Meine Gedanken zur Wahl! Wie sind Eure?

Meine Gedanken zur Wahl: Ich war (gültig) wählen, leider auch viele der "ich wähle CDU, weil ich die schon immer gewählt habe" Leute auch und die neu-deutschen Konservativen Spießer mit Papa als Patriach, der das Sagen hat und wo Familie hinterher trabt und jeder das zu wählen hat, was Patriach wählt. Dazu viele alte Leute, welche Mutti Angie ja so toll finden, da sie eine kleine Rente kriegen und nicht auf der Straße sind wie die bösen Griechen, die das Geld ja en masse hingeschmissen kriegen und die kaum krauchen können. Aber wählen gehen. Bin gespannt, was bei rum kommt und wie die Zahlen letztendlich für meinen Bezirk aussehen.
 
Wieso setzt du Wutbürger mit Asozialen und politisch Desinteressierten gleich?
Vll. verstehe ich aber auch was anderes unter Wutbürger als du
 
Ich wollte wählen, aber da ich umgezogen bin ging die Wahlbenachrichtigung an meine alte Adresse (obwohl ich seit mehr als einem Monat hier gemeldet bin. Und heut sagen die mir im Rathaus, dass ich schon drei Monate hier gemeldet hätte sein müssen um hier wählen gehen zu können. Briefwahl wäre natürlich ne Option gewesen, aber das meine Benachrichtigung woanders ist, hab ich erst vor ein paar Tagen erfahren.
 
Hab mich heute Mittag schnell aufgerafft und geduscht, nach der durchzechten Nacht, und bin dann schnell wählen gegangen damit ich es hinter mir habe und es nicht bis kurz vor Schluss vor mich herschiebe ^^
 
Ich bin natürlich auch meiner Bürgerpflicht nachgekommen, da zu Hause bleiben heute nicht mehr als Protest gilt. Somit zähle ich du den 6.4% "sonstige". Ob CDU oder SPD gewinnen spielt imho keine Rolle. Die Entscheidungen werden sowieso woanders gefällt. Ich freue mich über das fulminante Ergebnis der FDP^^, bedauere das es die Grünen wieder mal geschafft haben. Schön das die NPD weitestgehend vom Radar verschwunden ist.

Glaskugel sagt: es wird sich nichts ändern.
 
Ich bin nicht wählen gegangen, aus Boykott.

Da die Enthaltung der eigenen Stimme, in einer Demokratie, eine zulässige Option ist, hast du nichts boykottiert, sondern nicht für eine der angebotenen Optionen entschieden. Du hast dich dafür entschieden, dass du ich der Mehrheitsentscheidung beugen willst, da du dich selbst nicht entscheiden kannst/willst. Dich raus zu halten ist aber dein gutes Recht.
 


LemonDrops wollte glaube ich darauf hinaus, dass "ich gehe nicht wählen" kein Boykott ist, sondern stille Zustimmung, ohne eine eigene Stimme abgegeben zu haben. Im Grunde genommen beugt man sich als Nicht-Wähler ja nicht mal der Mehrheit - dafür hätte man ja eine "Minderheit" wählen müssen - man nimmt einfach das Ergebnis so hin und wenn man sich das als "Boykott" oder "Protest" schönreden will/muss ist das auch in Ordnung, hat aber nicht so viel mit der Realität, in der Enthaltung ja eine Option ist, zu tun. Man ist einfach nur nicht wählen gegangen. Mehr nicht.
 
man kann auch sagen er überlässt einfach anderen sie entscheidung über sein leben.
 
Meiner Meinung nach sind wir bei dem Ergebnis am Arsch.

Es wird wohl die große Koalition, denn obwohl damit praktisch null Bewegung in den sozialpolitischen Punkten möglich ist, haben die dennoch die notwendige 2/3-Mehrheit um einmal richtig schön Scheiße zu bauen ohne dass das Bundesverfassungsgericht dazwischen funken kann. Denn ärgerlicherweise sind sich CDU und SPD ausgerechnet in den Punkten die nicht im Wahlkampf thematisiert wurden so richtig schön einig.
 
zumindest braucht man jetzt nicht mehr zu spekulieren was 90% der wähler wollen oder nicht wollen
 
Ich seh das Ergebnis mit gemischten Gefühlen.

Ganz klar positiv:
  • Die FDP hat mal 4 Jahre Zeit, ihre lobbygesteuerte Geldkoffermentalität zu überdenken. Vielleicht finden sie ja den Weg von der Korruptionsoffenheit mal hin zu den Bürgerrechten, für die ja in den letzten Jahren nur noch die Schnarrenhäuser-Leutberger stand. Millionärsstimmen sind eben nicht genug. Und der Rest hat sich zum Glück mal nicht ganz so sehr verarschen lassen.
  • Die Linke ist drittgrößte Partei geworden, was ganz klar etwas politische Vielfalt und Abgrenzung zur CSPDGrU bildet.
  • Die Grünen wurden etwas in ihrer Arroganz bestraft. Die sollten auch mal darüber nachdenken, dass sie viele Wähler evtl. zu sehr am Geschwindkeitslimit stören und ein Veggie-Day irgendwie gar nicht geht. Ist 'ne nette Idee, aber den Leute vorzuschreiben, ob sie Fleisch essen dürfen, ist irgendwie ein zu tiefer Eingriff ein deren Freiheit. Auch das Anbiedern an die Türken und den Islam geht irgendwo nicht. Diese Deutschfeindlichkeit konnte man gerade beim Beschneidungsstreit so richtig erkennen. Da sollten die mal stark an ihrer Einstellung arbeiten.

Neutral:
  • Keine Ahnung, was man von der AfD halten soll, aber dem Bundestag hätten sie vermutlich gut getan. Hätte mir deren Einzug gewünscht.

Negativ:
  • In Hessen ist die FDP doch noch auf 5,0% gekommen. Schade ist das insofern, dass die dafür Kohle bekommen, die wir Steuerzahler blechen müssen. Anstatt diese Spaßpartei mit meinen Steuern zu finanzieren, hätte ich das Geld lieber seriösen Parteien gegeben, z.B. Die Partei.
  • Die Piraten sind krachend gescheitert. Ok, die hatten in den vergangenen 2 Jahren eine ziemlich verkorkste Zeit hinter sich. Den NSA-Skandal haben sie überhaupt nicht genutzt. Gerade im Osten aufgrund der Stasi-Vergangenheit wäre das Potential vorhanden gewesen.

Aufgrund des FDP-Scheiterns im Bundestag kann ich mit dem Wahlergebnis leben. Der wichtigste Punkt wurde damit erreicht.


Leider hast du damit vollkommen Recht. Es wird wohl zu einer weiteren Einschneidung unserer Bürgerrechte kommen.
 
[...]Die Piraten sind krachend gescheitert. Ok, die hatten in den vergangenen 2 Jahren eine ziemlich verkorkste Zeit hinter sich. Den NSA-Skandal haben sie überhaupt nicht genutzt. Gerade im Osten aufgrund der Stasi-Vergangenheit wäre das Potential vorhanden gewesen.

Soweit ich das mitbekommen habe sind die Piraten heißgelaufen, als das mit dem NSA-Skandal aufkam. Aber davon hat man nur über die Kanäle was mitbekommen, die die Piraten selbst auch nutzen - Blogs, Twitter, Facebook, etc. Während sich die Medien darauf geeinigt zu haben schienen, die Piraten in dieser Zeit lieber totzuschweigen (warum wohl).
Es reicht schon die Berichterstattung auf SpOn die eindeutig Piraten-feindlich ist und überhaupt nichts mehr mit Objektivität zu tun hat.
Kannste nischt machen :unknown:
 
Was denn jetzt? Totschweigen oder feindliche Berichterstattung?
 
Entschuldigung. Erst wurden sie totgeschwiegen. Und als sich die Aufregung um den NSA-Skandal legte, fragte sich SpOn, wieso man zu dem Thema eigentlich nichts von den Piraten gehört hätte. Seither kommen nur noch unmögliche Berichte von denen.
 
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