[Politik und Gesellschaft] Margot Honecker starb in Chile

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Heimliche DDR-Machthaberin Margot Honecker starb in Chile. Sie wurde 89 Jahre alt.Bis zum Schluss hielt die Frau eisern an ihrer DDR fest. Kritische Einsichten hatte die Honecker-Witwe nicht. Fast 22 Jahre nach ihrem Mann starb nun die einstige Ministerin.

 
Nun die Hinterbliebenen- und Altersrente aus der BRD von 1500 Euro waren ihr unverschämt wenig, dort wo sie lebte dürfte es mehr als gut gewesen sein. Wem der deutsche Staat alles Geld bezahlt für lau, bemerkenswert und indiskutabel.
 
Menschen verachtende Despotin, jenseits jeder Einsicht und Menschlichkeit.
Dabei gibt es immer noch Leute, die ihr hinterher trauern. Ich nicht. Ich wünsche ihr auch kein restare in pacem. Soll sie in der Hölle schmoren - auf ewig!
 
Jetzt ist die Alte, die im Hintergrund mit dem Mielke die Strippen gezogen hat, also endlich unter der Erde! Wurde auch Zeit, dass Madame Margot den Löffel abgibt. Rest in Pieces in Hell.
 
Jetzt hat sie sich der Gerechtigkeit endgültig entzogen.
 
Wem der deutsche Staat alles Geld bezahlt für lau, bemerkenswert und indiskutabel.
Es ist schon bemerkenswert, wer sich in einem Thread über die Honecker diktatorische Willkür zurückwünscht. Hast du denn nichts aus ihren Taten und der DDR gelernt?
 
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Ich finds ein wenig Pervers, dass sich Leute über den tot einer seit 25 Jahren im Exil lebenden, leicht verrückten, Oma freuen.
 
"Hurra, hurra, der böse Wolf ist tot". Sind wir hier im Kindermärchen? :rolleyes:
Margot kommt nicht mehr zurück, sie hatte wirklich nur diesen einen Account. Also lasst ihr doch bitte ihre Ruhe.

Kritische Einsichten hatte die Honecker-Witwe nicht.

Bei Einsicht dreht es sich um begreifen können und verstehen wollen. Dass man sie nicht erzwingen kann,wird aktuell bei AfD und Pegida deutlich.
 
Ich finds ein wenig Pervers, dass sich Leute über den tot einer seit 25 Jahren im Exil lebenden, leicht verrückten, Oma freuen.

Ich glaub, du hast weder verstanden, noch dich informiert, wofür Margot Honecker über Jahrzehnte in der DDR Regierung stand, wie sie sich nach dem Ende der DDR bis zu ihrem Tod äußerte.
Wieso soll man mit so einer Person, die für Unmenschlichkeit, Arroganz und Despotismus stand, Mitleid haben?


@ Noname54:
Dein Vergleich ist nur peinlich.
 

Es geht mir nicht darum, dass man Mitleid haben soll. Hab ich auch nicht.
Wenn man sie zur Rechenschaft hätte ziehen wollen, hätte man 25 Jahre Zeit für eine Anklage, ein Verfahren und die Entziehung der Rente gehabt.

Auf ihrem Grab zu tanzen ist würdelos und hat nichts mir ihren Verbrechen zu tun - das hätte nur ein Verfahren. :unknown:

So bleibt nur die Freude um den natürlichen Tod einer 90 Jährigen.
Keine Rache, Keine Konsequenz, keine Genugtuung, keine Gerechtigkeit - nur die erbärmliche Freude über den Tot.
 
Seedy, was erwartest du von den Leuten? 25 Jahre um einen Lynchmob zu starten? Was erwartest du, wenn das Justizsystem versagt? Dass die Leute Selbstjustiz betreiben? Wohl kaum. Dann lass den Leuten wenigstens, dass sie sich freuen, wenn der (natürliche) Tod das Schicksal bestimmt.
 
Im Gegensatz zu z.B. Reinhold Hanning hat sich Margot Honecker niemals bei ihren Opfern entschuldigt oder kritisch zu ihrer Vergangenheit oder dem Unrechtssystem der 'DDR' geäußert, dem sie bis zu ihrem Tod die "Treue" hielt. So gesehen ist ihr Ableben anders zu kommentieren als das einer lieben 90-jährigen Oma.
 
So gesehen ist ihr Ableben anders zu kommentieren als das einer lieben 90-jährigen Oma.

Ihr Ableben braucht man gar nicht zu kommentieren, wohl kann man es als Anlaß nehmen, über ihr Leben/Wirken zu sprechen. Ihr Tod hat für niemanden, der sie nicht persönlich kennt, eine Auswirkung.
 
Das sagt viel über Dich aus, nichts über die Verstorbene. Eine Bewertung spare ich mir.
 
Warum sollte ich formulieren, was sich der Leser eh schon beim Lesen denkt. :coffee:

Was ich eine interessante Frage finde, ist, warum man Mitte der 90 die Verfahren eingestellt hat. Gibt es da eine Geringfügigkeit des Vergehens, bei der eine Auslieferung nicht in Betracht gezogen wird?

War eine Verfolgung nicht opportun, um den Neufünfländern nicht das Gefühl zu geben, daß über sie und ihr Leben geurteilt würde? Die Gerichte mögen unabhängig sein, die Staatsanwaltschaften nicht.

Würde heute vielleicht, bei vorhandener Kapazität, ein Staatsanwalt das ganze anders beurteilen? (vgl. KZ Wachmänner)
 
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