Meta-Diskussion über die Vertretbarkeit der Diskussion über Lockpicking

Also wenn hier Leute, die Jiu-Jitsu praktizieren, mit gewissenlosen Schlägern verglichen werden, hört der Spaß auf. Ich selbst wurde einige Male übel mitgenommen, weil ich Angst hatte dass mein Gegenüber in der typischen Straßenschlägerei gegen meine Kampfkünste keine Chance gehabt hätte.
Klar, dem Vollidioten der mir die Nase gebrochen hat, hätte ich auch stattdessen das Genick brechen können, aber ich bin eben kein gewissenloser Schläger. Deswegen versuchte ich es im Geist des Jiu-Jitsu mit weniger destruktiven Methoden wie "Bein stellen" und "wegrennen" und landete halt selbst im Krankenhaus.


Wie schon gefühlte 200x in diesem Thread angemerkt (hab nur drübergescrollt): Es geht immer um den Kontext.

Hast nicht alles gelesen, was? Jiu-Jitsu ist nicht unbedingt starßenkampf-tauglich... :D
Und verallgemeinert wurde mit Sicherheit auch nicht! Brauchst dich also nicht angegriffen zu fühlen...

--- [2014-01-10 14:51 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---


Wenn es so harmlos ist, wozu die Extrainformation? Ich sehe normalerweise keine StGB-Auszüge über Körperverletzung auf den Seiten von Kampfsportvereinen.

Hmm.... Ab einem gewissen Gürtelgrad wird sowas teilweise aber in den Prüfungen abgefragt... ---> (Putativ-)Notwehr und so...
 
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Du und einige andere hier verstehen nicht den logischen Zusammenhang: Wenn Gruppe A Teil von Gruppe C ist und Gruppe B Teil von Gruppe C ist, schließen sich A und B nicht aus. Genauso wie A nicht B sein muss.
Nicht jeder Einbrecher ist Lockpicker

Da musste ich jetzt lachen. Du argumentierst sogar gegen dich selbst? Wenn also nach dir nicht jeder Einbrecher ein Lockpicker ist, ist natürlich auch nicht jeder Lockpicker ein Einbrecher.


Was für ein Unnötiges Eingehen auf eine Einzelperson. Mittlerweile frage ich mich ja ernsthaft, ob TheHSA ein Troll ist.


Bei mir wurde auch schon mal durch das Knacken eines Schlosses eingebrochen, von (k)einer bekannten Personengruppe. Mit dem Ziel, an Informationen zu kommen – die sie letzten Endes auch bekamen. Deswegen werde ich jetzt aber auch nicht paranoid und will jeden Lockpicker ins Gefängnis werfen. Meine Herrn, bitte mal auf dem Boden bleiben.


EDIT: zum Thema Kampfsport: Irgendwann (so ab dem grünen Gurt) haben wir regelmäßige Unterweisungen in Dos und Don'ts beim Anwenden der Techniken bekommen. Geht ja auch darum, bei einem Wettkampf nicht als unfair disqualifiziert zu werden.

Ich habe mich btw nicht angegriffen gefühlt, warum auch. Aber ich finde, man (bzw. bestimmte Personen) sollten nicht von Dingen reden, von denen sie keine Ahnung haben. Z.B. vom Lockpicking, Kampfsport oder auch Kinderpuppen.
 
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Also Jungs......ich hab mir vor 2 Jahren eine Eigentumswohung gekauft und hatte auch die Herren von der Beratungsstelle "Einbruchsschutz" der Kripo im Haus. Die haben mir ganz klar gesagt, dass Einbrüche per "Lock Picking" praktisch nicht existent sind und im Bereich unter 0,5% liegen.

Ich habe mich damals auch mit dem Thema Einbruchschutz befasst und war sehr froh, dass ich in Lockpickingforen Empfehlungen für gute Schlößer bekommen konnte und mich über die grundsätzliche Funktion von Schlössern informieren konnte.

Lock Picking heißt ja nichts anderes als sich mit der Funktionsweise von Schlössern auseinander zu setzen. Wer das verbieten will, der kann echt nicht ganz frisch im Kopf sein.
 
Tut mir leid nach 5 Seiten hatte ich genug da der TS sich immer wieder selber disqualifiziert.

@TS

Ich finde es toll dass Du eine Sache nicht verstehst aber erstmal dagegen bist.

Desweiteren sind deine Vergleiche immer wieder toll, Du setzt Einbrüche mit Kinderpornographie (dem Herstellen), Mord und Vergewaltigung gleich. Kamen da noch Beispiele wie Kannibalismus und Nekrophilie (würde ich Dir zutrauen)? Pietät und Relationen sind anscheinend Begriffe die Du nicht kennst, vielleicht schaust Du auch mal ins entsprechende StGB deines Landes und fragst Dich warum die verschiedenen Straftaten anders bestraft werden.

Ich habe einen Freund der dies auch als Hobby betreibt, damit Du den Reiz nachvollziehen kannst, probiere es doch mal selber aus. Dann würdest Du merken wieviel Feingefühl und Geduld man dafür benötigt. Was mich auch gleich zum Nächsten bringt.

Ein Einbrecher wird sehr unwahrscheinlich Lockpicking als Einbruchmethode verwenden. Denn dort gilt es je schneller man drin ist desto geringer ist die Gefahr ertappt zu werden, je länger der Einbrecher braucht desto gefährlicher wird es und er bricht ab. Einbrecher suchen sich andere Methoden raus (dafür genügen Schraubenzieher und beschissene Fenster[es gibt noch andere Methoden aber man möchte nicht 10Minuten für ein Schloß brauchen]).

Inwiefern ist es moralisch fragwürdig dies zu trainieren? Bist Du wirklich der Überzeugung das Menschen mit Beruf usw die sich einfach dafür interessieren auf einmal anfangen irgendwo einzubrechen? Warum sollten sie dies tun? Natürlich halten sich auf einmal alle für den nächsten Val Kilmer aus The Saint. Dies würden höchstens Leute probieren die "Nichts" zu verlieren haben, meinst Du Einbrechen per Lockpicking (mit Hauptaugenmerk auf t) ist dort die Wahl um aus der Geldnot zu kommen? Schau Dich mal in der Welt um Betrug, Drogenhandel, Prostituion und Überfälle sind da wohl schneller und mit "weniger Aufwand" verbunden. Da man dort nicht erstmal Monate investieren muss um alleine die Fähigkeit zu haben dies erfolgreich zu tun. Kann es irgendwie sein dass Du eher Lockpicking dazu verwenden würdest um irgendwo einzusteigen?

Zu deinem Argument Kampfsport dient der Defensive. Zunächst es gibt nur eine einzige Kampfkunst die einzig und allein der Defensive dient, Aikido. Alles Andere kann man offensiv einsetzen, frag Dich dochmal warum in der Armee Andere gelehrt werden. Klar ich komm auch mal in die Versuchung jemanden umzuhauen, werde es aber nie tun.
Warum? Weil ich keine Lust auf einen Strafprozess habe, da ich mich auch in Notwehr verantworten muss und anders hätte handeln können. Na merkste wo wir jetzt langsam wieder ankommen?

Die Vernunft des Menschen. Am Lockpicken gibt es Nichts was moralisch fragwürdig ist oder ethisch nicht vertretbar. Die Möglichkeit des Missbrauchs ist nicht ausgeschlossen aber sehr gering im Gegensatz zu anderen Tätigkeiten oder Wissen. Aber wenn die Angst vor Missbrauch dazu führt dass wir Wissen verbieten oder uns nicht aneignen dürfen dann hat die Gesellschaft versagt und wir dürften ganz andere Probleme haben. (Ich verzichte darauf Dir die zahlreichen positiven Beispiele [von Seite 1-5] nochmals darzulegen, da Du sie dort schon 1A ignoriert hast).
 
Man kanns wohl wirklich nicht oft genug wiederholen:
Wenn alle sich so destruktiv wie möglich verhalten würden, dann stünde bereits kein Stein mehr auf dem anderen.
 
[...]Wenn alle sich so destruktiv wie möglich verhalten würden, dann stünde bereits kein Stein mehr auf dem anderen.

Glücklichweise starten nicht alle Menschen jeden Tag im Anarchie&Arschlochmodus, von daher dreht sich die Welt immernoch weiter, inklusive der Menschen :)

MfG
Mr. J
 
Haha, das ist stark. Hast du es mal durchgelesen?

„Auf einmal ist ein fremder Mann in meinem Schlafzimmer gestanden“ so berichtet die 33 jährige Ute S. dem Versicherungsvertreter. „Nein er hatte kein Brecheisen in der Hand, nur zwei dünne Metallstäbe, das konnte ich genau erkennen!

Noch mehr geile Zitate:

„Lernen kann man es in jedem dieser Hinterhofklubs, die als Sportverein angemeldet sind.“

„Niemand lernt Schlösserknacken ohne einen Hintergedanken“

„Es klingt für uns Polizisten unglaubwürdig, wenn sich 10 seltsam anmutende Männer in einem verrauchten Hinterzimmer treffen, und sich über die verschiedenen Methoden von Tresoren-Knacken zu unterhalten“

Seriöse Ausbildung ist das A und O

Kurz gesagt, wer bei mir Michael Bübl, „Lockpicker, bzw Schlossknacker“ erlernt, geht mit dieser Ausbildung einem seriösen Berufsweg nach und bewegt sich nicht in einer Zwielichtigkeit, wie es auf manch einem Gesellen haftet, der dieses Handwerk nicht auf solidem Wege gelernt hat. Es verhält sich etwa wie ein Doktor mit abgeschlossenem Informatikstudium zu einem pickeligen Hacker aus dem Kinderzimmer.
:rolleyes:

Zwei einfache Sperrsonden – mehr ist nicht notwendig um bei 99 Prozent der Wohnungen einzudringen. Einbrecher haben das unkontrollierte Lockpicking längst als Einbruchsmethode entdeckt.
Männer treffen sich in Hinterzimmern und üben das Schlossknacken – Für den Bürger eine grosse Gefahr
...

Scheint ja ne echte Profi-Page zu sein. Und hoppla, in den Links verweist er sogar auf: Hier erhältlich: Geheimwissen Schlüsseldienst bei Konradin Medien.

Michael Bübl scheint der Axel Springer der Schlosserzeitungen zu sein, ich werde ihm mal ne Mail schreiben, vielleicht steigt er hier in die Diskussion ein.
 
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Da die Argumentation ist seltsam und könnte dummerweise in viele Bereich der Gesellschaft ausgedehnt werden.
Beispiele:
ITler, besonders im Bereich Sicherheit -> da wäre jeder sofort ein Hacker
Kampfsportler -> prügelnde Menschenhasser
Autofahrer mit spezieller Fahrausbildung wie z.B. Rennfahrer -> potentieller Fluchtwagenfahrer bei Verbrechen
Waffenbesitzer -> Amokläufer/Bankräuber/usw.
Ein Mensch der sich im Geschäft ein Messer kauft -> potentieller Raubmörder
Leute die sich mit Elektronik beschäftigen -> Bombenbastler?

Das sind natürlich jetzt sehr überspitzte Sachen aber ich denke man kann damit gut aufzeigen, dass nur weil man potentiell mit einer Fähigkeit schaden anrichten kann, dies noch lange nicht machen muss. Wenn man hier zum Verbot ansetzen würde, dann wäre viele normale Tätigkeiten illegal was einfach mal Quatsch ist. Lockpicking ist als Sportart / Interessengebiet vollkommen in Ordnung, so lange man es im Rahmen der geltenden Gesetze ausübt.

MfG
Mr. J
 


Unter Drogen hatten die Angeklagten Einbrüche verübt.

Abgefüllt mit verschiedenen Drogen brachen sie zuerst das Auto eines Schlüsseldienstes auf und stahlen mehrere Alukoffer. Dann fuhren sie mit einem geliehenen Fahrzeug nach Sprockhövel und brachen dort in die Verwaltungsnebenstelle der Stadt ein.

Also keine Hobby-Picker sondern zugedröhnte Autodiebe.

Er bezeichnet sich selbst als „Lockpicker“.

Ich bezeichne ihn selbst als zugekifften Depp der Profiwerkzeug von einem Schlüsseldienst geklaut hat.


Insgesamt also wieder ein sinnbefreiter Beitrag deinerseits, voll am Thema vorbei.
Nur weil ein Idiot unter Drogen Autos klaut, in Gebäude einsteigt, und sich selbst als Lockpicker bezeichnet, heißt das nicht dass viele so sind.
Hätte er genau das selbe getan und sich selbst als "Killerspielespieler" bezeichnet, würde der Artikel lauten: "Einbruchsserie mit einem Killerspielspieler als Hauptperson".

Da die Qualität der Beiträge, die du vermutlich seit gestern mittag fleissig im Internet recherchierst, deutlich abnimmt nehme ich mal du "verabschiedest" dich wieder wie gestern.
 

Denkst du denn, viele bezeichnen sich selber(!) grundlos als Lockpicker? Ich kenne zB keinen Gamer, der sich ernsthaft als Killerspielespieler bezeichnen würde.
 
Und jetzt? Es geht hier nicht um eine Einbruchserie in der er Schlösser mit seinen Lockpicking-Skills aufgemacht hat.
Auch wenn es im Titel so steht, geht es wohl nur um eine Nacht.
Es geht eher darum dass er zugedröhnt Autos klaut und in Polizeistationen einbricht.
Und sich dann als Lockpicker vorstellt. Tja. Es gibt überall Leute die einfach daneben sind. Kriminelle. Bekloppte. Man merkt dass der Kerl einfach am Sack ist (Drogenpartys trotz 4jähriger Tochter,...).
Zurecht wird er in psychiatrische Behandlung gesteckt.

Ich selbst bezeichne mich übrigens als Killerspielspieler. Klingt viel cooler als "Zocker". Vor allem bei Bewerbungsgesprächen.
Ich habe aber viele Namen, Lockpicker, Bassist, König der Eichhörnchen und Proleten, Snowboarder, Elektroniker, Cavin der 1., ....
 
Und wenn schon... Das war EIN Fall von etlichen hunderten am Tag... Was soll das aussagen?

Gibt auch sicherlich Kaputte, die jemanden mit 'ner Kuchengabel abmurksen...
Soll man jetzt Kuchen nur noch aus der Hand essen dürfen? :p:D
 


Eine Kuchengabel ist ja vorrangig für Kuchen reserviert, nicht wahr?
Immerhin bringt mich dieser Thread dazu, dass ich mich informiere.

 
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