Ein neuer Vorschlag:
1. Wenn die physische Grundlage meines Bewusstseins mein Bewusstsein notwendig hervorbringt;
2. wenn die physische Grundlage meines Bewusstseins mein Bewusstsein in kleinsten Zeitabschnitten hervorbringt;
3. wenn mein Bewusstsein meine Gewissheit einschließt, dass ich bin;
4. dann bin ich in kleinsten Zeitabschnitten gewiss, dass ich bin;
5. aber ich bin mir gewiss, dass ich derselbe bin, an den ich mich erinnere, und derselbe bin, den ich erwarte;
6. also bin ich mir in jedem kleinsten Zeitabschnitt gewiss, dass mein Ich gleich ist mit dem Ich meiner Erinnerung an das Vergangene und dem Ich meiner Erwartung des Zukünftigen;
7. wenn die Eigenschaften lebendig und tot Physischem zukommen;
8. die physische Grundlage des Bewusstseins an einen neuen Ort kopiert wird und am alten Ort vernichtet wird;
9. dann kommt der alten physischen Grundlage meines Bewusstseins die Eigenschaft tot zu, und der neuen physischen Grundlage meines Bewusstseins die Eigenschaft lebendig;
K1: weil (1) und weil (2): die neue physische Grundlage meines Bewusstseins bringt mein Bewusstsein notwendig hervor;
K2: weil (6) und weil (K1): also ich bin mir gewiss, dass mein Ich gleich ist mit dem Ich meiner Erinnerung an das Vergangene; (diese Gewissheit unterscheidet sich nicht von der Gewissheit, derer ich in jedem anderen kleinsten Zeitabschnitt gewiss bin).
K3: weil (K2), weil (7) und weil (8): gibt es zwei Betrachtungsweisen: die physische Grundlage betrachtet, bin ich tot; aber ich bin mir gewiss, zu sein; das ist kein Widerspruch, wenn die Prämissen wahr sind.
Die alte physische Grundlage meines Bewusstseins wurde ausgetauscht durch eine Kopie. Geschieht das innerhalb eines kleinsten Zeitabschnittes, bemerke ich davon nichts. Dauert der Vorgang des Kopierens länger, bemerke ich eine Wahrnehmungslücke. Wird die alte physische Grundlage meines Bewusstseins nicht zerstört, gibt es zwei Bewusstseins mit für einen kleinsten Zeitabschnitt derselben physischen Grundlage; in diesem Zeitabschnitt sind die Bewusstseins gleich.
Beim Teleportieren kommt es also entscheidend darauf an, dass das Original in der Zeit eingefroren und zerstört wird, bevor im nächsten kleinsten Abschnitt das nächste Ich hervorgebracht wird; dem Original wäre sonst nämlich gewiss, dass es gleich nicht mehr sein wird, sobald es bemerkt, dass es nicht das Ich ist, das von einer physischen Grundlage hervorgebracht wird, das an einem anderen Ort ist als vorher. Das muss eine scheiß Situation sein.