Paul Walker stirbt bei Verkehrsunfall

Schon richtig, aber wenn zwei Leute sich so ein Auto leihen, von denen einer (der Fahrer) professioneller Rennfahrer ist, dann machen die das nicht, um langsam zu fahren.
Außerdem hat dieser Walker, wie ich gelesen habe, oft genug betont, dass er auf schnelle Autos und schnelles fahren steht.
Und er ist ja auch freiwillig mitgefahren.

Davon abgesehen fahren sich jeden Tag tausende Menschen tot, ich verstehe also das ganze Brimborium nicht.
 
@Hober Mallow:

Ist ja auch keiner aufgefordert mitzutrauern. Für viele ist es halt ein großer Verlust, zumal er auch sehr stark sozial engagiert war.

p n
 
Tja, mag sein.
Ich jedenfalls hatte vorher noch nie von ihm gehört.

Außerdem ist Jeder Tote ein Verlust für Bekannte und Verwandte. 99,9% schaffen es nur nicht in die Medien. Das heißt aber nicht, dass der Tod eines Paul Walkers ein größerer Verlust ist als der von Hugo Meier von um die Ecke.
Das ist das, was mich ander Sache so nervt. Überall ist vom "großen Schauspieler" Paul Walker die Rede. Dass da noch jemand gestorben ist, interessiert offenbar keine Sau. Da reicht es nur für ein paar Nebensätze. Wenn überhaupt.

Aber egal, wie gesagt, täglich sterben Hunderttausende Menschen. Ist also nichts, was irgendwie außergewöhnlich oder wichtig wäre. Wer sich für so etwas interessiert, kann ja die Todesanzeigen lesen. Da gibt es sogar in der kleinsten Tageszeitung jeden Tag so einige von.
 
Jedesmal wenn ein Prominenter stirbt kommt die Floskel "Jeden Tag sterben hunderttausende Menschen, für die interessiert sich keiner!". Und weisste warum? Weil zu denen keiner einen persönlichen Bezug hat. Wie sollte man um Leute trauern, deren Tod man überhaupt nicht mitkriegt?
Paul Walker war nun mal ein bekannter und beliebter Schauspieler, da ist es ja wohl klar, dass um den Leute trauern, während "Hugo Meier von um die Ecke" mit Freunden und Familie auskommen muss, wenn er den Löffel abgibt.
 
Die bittere Wahrheit ist, dass der Paul Walker eben wichtiger war, als die anderen Menschen, die sterben. Warum berichten News nie über alleinerziehende Mütter, die es schaffen ihr Kind zum Fußball zu bringen, zu arbeiten und bei der Tanzschule der Tochter vorbeischauen. Das sind Helden. Das ist ein Wunder. Dann dürfte man ja gar nichts mehr angucken oder gar keine News mehr lesen, weil es überall immer nur um Mediengeilheit geht und was sich am meisten verkauft!?

Es ist unmöglich an alle zu denken. Dann könnte man nicht mehr einschlafen und würde seelisch zerstört sein, wenn man wissen würde, welches Leid sogar jeder Einzelne von uns macht.

Allgemein halte ich es aber für unsinn um Prominente zu trauern, weil sie keine persönliche Bindung haben und mich nicht kennen. Das ist doch albern. Ich freue mich ja auch nicht, wenn Kanye West sich ein Ferrari kauft. Was habe ich davon?
 
Weil zu denen keiner einen persönlichen Bezug hat.
Ein persönlicher Bezug zu einer Rolle in einem FIlm? Ah ja. Das sind dann wohl die gleichen Leute, die Sean Connery für einen Geheimagenten halten. :D
Die allermeisten, die jetzt um ihn "trauern" haben ihn noch nie im Leben gesehen, geschweige denn, dass
sie auch nur ein Wort mit ihm gewechselt haben. Was sie von ihm "kennen" sind die Rollen, die er gespielt(!!!) hat. Wo ist denn da die Beziehung?

Aber egal, wie gesagt, es gibt wichtigeres. Vor allem gibt es wichtigeres als Schauspieler.
 
Man trauert ja nicht um die Person. Aber man kann doch durchaus bedauern, was einem dadurch in Zukunft entgehen wird.
 
Die Filme waren nicht besonders gut und ein besonders guter Schauspieler war er auch nicht.

Die einzige Lektion die ich mitnehme, dass man nicht bei Leuten mitfahren sollte, die zu schnell fahren und sich immer anzuschnallen.

Das Leben zu genießen. Es kann jederzeit vorbei sein.
 
. Für viele ist es halt ein großer Verlust, zumal er auch sehr stark sozial engagiert war.

p n

wie stark war er denn engagiert?
Und war das richtiges Engagement oder nur PR?

Bei Promis die Charity machen wäre ich immer misstrauisch.

Ich denke jemand der sozial eingestellt ist heizt nicht mit 200-250 so rum dass er auch andere gefährden kann.
Das gilt auch als Beifahrer. Man weiß mit wem man fährt, man kann auch mal sagen fahr langsam.

Aber alles nur Spekulation, vielleicht war es ja auch alles ganz, ganz anders.
 
häh? Warum sollte ein Feuerwehrmann sozial eingestellt sein?

Und nur weil andere die deiner Meinung nach sozial eingestellt sind auch nicht an andere denken wenn sie rasen ist das was?
Richtig? Erklärung? Beweis für was?

Ich wäre wie gesagt bei Charity Promis immer misstrauisch. Den wahren Menschenfreund erkennt man an anderen Dingen.
Z.B. dass er auch im Straßenverkehr auf die Sicherheit anderer achtet. Natürlich auch noch vieles mehr.

Aber ansich wieder mal ein dummes Thema.
Es mag hart klingen, aber ich kann nicht traurig sein wegen Menschen die ich nicht persönlich kenne und die mir nichts bedeuten.
 
@elgitarre:

Tatsächlich kann ich dir auf Anhieb nur dies nennen:
Er soll darüber hinaus aber ständig engagiert gewesen sein, ich weiß ich bin mit der Behauptung in der Bringschuld möchte jetzt aber am späten Abend nicht mehr alle durchgehen. :cool:

Und ich finde es macht wohl einen Unterschied, ob er selbst am Steuer saß oder nicht. Niemand kann sagen, ob er den Fahrer angefeuert hat oder wollte das er langsamer fährt. Darüber können wir nur spekulieren.

p n
 
na prima, ein echter "an hero" wie Ryan Dunn und andere vor ihm.. hätte vielleicht weniger von seiner eigenen medizin nehmen sollen..
 
Und ich finde es macht wohl einen Unterschied, ob er selbst am Steuer saß oder nicht.

hast du den Wagen gesehen? Um ne Porsche so zu zerlegen muss der schon min. 200 gefahren sein.
Und ich denke da sollte man als Beifahrer auch intervenieren können/sollen.
Aber das ist ja auch egal. Die Sache ist vorbei.

Es ist immer schlimm wenn sowas passiert. Trotzdem muss man froh sein keine Unschuldigen zu Schaden kamen.
 
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