[Politik und Gesellschaft] Kein Anti-Spionage-Abkommen zwischen den USA und Deutschland

Wie berichtet, weigern sich die USA jetzt doch ein Anti-Spionage-Abkommen zu unterzeichnen.

Im August hatte der damalige Kanzleramtschef Pofalla die Affäre rund um die NSA für und ein . Allerdings gab es schon im November die darauf hingewiesen haben dass die USA sich auf kein derartiges und weitreichendes Abkommen einlassen werden.
 
@Nero:
Nein, das ist Aussagenlogik. CERN steht im Kanton Genf in der Schweiz, damit ist alles, was dort entwickelt wird, im Kanton Genf entwickelt worden, damit in der Schweiz entwickelt worden, damit in Europa entwickelt worden und damit ein Produkt dieses Planeten. Die Aussagenkette ist vollständig; welches Glied der Kette ich herausgreife, ist völlig irrelevant. Ich greife dich auch nicht an, weil du sagst, das Internet wurde in den USA entwickelt, auch wenn ein Großteil in Cambridge, MA entwickelt wurde.
 
Es ist aber unerheblich ob es in der Schweiz entwickelt wurde. Wäre CERN in Buxtehude ansässig, wäre es dort erfunden worden. In diesem Fall ist nämlich der Ort nicht das wichtige sondern die schlauen Köpfe von CERN, welche aus allen Nationen stammen.

Denke dass er das meint.
 
Die Aussagenkette ist vollständig

Und irreführend.

Bei einer Entdeckung oder Erfindung sind nicht die geographischen Koordinaten relevant. Wenn ein amerikanisches Forscherteam auf Grönland einen Urmenschen aus dem Eis pellt, ist das keine grönländische, sondern eine amerikanische Entdeckung.

Wenn ich sage, dass das Internet in Amerika erfunden wurde, dann betone ich die Urheberschaft. Es war die amerikanische Forschungsinfrastruktur, welche das Internet hervorgebracht hat.

Wenn Du sagst, das WWW sei in der Schweiz erfunden worden, erweckst Du damit den Eindruck, schweizer Erfindergeist habe es hervorgebracht. Und dieser Eindruck ist falsch.

Denke dass er das meint.


Genau!!!
 
Weil ich nicht weiß, wozu Du mir diese Frage stellst. Habe ich irgendwo Asyl gefordert?

Du arumentiert, die Gewährung von Asyl wäre möglich, wenn alles nach Recht und Gesetz geht. Daraus folgt, dass nur Unwille oder böser Wille für die Verweigerung von Asyl verantwortlich sein kann.

Darum frage ich, ob Du die vielen anderen Länder, die Snowden kein Asyl gewähren, für böswillig oder dumm hältst.
 
Nein. Tue ich nicht. Gesprächspartner war ursprünglich elgitarre, dessen Antwort auch noch aussteht.

Wenn Du dem Thread nicht folgen kannst, stell explizite Fragen, dann kann Dir möglicherweise geholfen werden.
 
Denke dass er das meint.
Was er meint und was er schreibt sind zwei Paar Stiefel; sie in Einklang zu bringen ist seine Aufgabe.
@Nero:
Dann ist Deutschland der Grund, dass die USA zum Mond fliegen konnten. Alles klar.

CERN hat den Mann bezahlt, und es ist auch relativ egal, woher er ursprünglich kam. An jeder Uni weltweit sind zig Wissenschaftler aus zig Ländern der Erde, die meisten davon sind kluge Köpfe unabhängig von ihrer Herkunft. Ich will gar nicht wissen, wie viele Pakistani oder Südafrikaner bei der Erfindung des Internets mitgewirkt haben.
 
Hans-Peter-Uhl, seines Zeichens Überwachungsbefürworter und Delegationsleiter in Sachen NSA Spionage in den USA, scheint von "unseren Freunden" in Übersee enttäuscht zu sein.
Er wurde anscheinend von irgendwelchen Unterstaatssekretären abgekanzelt und seine Vorbehalte wurden nicht erhöhrt.

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl, ist fest überzeugt davon,
dass US-Geheimdienste trotz aller geplanten Stillhalteabkommen weiterhin Deutschland intensiv ausspionieren werden. Dem Nachrichtenmagazin FOCUS sagte Uhl nach seiner Rückkehr aus Washington, dass es in den USA auf der Fachebene nur Arroganz und Desinteresse an Berlins Empörung über die Aktivitäten der NSA gebe. „Der US-Abhördienst macht grundsätzlich keinen Unterschied zwischen der mit den USA befreundeten Kanzlerin Merkel und einem Ölminister aus Kasachstan. Beide sind schlicht Zielpersonen“, so Uhl...

Tja, wie könnte man dieser Arroganz und dem Desinteresse wirksam entgegentreten und so die deutsche Politik, die Wirtschaft und die Bürger schützen?
Ich weiß, Angie muss einfach nochmal sagen, dass Spionage unter Freunden bääh und pfui ist und schon ist das Problem gelöst.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nero:
Richtig, sie wären nur ohne deutsche Wissenschaftler für lange Zeit nicht geflogen. Das US-amerikanische Raketenprogramm wurde erst dann erfolgreich, als die Paperclip Boys in die entsprechenden Forschergruppen integriert wurden. Damit, so deine eigene Ruhmeszuweisung bezüglich des WWWs, gebührt Deutschland bzw. Deutschen der Ruhm für die Raumfahrt ;)

Um den Bogen zurück zum eigentlichen Thema zu schlagen: Spionage hinsichtlich wirtschaftlicher und politischer Interessen ist so alt wie die Menschheit. Trotzdem ist es ein Vertrauensbruch und muss auch so behandelt werden, gerade wenn einfache Bürger ebenso ins Visier geraten, weil diese das Fundament der Demokratie darstellen, die eigentlich definitionsgemäß die Spionage ad acta legen müsste (weil die Macht vom Bürger ausgeht, und um Macht sinnvoll ausüben zu können benötigt man alle relevanten Informationen, was die Informationsfreiheit zur Bedingung für eine Demokratie macht und Geheimniskrämerei, welche die Daseinsberechtigung der Spionage darstellt, eigentlich zur demokratischen Unmöglichkeit degradiert).
 
@Nero:
LOL! Es bringt nichts, Gesetze zu posten, deren Auswirkungen man nicht versteht. Du redest mit einem Chemiker... Dass ausströmende heiße Gase einen Rückstoß produzieren, hat mit den thermodynamischen Gasgesetzen nicht viel zu tun, und war im Übrigen auch schon im alten Griechenland bekannt.
 
Dass ausströmende heiße Gase einen Rückstoß produzieren, hat mit den thermodynamischen Gasgesetzen nicht viel zu tun, und war im Übrigen auch schon im alten Griechenland bekannt.

Das sehe ich auch so.

Insofern ist es natürlich Quatsch, die Saturn V auf die V2 zurückzuführen, die ein etwas größerer Knallkörper gewesen war.
 
bitte?
Also nicht mal mit Geschichte kennt sich unser Nero aus?
Arm.

Im Ernst, irgendwelche Formeln und Theorien sind eine Sache und natürlich die Grundlage.
Die praktische Umsetzung aber ist recht schwierig.
Und egal wie assozial man den W. von Braun findet, die Raketentechnik hat er nun mal begründet.
 
Richtig, sie wären nur ohne deutsche Wissenschaftler für lange Zeit nicht geflogen.

Das beschränkte sich ja nicht allein auf Raketenantriebstechnik. Menschenversuche bzgl. große Höhen, wenig Sauerstoff bzw. wenig Luftdruck und extreme Kälte wurden auch ausgewertet und fanden Einfluß in die Arbeiten der damaligen Wissenschaftler. Skrupel wäre da auch unangebracht gewesen, wo Menschenversuche ja nicht auf KZs beschränkt waren sondern von den Nationen der Siegermächte nach dem Krieg noch ausgeführt wurden .

Due Amerikaner hätten es sicher auch ohne die dt. Forschung auf den Mond geschafft. Die Frage ist eher, vor der "Neuen Deutschen Welle", oder danach. ;)
 
Bevor jeztzt hier Deutscher Jubel ausbricht möge man doch bitte nicht vergessen, daß von Braun KZ-Häftlinge im "Mittelbau-Dora" unter der Erde unter menschenunwürdigen Bedingungen "beschäftigt" hat.

Vielleicht kommt jetzt auch noch Einstein als Deutscher ins Gespräch, der seine deutsche Staatsangehörigkeit bereits vor der Jahrhundertwende zurückgegeben hatte. Er konnte eben nicht nur in der Physik weit in die Zukunft schauen.

Ohne Hitlers Wahn hätte es nie deutsche Raketen gegeben, mit denen London angeriffen wurde.
 
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