt? Weiß ich wirklich nicht....

Ich könnte mir vorstellen, das wenn alles bei ihm positiv verläuft, er dann eigentlich nicht immer das "gebrandtmarkte" Kind sein muß - schließlich kann man mit 15 was doofes angestellt haben, aber mit 25 und den richtigen Menschen im Leben - sollte man eigentlich über irgendwelche Richtersprüche hinwegsehen können, oder?

Ich meine, andere Taten verjähren nach 5 Jahren. Warum ist es bei manchen Sachen nicht ähnlich, schließlich sollte man, da kenne ich mich allerdings auch nicht aus, nicht sein Lebenlang wegen einer Sache "bestraft" werden - als ob man sich nie mehr ändern wollen würde oder hat.

Gibt natürlich auch andere Fälle als vielleicht BeSure das Bild hier vorwegträgt, aber ich meine auch generell gesehen.

Ich glaube daran das sich Menschen ändern können, wenn sie wollen oder müssen...
 
Wenn man als Jugendlicher was getan hat, steht das im Jugendstrafregister und wird in der Regel mit 21 gelöscht. Taten verschwinden auch aus dem Führungszeugnis nach ein paar Jahren.
 


Aber etwas "konkreter" kannst du nicht sein?

Das würde mich pauschal auch mal interessieren wie das im Erwachsenenalter gehandhabt wird.

PS: Es gibt ja auch schwere und leichte Straftaten, was ist wie betroffen?
 
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  • #39
@theSplit
Also mir wurde von meinem Anwalt gesagt, dass der Eintrag in meinem Führungszeugnis nach einigen Jahren gelöscht wird. Aber nach wie vielen weiss ich leider nicht genau.

Ich weiss nur, dass mein Bruder keinen Eintrag in seinem Führungszeugnis hat, aber glaube nur, weil er mit Bewährung entlassen wurde. Ansonsten weiss ich leider auch nicht, was und wie genau die Tat im Führungszeugnis steht, hab' keins beantragt.
 
Hilft ja auch nicht wirklich weiter, zahlen zu kennen bzw. die Dauer wie lange diese zurückliegen, beurteilen zu können, ist ja auch wichtig - wenn nicht sogar wesentlich.

Aber du hast deine Tagebücher auch ins Internet gestellt, finde ich gut. Auch wenn ich etwas denke, war das "hier" nur ein Test..... ;)
Aber das will ich dir auch nicht unterstellen.

Übrigens aber, du MUSST für eine .DE Domain ein Impressum angeben, also wer Inhaber ist. Das ist wesentlich....

Du solltest auf eine andere Domain umsteigen...
 
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