[Politik und Gesellschaft] Handgranaten-Attentat auf Flüchtlingsunterkunft in Villingen

In Villingen haben bislang unbekannte Täter gegen 1.15 Uhr eine Handgranate über einen Zaun in der Nähe der Wohngebäude der Bedarfsorientierten Erstaufnahmestelle (BEA) in der Dattenbergstraße geworfen. Sicherheitsmitarbeiter fanden die Granate, die bei dem Vorfall nicht detoniert ist, und informierten die Polizei.

Entschärfer des Landeskriminalamtes brachten die Handgranate gegen 5 Uhr kontrolliert zur Explosion. Die Granate war mit Sprengstoff gefüllt; unklar ist derzeit jedoch, ob ein Zünder vorhanden war.

Es kam zu keinen Personen- oder Sachschäden. 20 Bewohner der Bedarfsorientierten Erstaufnahmestelle mussten während der Sprengung ihre Wohnungen kurzzeitig verlassen.



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Quelle:
 
Die Geschichte mit dem toten Flüchtling war ein Wichtigtuer, der das System anprangert wollte. Er, der gute Samariter, hat einen Flüchtling bei sich aufgenommen nachdem der so schwer krank war und der ist am Weg ins Krankenhaus dann verstorben. Er hat alles getan um diesen armen Flüchtling zu helfen, aber das System ist so böse zu ihm gewesen.

Die Handgranaten Geschichte, dass ein Schlepper sich davon beeindruckt fühlt, ist an den Haaren herbei gezogen. Da ist eher wahrscheinlicher das ein Flüchtling, der das tut, zwar mitfahren kann, aber sobald er die Granate wieder verstaut hat wird er vom Schlepper erschossen und einfach ins Wasser geworfen. Bezahlt hat er ja schon und wer aufmüpfig wird soll seine Lektion lernen.

Da ist eher wahrscheinlicher das jemand in nem Kellerabteil eine Handgranate gefunden hat - entweder hat die der Großvater mitgebracht oder sie wurde mal gekauft oder whatever, Jugoslavienkrieg ist noch gar nicht mal sooo lang her- und im Glauben, das sie funktioniert, verwendet. Nicht explizit zum Töten, sondern eher um Angst zu schüren. Das entweder das Teil unzureichend gelagert und dadurch unbrauchbar wurde oder jemand den Zündmechanismus entfernt hat damit das Teil nicht versehentlich hoch geht is halt die große Frage.

Aber bitte doch nicht sowas hahnenbüchernes wie das ein Flüchtling mit ner scharfen Granate in der Tasche nach Deutschland gekommen ist und die jetzt schnell beim Fenster rausgeworfen hat um sie zu beseitigen.
 
Wie sonst würdest du eine Granate, die mit Sprengstoff gefüllt ist, bezeichnen? Harmlos?
 
So lange da kein Zünder dran ist, kann man von scharf nicht wirklich sprechen...
Ist blaue Übungsmunition für dich eigentlich auch "scharf"?
 

Warum, glaubst du nicht an echte politische Flüchtlinge?

Bislang ist wie erwähnt unklar ob das Ding überhaupt einen Zünder hatte. Klingt also durchaus andeutungsweise nach: teilweise zerlegt und unschädlich gemacht.
Bei all den stabilen bekannten Sprengstoffen kann ich mir nur schwer vorstellen das man heute noch irgendwo Granaten herstellt die "einfach so" mal hochgehen können.
 
Denn das werfen einer gesicherten modernen Waffe ist in der Realität eine ziemlich ungefährliche Sache, die gehen nicht "mal eben los". Das ist ein Film und Videospielmythos, wer sich mit der Materie auch nur oberflächlich auskennt weiss das sogar einige gebräuchliche Sprengstoffe allein quasi garnicht Detonationsfähig sind.
Vor allem hätte derjenige gewusst, dass eine übliche Handgranate keinen Aufschlagzünder hat.

Da man das ganze auch beim Bund gelernt hat, sollte Folgendes eigentlich ein großer Teil der Bevölkerung wissen:
Solange der Splint steckt, passiert überhaupt nichts.
Wird dieser gezogen, versucht eine Feder einen Bügel wegzuschleudern - was normalerweise die Hand des Werfers verhindert bis diese die Granate beim Werfen loslässt.
Der Bügel hält einen gefederten Schläger in Position, der nach abspringen des Bügels auf ein Zündhütchen aufschlägt, welches eine Lunte entzündet.
Diese Lunte brennt 3-5 Sekunden lang und zündet dann den Initialzünder, der die Hauptladung zündet.

Es ist also völlig offensichtlich ob jemand das Ding verlor oder warf ohne eine Explosion zu wollen - Splint steckt noch - oder ob eine Explosion gewünscht war aber aus welchem Grund auch immer nicht erfolgt ist.
 
Gibt es eigentlich ein Originalbild des Teils, bevor es gesprengt wurde?
Die Zerstörung vor Ort ist übrigens schon sehr seltsam! Ich habe schon öfter mal alte WK2-Hinterlassenschaften in Wäldern gefunden und der benachrichtigte KMRD hat das Zeug bisher immer eingesammelt und zur Zerstörung mitgenommen. Und dabei sind so alte Sprengstoffe im Allgemeinen sehr viel brisanter im Handling...
 
Die Zerstörung vor Ort ist übrigens schon sehr seltsam!
Es wird vor Ort gesprengt, wenn dies möglich ist bzw wenn die Gefährlichkeit gegeben ist. Kommt eben auf die Experten vor Ort an, wie diese die Bedrohungslage einschätzen.
Es wurden ja auch schon völlig harmlose Koffer gesprengt, weil sie nicht beurteilen konnten, wie die Lage einzuschätzen war.
 
Mag sein... Ich kenne es halt nicht so. Das was beim Sondeln zu Tage gefördert wurde, wurde von denen immer abtransportiert. Und im Wald gefährdet man ja nicht allzu viele... :D
 
Das gefährliche Zeugs für den KMRD, Gold und Diamanten für Alfred Tetzlaff. :D
 
Ha, schön wäre es... Eher Blech, Porzellanscherben und ab und an mal das eine oder andere damalige Abzeichen oder Mun. Zum Leben reicht das bei weitem nicht! :D
 
K-Munition ist aus kurzer Distanz ziemlich gefährlich. Nicht umsonst wird den Rekruten mal gezeigt was passiert, wenn man damit fahrlässig umgeht, indem mal zb ne Melone damit in Stücke zerteilt. Ansonsten kommts zu unschönen Situationen wenn ein paar Rekruten deppert sein wollen.

Und es wird vor Ort entsorgt wenn Gefahr beim Abtransport besteht. Wenn der Splint fehlt und die Granate nicht gezündet hat ist es eben nicht mehr gegeben, dass beim Abtransport nichts passiert. Es kann ja sein das das Zündhütchen nicht betätigt wurde und durch die Erschütterung sie nicht doch scharf wird. Wäre es übrigens eine komplette Handgranate - inkl. Splint und Sicherungsstift - gewesen hätte man wohl die mitgenommen, unschädlich gemacht und danach Spuren gesichert.

Und bzgl. Abtransport aus dem Wald: Es werden dann halt mehrere Artikel zusammengesammelt und dann mit einer gezielten Sprengung unschädlich gemacht wird anstatt jede einzelne. Das ist halt dann was anderes wenn irgendwelche chemischen Reaktionen als Zündmittel verwendet wird - dann wird vor Ort gesprengt. Aber zb eine Stabgranate kann ohne Probleme abtransportiert werden.

Ach und wenn ich eine Handgranate entsorgen will schau ich, das ich zu einem Fluss geh. Dort such ich mir ein paar Steine zusammen, werf die nacheinander ins Wasser und irgendwann dazwischen werf ich halt die Handgranate - inkl. Splint und Stift - rein. Sollte ich halt am Abend machen und nicht irgendwann um die Hauptmittagszeit rum.
 
Es geht nicht darum, ob K-Mun auf kurze Distanz gefährlich ist. Meine Frage war, ob du K-Mun als "scharfe" Mun betrachtest.
Kleinere Objekte wie eine Handgranate werden normalerweise mit einem Bergebehälter abtransportiert. Wo stand eigentlich was Genaues über den Zustand der Granate? Ein Foto scheint es ja nicht zu geben.
Übrigens, viel von den in WK2 genutzten Explosivstoffen werden mit der Zeit chemisch extrem instabil und auch die Zündmischungen von Brandbomben können nach etlichen Jahren noch reagieren.
Das gleiche gilt auch für deine Stabgranaten. Ach ja, bzgl. Abtransport: UXO (außer Munition von Handfeuerwaffen) werden nach Möglichkeit immer in separaten Behältern transportiert.

Da wir aber hier echt arg OT werden, hier noch einmal die Frage, ob schon jemand genauere Infos oder sogar ein Foto der Granate gesehen hat. Ansonsten bleibt alles reine Spekulation,
die natürlich von allen Seiten in die gerade genehme Richtung betrieben wird...
 
"Aluhut" ist kein Argument. Das zeigt bloß, dass der Absender nicht bereit ist, sich mit unkonventionellen Ideen auseinanderzusetzen und statt dessen den Boten attackiert.

Warum sollte die Waffe nicht entschärft abgelegt worden sein? Was spricht sachlich dagegen und dafür?

In diesen aufgeheizten Tagen sind gerade Vorverurteilungen kontraproduktiv, sie könnten dem Verurteiler schnell auf die Füße fallen.
 
Aber falls die einzige Tatsache ist, dass der Sicherheitsdienst eine Handgranate gefunden hat, wie kommt man dann zu der Aussage, daß Unbekannte diese über den Zaun geschmissen haben sollen?

Scheinbar haben Wachmänner um 1:15 den Aufschlag der Granate gehört (...)
Das sagt aber doch nur, dass er den Aufschlag der Granate gehört hat. Wer sie geworfen hat oder woher sie geworfen wurde, kann man damit nicht beantworten.

Die Theorie von alter_Bekannter halte ich für durchaus plausibel. Natürlich verkauft sich das medial oder politisch nicht ansatzweise so gut wie rechtsradikale Nazi-Wiedergeburten, die ein neues Drittes Reich aufbauen wollen und wegen derer man jetzt noch mehr überwachen und Vorratsspeichern muss.

@Larius: Deine Spekulation, dass Opa die Granate als Souvenir aus dem Krieg mitgebracht hat und der Enkel sie im Keller gefunden hat und jetzt mal Nazi-Terrorist spielen wollte, ist genauso hanebüchen [nicht Hahn!], wie die Theorie von alter_Bekannter. Ohne weitere Fakten kann man nichts mit Gewissheit sagen und jede Spekulation ist gleichwertig reine Spekulation. :rolleyes:
 
Solange keiner was weiß sucht sich jeder seine Lieblingstäter raus und bastelt dann an einer logisch klingenden Argumentationskette, die das stützt. So wird das natürlich nichts.
 
Die Theorie von alter_Bekannter halte ich für durchaus plausibel.
Möglich, aber plausibel ist soetwas wohl nicht.

Ich hab noch ne Theorie die keinen ANschalag aber dafür verängstigte Leute vorraussetzt:
Einer der Flüchtlinge(und zwar ein echter, kein Sozialschmarotzer) hat die Granate mitgenommen um gegenüber einem Schieber eine bessere Verhandlungsposition zu haben und jetzt muss er das Ding loswerden ohne das es zu ihm führt.
Wieso sollte eine Prson auf der Flucht eine Handgranate bis in ein Flüchtlingsheim bei sich tragen, wo doch allerspätestens an der österreichischen bzw ungarischen Grenze so ein Ding völlig obsolet geworden wäre? Diese Person würde sich bei einer eventuellen Überprüfung in Gefahr begeben, da sie flugs im Knast landen könnte.
Man hätte sie ihr jederzeit vorher problemlos entledigen können und müsste nicht direkt neben seiner Unterkunft einen Aufruhr auslösen. Flüchtlinge können sich frei bewegen, sprich, man ginge zum nächsten Fluss und ließe den Sprengkörper fallen, wenn man ihn nicht schon längst vorher in Österreich bzw Ungarn entsorgt hätte.
 
Als ihr haltet Naschläge für wahrscheinlich aber ein Verzweifelter Flüchtling ist Schwachsinn?

Na mal schauen was die Weltweiten Statistiken dazu sagen:


Suicide 1,53%
Violence 0,98%
War 0,3%

Intentional injuries (Suicide, Violence, War, etc.) 2,84%

Scheint so als läge mein Schwachsinn gute 50% in Führung.:rolleyes:

Wers damit noch nicht kapiert:
Die Wahrscheinlichkeit das jemand dir gezielt schaden zufügt und dich dadurch tötet ist deutlich geringer als das du dich selbst umbringst, Weltweit, inklusive Krieg und Körperverletzungen.
 
Die Handgranate ist ein Tp, der aus dem Jugoslawien Krieg stammt, also NICHT aus dem 2. Weltkrieg.
 
Bullshit! Lies dich mal schlau... Die Teile wurden so ab 1945 bis ca. 1991 im ehemaligen Jugoslawien hergestellt und wurden zuletzt in den Balkan-Kriegen eingesetzt.
Wie alt das Teil war, werden wir nach dessen Zerstörung wohl nie erfahren...
 
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