Scheint so, dass man sich gegen Israel nur mit Waffengewalt wehren kann. Tut man dies nicht, wird das Land enteignet.
Deine Kriegsbegeisterung ist interessant.
Pazifisten sagen nämlich, dass Kriege das Werk der Männer sind, die ihre Kampfspiele veranstalten, um sich zu profilieren und ihren Spaß daran zu haben. Die armen Frauen hingegen seinen in diesen Kriegen immer nur die unschuldigen Opfer, die eigentlich das Schlachten verhindern wollten, ohne sich durchsetzen zu können. Ihnen geht es wie den Alten, sie dürfen nur ihre Verluste beweinen: Ihre Männer und ihre Söhne, die in Gras gebissen haben.
Natürlich habe ich diesen frommen Schwindel nie geglaubt, ihn immer für eine fürchterliche Schnulze gehalten. Frauen mögen Krieger, Krieger werden angehimmelt. Und wenn einer krepiert, ist der nächste nicht weit. Wie stolz die Frauen in WK1 und WK2 anfangs auf ihre tapferen Männer waren!
Nur Stolz, oder war in den Stolz auch eine gewisse Vorfreude auf den sich anbahnenden Sieg im Kampf der Geschlechter gemischt? Die Frauen verdanken den Kriegen viel, eigentlich alles, was heute unter Emanzipation läuft, in erster Linie die Berufstätigkeit. Die ging in Europa und in den USA erst richtig los, als die Männer an der Front waren.
Mich würde mal interessieren, wie das heute in den islamischen Ländern ist. Wo stehen die Frauen? Feuern sie ihre Männer an, oder versuchen sie, ihnen in den Arm zu fallen?

