Steinewerfern wurden von Soldaten die Arme und Beine gebrochen, ein Videobericht davon schockierte die ganze Welt. Der israelische Verteidigungsminister Jitzchak Rabin hatte die Armee aufgerufen, mit „Macht, Kraft und Prügel“ die Ordnung wiederherzustellen und erhielt daraufhin in der arabischen Welt den Beinamen „Knochenbrecher“. Ein Regierungssprecher hat nämlich erklärt, „wenn die Truppen seine [eines Steinewerfers] Hand brechen, ist er für 1 1/2 Monate nicht mehr in der Lage, Steine zu werfen.“
Dennoch scheiterte Rabins sogenannte „Breaking of Bones“-Strategie in ihrem Versuch den Widerstand zu brechen, zog aber schwere Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung nach sich. Nach einem Bericht der Hilfsorganisation Save the Children aus dem Jahr 1990 benötigten schätzungsweise zwischen 23.600 und 29.900 palästinensische Kinder nach den ersten zwei Jahren dieses Vorgehens der IDF medizinische Versorgung wegen Verletzungen durch Stockschläge. 30% dieser Kinder waren jünger als zehn Jahre alt, 20% waren jünger als 5 Jahre alt. Ehud Barak, damals stellvertretender Stabschef, gab zwar die Richtlinie aus, Schüsse auf Kinder zu vermeiden, dennoch wurden 106 Kinder erschossen, die meisten davon durch gezieltes Feuer.