Ist das Leben nur eine Illusion?

Hey, dann leben wir ja alle "den Traum". Ist doch super.

Na, ob das super ist, ist die Frage. Es scheint aber, laut Wissenschaft so, daß die Wahrnehmung dessen, was als Realität gilt, sehr individuell ist. Also 10 Menschen in einem Raum sind 10 Leute in 10 verschiedenen Welten.
Glücklicherweise ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Welten sich ähnlich sind, möglicherweise bis zu fast identisch, sehr hoch.

Toll ist es spätestens da nicht, wo Leute meinen eh nur zu träumen und keine regeln kennen, denen die Opfer dann aber leider doch unterworfen sind.

Aber, junge Leute merken das weniger, sind neurologische Unterschiede gar nicht nötigt. Allein die Sinne unterscheiden die Wahrnehmung. Hohen Frequenzen kann man immer weniger hören, der Geschmack läßt nach, Blickfeld und Schärfe lassen nach und auch die Laut-Empfindlichkeit läßt nach. Das alles nicht nur altersbedingt, sondern schon von der Ausgangslage verschieden.
 
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  • #22
Ich bin ein Produkt meines Gehirns. Die Forschung behauptet ja, wir würden nur weniger als 30% unserer Hirnkapazität nutzen, wir wären zu mehr in der Lage. Vermutlich stimmt das gar nicht und das Gehirn hat uns nicht mehr Kapazität zugebilligt. Es nutzt den Rest, um die Realität zu erzeugen. Und in dieser Realität könnten schon für mein Ich unverständliche Sachen passieren. Was heißt könnten ... :unknown:
 
Habe gerade folgenden Artikel gelesen, vielleicht interessiert ja noch jemanden:

http://motherboard.vice.com schrieb:
As Motherboard , Fermilab Center for Particle Astrophysics Director Craig Hogan that our macroscopic world is like a “four-dimensional video display” created from pixel-like bits of subatomic information 10 trillion trillion times smaller than atoms. To our macroscopic eyes, everything around us appears three-dimensional. But just as moving your face toward the TV screen will cause pixels to come into focus, if we stare deeply enough into matter on a subatomic level, the bitmap of our holographic universe might reveal itself.

[...]


...if we are indeed living in a hologram, "the basic effect is that reality has a limited amount of information, like a Netflix movie when Comcast is not giving you enough bandwidth. So things are a little blurry and jittery. Nothing ever just stands still, but is always moving a tiny bit."


Auch wenn ich es nicht komplett verstehe ist es irgendwie eine ziemlich verrückte Vorstellung. Die Realität mit unseren 3 Dimensionen als eine Projektion eines Zweidimensionalen Ereignishorizont zu sehen ist echt mal strange. Könnte aus nem verrückten Film stammen oder so :cool:
 
Menschen waren schon immer so. Als damals die Uhr die größte Erfindung war, hat man das Universum als Uhrwerk gesehen. Im Computerzeitalter sind wir nun in einer Simulation. Kommt man wirklich zu dem Ergebnis, dass das Universum erschaffen wurde, egal ob "programmiert" oder sonst was, wirft das, was ich noch viel interessanter finde, die Frage auf, wer es erschaffen hat. Denn alle Entdeckungen deuten auf ein deterministisches Universum hin.

Wie immer gilt. Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.
 
Ich denke, da werden dir einige bekannte Physiker widersprechen, dass alles auf ein deterministisches Universum hindeutet. ;)
 


Das ist ja bei Wissenschaftlern und noch nicht bewiesenen Theorien oft so. Aber ich meinte auch die "Simulationstheorie". Es gibt immer mehr, was darauf hindeutet, dass das Universum "erbaut" wurde. Noch 10 Jahre und wir wissen es mit Sicherheit.
 
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  • #28
Beim Leben bin ich mir nicht sicher, die Götter jedenfalls sind mit Gewissheit Illusion. Trugbilder haltloser Hirne auf der Suche nach festem Grund inmitten von Nichts.
 
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  • #30
Ich würde auf die übliche umgangssprachliche Definition abheben.
 
Noch 10 Jahre und wir wissen es mit Sicherheit.

Hui, Hellseherin? Wenn ich mal bedenke wie oft sich selbst klügste Köpfe in Sachen "Zeiträume bis" vertan haben, würde ich nicht drauf wetten, grade in dieser Materie. Hängt wohl damit zusammen, dass soweit mein Wissen darin ausreicht, eine beantwortete Frage sofort 2 neue aufwirft.
 
Es gibt so ein Youtube-Channel, dort machen so Wissenschaftler ständig Vorträge und so. Die Frage, ob das Universum zufällig entstand oder ganz bestimmte, definierte Muster hat, die praktisch auf eine Formel zurückzuführen sind und es deterministisch macht, kann man laut so einem Vortrag wohl bald herausfinden. Nicht die Antwort, wer es erbaut hat, sondern ob es "künstlich" und geplant ist. Das hat wohl was damit zu tun, dass man immer tiefer gucken kann, aus was das Universum besteht und wie es funktioniert.

 
Zuletzt bearbeitet:
Jaja, die Weltformel (Theory for everything), daran wird schon ewig gearbeitet. Soweit ich da noch auf Stand bin, macht die Gravitation immer noch Sperenzchen. Aber die Materie ist derartig kompliziert, da hat man selbst als nicht ganz doofer Otto-Normal Bürger kaum ne Chance ein tieferes Verständniss zu kriegen. Interessant ist aber allemal.
 


Ist das eine Anspielung auf den "unseriösen" Nobelpreisträger aus dem Video? ;)
 
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  • #37
Es ist für einen Teil der Menschheit einfach tröstlicher sich vorzustellen, eine ordnende Hand habe all das Unbegreifliche erschaffen, um den Menschen einen Gefallen zu tun. Dazu gibt es noch große Organisationen, die diese Vorstellung mit der Autorität von Milliarden Mitgliedern stützen. Die sind mächtig und keiner beleidigt sie ungestraft. Dort kann jeder mit seinen Ängsten und Zweifeln unterkriechen und voll stolzer Anmaßung behaupten, sein Herr und Meister sei der Weltenschöpfer und seine Organisation sei mittels antiker Faltblätter in den Besitz geheimen Wissens gekommen. Wie mächtig man sei, werde sich in allernächster Zukunft oder jedenfalls nach dem Tod zeigen. Und bis dahin müsse Ungläubigen das Leben so schwer wie irgend möglich gemacht werden, damit sie nicht vor dem falschen Altar beten. Religion ist nicht Opium fürs Volk sondern eine Fehlfunktion des Hirns, die seinen Träger daran hindert, es zielführend zu verwenden.
 


Einer der größten Fehler, den Atheisten machen, ist die Idee eines Gottes mit Religion gleichzusetzen. Deisten entlarven Atheististische Gedanken als mindestens genau so großen Humbug. :coffee:
 
Finds immer cool, wenns bei solchen Diskussionen im Internet nicht auf das scheinbar so oft unvermeidbare, hochemotionale Religions-Bashing hinausläuft. Das schaffen wir, oder?
 
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