Geld weg von der Bank und anlegen?

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Also ich invenstiere in letzter Zeit gerne in neue Technologien oder Firmen über Chrowdfounding z.B.
z.B. Weissenhaus hat eine sehr gute Geldbasis und 1a Zukunftsaussichten - bietet unter Anderem 4% Garantiert + Gewinnbeteiligungen.

Klar sollte man nicht in jedes Projekt investieren - aber wenn man das Produkt mag verkraftet man auch eher mal einen Verlust ^^
 
Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, sollte sich entweder bei der Bank seines Vertrauens beraten lassen
Der ist gut - hatte aber gar keine Ironietags.
Der (Bank)Berater ist nicht mein Freund, sondern höchstens der meines Geldes. Im günstigsten Fall haben wir dasselbe Ziel.

Nee, im Ernst, wer einem Berater sein Vertrauen schenkt, hat verloren. Einem Berater würde ich nur trauen, wenn seine einzige Verdienstquelle eine Beteiligung an meinen Gewinnen wäre. Scheitert bei mir leider am notwenigen Startkapital.
Am Ende muss man sich über möglichst viele Quellen (Bankberater, Foren, Bekannte ...) informieren und dann selber entscheiden.

Gegen Tipps und Erfahrungsberichte hat niemand was, weitergehende/detaillierte Anlageberatung sollte man sich allerdings von dafür qualifizierten Leuten holen.
Qualifiziert reicht halt nicht?
Ich wäre schon oft auf die Fresse gefallen, wenn ich mich nach nur einem Qualifizierten gerichtet hätte. Gerade in Banken müssen sie dir doch das Produkt verkaufen, an dem die Bank am meisten verdient. Was nützt mir da der Berater meines Vertrauens, wenn er von seinem Chef Ziele bekommen hat, die er nur erfüllen kann, wenn er mich abzieht. Am Ende muss auch der seine Miete bezahlen und das wird ihm im Zeweifelsfall wichtiger als mein Anlagegewinn sein.

Solide Geldanlage ist auch keine Rocketscience. Im Monat das Pendant eines Arbeitstages (8h) in die eigene Information stecken, reicht völlig aus, um mit den sinnvollen Anlageformen vertraut zu sein/werden und sein Geld kontinuierlich zu betreuen. Erstaunlicherweise ist das den meisten zu viel, während sie ein vielfaches z.B. in das Wälzen von Computerzeitschriften stecken um genau zu wissen, wann wieso und warum ein i7 einen i5 in welchen Disziplinen schlägt (oder Autos oder Online-Spiele oder ...).

Und nochwas zum eigentlichen Thema, bei mir ist es wie folgt:
- Risikobereitschaft: Konservativ
- Anlageziel: Vermögensaufbau, Werterhalt
- Aktuelle Realisierung: Drittelmix Aktien, langfristige Verträge (Kapitallebensvers., Riester in Fonds), kurzfristige Anlagen (Tagesgeld)

Bei den Aktien habe ich nur grosse europäische Konzerne, überlege aber, ob ich nicht einfach in Indexzertifikate umschichten soll.

Ein bischen Gold ist in verschiedenen Formen (nein, kein Schmuck) auch da. Sehe ich aber nicht als wirkliche Alternative, weil ich nicht glaube, dass unser Wirtschaftssystem in absehbarer Zeit so den Bach runter gehen wird, dass mein obiger Drittelmix pulverisiert wird. Das mögen andere anders sehen, aber dies ist meine Einstellung.


Letztendlich ist es fast egal, wieviel man anzulegen hat. Gut, bei 8h/Monat Aufwand hat man bei einem grösseren Grundkapital zwar einen höheren Stundenlohn, aber jeder hat mal klein angefangen. Und wenn das Ziel "mehr Geld" ist, dann fängt man besser früher an zu üben als später.
Als Studi hab ich mir auch mal nur einen Anteil Finanzierungsschatz für ~1000DM geholt (gab um 1990 mal 9% p.a. - hechel). Und mit einem Online-Depot ohne Grundgebühren ist es bei Aktien auch egal, mit welchen Summen man hantiert.


Weissenhaus hat eine sehr gute Geldbasis und 1a Zukunftsaussichten - bietet unter Anderem 4% Garantiert + Gewinnbeteiligungen.
Ohne mir das jetzt genau angeschaut zu haben. 4%+x heutzutage müsste aber schon mit einem gewissen Risiko verbunden sein.
Ansonsten nehme ich einfach einen Kredit zu geringeren Konditionen (lässt sich finden) auf und verdiene an der Differenz im Schlaf.
Niemals auf Gier frisst Hirn reinfallen.
 
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Kann sein, dass man das mal hatte. Als ich mich vor einiger Zeit damit beschäftigt hatte gab es kein Depot ohne Transaktiongebühren.
 
Klar gibt es das, ist heutzutage bei den Onlinebanken eigentlich eher Standard. Transaktionsgebühren zahlt man natürlich wie eh und je (aber auch nicht mehr so viel). Ein bischen muss die Bank ja auch verdienen.

Aber ohne Depotgebühren kostet das Depot halt nichts, solange man nicht handelt. Schliesslich ist der Urgedanke von Aktien ja nicht, ein Zockerpapier zu sein, welches hin- und hergeworfen wird, sondern eine Unternehmensbeteiligung mit der man am Unternehmensgewinn (durch Dividende und Wertsteigerung) partizipiert.
Und bei Transaktionsgebühren ab 4€/Tx lohnt es sich eben auch schon für kleine Volumina.

Mit Grundgebühren meinte ich die Depot- nicht die Tx-Gebühren. Ein Depot ohne Tx-Gebühren habe ich für Normalnutzer noch nicht gesehen (ohne dass anderswo versteckte Kosten oder Bedingungen lauern). Aber wie gesagt, wenn man Aktien als Investment begreift und Kostolany folgt, dann halten sich die Tx-Gebühren in Grenzen.
 
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  • #87
Wie ist dieses CombiBar preismäßig im Vergleich mit Kilogold von der Bank? :D
 
Wurde doch schon verlinkt:

Im Vergleich zu Kilopreisen natürlich teurer. Je mehr du auf einmal kaufst, desto günstiger ist es idR. Dann kannst du aber halt auch nur in der großen Einheit wieder verkaufen und bist weniger flexibel. Also für den Kleinanleger auch nicht wirklich ratsam auf einen 400 oz Barren zu sparen. ;) Unterschiede gibts dann noch zwischen Münzen und Barren.
 
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  • #89
Sorry, war ein bisschen übermüdet. Dann werd ich wohl ein paar 100g kaufen müssen :D
 
Wo wir hier eh schon so allgemein sind. Kann mir jemand verraten wie man anständig mit Gold handelt? Kann ja nicht sein, dass man da jedes mal 19% Steuern drauf zahlen muss und dann noch die Differenz von Einkauf zu Verkauf hat?! Da müsste der Kurs ja so extrem steigen, wie kann man da anständig investieren?
 
Zitat Wikipedia:
In Umsetzung der Richtlinie 98/80/EG vom 12. Oktober 1998 zur Ergänzung des gemeinsamen Mehrwertsteuersystems[13] wurde Anlagegold in der Europäischen Union von der Mehrwertsteuer befreit, mit dem Ziel, Gold als Finanzinstrument zu fördern.[14]

Bei Silber ist es anders. Dort wurde erst kürzlich der Satz von 7% auf 19% erhöht. Aber die Händler nutzen inzwischen fast alle die Differenzbesteuerung.
 
Nun gut im Grunde macht das aber doch den kompletten Silberhandel uninteressant, oder hab ich das falsch verstanden?
 
Nein SEKUNDE!
Falscher Bezug, ich spreche davon Geld zu sichern / sparen, nicht vom vermehren!

Wenn du diese Goldcards hast, sollst du damit in erster Linie NICHT handeln, um dir einen Gewinn zu erwirtschaften.
Da wie schon richtig festgestellt, der Wechselkurs für solche Erzeugnisse ( Tafeln ) viel Höher als für Kiloware ist. Meiner Empfindung nach Kilopreis : Tafeln / 32 : 37-38.
Ich bevorzuge nur so eine Form als ANLAGE, da man diese Anlage ziemlich schnell wieder für Nahrung / Benzin / Öl abstoßen kann, ohne den ganzen sprichwörtlichen Barren handeln zu müssen!

Wenn du richtig mit Silber handelst, bist du nicht direkt verpflichtet die MWST ab zu führen, bzw. wirst diese erstattet bekommen, denn diese ist eine "Steuer", die dem Endverbraucher vorbehalten bleibt. Wenn du Händler bist, kriegst du die Kohle wieder...
Allerdings lohnt sich sowas erst ab Handelsvolumen von 50.000€+ im Jahr. Denn die Städte / Kommunen lassen sich die dafür benötigte Lizenz ziemlich gut bezahlen!

In Dortmund zahlst du für eine normale Lizenz für Edelmetall-Handel zwischen 3.000-8.000€+, das geht bestimmt in anderen Städten auch noch teurer...

Bei Gold ist es wie von Redlight aus Wiki zitiert, dass die MWST selbst für private Menschen entfällt, denn der Staat möchte A nicht unbedingt, dass alle Bürger nur noch Schrott-Vermögen haben und B sind die Kursschwankungen viel zu hoch, als das man vernünftig einen einheitlichen Wechselkurs hätte bestimmen können...

Gold ist in so fern etwas besonderes, als dass es schon seit mehr als 3000 Jahren die Menschen fasziniert mit seinem Schein, der chemischen Struktur, der chemischen Beschaffenheit und vor allem der Seltenheit!
Ich habe irgendwo gelesen, dass in der GESAMTEN MENSCHHEITSSGESCHICHTE gerade einmal ein 34*34*34 Meter großer Block an Gold produziert / gefördert werden konnte ( Wenn man die gesamte Menge an geschürftem Gold einschmelzen würde ).

Ich darf JEDEM Menschen einmal im Leben empfehlen einfach mal REINES GOLD 999/1000 in den Händen gehalten zu haben, um die Mythen und Legenden, die sich um Gold ranken verstehen zu können.

EDIT:
Gold ist in so fern hoch interessant, da man es WELTWEIT als Währung bzw. als Tauschwährung akzeptiert, da man hier einen enormen generieren kann. Vielleicht ist es einem Privatmann nicht möglich direkt an dieser Ressource zu verdienen, jedoch erhält man stets den physischen Wert von den großen Käufern ersetzt...
 
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Zum Gold:

Ein Freund von mir kauft jedes Jahr 1 Münze Gold.

Münze deswegen, da man sich da im Gegensatz zum Barren nicht registrieren lassen muss. So zumindest seine Aussage. Würde jetzt der Staat pleite gehen, könnte er theoretisch die Goldreserven der Bürger beschlagnahmen und wüsste anhand der Registrierung auch, wo was zu holen wäre. Natürlich ist die Spanne zwischen Kauf und Verkauf bei Münzen höher. Also ein (anfänglicher) Verlust muss da immer eingerechnet werden.

Generell noch mal was zur Wirtschaftslage:


Oder wer's nicht lesen will:
Der sieht dieses Jahr keine rosigen Anlagezeiten auf uns zukommen.
 
Wobei die Spanne auch nicht wirklich groß ist. Ob ich jetzt 1 oz Barren oder ein Krugerand kaufe... Das nimmt sich im Endeffekt 3-5 € oder so. Vernachlässigbar.
 
Mir ist ein Zitat ins Auge gefallen, was ziemlich gut zu diesem Thema passt!

Die Finanzpolitik des Wohlfahrtstaates macht es erforderlich, dass es für Vermögensbesitzer keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Dies ist das schäbige Geheimnis, dass hinter der Verteufelung des Goldes durch die Vertreter des Wohlfahrtstaates steht. Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die "versteckte" Einteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte.
Wenn man das einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer zu verstehen, warum die Befürworter des Wohlfahrtstaates gegen den Goldstandard sind.
Alan Greenspan, 1966, Gold und Wirtschaftliche Freiheit​


Passend zu dieser Problematik, die nun nicht nur die Krisenländer bzw. jetzt den Euro betrifft ist ein "altes" Thema aus der Finanzpolitik, die Schattenbanken.
Hier ein sehr gut geschriebener Artikel zu dem Thema :
.
 
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  • #97
Würde jetzt der Staat pleite gehen, könnte er theoretisch die Goldreserven der Bürger beschlagnahmen und wüsste anhand der Registrierung auch, wo was zu holen wäre.

aua, das tut weh...

Zum Thema Gold.
Wie lange soll das denn angelegt werden?
 
Würde jetzt der Staat pleite gehen, könnte er theoretisch die Goldreserven der Bürger beschlagnahmen und wüsste anhand der Registrierung auch, wo was zu holen wäre.

Dass es zu einem Goldverbot kommen könnte, ist richtig. Wäre nicht das 1. Mal in der Geschichte.
Aus diesem Grund wäre eine Telefonische Bestellung und Barzahlung bei Abholung, oder eben eine Bestellung beim Münzhändler vor Ort am schönsten.
Mir wäre jedoch neu, dass Goldbarren auf den Namen des Käufers registriert werden ;)

Nochmal zu Silber: Momentan wird, wenn man diversen fachkundigen Quellen glauben darf, knapp über 30% mehr Silber verbraucht, als es gefördert wird / werden kann.
Theoretisch würde die bisherige Förderung ausreichen, dass jeder Bewohner auf der Erde 5 Gramm Silber erhalten könnte.
 
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  • #99
Dass es zu einem Goldverbot kommen könnte, ist richtig.

was aber keine Beschlagnahmung wäre uns zudem recht unwahrscheinlich ist.

Wollen wir hier über sinnlose Szenarien reden oder über sinnvolle Geldanlagen?

Der kurz- mittelfristige Preisverfall des Goldes sollte das Thema sein das man im Hinterkopf behalten sollte. Goldverbot, Beschlagnahmung usw. ist doch einfach nur extrem unwahrscheinlicher Quatsch. Wenn es soweit kommt haben wir ganz andere Problem hier.
 
Ich könnte mir in der Zukunft (Nach dem weltweiten Bankenkollaps) Ein System ähnlich der alten Arbeitswertscheine vorstellen.

Monatliche Entwertung von 1% Des Nennwerts. Was dem Staat zugute kommt.
Das sauber verpackt in einem elektronischen System ähnlich der Geldkarte.
So bleibt keiner mehr auf seinem Vermögen sitzen und die Öffnung der Schere zwischen den Reichen und Armen wird wieder langsam kleiner.
 
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