Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, sollte sich entweder bei der Bank seines Vertrauens beraten lassen
Der ist gut - hatte aber gar keine Ironietags.
Der (Bank)Berater ist nicht mein Freund, sondern höchstens der meines Geldes. Im günstigsten Fall haben wir dasselbe Ziel.
Nee, im Ernst, wer einem Berater sein Vertrauen schenkt, hat verloren. Einem Berater würde ich nur trauen, wenn seine einzige Verdienstquelle eine Beteiligung an meinen Gewinnen wäre. Scheitert bei mir leider am notwenigen Startkapital.
Am Ende muss man sich über möglichst viele Quellen (Bankberater, Foren, Bekannte ...) informieren und dann selber entscheiden.
Gegen Tipps und Erfahrungsberichte hat niemand was, weitergehende/detaillierte Anlageberatung sollte man sich allerdings von dafür qualifizierten Leuten holen.
Qualifiziert reicht halt nicht?
Ich wäre schon oft auf die Fresse gefallen, wenn ich mich nach nur einem Qualifizierten gerichtet hätte. Gerade in Banken müssen sie dir doch das Produkt verkaufen, an dem die Bank am meisten verdient. Was nützt mir da der Berater meines Vertrauens, wenn er von seinem Chef Ziele bekommen hat, die er nur erfüllen kann, wenn er mich abzieht. Am Ende muss auch der seine Miete bezahlen und das wird ihm im Zeweifelsfall wichtiger als mein Anlagegewinn sein.
Solide Geldanlage ist auch keine Rocketscience. Im Monat das Pendant eines Arbeitstages (8h) in die eigene Information stecken, reicht völlig aus, um mit den sinnvollen Anlageformen vertraut zu sein/werden und sein Geld kontinuierlich zu betreuen. Erstaunlicherweise ist das den meisten zu viel, während sie ein vielfaches z.B. in das Wälzen von Computerzeitschriften stecken um genau zu wissen, wann wieso und warum ein i7 einen i5 in welchen Disziplinen schlägt (oder Autos oder Online-Spiele oder ...).
Und nochwas zum eigentlichen Thema, bei mir ist es wie folgt:
- Risikobereitschaft: Konservativ
- Anlageziel: Vermögensaufbau, Werterhalt
- Aktuelle Realisierung: Drittelmix Aktien, langfristige Verträge (Kapitallebensvers., Riester in Fonds), kurzfristige Anlagen (Tagesgeld)
Bei den Aktien habe ich nur grosse europäische Konzerne, überlege aber, ob ich nicht einfach in Indexzertifikate umschichten soll.
Ein bischen Gold ist in verschiedenen Formen (nein, kein Schmuck) auch da. Sehe ich aber nicht als wirkliche Alternative, weil ich nicht glaube, dass unser Wirtschaftssystem in absehbarer Zeit so den Bach runter gehen wird, dass mein obiger Drittelmix pulverisiert wird. Das mögen andere anders sehen, aber dies ist meine Einstellung.
Letztendlich ist es fast egal, wieviel man anzulegen hat. Gut, bei 8h/Monat Aufwand hat man bei einem grösseren Grundkapital zwar einen höheren Stundenlohn, aber jeder hat mal klein angefangen. Und wenn das Ziel "mehr Geld" ist, dann fängt man besser früher an zu üben als später.
Als Studi hab ich mir auch mal nur einen Anteil Finanzierungsschatz für ~1000DM geholt (gab um 1990 mal 9% p.a. - hechel). Und mit einem Online-Depot ohne Grundgebühren ist es bei Aktien auch egal, mit welchen Summen man hantiert.
Weissenhaus hat eine sehr gute Geldbasis und 1a Zukunftsaussichten - bietet unter Anderem 4% Garantiert + Gewinnbeteiligungen.
Ohne mir das jetzt genau angeschaut zu haben. 4%+x heutzutage müsste aber schon mit einem gewissen Risiko verbunden sein.
Ansonsten nehme ich einfach einen Kredit zu geringeren Konditionen (lässt sich finden) auf und verdiene an der Differenz im Schlaf.
Niemals auf Gier frisst Hirn reinfallen.