Politische Apathie

Genau, das BGE, weil man mit Gewalt alle Ungerechtigkeit lösen kann, man muss nur genug davon einsetzen.
 
Das Problem ist eben, dass die Politik einfach nur aus Hype besteht. Man denkt nicht langfristig, sondern beschäftigt sich nur mit irrelevanten kurzfristigen Themen.

Die kurzfristigen Probleme lassen sich nämlich super austauschen und den Konsumenten bei der Stange halten. Politik ist wie das halbjährige Update von Apple.

Außer einem S am Ende, immer der selbe kram.

Langfristige Probleme in der Politik erfordern Disziplin, Wissen, Engagement und Herzblut. Dinge, die man zwar mit Geld motivieren, aber nicht kaufen kann.

Das ist ein inhärentes Problem der Demokratie wie wir sie haben (Macht auf Zeit durch Wahlen). Wenn alle 4 Jahre gewählt wird, entscheiden die Wähler aufgrund der vorangegangenen 4 Jahre, i.d.R. entscheidend ist sogar nur der kurze Zeitraum vor der Wahl, der ausschlaggebend für die Wahlentscheidung ist. Insofern muss die Regierung ihre politischen Entscheidungen auch immer davon abhängig machen, wie sich das auf ihren Machterhalt auswirkt. Der letzte Kanzler seit Helmut Schmidt der eine in seinen Augen richtige politische Entscheidung auf Kosten seines Wahlerfolges getroffen hat war Schröder mit der Agenda 2010. Das hat ihn wie Schmidt seine Wiederwahl gekostet, in beiden Fällen hat sich die Entscheidung im Nachhinein als richtig herausgestellt, bei Schröder noch mehr als bei Schmidt.

Siehe auch USA, wo man einen Präsidenten eigentlich immer wiederwählt, da er durch die festgelegten zwei Legislaturperioden die letzten 4 Jahre seiner Amtszeit regieren kann wie er das für richtig hält ohne auf eine Wiederwahl achten zu müssen. Erklärt auch den regelmäßigen Wechsel zwischen demokratischen und republikanischen Präsidenten, die eigentlich auch immer zweimal gewählt werden.

Bei näherer Betrachtung trägt die Schuld daran allerdings das Volk, das politische Entscheidungen (die häufig wirtschaftspolitische sind) in seiner Tragweite überhaupt nicht versteht, und selbst wenn, dennoch niemals eine Partei wiederwählen würde, die zwar 100 Arbeitsplätze geschaffen hat, aber wegen derer Steuerpolitik man sich z.B. das Auto nicht mehr leisten konnte.

Noch.




Anschließend herrschen einige Jahre absolute Rezession, Arbeitslosigkeit, Aufstände usw. und dann gibt es den großen Reboot und alles beginnt von Vorne.

:m
 


Was denn? War doch bisher immer so :unknown:

Den Reboot hatte man meist in Form einer Währungsreform.

Oder wie siehst du das?
 


Ach das mit den Aufständen ist garnicht so weit hergeholt.

Was in Griechenland passiert ist kann man schon fast als Aufstand bezeichnen.
 
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